{"id":355,"date":"2023-01-26T22:47:42","date_gmt":"2023-01-26T21:47:42","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/?p=355"},"modified":"2023-01-26T22:47:42","modified_gmt":"2023-01-26T21:47:42","slug":"tony-manero","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/2023\/01\/26\/tony-manero\/","title":{"rendered":"Tony Manero"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\"><strong>\u201eEine erschreckende filmische Darstellung \u00fcber Besessenheit und Gewalt eines Kleinkriminellen.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">\u201eTony Manero\u201c\u00a0ist ein\u00a0chilenischer\u00a0Film aus dem Jahr 2008\u00a0unter der Regie von Pablo Larra\u00edn.\u00a0Daran beteiligen sich unter anderem die Schauspieler\u00a0Alfredo Castro,\u00a0Amparo Noguera,\u00a0H\u00e9ctor Morales,\u00a0Paola Lattus\u00a0und\u00a0Elsa Poblete.\u00a0Viele der Schauspieler wirken auch in Larra\u00edns anderen Filmen \u00fcber Lateinamerika mit. Beispielsweise wird der Protagonist des Filmes von Alfredo Castro verk\u00f6rpert, welcher ein Stammgast in Larra\u00edns Filmen ist, dabei h\u00e4ufig die Hauptrolle spielt und diesmal sogar Co-Autor des Drehbuches ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Der Film gewann den Hauptpreis beim\u00a0Turiner Filmfestival\u00a02008 und war Chiles Einreichung bei den\u00a081. Academy Awards\u00a0f\u00fcr den\u00a0Oscar f\u00fcr den besten fremdsprachigen Film. Dort schaffte er es jedoch nicht in die engere Auswahl. 2009 gewann er die Goldene Tulpe beim\u00a0Istanbul International Film Festival.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">\u201eTony Manero\u201c beginnt mit einer kameraperspektivischen Verfolgung eines Mannes mit einem Anzug \u00fcber der Schulter. Er geht durch den Backstage-Bereich eines Fernsehstudios; vorbei an B\u00fchnenbauern und T\u00e4nzerinnen. Er wird von einem Wachmann zu einem Wartebereich gef\u00fchrt, wo er erf\u00e4hrt, dass er eine Woche zu fr\u00fch ist. Er hat das Registrierungsdatum verwechselt und der Zuschauer erlangt einen ersten Eindruck eines bleichen, wortkargen Einzelg\u00e4ngers, der sich als Tony Manero ausgibt, anstatt seinen echten Namen zu nennen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Bei dem Mann in den F\u00fcnfzigern handelt es sich um die Hauptfigur Ra\u00fal Peralta gespielt von Alfredo Castro. Er ist f\u00f6rmlich besessen von John Travoltas Kunstfigur Tony Manero aus dem US-amerikanischen Tanzfilm \u201eSaturday Night Fever\u201c. Unter der Regie von John Badham wird das Leben junger Menschen in der New Yorker Diskoszene und der dort entstandenen Subkultur Ende der Siebziger Jahre portraitiert. Ra\u00fal widmet sich explizit der Simulation Maneros Redewendungen und seiner gro\u00dfartigen\u00a0Tanzdarbietungen. Bis ins kleinste Detail versucht er Travolta nachzuahmen, um selbst den perfektesten Tony Manero darbieten zu k\u00f6nnen. Er f\u00e4rbt sich die Haare, besorgt sich notwenige Requisiten und besucht unz\u00e4hlige Male das Kino um sein Idol so getreu wie m\u00f6glich verk\u00f6rpern zu k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Zu Beginn versucht Peralta an einem Wettbewerb der beliebten Sendung \u201eFestival de la una\u201c des Senders \u201eTelevision Nacional de Chile\u201c teilzunehmen, die jede Woche nach &#8222;dem Doppelg\u00e4nger von&#8220; sucht. Dieses Mal sucht sie nach dem Doppelg\u00e4nger von Tony Manero.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Seine Bem\u00fchungen, seinem Idol nachzueifern und den Wettbewerb zu gewinnen, lassen den Film unter einem bifokalen Prisma ablaufen, das die wenigen Skrupel der Hauptfigur und die harte Realit\u00e4t seiner Umgebung zeigt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Besonders hervorzuheben sind Ra\u00fals Wutausbr\u00fcche, welche sehr intensiv sind und f\u00fcr den Zuschauer sehr pl\u00f6tzlich auftreten. Als er von seinem Zimmerfenster einen \u00dcberfall einer alten Dame miterlebt eilt er ihr zur Hilfe und tr\u00e4gt ihr die Eink\u00e4ufe nach Hause. Dort f\u00e4llt ihm der neue Farbfernseher auf. Kurzerhand erschl\u00e4gt er die Frau, teilt sich das Essen mit der Hauskatze, z\u00fcndet sich eine Zigarette an und verschwindet dann mit dem Fernseher. Es ist ein r\u00fccksichtloser Mord, der das Publikum auf eine schreckliche Art verwirrt. In jedem Moment kann die Gewalt ausbrechen. Speziell dann, wenn Ra\u00fal die Gelegenheit zu einem Geldgewinn sieht. Auch in allt\u00e4glichen Situationen neigt er zu Wutausbr\u00fcchen. W\u00e4hrend einer Probe auf der B\u00fchne im Erdgeschoss f\u00e4llt er auf den morschen Holzboden. Er rei\u00dft einige Holzlatten heraus und ist nur schwer zu b\u00e4ndigen. Letztendlich beleidigt er seine Vermieterin Wilma und setzt sich in den Kopf den B\u00fchnenboden aus Glas nachzubauen, sodass Licht wie im Film \u201eSaturday Night Fever\u201c hindurchscheinen kann und die Show von unten beleuchtet wird. \u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Er lebt in einer heruntergekommenen Doppelhaush\u00e4lfte in Santiago mit einer Clique von Amateurt\u00e4nzern als Nachbarn. Im Erdgeschoss befindet sich eine kleine B\u00fchne, auf der sie ihre Tanzeinlagen proben und gelegentlich mit ihrer einstudierten Hauptchoreografie des amerikanischen Filmes auftreten, um Kunden zu unterhalten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Zu seiner Gruppe geh\u00f6ren seine Freundin Cony, ihre heranwachsende Tochter Pauli und Paulis Freund Goyo. Pauli und Goyo engagieren sich im Untergrund gegen das Pinochet-Regime.\u00a0Goyo gibt einem Mann ein paar politische Flyer mit.\u00a0Ra\u00fal verfolgt den Mann und will sich ihm n\u00e4hern. Zuf\u00e4lligerweise erscheint die Geheimpolizei und schie\u00dft ihn nieder.\u00a0Nach einer Weile kehrt Ra\u00fal zu der Leiche zur\u00fcck und stiehlt die Armbanduhr des Mannes.\u00a0Er geht zu einem Schrotth\u00e4ndler, wo er die Uhr gegen ein paar dicke Glasbausteine \u200b\u200btauscht. Da er mehr Glasbausteine \u200b\u200bben\u00f6tigt, tauscht er die geklaute Uhr gegen ein paar Knochen ein, verschafft sich eines Nachts Zugang zum Grundst\u00fcck des Schrotth\u00e4ndlers, lenkt die Hunde mit den Knochen ab und t\u00f6tet den Besitzer. Danach stiehlt er die restlichen Glasbausteine.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt des Filmes betritt die Geheimpolizei in Zivil das Haus um Pauli und die anderen politischen Verd\u00e4chtigen zu verh\u00f6ren und festzunehmen. Ra\u00fal gelingt es jedoch sich \u00fcber das Dach davonzuschleichen und f\u00e4hrt mit dem Bus zum Fernsehstudio um an dem Doppelg\u00e4nger-Wettbewerb teilzunehmen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Es ist ein Film, der in Santiago de Chile auf dem H\u00f6hepunkt der Milit\u00e4rdiktatur von\u00a0Augusto Pinochet\u00a0spielt. W\u00e4hrend der 17-j\u00e4hrigen Diktatur von Augusto Pinochet kam es zu weitereichenden Menschenrechtsverletzungen, Ermordungen und dem Verschwindenlassen von politischen Gegnern. Der Regisseur Pablo Larra\u00edn bem\u00fcht sich dem Film einen f\u00fcr die Zeit typischen Mantel aus Dekadenz, Gewalt und Dunkelheit zu verleihen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Des Weiteren verdeutlicht er eine krankhafte Idolisierung und den Einfluss der westlichen Kultur auf fremde L\u00e4nder.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Pablo Larrain verwendet einige untypische filmische Mittel. Als Drehorte dienen vor allem Ra\u00fals Wohnung, die B\u00fchne im Erdgeschoss, das Kino, wo sich Ra\u00fal \u201eSaturday Night Fever\u201c wiederholt anschaut, das Grundst\u00fcck des Schrotth\u00e4ndlers sowie das Fernsehstudio von \u201eTelevision Nacional de Chile\u201c. Alle Schauspieler sind im Stile der 70er-Jahre gekleidet. Ra\u00fal sieht man meist in einer dunklen Jeanshose mit einem l\u00e4ngsgestreiften Hemd und einer grauen Jacke. Goyo ist oft etwas sportlicher gekleidet und die Damen tragen h\u00e4ufig lange Kleider. Coni tr\u00e4gt zudem auff\u00e4lligen Liedschatten. Bei ihren Auftritten versuchen sie sich an der Kleidung aus dem US-amerikanischen Film zu orientieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Auch die Filmmusik orientiert sich an den Melodien aus \u201eSaturday Night Fever\u201c (1977) und \u201eGrease\u201c (1978). So findet der Song \u201eYou Should Be Dancing\u201c der Bee Gees mehrmalige Verwendung im Film.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Besonders hervorzuheben ist f\u00fcr mich die Kameraf\u00fchrung durch das tragbare 16-mm-Objektiv. In vielen Szenen wird Ra\u00fal damit verfolgt. Es entstehen dynamische und verwackelte Aufnahmen. Zudem wird mit einem verschwommenen Fokus gespielt um die N\u00e4he eines schmutzigen und heruntergekommenen Milieus zu betonen. Das Farbschema ist sehr ged\u00e4mpft und passt in die tristen 70er-Jahre in Chile. Der Schnitt ist aus meiner Sicht normal schnell. Oft wird in einer Halbtotalen gefilmt und die Kamera l\u00e4uft weiter, wenn sich die Einstellungsgr\u00f6\u00dfe \u00e4ndert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Szenen bzw. Schaupl\u00e4tzen die mir besonders in Erinnerung blieben, waren die Ermordung der alten Dame f\u00fcr den Farbfernseher und das einpr\u00e4gsame Ende mit dem Ausgang des Double-Wettbewerbs. Dieses l\u00e4sst zudem Freiraum f\u00fcr Interpretation, doch eigentlich ist schon klar, was im Anschluss passieren wird. \u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Die Handlungen fand ich allesamt verst\u00e4ndlich. Dennoch halte ich ein Hintergrundwissen \u00fcber die Abl\u00e4ufe in Lateinamerika bzw. vor allem Chile in den 70er-Jahren von Vorteil. Erneut wurden mir die Auswirkungen der politischen Spannungen auf das Privatleben der Bev\u00f6lkerung bewusst. Des Weiteren wurde die Skrupellosigkeit der Geheimpolizei und des Protagonisten eindrucksvoll veranschaulicht. Die meisten Filme \u00fcber Lateinamerika zu der Zeit haben einen gewissen Sinn f\u00fcr eine harte Realit\u00e4t, aber stellenweise neigt dieser zu einer \u00fcbertriebenen Darstellungsform.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Aus meiner Sicht ist es ein durchschnittlicher Film. An manchen Stellen f\u00fchlt er sich wie eine Dokumentation an. Auf Momente der Ruhe folgen pl\u00f6tzliche schockierende Gewaltdarstellungen, welche ihn sehr kraftvoll wirken lassen. Ob es sich bei Ra\u00fal um einen Serienm\u00f6rder handelt ist infrage zu stellen. Sicherlich kann man festhalten, dass er nur gezielt jeden aus dem Weg r\u00e4umt, der zwischen ihm und seiner Besessenheit mit John Travolta steht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Zusammenfassend ist Pablo Larrains Film eine b\u00f6se Fantasie von Disco-Glanz, die einen obsessiven und verdrehten Charakter darstellt, der bereit ist zu t\u00f6ten, um seine groteske Vision von Anerkennung zu verwirklichen.\u00a0Die rasende Gewalt in diesem Film ist so pl\u00f6tzlich und unerkl\u00e4rlich, dass es einem buchst\u00e4blich stellenweise den Atem raubt.\u00a0Der Film scheint eine subtile Metapher und eine Diskrepanz darzustellen, die die stark stilisierte Natur der Disco mit dem kompromisslosen faschistischen Pinochet-Regime vergleicht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Wichtigste Informationen:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Titel des Films: Tony Manero<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Namen der beteiligten Schauspieler: Alfredo Castro, Antonia Zegers, Amparo Noguera, Marcelo Alonso, Hector Morales, Elsa Poblete, Maite Fernandez<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Name des Regisseurs\/ Directors: Pablo Larrain<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Filmgenre\/ Filmart: Drama<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Produktionsland: Chile<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">Erscheinungsdatum: 17. Mai 2008<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #000000\">L\u00e4nge des Films: 97 Minuten<\/span><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eEine erschreckende filmische Darstellung \u00fcber Besessenheit und Gewalt eines Kleinkriminellen.\u201c \u201eTony Manero\u201c\u00a0ist ein\u00a0chilenischer\u00a0Film aus dem Jahr 2008\u00a0unter der Regie von Pablo Larra\u00edn.\u00a0Daran beteiligen sich unter anderem die Schauspieler\u00a0Alfredo Castro,\u00a0Amparo Noguera,\u00a0H\u00e9ctor Morales,\u00a0Paola Lattus\u00a0und\u00a0Elsa Poblete.\u00a0Viele der Schauspieler wirken auch in Larra\u00edns anderen Filmen \u00fcber Lateinamerika mit. Beispielsweise wird der Protagonist des Filmes von Alfredo Castro verk\u00f6rpert, welcher [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":12629,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207],"tags":[],"class_list":["post-355","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/355","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12629"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=355"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/355\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":357,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/355\/revisions\/357"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=355"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=355"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=355"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}