{"id":362,"date":"2023-01-31T22:27:27","date_gmt":"2023-01-31T21:27:27","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/?p=362"},"modified":"2023-01-31T22:27:27","modified_gmt":"2023-01-31T21:27:27","slug":"machuca","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/2023\/01\/31\/machuca\/","title":{"rendered":"Machuca"},"content":{"rendered":"<p>2004\/ Chile, Spanien, Frankreich, Gro\u00dfbritannien \/ 121 Minuten<br \/>\nRegie: Andr\u00e9s Wood<br \/>\nDrehbuch: Roberto Brodsky, Mamoun Hassan, Eliseo Atunaga, Andr\u00e9s Wood<br \/>\nEine Filmkritik von Andrea Weinhold<\/p>\n<p><strong>Eine Geschichte \u00fcber die Freiheit der Freundschaft und die Unfreiheit der Herkunft<\/strong><\/p>\n<p>Der chilenische Regisseur Andr\u00e9s Wood, der hier ebenfalls als Drehbuch-Co-Autor und Co-Produzent fungiert, f\u00fchrt den Zuschauer in seinem Film \u201eMachuca\u201c aus dem Jahr 2004 in das Chile des Jahres 1973, in eine Zeit schwerer Wirtschaftskrise und politischer Radikalisierung, in die Monate vor dem Milit\u00e4rputsch von General Pinochet, der die drei Jahre der demokratischen Regierung Salvador Allendes beendet.<\/p>\n<p>Autobiografisch inspiriert widmet Andr\u00e9s Wood, Jahrgang 1965 und als Kind noch Zeitzeuge, den Film seinem ehemaligen Schulleiter. Der f\u00fcr den \u201eGoya\u201c und den \u201eOscar\u201c nominierte Film beginnt mit einer Nahaufnahme: H\u00e4nde beim Anziehen, exakt, deutlich, bewegt. Dann blickt sich ein Junge in Schuluniform im Spiegel an. Zufrieden. Der Film endet mit einer Nahaufnahme: Das Gesicht des Jungen, exakt, deutlich, regungslos. Der Blick des Jungen liegt auf der Landschaft und geht scheinbar ins Leere, dann wendet er sich ab und gleitet ins Unscharfe. Zwischen diesen Bildern liegt ein Traum, ein Erleben, eine Welt, ein Abschied und diese Geschichte, der man sich nicht entziehen kann &#8211; \u00fcber die Freiheit der Freundschaft und die Unfreiheit der Herkunft.<\/p>\n<p>Bildungsansatz und Bildungsexperiment der Koedukation armer und reicher Kinder mit unterschiedlicher Vorbildung und unterschiedlicher Herkunft f\u00fchrt den aus wohlhabend b\u00fcrgerlichen Verh\u00e4ltnissen stammenden Gonzalo Infante und den aus dem Armenviertel kommenden Pedro Machuca in der von sozial engagierten katholischen Patres geleiteten Eliteschule \u201eSaint Patrick\u201c in Santiago de Chile in einer Klasse zusammen. Sie werden Freunde.<\/p>\n<p>Chronologisch erz\u00e4hlt der Film, weitestgehend konsequent aus der Perspektive der Hauptfigur Gonzalo (Mat\u00edas Quer), \u00fcber seine Freundschaft mit Pedro (Ariel Mateluna): Vom ersten abwartenden und zugleich neugierigen Blickkontakt der etwa Zw\u00f6lfj\u00e4hrigen im Klassenzimmer \u2013 Blicke sind wichtig in diesem Film &#8211; \u00fcber den Prozess der Ann\u00e4herung und des F\u00fcreinander-Einstehens, den Herausforderungen von Anfeindungen und Spott der Mitsch\u00fcler und den Vorurteilen der jeweils anderen Gesellschaftsschicht. Er erz\u00e4hlt vom Vertrauen und vom Gl\u00fcck der Gemeinsamkeit und auch von Gonzalos und Pedros eigenen Verwerfungen und Vorurteilen, von Misstrauen und Distanzierung.<\/p>\n<p>Die politischen Ereignisse und gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse im Chile dieser Monate vor dem Putsch, in denen Aufbruch und Agonie dicht beieinander liegen, bleiben dabei zun\u00e4chst beil\u00e4ufig wie eine Kulisse im Hintergrund. Wir nehmen sie entlang der Handlung wahr: In den Ansprachen des Schulleiters zu Koedukation und Respekt, in seiner Verteidigung derselben am Elternabend, in den im Fernsehen laufenden Nachrichten, die die ProtagonistInnen sehen, den geschlossenen L\u00e4den und im Lebensmittelbeschaffen der Erwachsenen &#8211; auch die Oberschicht hamstert, in ihren Unterhaltungen, wir sehen die Plakate an den W\u00e4nden und die Demonstrationen in den Stra\u00dfen.<\/p>\n<p>Das Leben von Gonzalo und Pedro scheint davon vordergr\u00fcndig unber\u00fchrt. Ihr eher vorsichtiges Hineinlassen und Einblick gew\u00e4hren in die jeweils eigene Herkunftswelt erfordert den Mut zu vertrauen. Beide nehmen die Gegens\u00e4tzlichkeit ihrer Lebenswelten von Arm und Reich durchaus wahr. Gonzalo hilft Pedro beim gemeinsamen Zigaretten- und Fahnenverkauf mit Pedros Onkel und seiner Tochter Silvana auf noch friedlichen Kundgebungen sowohl der konservativen NationalistInnen wie der Allende-Anh\u00e4ngerInnen. Es spielt keine Rolle, dass Gonzalo aus Freundschaft mithilft, die Anderen, weil sie Geld verdienen m\u00fcssen. Selbst das auf den ersten Blick Verbindende, die schleichenden Aufl\u00f6sungserscheinungen der Familien und die Eheprobleme der jeweiligen Eltern, scheinen sich nach Gesellschaftschicht zu unterscheiden: Hier Streit um knappes Geld, dort das ad\u00e4quate Arrangement im Umgang mit dem national-konservativen Liebhaber von Gonzalos Mutter. Gonzalo und Pedro erleben das Gl\u00fcck der Freundschaft in der letzten gel\u00f6sten Phase ihrer Kindheit: Bei der Party von Gonzalos Schwester, beim Fahrradfahren, beim Lesen von \u201eLone Ranger\u201c. Zusammen mit Silvana, Pedros Cousine, erfahren sie auch den Aufbruch ins Teenager leben: Kino, K\u00fcsse, Unbeschwertheit.<br \/>\n\u201eNO A LA GUERRA CIVIL!\u201c steht auf der Mauer, an der man vorbeif\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Noch arrangiert sich die Gesellschaft, arrangieren sich die Erwachsenen. In der Szene des Elternabends werden Konflikte robust, aber zivil ausgetragen. Fast wie in einem Theaterst\u00fcck werden die gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse auf den Punkt gebracht: Die Spaltung der Gesellschaft in Allende-Anh\u00e4ngerInnen und konservative NationalistInnen und die eklatante Kluft zwischen Arm und Reich, deren \u00dcberwindung einerseits doch lieber nicht in der eigenen Schule stattfinden soll \u2013 oder andererseits wie es Pedros Mutter auf den Punkt bringt: \u201eEs wird nur anders, wenn Sie es wagen, es anders zu machen\u201c. Die darauf folgende lautstarke Entr\u00fcstung nimmt die gesellschaftliche Polarisierung vorweg: W\u00e4hrend Gonzalos durchaus liberaler Vater anl\u00e4sslich einer l\u00e4ngeren bevorstehenden Dienstreise nach Italien vorschl\u00e4gt, einfach dorthin zu ziehen angesichts der Lage im Land, da h\u00e4tte sein Arbeitgeber, eine Ern\u00e4hrungsorganisation sicher Verst\u00e4ndnis &#8211; \u201enat\u00fcrlich ist der Sozialismus gut \u2013 f\u00fcr die, f\u00fcr uns noch nicht\u201c, sind die Demonstrationen schon nicht mehr friedlich. Pedros betrunkener Vater erkl\u00e4rt seinem Sohn mit Verachtung die Unm\u00f6glichkeit einer Freundschaft mit einem privilegierten Oberschichtangeh\u00f6rigen, der ihn sp\u00e4ter nicht mehr kennen w\u00fcrde, w\u00e4hrend f\u00fcr ihn, Pedro, in dieser Gesellschaft immer nur die Rolle des \u201eToilettenputzers\u201c der Oberschicht vorgesehen sei. \u201eKinder und Betrunkene sagen die Wahrheit\u201c sagt Silvana. \u201eAber nicht immer\u201c sagt Gonzalo. Gonzalo, Pedro und Silvana erleben, wie Gonzalos Mutter auf einer Demonstration der NationalistInnen in einer Auseinandersetzung die Maske fallen l\u00e4sst und Silvana als \u201eRote\u201c beschimpft. Das Privileg, einen Blick in eine andere Gesellschaftsschicht getan zu haben, macht es Gonzalo und Pedro nicht leichter und die Freundschaft erlebt einmal mehr und auch aus ihrem eigenen Inneren heraus den spaltenden Moment der ihnen anh\u00e4ngenden Herkunft. Gesagtes kann nicht so einfach abgetan werden. Die Leichtigkeit der Kindheit und die Zeit der Dosenmilchk\u00fcsse scheint vor\u00fcber.<br \/>\n\u201e__ A LA GUERRA CIVIL!\u201c steht mittlerweile auf der Mauer, an der man vorbeif\u00e4hrt. Das \u201eNo\u201c ist durchgestrichen.<\/p>\n<p>Konsequent beil\u00e4ufig erfahren wir vom Milit\u00e4rputsch, wenn der noch unter dem Eindruck der Entt\u00e4uschung und des Freundschaftskonfliktes stehende Gonzalo den D\u00fcsenj\u00e4gern auf dem Dach nachsieht und abends allein mit Schwester und Nanny die Berichte zum Putsch im Fernsehen ansieht. Dann aber bricht der politische Umsturz mit Macht in das Leben Aller ein und l\u00e4sst Niemanden unbesch\u00e4digt. Nur das Leben der Anh\u00e4nger der NationalistInnen scheint unbehelligt weiter zu gehen.<br \/>\nDie Mauer, an der man einige Zeit sp\u00e4ter vorbeif\u00e4hrt, ist mittlerweile \u00fcbermalt, nur schwach schimmern die fr\u00fcheren Parolen noch durch.<\/p>\n<p>Wood inszeniert den Film in ruhigen, ged\u00e4mpften Farben &#8211; das Licht des beginnenden Fr\u00fchlings ist noch blass &#8211; die auch der Farbigkeit der Filme der 70er-Jahre nahe kommen. Die recht authentische 70er-Jahre Ausstattung bei Kleidung, Interieur und Autos bebildert passend und Word vers\u00e4umt es nicht, am Rande auch ein Wenig den liberalen \u201eZeitgeist\u201c im gesellschaftlichen Umgang dieser Jahre einzubauen \u2013 getragen bis in die Nebenrollen hinein von gro\u00dfartigen Schauspielleistungen. Musik begleitet in erster Linie Szenen ohne Dialog, ist der Dialog, und sie wird passend zur\u00fcckhaltend eingesetzt. Der Film hat keine musikalischen \u201ePushs\u201c n\u00f6tig. Die Kamera bewegt sich viel auf Augenh\u00f6he, konzentriert sich einerseits h\u00e4ufig mit Nahaufnahmen auf die Gesichter der Figuren, l\u00e4sst uns teilhaben, ohne die Figuren zu entbl\u00f6\u00dfen und zeigt uns andererseits dynamische Bilder voller Bewegung bei den Demonstrationen und Fahrten, zeigt uns das Gl\u00fcck der Bewegung, auch im \u00fcbertragenen Sinn. Die Kameraf\u00fchrung bleibt wie die Musik puristisch, es gibt keine \u00dcberblendungen, R\u00fcckblenden, Tempowechsel, Handkamera oder Schnitte mit Erz\u00e4hlfunktion. Der Film nimmt sich Zeit zu erz\u00e4hlen, darauf muss man sich einlassen, er bleibt dabei spannend und nimmt die Zuschauer jederzeit mit. Bildsprache, Inszenierung und Erz\u00e4hlweise korrelieren und so gelingt nicht nur ein sanftes Eintauchen in sondern fast ein Anf\u00fchlen von Zeit und Handlung.<\/p>\n<p>Andr\u00e9s Wood erz\u00e4hlt stimmig eine in sich ruhende Geschichte \u00fcber die Freiheit und die Kraft der Freundschaft und bietet uns gleichzeitig die Option, diese Geschichte der Freundschaft auch als eine Parabel lesen, ohne uns dazu zu n\u00f6tigen. Allendes Ansatz zum Versuch der sozialen Gleichheit kann als Beginn eines Aktes der Fairness auf der politischen Ebene gelesen werden, der dann in politischen Prozessen durchgehalten werden muss \u00fcber R\u00fcckschl\u00e4ge hinweg, um Erfolg zu haben.<br \/>\nAuch die Freundschaft dieser beiden zw\u00f6lfj\u00e4hrigen Jungen beginnt initial mit einen Akt der Fairness: Gonzalo verweigert sich dem Drangsalieren Pedros durch die Mitsch\u00fcler auf dem Schulhof \u2013 und befreit sich dabei auch ein Wenig selbst. Auch er ist ein Bi\u00dfchen Au\u00dfenseiter, zwar \u201einter pares\u201c, aber als eher guter Sch\u00fcler, der hilft, aber kein \u201eMitmacher\u201c ist, widerf\u00e4hrt auch ihm &#8218;bullying&#8216;.<br \/>\nEbenso wie das Chile unter der Regierung Allendes den begonnenen gesellschaftlichen Prozess durch den gewaltsamen Putsch nicht zu Ende f\u00fchren kann, ist der Freundschaft von Gonzalo und Pedro keine Konfliktbew\u00e4ltigung und Vertiefung mehr verg\u00f6nnt \u2013 die einsetzende milit\u00e4rische Gewalt zerst\u00f6rt und beendet das Aufgebaute f\u00fcr die chilenische Gesellschaft und hier auch f\u00fcr die Freundschaft. Gewalt wirft die beiden Freunde in die Schrecken der Angst, der Hilflosigkeit, der Entt\u00e4uschung, des verpassten Moments \u2013 und die Frage nach der Herkunft steht \u00fcberm\u00e4chtig im Raum. Sie macht hier den Unterschied. Gonzalos und Pedros fassungslose und dann erkennende Blicke lassen daran keinen Zweifel.<br \/>\nAuch wenn alle Filmpersonen eine gesellschaftliche Konnotation haben und Wood diese Parabel-Parallelen kunstvoll, leise und unaufdringlich einbindet, es wird ein stimmiger, spannender Film erz\u00e4hlt &#8211; die authentische Figurenentwicklung der ProtagonistInnen mit ihren Emotionen, N\u00f6ten, \u00c4ngsten sorgt \u00fcberzeugend daf\u00fcr, dass die Geschichte dieser Freundschaft auch f\u00fcr sich funktioniert und die Figuren nicht zu Statisten \u2013 hier arm, da reich &#8211; einer politischen Erz\u00e4hlung degradiert. Es ist die St\u00e4rke der Erz\u00e4hlung, dass das weitere Schicksal von Gonzalo und Pedro offen bleibt.<\/p>\n<p>\u201eMachuca\u201c ist unter den ersten Spielfilmen, die Chiles politische Vergangenheit thematisieren und das chilenische Kino nach Jahren der Agonie w\u00e4hrend der Milit\u00e4rdiktatur und seinem Aufbruch in den 90er Jahren auf die internationale B\u00fchne zur\u00fcckf\u00fchren. Die Zeit des Milit\u00e4rputsches in Chile, die Zeit der 70er-Jahre liegt inzwischen 50 Jahre zur\u00fcck und der Film \u201eMachuca\u201c entstand bereits vor fast 20 Jahren. Es eine doppelte Zeitreise, die wir aus heutiger Sicht mit \u201eMachuca\u201c unternehmen, die so eine zus\u00e4tzliche Wirkung entfalten kann. Diese spannende, wundersch\u00f6ne Verwebung politischer Ereignisse mit einer autarken und starken Geschichte von Freundschaft und deren Pr\u00fcfungen bleibt zeitlos, hochaktuell, ber\u00fchrend und sehenswert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2004\/ Chile, Spanien, Frankreich, Gro\u00dfbritannien \/ 121 Minuten Regie: Andr\u00e9s Wood Drehbuch: Roberto Brodsky, Mamoun Hassan, Eliseo Atunaga, Andr\u00e9s Wood Eine Filmkritik von Andrea Weinhold Eine Geschichte \u00fcber die Freiheit der Freundschaft und die Unfreiheit der Herkunft Der chilenische Regisseur Andr\u00e9s Wood, der hier ebenfalls als Drehbuch-Co-Autor und Co-Produzent fungiert, f\u00fchrt den Zuschauer in seinem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14287,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[837424],"tags":[],"class_list":["post-362","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-filmkritik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/362","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14287"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=362"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/362\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":381,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/362\/revisions\/381"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=362"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=362"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=362"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}