{"id":286,"date":"2022-01-13T18:15:09","date_gmt":"2022-01-13T17:15:09","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/?p=286"},"modified":"2022-01-13T18:15:09","modified_gmt":"2022-01-13T17:15:09","slug":"the-last-duel-ein-blick-auf-schluesse-auf-mittelalterliche-dynamiken-und-kontemporaere-bewegungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/filmkritik\/2022\/01\/13\/the-last-duel-ein-blick-auf-schluesse-auf-mittelalterliche-dynamiken-und-kontemporaere-bewegungen\/","title":{"rendered":"The Last Duel: Ein Blick auf Schl\u00fcsse auf mittelalterliche Dynamiken und kontempor\u00e4re Bewegungen"},"content":{"rendered":"<p><span data-contrast=\"auto\">Die Worte \u201cbased on true events\u201d m\u00f6gen Geschichtswissenschaftler davon absto\u00dfen, Filme die sich mit historischen Kontexten befassen auch nur ann\u00e4hernd geschichtliche Genauigkeit zuzuschreiben. Trotz narrativer und dramaturgischer Freiheiten bietet das Medium einen nicht nur unterhaltsamen, sondern auch kritisch-interessanten Einstieg in historische Ereignisse, Personen und Zeiten. Durch authentisches Set-Design, Kost\u00fcmdesign und Musik erschaffen Filme interpretative Versionen einer m\u00f6glichen historischen Realit\u00e4t, die an narratologische Konventionen des Filmemachens zwar gebunden sind, aber nichtsdestotrotz den Zuschauern einen Blick in die Geschichte werfen lassen. Dar\u00fcber hinaus bieten Filme einen untersuchbaren Blick auf das Geschichtsbewusstsein der Zeit in der ein Film erschafft worden ist. Beispielhaft wird dies an Ridley Scott\u2019s Film <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">The Last Duel <\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">(2020) gezeigt, in dem ansatzweise die subjektiven, sowie traditionellen, Konventionen der filmischen Dramaturgie vor dem kontempor\u00e4ren Hintergrund vor dem der Film produziert wurde aufgezeigt werden.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><span data-contrast=\"auto\">Grob aufgeteilt, machen das \u201cliterarische Design, visuelle Design, Kinematographie, Editing und das Sound-Design&#8220; (Benshoff&amp;Griffith 2005, 4) die traditionellen Konventionen des filmischen Mediums aus. Jedes dieser einzelnen Oberbegriffe kann jedoch noch in weitere aufgeteilt werden \u2013 so ist es dem literarischen Design (dem Drehbuch) m\u00f6glich, Allegorien, Metaphern und Subtext aufzuzeigen, w\u00e4hrend das Editing eine koh\u00e4rente und \u201cmeaningful\u201d (Benshoff&amp;Griffith 5) Handlung kreiert. Genauso wie der Film als Ganzes an diese Konventionen dieser Kategorien gebunden ist, gibt es innerhalb der einzelnen Kategorien auch eigene Konventionen. So folgt das konventionelle Drehbuch eines Filmes heutzutage dem traditionellen 3-Akt-Schema, in dem der Protagonist vor mehreren Problemen gestellt wird, um eine signifikante Lektion zu lernen. \u00c4hnlich wie bei anderen Traditionen und Konventionen lassen sich jedoch auch diese brechen \u2013 doch steckt hinter jeglicher Entscheidung w\u00e4hrend der Erschaffung eines Filmes eine subjektive Meinung. Sei es die Vision des Regisseurs oder die k\u00fcnstlerischen Entscheidungen des Sound-Designers und Komponisten: Hinter einem Film stecken die subjektiven Talente mehrere Menschen. Das f\u00fchrt zu einem Gesamtwerk das zum Interpretieren anregt und anregen soll. Eine dieser Intentionen war, und wird f\u00fcr immer, dass der Unterhaltung und des Eskapismus\u2019 sein.\u00a0 Jedoch steckt genau hier auch einer der problematischen Aspekte f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis von Filmen f\u00fcr die Geschichtswissenschaften. Die traditionellen Konventionen und das Zusammenarbeiten verschiedener individueller, sowie der Status des Medium Films als Unterhaltungsmedium stehen dem akademischen Verst\u00e4ndnis und Arbeiten von Historikern entgegen. Durch den aus bereits genannten Gr\u00fcnden entstehen Akzentuierungen eines Filmes die mit der traditionellen Auffassung von Geschichte konkurrieren. Aus der Aussage \u201cauf wahren Ereignissen basierend\u201d lie\u00dfe sich bestimmt auch schlie\u00dfen, dass ein solch beginnender Film historisch akkurat sei \u2013 eine Annahme, die oftmals jedoch falsch verstanden wird. \u201cBased on true events\u201d ist nicht gleich zu setzen mit \u201c<\/span><i><span data-contrast=\"auto\">this is <\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">a true event\u201d. Ein Film der auf wahren Ereignissen basiert erscheint mir eine Adaptation, die sich k\u00fcnstlerische Freiheiten nimmt um sich den dramaturgischen Konventionen, sowie den des Editings, Scorings, etc. anzupassen. Trotz alledem bieten auf historischen Ereignissen basierende Filme wichtige Auseinandersetzungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Geschichtswissenschaftler.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><span data-contrast=\"auto\">Als Prim\u00e4rquelle lie\u00dfe sich der oftmals als \u201cEpos\u201d (Kermode 2020) bezeichnete Film <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">The Last Duel <\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">vermutlicher weise nicht beschreiben, dennoch bietet sich das historische Drama als Fall zur \u201cErforschung von \u2018Zeitgeist\u2019 und Geschichtsbewusstsein\u201d (Etmanski 2004, 73) an. Der Film steht in interessantem Dialog zwischen der Mentalit\u00e4t mit der der Film produziert worden ist und kontempor\u00e4ren Erwartungen von Zuschauern nach dem Beginn der #MeToo-Bewegung.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i><span data-contrast=\"auto\">The Last Duel <\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">befasst sich mit dem letzten gerichtlich-attestierten Duell im mittelalterlichen Frankreich. Zum Duell herausgefordert wird der Knappe Jacques Le Gris von seinem ehemaligen Freund und Ritter Jean de Carrouges. Grund f\u00fcr das Duell ist der Vorwurf von Carrouges Ehefrau, Marguerite, dass Le Gris sie vergewaltigt habe. Der Film ist in drei Teile unterteilt: Die Wahrheit gem\u00e4\u00df Carrouges, die Wahrheit gem\u00e4\u00df Le Gris\u2019 und \u201cthe truth\u201d gem\u00e4\u00df Marguerites. Wenig subtil verbleiben die beiden Worte f\u00fcr einige Momente h\u00e4ngen und machen deutlich: Ihre ist die einzige Wahrheit.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Zu einer Zeit spielend, die f\u00fcr den Zuschauer h\u00e4ufig schwer zu greifen ist \u2013 das Mittelalter \u2013 zeichnet das visuelle Design von <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">The Last Duel\u00a0<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\"> ein dreckiges und kaltes Bild. Der US-Amerikanische Historiker John Aberth stellt fest, dass kontempor\u00e4re Filme die im Mittelalter spielen, h\u00e4ufig auf einer der beiden Extremen des Erwartungshorizonts des Zuschauers landen (2003, vii). Das hei\u00dft: Entweder werden Ritter in gl\u00e4nzenden R\u00fcstungen erwartet, oder die barbarische Brutalit\u00e4t des Mittelalters (Aberth viii). <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">The Last Duel <\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">f\u00e4llt in die zweite Extreme. Die Kampf- und Schlachtszenen sind brutal, dreckig und von orchestraler Musik untermalt; die Kost\u00fcme sind authentische R\u00fcstungen die nicht gl\u00e4nzen, sondern Sch\u00e4den zeigen. Von den technischen Kategorien her schafft der Film es zu unterhalten und mag auf einen Blick hin als historischer Film eingeordnet werden. Auch das Drehbuch folgt dem konventionellen Schema, wenn auch etwas spielerisch mit dem Twist der drei verschiedenen Sichtweisen. Das Editing und die Kinematographie untermauern die unterhaltsame Authentizit\u00e4t <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">The Last Duel<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">s<\/span> <span data-contrast=\"auto\">und betonen zudem einen signifikanten Aspekt des Mittelalters: Den der Dominanz der Katholischen Kirche. In nahezu jeder Szene des Filmes spielt die Kirche als Institution oder der Glaube eine Rolle. Als Element der Handlung (der Vorwurf Marguerites vergewaltigt worden zu sein mag, falls das Duell schlecht f\u00fcr sie ausf\u00e4llt, mit ihrem Tod enden), sowie als Teil des Kost\u00fcmdesigns und der Kinematographie (symbolische Kreuze; mit sich getragene Kreuze).\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><span data-contrast=\"auto\">All die genannten Konventionen des Filmemachens verhelfen <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">The Last Duel <\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">dazu, ein unterhaltsamer Film zu sein der den historischen Zeitraum des Ereignisses \u201crealistisch\u201d und auch anti-romantisch erscheinen l\u00e4sst &#8211; basierend, beziehungsweise auch kontr\u00e4r, den Erwartungen der Zuschauer dessen, was einen Film der im Mittelalter spielt ausmachen sollte. Aber der auf dem Buch <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">The Last Duel: A True Story of Trial by Combat in Medieval France <\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">basierende Film bietet trotz konventioneller Elemente faszinierende Einblicke in unser heutiges Verst\u00e4ndnis von Gesetzen, Religion und auch Dynamiken einer Ehe des (franz\u00f6sischen) Mittelalters.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Beginnend mit dem Buch, von dem der Film adaptiert worden ist, erscheint es notwendig zu erw\u00e4hnen, dass Eric Jagers Buch zwar auf Quellen und Methoden basiert die die Geschichtswissenschaft im Gro\u00dfen und Ganzen als ergiebig ansehen w\u00fcrde, jedoch beschwert der Status <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">The Last Duel<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">s als Verfilmung \u2013 das hei\u00dft, Adaption des Buches \u2013 weitergehend die Akzeptanz des Filmes als historische Quelle. Adaptationstheorien sind eine Wissenschaft f\u00fcr sich auf die hier nicht weiter eingegangen wird \u2013 dennoch soll angemerkt werden, dass eine Adaption gewisse Freiheiten nehmen muss, um sich den Konventionen des Filmemachens anzupassen. Diese Freiheit erlaubt es Produzenten, Drehbuchautoren und Regisseuren jedoch auch den urspr\u00fcnglichen Text und seine Charaktere aus einer kontempor\u00e4ren Sicht neu zu beleuchten.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i><span data-contrast=\"auto\">The Last Duel <\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">ist in den Medien h\u00e4ufig als \u201cMedieval Epic in the Age of #Metoo\u201d (Dargis, 2021) bezeichnet. Gemeint ist damit der Fokus des Films auf Marguerite und die Inszenierung des Duells als Spielplatz f\u00fcr toxische Maskulinit\u00e4t und ungerechte Machtdynamiken Frauen gegen\u00fcber. Es erscheint mir schwer den Film aus einer anderen Sichtweise her zu interpretieren \u2013 was einen interessanten Aspekt f\u00fcr die Signifikanz von Film f\u00fcr die Geschichtswissenschaft aufwirft. Zum einen untergr\u00e4bt <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">The Last Duel <\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">durch seine Betonung der Stimme der weiblichen Protagonistin die heteronormativ-maskuline Wahrheit die normalerweise historische Filme \u00fcber Ritter ausmacht, und scheint ein Licht auf den kontempor\u00e4ren Zeitgeist, in dem der Film erschaffen worden ist.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Um es auf den Punkt zu bringen bieten Filme trotz aller Konventionen an die sie sich halten m\u00fcssen um unterhalten zu k\u00f6nnen facetten-reiche Aspekte und Wege, sie f\u00fcr die Geschichtswissenschaften signifikant zu machen. Als Prim\u00e4rquelle sind Filme basierend auf historischen Ereignissen und Figuren wohl nicht geeignet, dennoch sind die Produktionen solcher Filme vor <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">ihrem <\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">geschichtlichen Hintergrund \u2013 wie etwa Zeitgeist \u2013 spannend. <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">The Last Duel <\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">ist ein solcher Film, dessen geschichtliche Genauigkeit diskutierbar ist, aber dessen Ansatz vor dem zeitgeistlichen Hintergrund von Bewegungen gegen sexuelle \u00dcbergriffe und Bel\u00e4stigungen neue Erkenntnisse f\u00fcr mittelalterliche Dynamiken bietet.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Bibliographie:<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Aberth, John. <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">A Knight at the Movies Medieval History on Film<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">. Routledge, 2003.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Benshoff, Harry M., und Sean Griffin. <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">America on Film: Representing Race, Class, Gender, and Sexuality at the Movies<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">,\u00a0Wiley-Blackwell, Malden, MA, USA, 2009.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Dargis, Manohla. \u201cThe Last Duel\u2019s Review: A Medieval Epic in the Age of #Metoo.\u201d <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">The New York Times<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">, The New York Times, 13. Okt. 2021, <\/span><span data-contrast=\"auto\">https:\/\/www.nytimes.com\/2021\/10\/13\/movies\/the-last-duel-review.html. (abgerufen am 13.01. 2022)<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Etmanski, Johannes. \u201cDer Film als historische Quelle. Forschungs\u00fcberblicke und <\/span> <span data-contrast=\"auto\">\u00a0\u00a0 Interpretationsans\u00e4tze.\u201d https:\/\/epub.ub.uni-muenchen.de\/558\/6\/etmanski-film.pdf. (abgerufen am 13.01.2022).<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Kermode, Mark. \u201cThe Last Duel Review \u2013 Swordplay without Subtletly.\u201d <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">The Guardian<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">, Guardians News and Media, 17. Okt. 2021, <\/span><span data-contrast=\"auto\">https:\/\/www.theguardian.com\/film\/2021\/oct\/17\/the-last-duel-review-ridley-scott-jodie-comer-matt-damon-adam-driver. (abgerufen am 13.01.2022)<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559731&quot;:720,&quot;335559740&quot;:480}\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Worte \u201cbased on true events\u201d m\u00f6gen Geschichtswissenschaftler davon absto\u00dfen, Filme die sich mit historischen Kontexten befassen auch nur ann\u00e4hernd geschichtliche Genauigkeit zuzuschreiben. Trotz narrativer und dramaturgischer Freiheiten bietet das Medium einen nicht nur unterhaltsamen, sondern auch kritisch-interessanten Einstieg in historische Ereignisse, Personen und Zeiten. 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