{"id":403,"date":"2023-05-04T19:53:43","date_gmt":"2023-05-04T17:53:43","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/?p=403"},"modified":"2023-05-27T18:20:29","modified_gmt":"2023-05-27T16:20:29","slug":"no","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/2023\/05\/04\/no\/","title":{"rendered":"NO!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">NO!<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">2012, Chille\/Frankreich\/USA, 118 min.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Regie: Pablo Larra\u00edn<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Drehbuch: Pedro Peirano, Vorlage: El plebiscito (Theaterst\u00fcck) von Antonio Sk\u00e1rmeta<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Autor: Fynn K. Tielsch<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Im Jahr 1988 war die chilenische Gesellschaft zerstritten: wird mit einem \u201e!S\u00ed!\u201c die Diktatur unter Pinochet verl\u00e4ngert oder endet die Diktatur mit einem \u201e!No!\u201c. Durch mehrere Ebenen des Films behandelt Regisseur Pablo Larra\u00edn die Wahl von 1988 und die \u201e!No!\u201c-Kampagne, die unter dem internationalen Druck Ende der 80er entstehen konnte und der Opposition erm\u00f6glichte in f\u00fcnfzehn Minuten Sendezeit f\u00fcr ein \u201e!No!\u201c zu werben. Staatschef Pinochet, der 1973 die Macht durch einen Milit\u00e4rputsch erlangte, war klar der Favorit. Doch die Wahl endete mit der Abwahl Pinochet und der Beendigung der Diktatur (vgl. Lockhart 2019: 253). Ausschlaggebend war unterandrem die Nutzung des Medium Films der \u201e!No!\u201c-Kampagne.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Der Film erz\u00e4hlt dabei reale Ereignisse aus der Perspektive der fiktiven Figur Ren\u00e9 Saavedra. Zudem bedient sich Regisseur Pablo Larra\u00edn dem Stilmittel der \u201eBildmigration\u201c, original Aufnahmen werden mit nachgedrehten Szenen vermischt und an einigen Stelle ist kaum erkenntlich, welche Szenen Originale und welche nachgestellt wurden (vgl. Gonz\u00e1lez de Reufels 2015: 77). Aus der Fusion aus real dokumentierten Ereignissen und fiktiven Charakteren, die die Geschichte aus ihren Blickwinkeln erz\u00e4hlen k\u00f6nnen, schafft Pablo Larra\u00edn eine Grundlage einer Diskussion und neuen Interpretation der geschichtlichen Ereignisse.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\"><strong>Zerrissenheit<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Im Mittelpunkt steht Ren\u00e9, der beauftragt wird die Werbekampagne der Opposition zu leiten. Ren\u00e9 selbst profitierte unter der Herrschaft Pinochet. Er besitzt eine sichere Arbeit bei einer Werbeagentur, geh\u00f6rt zur Mittelschicht, konnte Studieren und war f\u00fcr einige Jahre im Ausland, er besitzt ein Sportwagen und er selbst erfuhr nie Gewalt durch das System. Mit seinem Sohn kann er ein unbesorgtes Leben f\u00fchren. Doch Ren\u00e9 kennt auch die andere Seite der Diktatur durch seine Exfreundin und Mutter seines Sohnes, Ver\u00f3nica, welche unwillk\u00fcrlich verhafte und Gewalt erf\u00e4hrt, da sie sich gegen das System stellt. Ren\u00e9 entscheidet sich dennoch f\u00fcr ein sicheres Leben mit seinem Sohn und kritisiert die Diktatur nicht. Er schweigt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Auch die Bev\u00f6lkerung ist zerrissen und die Wahlprognosen sprechen klar f\u00fcr die Wiederwahl Pinochet. Doch die Opposition glaubt an eine Abwahl, wenn den Chilenen die Ungerechtigkeit und die Brutalit\u00e4t der Diktatur vor Augen gehalten wird. Dem entgegen setzt die Regierung um Pinochet auf die Verbreitung der vermeintlichen Erfolge der Diktatur und auf eine positive Zukunft. Berater der \u201e!S\u00ed!\u201c-Kampagne ist Ren\u00e9s Chef und Freund Luis Guzm\u00e1n. Guzm\u00e1n macht Ren\u00e9 auf den m\u00f6glichen Imageschaden ihrer Firma aufmerksam und r\u00e4t Ren\u00e9 von der \u201e!No!\u201c-Kampagne ab. Ren\u00e9, der beide Seiten des Systems kennt, entscheide sich schlie\u00dflich die Kampagne anzunehmen und m\u00f6glicherweise seine Arbeit \u2013 sein sicheres Leben \u2013 seinen Freund \u2013 den sozialen Anschluss \u2013 und die Sicherheit seines Kindes \u2013 der Zukunft \u2013 zu verlieren. Gewinnen k\u00f6nnte er die Freiheit von der Ungerechtigkeit. Eine Zerrissenheit, die von vielen Chilenen geteilt wird.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Der Film folgt nun den Arbeiten um die zwei Kampagnen. An einem langen Tisch und in hierarchisch aufgeteilter Sitzordnung werden die Erwartungen und die bestimmenden Themen an die \u201e!S\u00ed!\u201c-Kampagne an Guzm\u00e1n weitergegeben. Die Kameraf\u00fchrung ist statisch und sucht nach Symmetrien. Wenn jemand spricht, dann immer zu Pinochet, der das letzte Wort hat und klar \u00fcber allen im Raum steht. Dies zeigt sich in der Sprache, der am Tisch Sitzenden, die st\u00e4ndig Pinochet umschmeicheln aber auch seine Zustimmung erwerben wollen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Alleine durch den Bildaufbau der gegen\u00fcbergesetzten Szene, wird die Zerstrittenheit der Opposition deutlich: in einem Raum mit kreisf\u00f6rmigen Tischreihen, bis zu drei Reihen hintereinander, sitzen die Vertreter der Opposition und diskutieren. Die Kamera schwenkt zwischen Redner hin und her und zu einem klaren Ergebnis kommt es nicht.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">In einer weiteren Szene sehen sich Oppositionelle, diese mal deutlich weniger, zusammen den ersten Spot von Ren\u00e9 an. Der kurze Spot ist gepr\u00e4gt von Leichtigkeit, frohen Farben und \u00fcberdrehten Bewegungen \u2013 ganz anders als sich die K\u00f6pfe der Oppositionellen sich ihre Kampagne vorstellen. Sie wollen das Leid und die Ungerechtigkeit der Jahre den Menschen vor ihren Fernsehern zeigen. Es gibt kaum Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Werbemittel von Ren\u00e9, und einige verlassen den Raum mit den Worten: Es sei doch keine Coca-Cola Werbung. Doch die ersten Spots werden gedreht, wenn auch mit popkulturellen Stilmitteln, die vor allem aus den USA stammen, und von der sozialistischen Opposition nicht begeistert aufgenommen wird. \u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\"><strong>Repr\u00e4sentation<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">\u00a0Eine wiederkehrende Szene ist die \u00dcbertragung der zwei Wahlkampagnen. Abwechselnd wird zwischen dem Programm im Fernseher und den Reaktionen der Macher*innen geschnitten. W\u00e4hrend die \u201e!No!\u201c-Kampagne auf Ren\u00e9s bunte und lebensfrohe Bilder setzt, wirken die strikten Bilder der \u201e!S\u00ed!\u201c-Kampagne milit\u00e4risch und streng. Je weiter doch die Kampagne um Ren\u00e9 voranschreitet, desto kritischer wird sie. Wurde am Anfang noch ein Picknick an einem Sommertag und Lieder zum Mitsingen gesendet, so wird nach und nach die Kritik an der Diktatur immer pr\u00e4senter. Zun\u00e4chst werden Geschwister und M\u00fctter von Verstorbenen oder Verschleppten durch die Diktatur interviewet, dann wird Filmmaterial von der Gewalt der Regierung gezeigt. Gewalt die in diesem Medium der \u00d6ffentlichkeit vorbeihalten war.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Die Regierung reagiert mit Einsch\u00fcchterung und Gewalt. Ein Anrufer der Ren\u00e9 nach seinem Sohn fragt und auflegt. In roter Farbe geschriebene Beleidigungen an der Terassent\u00fcr. Und die Verfolgung der Mitarbeitenden der Kampagne. Nach den Ereignissen gibt Ren\u00e9 seinen Sohn zu Ver\u00f3nica, um ihn in Sicherheit zu wissen. Auch wird ein Spot vorher abfangen und durch ein offensichtlich parteiisches Gericht, als \u201eAngriff auf die Unabh\u00e4ngigkeit des Justizsystems\u201c einstufen und wird deswegen nicht ausgestrahlt. Die \u201e!No!\u201c-Kampagne wehrt sich mit dem einzigen Mittel \u00fcber die sie verf\u00fcgt \u2013 der Aufkl\u00e4rung. In dem n\u00e4chsten f\u00fcnfzehnmin\u00fctigen Spot wird \u00fcber die Zensur berichtet und gleichzeitig die Vertuschung und Zensur der Regierung angegriffen. Danach kann sich Pinochet nicht noch einmal leisten, ein Spot zensieren zulassen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">W\u00e4hrend einer friedlichen Veranstaltung der \u201e!NO!\u201c-Kampagne, bei der Ren\u00e9 seinen Sohn und Ver\u00f3nica mitnimmt, wird die Veranstaltung gewaltvoll von der Polizei aufgel\u00f6st und die Teilnehmer werden verhaftet. In den Wirren versucht Ren\u00e9 seinen Sohn zu sch\u00fctze, aber auch Ver\u00f3nica, die von einigen Polizisten festgehalten wird, zu helfen. Ver\u00f3nica schreit ihn darauf an, Ren\u00e9 solle sich um ihren Sohn k\u00fcmmern und nicht um Sie. Sp\u00e4ter auf der Polizeiwache kann Ren\u00e9, durch seinen Freund und Chef Guzm\u00e1n, Ver\u00f3nica abholen. Auf den Dank Ren\u00e9s winkt Guzm\u00e1n ab: Keine Ursache. Die Szene verdeutlicht zu einem eins: es geht hier um die Kinder, um die Zukunft, und zum anderem erz\u00e4hlt die Szene auf schlichte weise: Die Gesellschaft ist zerstritten, hat aber doch dasselbe Ziel. Auch wenn sein Freund und Chef die \u201e!S\u00ed!\u201c-Kampagne leitet, ist er dennoch auf Ren\u00e9s Seite und hilf ihm.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Diese Narrativ, um die schweigende Zustimmung Guzm\u00e1n an Ren\u00e9, wird an mehreren Stellen im Film erz\u00e4hlt. Die Schlussszene sticht besonders heraus. Sie ist mit der Anfangsszene im Aufbau und Wortlaut beinahe identisch und schlie\u00dft damit den Erz\u00e4hlkreis, doch erz\u00e4hlen die beiden Szenen, durch ihre Gleichheit, auch den Unterschied oder den vermeintlichen Unterschied: Guzm\u00e1n und Ren\u00e9 stellen einen Werbe-Spot einer Firma vor. W\u00e4hrend in der Anfangsszene Guzm\u00e1n einfach das Wort an Ren\u00e9 weiter gibt, erkl\u00e4rt Guzm\u00e1n in der Schlussszene, Ren\u00e9 h\u00e4tte bei der erfolgreichen \u201e!No!\u201c-Kampagne mitgewirkt. Die Anwesenden nicken zufrieden und l\u00e4cheln. Es ist das erste mal, dass Guzm\u00e1n seine Zustimmung an Ren\u00e9 verbal \u00e4u\u00dfert.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\"><strong>Fiktion und Fakten<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Wenn dieser Film eines kann, dann kann er uns Diskussionsstoff geben. Was sagt der Film am Ende aus? Das die Mehrheit der Chilenen gegen Pinochet war, aber im Angesicht der Repression Pinochet akzeptierten? Oder wollte der Film einfach die Ereignisse nacherz\u00e4hlen? \u00dcber den Inhalt k\u00f6nnten wir lange diskutieren. Doch genau so wichtig oder sogar wichtiger ist die Machart des Films. Wie schon anfangs erw\u00e4hnt, nutze Larra\u00edn das Stilmittel der \u201eBildmigration\u201c, wodurch nachgestellte Szenen und original Szenen zusammengeschnitten werden. Zudem wurde der gesamte Film mit einer analogen U-matic-Kamera gefilmt (vgl. Gonz\u00e1lez de Reufels 2015: 85). Dem gleichen Model mit dem der Gro\u00dfteil des Archivmaterial aufgenommen wurde. Dadurch wird die Unterscheidung erschwert und die Szene gehen ineinander \u00fcber.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Diese Technik ist kritikw\u00fcrdig, da durch die Vermischung der Zusehende nicht unterscheiden kann, welche Szenen fiktiv oder Zeitdokumente sind. Im Endeffekt besteht die Gefahr, dass der Konsument*In dem Film nicht traut und so kein gesichertes Wissen aus dem Film mitnimmt, es sei denn, er oder sie besch\u00e4ftigt sich im Nachhinein mit dem Thema und kann so den Film einordnen. Zudem k\u00f6nnte der Film als gesicherte Quelle f\u00fcr Informationen wahrgenommen werden. Doch allein durch die Dramaturgie eines Spielfilms kann der Film nur teilweise eine zuverl\u00e4ssige Informationsquelle sein. Da eine dramaturgische Erz\u00e4hlung dazu neigt, eine Handlung zu erz\u00e4hlen, die ein bestimmtes Ziel (ein erz\u00e4hlerisches Ende) ansteuert, weshalb Teile der Erz\u00e4hlung gek\u00fcrzt oder adaptiert werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Doch ich m\u00f6chte die M\u00f6glichkeiten dieser Machart in den Vordergrund stellen. Vor allem den Punkt der Zug\u00e4nglichkeit. Denn der Film schafft es diesem historischen Thema gerecht zu werden und in einem Massenmedium zu verpacken. Aber auch das Interesse von Geschichtswissenschaftler*Innen und weiteren Sozial- und Kulturwissenschaften sollte geweckt werden, nicht zuletzt durch den Grundboden f\u00fcr Diskussionen, der dieser Film legt. Dies gelingt in erster Linie durch die \u201eBildmigration\u201c, die historischen Ereignisse wieder in das gesellschaftliche Bewusstsein tr\u00e4gt, welche eine Demokratisierung einer politischen Diskussion voraussetzt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Abschlie\u00dfend m\u00f6chte ich einmal mehr an das Gerne des Spielfilmes erinnern, dass nicht die Absicht hat, Realit\u00e4t und Wahrheiten wiederzugeben, sondern eine Geschichte zum Nachdenken erz\u00e4hlt. Dennoch sollten Spielfilme wie jener nicht als Fiktion abgetan werden. Im Gegenteil. Wir sollten sie nutzen um unseren Horizont zu erweitern und uns immer wieder auf ihre Ideen einlassen: ob wir ihnen nun zustimmen oder nicht, sollten wir die Filmen nutzen und uns kritisch mit ihnen auseinandersetzten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Literaturverzeichnis<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Gonz\u00e1lez de Reufels, Delia (2015), \u201cBildmirgration und Geschichte. Das Ende der chilenischen Milit\u00e4rdiktatur in Pablo Larra\u00eds Spielfilm NO\u201c, Film und Geschichte. Produktion und Erfahrung von Geschichte durch Bewegtbild und Ton, 2015, S. 77-88.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Lockhart, James (2019), \u201eJefe de la Plaza: The Rise of Augusto Pinochet\u201d, Chile, the CIA and the Cold War. A Transatlantic Perspective, 2019, S. 233-257.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>NO! 2012, Chille\/Frankreich\/USA, 118 min. Regie: Pablo Larra\u00edn Drehbuch: Pedro Peirano, Vorlage: El plebiscito (Theaterst\u00fcck) von Antonio Sk\u00e1rmeta Autor: Fynn K. Tielsch Im Jahr 1988 war die chilenische Gesellschaft zerstritten: wird mit einem \u201e!S\u00ed!\u201c die Diktatur unter Pinochet verl\u00e4ngert oder endet die Diktatur mit einem \u201e!No!\u201c. 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