{"id":319,"date":"2022-12-15T20:19:14","date_gmt":"2022-12-15T19:19:14","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/?p=319"},"modified":"2022-12-15T20:19:14","modified_gmt":"2022-12-15T19:19:14","slug":"el-boton-de-nacar-der-perlmuttknopf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/2022\/12\/15\/el-boton-de-nacar-der-perlmuttknopf\/","title":{"rendered":"El bot\u00f3n de n\u00e1car &#8211; Der Perlmuttknopf"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 10pt\">2015 \/ <\/span><span style=\"font-size: 10pt\">Chile, Frankreich, Spanien<\/span><span style=\"font-size: 10pt\"> \/ <\/span><span style=\"font-size: 10pt\">82 min <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">Regie: Patricio Guzm\u00e1n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt\">AutorIn Andrea Weinhold<\/span><\/p>\n<p><strong>Chile, das Wasser und die Geschichte<\/strong><\/p>\n<p>\u201eEl bot\u00f3n de n\u00e1car\u201c (Der Perlmuttknopf) ist der zweite Teil einer Trilogie \u00fcber Chile, der &#8222;Trilogie der Heimat&#8220;, die mit \u201eNostalgia de la luz\u201c (Nostalgie des Lichts) beginnt und mit \u201eLa cordillera de los sue\u00f1os\u201c (Die Kordillere der Tr\u00e4ume) endet.<br \/>\nDer dokumentarische Essayfilm wurde mehrfach ausgezeichnet &#8211; unter anderen mit dem Silbernen B\u00e4ren der Berlinale 2015 f\u00fcr das beste Drehbuch \u2013 wie auch seine Partnerfilme: \u201eNostalgia de la luz\u201c erhielt den Europ\u00e4ischen Filmpreis 2010 f\u00fcr den besten europ\u00e4ischen Dokumentarfilm, \u201eLa Cordillera de los sue\u00f1os\u201c den L&#8217;oeil d&#8217;or, den Dokumentarfilmpreis des Cannes Film Festival 2019.<br \/>\nPatricio Guzm\u00e1n, chilenischer Regisseur, der auch Geschichte und Philosophie studiert hat, weltweit anerkannter \u201eDokumentarist\u201c, und Gr\u00fcnder des Internationalen Dokumentarfilm-Festivals in Santiago de Chile (FIDOCS) befasst sich in seinen Filmen immer wieder mit dem politischen und gesellschaftlichen Themen seiner Heimat Chile. Guzm\u00e1n, Autor und Regisseur der &#8222;Trilogie der Heimat&#8220;, verbindet Politisches und Poetisches und f\u00fchrt auch als Erz\u00e4hler durch den Film.<\/p>\n<p>Guzm\u00e1n dekonstruiert in seiner Trilogie Chile tektonisch in drei Teile: in W\u00fcste, K\u00fcste, Kordillere.<br \/>\nSie sind Tr\u00e4ger und Symbol der jeweiligen Filme und er konnotiert sie mit Licht, Wasser und mit Tr\u00e4umen. Indem er diese Bezugspaare von W\u00fcste und Licht, K\u00fcste und Wasser, Kordillere und Traum als Leitmotiv mit dem Universum und der Natur, mit Vergangenheit und Zukunft verbindet, konstruiert er einen neuen Zugang, und mit dieser neuen Perspektive verwebt er das jeweilige Leitmotiv vielschichtig mit einer Erz\u00e4hlung zur chilenischen Geschichte. Im zweiten Teil der Trilogie, in \u201eEl bot\u00f3n de n\u00e1car\u201c (der Perlmuttknopf) nimmt uns Guzm\u00e1n mit in die Welt des Wassers, es tr\u00e4gt den Film und verbindet alle seine Bezugspunkte: \u201eWir sind alle Str\u00f6me desselben Wassers\u201c. Mit diesem Zitat des Dichters Ra\u00fal Zurita beginnt Guzm\u00e1n seinen Film.<\/p>\n<p>Der Regisseur macht uns mit dem Wasser vertraut in all seinen Erscheinungsformen: Regen, Eis, Hagel, Schnee, Wolken, Dampf, Gletscher, Ozean, Fl\u00fcsse, K\u00fcste. Ob ein geschlossener Wassertropfen in einem 3000 Jahre alten Quarzblock aus der Atacama-W\u00fcste oder ob die Teleskope in der Atacama-W\u00fcste Wasser auf Planeten fotografisch lokalisieren wie den aufgenommenen Quasar, Guzm\u00e1n macht uns das Wasser f\u00f6rmlich f\u00fchlen und er l\u00e4sst es uns h\u00f6ren. Und er versucht es uns noch einmal anders h\u00f6rbar zu machen, als \u201eSprache\u201c in der Sequenz mit dem Anthropologen Claudio Mercado.<br \/>\nWasser hat nicht nur Erscheinungsformen sondern ist auch Ort, Medium, Element und das zeigt uns der Regisseur auch:<br \/>\nDer Ozean als Chiles markante und l\u00e4ngste Grenze mit seiner 4200 km langen K\u00fcste &#8211; die Gesamtl\u00e4nge der K\u00fcstenlinie wird auf 74.000 km gesch\u00e4tzt &#8211; hin bis an deren S\u00fcdspitze, Patagonien mit seinen Fjorde und Inseln; Das Wasser als Lebensraum der indigenen ehemaligen Wassernomaden in Westpatagonien; Wasser als Element im Universum, enthalten in Planeten, als verbreitetes Element im Sonnensystem; die Entstehung des Lebens, in Gang gesetzt durch Kometeneinschlag auf der Erde mit Wasser als Lebensspender allen Lebens wie wir es kennen, als Zukunftsgarant; Wasser als d\u00fcster Ort mit Geheimnissen, als Kraft der Zersetzung, als Friedhof.<\/p>\n<p>Zusammen mit der Malerin Emma Malig, dem Historiker Gabriel Salazar und dem Dichter Ra\u00fal Zurita beleuchtet Guzm\u00e1n Chiles emotionales Verh\u00e4ltnis zum Wasser, zum Meer. Guzm\u00e1n nimmt ein entfremdetes Verh\u00e4ltnis wahr, entkoppelt vom Wasser. Das ist die These: Die Chilenen verstehen das Meer nicht, wissen es nicht zu nutzen, leugnen, obwohl doch Chile eine Insel sei zwischen Ozean und Kordillere, ihre Seefahrts- und Schifffahrtsgeschichte. Die indigenen Wassernomaden hingegen &#8211; seinerzeit im \u201eEinklang mit dem Wasser\u201c &#8211; seien somit das einzige Seefahrervolk Chiles. F\u00fcr Indigene und Astronomen \u201esei der Ozean ein Konzept, das untrennbar vom Leben ist\u201c. Solche Verwebung von Universum, Erde und Bedeutung unternimmt er auch an anderer Stelle. Anhand der alten Aufnahmen der Selk&#8217;nam mit punktf\u00f6rmiger K\u00f6rperbemalung assoziiert Guzm\u00e1n frei diese Bemalung als Abbild der Sterne: und diese Sterne, \u201eSeelen der Vorfahren\u201c, lie\u00dfen Ihnen diese Vorfahren nahe sein, wie uns die Teleskope, die die Sterne beobachten, die Sehnsucht des modernen Menschen symbolisieren, \u201eEtwas zur\u00fcckzuholen, dass wir im poetischen Sinn schon kennen\u201c, so denkt es Ra\u00fal Zurita an. Guzm\u00e1n l\u00e4sst so den Kosmos und die Fragen, wer wir sind und wohin wir gehen, was uns umtreibt ganz nebenbei einflie\u00dfen. F\u00fcr den Regisseur, der sich hier auch selbst mit einer Geschichte einbringt, ist das Wasser dann ein eher unheimlicher Ort, ein Ort des Verlustes. Darauf wird er noch zur\u00fcckkommen.<\/p>\n<p>Ruhige, meditative Bilder ged\u00e4mpft farbiger Landschaften, in denen die Sonne niemals hell leuchtet, teilweise kunstvolle \u00dcberblendungen und museal in Szene gesetzte Objekte verbinden uns mit der Geschichte der indigenen Bev\u00f6lkerung West-Patagoniens, den ehemaligen f\u00fcnf indigenen Wassernomaden-V\u00f6lkern, von denen es heute nur noch wenige Angeh\u00f6rige gibt. Ihre Nachfahren kommen hier zu Wort. Die Erz\u00e4hlungen von Martin Calder\u00f3n und Gabriela Paterito und die eindr\u00fccklichen historischen Schwarz-Wei\u00df-Aufnahmen zeigen nicht nur Ihre Perspektive zum Wasser als Lebensraum und Nahrungsquelle &#8211; sondern geben der Geschichte ausreichend Raum: Die Geschichte ihrer Verfolgung w\u00e4hrend der gewaltsamen Kolonisierung Patagoniens und ihres Genozids beginnt mit der Geschichte der unfreiwilligen Reise des Indigenen \u201eJemmy Button\u201c, beginnt mit einen Perlmuttknopf. Auch Perlmutt steht f\u00fcr das Meer.<br \/>\nDer Milit\u00e4rputsch Pinochets 1973, macht nicht nur Allendes Bem\u00fchungen um Wiedergutmachung an der indigenen Bev\u00f6lkerung nach 150 Jahren Entrechtung zunichte, sondern r\u00fcckt Patagonien und seinen umgebenden Ozean noch einmal mit den Schrecken der Pinochet-Diktatur in den Mittelpunkt. Die Dawson-Insel, vormals schon eine Art Konzentrationslager bei der Verfolgung der indigenen Bev\u00f6lkerung dient einmal mehr als solches in der Pinochet-Diktatur. An diesem Ende der chilenischen Welt wird das Meer zum Ort der versuchten Ausl\u00f6schung f\u00fcr Regime-Gegner, den namenlos Verschwundenen. Vier Jahrzehnte danach bebildert dies ein anderer Knopf, festgewachsen an einem Eisenbahnschienenst\u00fcck aus dem Meer.<\/p>\n<p>Langsam und gelegentlich m\u00e4andernd f\u00fchrt Guzm\u00e1n durch seine Wasser-Metapher \u201e Wasser ist die Verbindungskraft zwischen uns und den Planeten\u201c mit philosophischen und historischen \u00dcberlegungen hin zu seinem Kern-Thema. Man muss sich einlassen. Das Thema, das Guzm\u00e1ns Anliegen ist und in allen Filmen mit eingebettet wird &#8211; wie auch in \u201eNostalgia de la luz\u201c und \u201eLa cordillera de los sue\u00f1os\u201c &#8211; ist die Barbarei der Pinochet-Diktatur und die Verschwundenen dieser Zeit und deren Sichtbarmachung. Und der Versuch ihrer Erfassbarkeit.<br \/>\n\u201eUn pa\u00eds que no tiene cine documental es como una familia sin \u00e1lbum familiar.\u201c Ein Land, das kein dokumentarisches Kino hat, ist wie eine Familie ohne Fotoalbum. Guzm\u00e1ns \u201eFotoalbum\u201c Chiles erz\u00e4hlt von der gro\u00dfen Sch\u00f6nheit der Bilder und der Themen und was sie uns bedeuten k\u00f6nnen \u2013 aber es bebildert auch den Schrecken. Die n\u00fcchterne Lakonie mit der er die Aufkl\u00e4rung von Folter und Ermordung im Film untersucht und inszeniert, bereitet ein dem Grauen nahes Unbehagen, das kaum ein famili\u00e4res Fotoalbum vermag.<\/p>\n<p>Es gibt auch Irritierendes: Die Aussage des Autors und Regisseurs, die indigenen Wassernomaden \u201eh\u00e4tten im Einklang mit dem Kosmos und mit dem Wasser gelebt\u201c, wird nicht ethnologisch hinterlegt oder gar von Indigenen selbst er\u00f6rtert und steht so als Zuschreibung romantischer, letztlich eurozentristischer Vorstellung vom \u201eedlen Wilden mit nat\u00fcrlichen Verh\u00e4ltnis zu ebendieser Natur\u201c im Raum. Zumal dies als Gegensatz zum chilenischen, \u201enicht vorhandenen Verh\u00e4ltnis\u201c zum Wasser angelegt ist. Auch die erw\u00e4hnte Trennung von \u201emehreren Jahrhunderten\u201c, die er zwischen sich und der Kawesqar Gabriela Paterito erw\u00e4hnt, obwohl beide Alters- und Zeitgenossen sind, legt ein zivilisatorisches Narrativ \u201eSteinzeit-Jetztzeit\u201c nahe, das schwierig ist. Der suggestive Satz \u201edass das menschliche Gehirn nach dem gleichen Prinzip wie das Meer funktioniere. Beide k\u00f6nnen sich an alles anpassen\u201c bleibt angesichts der erz\u00e4hlten Verbrechen zwiesp\u00e4ltig. \u201eBeide Kn\u00f6pfe erz\u00e4hlen die gleiche Geschichte, die Geschichte der Vernichtung\u201c, sagt Guzm\u00e1n. Das ist nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz richtig. Sicher ist, die beiden Kn\u00f6pfe stehen in Verbindung mit Unrecht, aber die Geschichte eines Genozids und die der ermordeten Regime-Gegner Pinochets muss differenziert betrachtet werden.<\/p>\n<p>Die Kamera w\u00e4hlt fast immer die Frontalperspektive sowie Nahaufnahmen f\u00fcr die Interviews, die Objekte, die Fotos, das Universum. Die Landschaftsaufnahmen sind gleicherma\u00dfen fast immer in Zentralperspektive angelegt, ob aus dem fahrenden Boot heraus oder vom Land aus aufgenommen. So entsteht ein Film fast wie ein Bildband, in dem man Seiten umbl\u00e4ttert. Auf diese Weise lassen sich auch die historischen Portr\u00e4ts und Aufnahmen formal gleich behandeln und es entsteht eine sehr homogene Bilderz\u00e4hlung, die zur inhaltlichen, essayistischen Erz\u00e4hlung und zum Vortragstempo passt. Der sehr zur\u00fcckhaltende Einsatz von Musik, im Vergleich zu den sorgsam hinterlegten Ger\u00e4uschen des Wassers in all seinen Tonvarianten und die ruhige Erz\u00e4hlstimme Guzm\u00e1ns unterst\u00fctzen die Bildsprache perfekt.<br \/>\nWenn wir uns den Film als Gem\u00e4lde vorstellen, dann sehen wir ein Bild, das mit zwei farblich dominierten H\u00e4lften konstruiert ist: den einen ersten Teil als blaues Feld, das f\u00fcr Meer, Wasser und Universum steht und das weitestgehend fl\u00e4chig nur von wenigen roten Linien durchzogen ist, die mehr werden, je mehr man sich der anderen H\u00e4lfte n\u00e4hert; die andere H\u00e4lfte als rotes Feld, das f\u00fcr die Erz\u00e4hlung der Entrechtung und der Morde steht und das nur von wenigen blauen Linien durchzogen ist. Die Verschr\u00e4nkung der Felder ineinander, die Kommentare der Protagonisten und die jeweiligen Bez\u00fcge aller Themen untereinander sorgen f\u00fcr Plastizit\u00e4t und Lebendigkeit und es entsteht ein fast dreidimensionales Gebilde. So l\u00e4dt der Film ein, ihm fasziniert, angeregt und bereichert zu folgen.<\/p>\n<p>Chile hat die Konvention 169 der ILO (International Labour Organisation), die die Rechte indigener V\u00f6lker sch\u00fctzt, mittlerweile unterzeichnet. Noch lange sind nicht alle Verschwundenen aufgefunden und geborgen. Patricio Guzm\u00e1ns Themen bleiben hochaktuell.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2015 \/ Chile, Frankreich, Spanien \/ 82 min Regie: Patricio Guzm\u00e1n AutorIn Andrea Weinhold Chile, das Wasser und die Geschichte \u201eEl bot\u00f3n de n\u00e1car\u201c (Der Perlmuttknopf) ist der zweite Teil einer Trilogie \u00fcber Chile, der &#8222;Trilogie der Heimat&#8220;, die mit \u201eNostalgia de la luz\u201c (Nostalgie des Lichts) beginnt und mit \u201eLa cordillera de los sue\u00f1os\u201c [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14287,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[837424,837200],"tags":[],"class_list":["post-319","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-filmkritik","category-geschichte-und-film"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/319","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14287"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=319"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/319\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":320,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/319\/revisions\/320"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=319"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=319"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=319"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}