{"id":12,"date":"2015-07-14T19:29:25","date_gmt":"2015-07-14T17:29:25","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/fachrussisch\/?p=12"},"modified":"2015-07-14T19:39:02","modified_gmt":"2015-07-14T17:39:02","slug":"12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/fachrussisch\/2015\/07\/14\/12\/","title":{"rendered":"Reflexion"},"content":{"rendered":"<p>Reflexionxionsaufgabe 1<\/p>\n<ol>\n<li>a) In der Schule habe ich in Bezug auf Medien kaum einen Zugewinn an Kenntnissen und F\u00e4higkeiten erhalten. Die meisten Lehrkr\u00e4fte bevorzugen das Tafelbild. Gew\u00fcrzt wird dies mit dem Abspielen einer CD oder eines YouTube-Clips auf dem SmartBoard.<\/li>\n<li>b) Die Aufgaben im Seminar waren meines Erachtens nicht auf den Zuwachs meiner Lehr- Lernkompetenzen konzipiert. Ich habe meine Einheiten bereits vor den Ferien &#8222;abgeleistet&#8220;. Jedoch fand ich es gut, sich mit den unterschiedlichen Transpondermedien nochmals auseinander zusetzen. Auch der historische Abriss&#8216; des Internets (Suchmaschinen etc.) fand ich sehr interessant.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Reflexionktionsaufgabe 2<\/p>\n<p>Was hat mir gefehlt, was hat mich verwirrt: Mir hat der wirkliche Praxisbezug gefehlt. Die Themen sind\u00a0meist sehr oberfl\u00e4chlich geblieben. Auch ist fraglich gewesen, warum wir eine Videographie durchf\u00fchren sollten. Auch wenn dies als Option offenstand. Das Medium &#8222;Film&#8220; wurde \u00fcberhaupt nicht thematisiert (vom Take bis zum Film). Als Filmwissenschaftler tut einem das doch sehr weh. Einfach wie ein Kulturbanause die Kamera in die Ecke stellen\u2026 Wo ist der Wissenszuwachs bei den SuS, wo bei den LuL bzw. bei dem Ausf\u00fchrenden. Die einzigen die hier wohl profitieren, sind die Seminarveranstalter, welche sich hier den n\u00f6tigen Stoff <strong>anstrengungslos<\/strong> aus den Materialen der Studierenden synthetisieren. Das Verh\u00e4ltnis zwischen Forschung und Lehre ist hier sehr unausgeglichen! Auch das Proklamieren (Moodle etc.) \u00a0von Unterrichtsmaterialien sehe ich kritisch. Scheinbar hat der Urheberrechtsschutz keine Bedeutung btw. &#8211;&gt; Geistiges Eigentum. Vielleicht\u00a0<strong>will<\/strong> ich meine Materialien mit niemandem Teilen. An einem Reader mit Unterrichtsmaterialien sitzt man gut und gerne mal 50-100 Stunden dran. Warum sollte ich die Teilen? Nicht jede\/r Schule\/Lehrer\/ leistet so viel, dass ich mir sage: Ja mit denen m\u00f6chte ich antizipieren.<\/p>\n<p>Was habe ich von dem Seminar erwartet: Der effektive Einsatz unterschiedlicher Medien. Es war nie richtig klar, warum ich wann, welches Medium einsetzen. Wozu brauche ich im Fach Russisch bzw. Deutsch das SmartBoard. Welche Applikationen und\/oder Anwendungen tragen hier zu einem &#8222;besseren&#8220; Unterricht bei? Gibt es \u00fcberhaupt Applikationen daf\u00fcr? An den Schulen zumindest nicht\u2026 Auch sollte man den Quereinsatz von Medien mehr beachten. Zwei Flipcharts mit Leinentuch + OHP = Schattenspiele oder nur den OHP als Lampenlicht &#8211;&gt; GZSZ nachstellen etc.<\/p>\n<p>Was sollte weggelassen werden: RSS-Feeds. Diese sind mehr als die blu-ray ein totes Medium. Es gibt kaum Anwendungsbereiche wo diese einen Vorteil bringen. Dar\u00fcber hinaus spielt auch hier wieder der Datenschutz eine Rolle\u2026 Es gibt hier nur eingeschr\u00e4nkte Bibliographierm\u00f6glichkeiten. Gerade als Vollphilologe liegt es mir besonders am Herzen, die Sch\u00fcler f\u00fcr das geistige Eigentum zu sensibilisieren. Es reicht daher nicht nur zu sagen, dass das Downloaden von mp3 Titeln verboten ist und der Einsatz von kinox.to moralisch h\u00f6chst verwerflich ist. Auch der Schutz vom schriftlichen Eigentum geh\u00f6rt dazu! Es sollten viel mehr die allt\u00e4glichen Medien diskursiv analysiert werden. Smartphone(Cam, Micro etc\u2026) statt die Studierenden mit RSS-Ruinen zu qu\u00e4len. Man k\u00f6nnte in der Schule kurze Szenen drehen, oder How-to Videos erstellen \u2026 Durch diesen \u00fcberkandidelte Vielfalt von Medien geht das Ziel (SuS) aus den Augen. Auch verliert man bei (Fach)kollegen den &#8222;Respekt&#8220;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Reflexionktionaufgabe 3<\/p>\n<p>Diese Frage ist schwieriger zu beantworten: Jein! Die Sch\u00fcler sind im Umfang der Medienkompetenz breiter informiert. Sie wissen, wie man einen Browser benutzt und auch wie man WhatsApp und andere Messenger\/Facebook benutzt. Doodle ist den meisten nicht gel\u00e4ufig gewesen. Auch die Benutzung von PowerPoint ist nicht jedem klar gewesen. Die Lehrer konnten damit meines Erachtens auch nicht mehr\/weniger anfangen. Ein Medium welches bei nahezu jedem (SuS und LuL) konsumiert wird, hat schwer entt\u00e4uscht: Film. In der kontrastiven Analogie vom Morphem &#8211; Lexem &#8211; Satz &#8211; Text und Film &#8211; Szene &#8211; Take \u00a0(mise-en-scene &#8211;&gt; Representation etc.) konnte keiner ann\u00e4hernd richtig &#8222;punkten&#8220;. Auf Seiten der Sch\u00fcler war dies auch nicht weiter verwunderlich. Auf Seiten der Lehrkr\u00e4fte schon. Es wurde argumentiert, dass dies nicht sein\/ihr Thema w\u00e4re (LuL &#8211;&gt; ja, wir reden hier von einem Deutsch- und Russischlehrer). Besonders in der russischen Moderne konnte (Lotman) mit seinen semantischen R\u00e4ume in der Film- und auch Literaturwissenschaft einen wichtigen Beitrag zur Erfassung und Analyse von Handlung(en) beitragen. Alarmierend ist hier, dass der Film Metropolis (Zentralabitur Fach Deutsch) Pflicht ist. Also ein 3,5 st\u00fcndiger Film gesichtet werden muss, welcher ein Stummfilm ist. Nicht nur, dass dieser Film die Wiege des deutschen Films ist\u2026 es ist auch ein Stummfilm. Die Gefahr, dass dieser einfach nur nach den &#8222;epochenspezifischen Merkmalen&#8220; <strong>vergewaltigt<\/strong> wird und die eigentliche \u00c4sthetik des Mediums Film dabei v\u00f6llig unter geht!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Reflexionktionsaufgabe 4<\/p>\n<p>Durch das Internet (Blogs, Videos etc.) ist es einem m\u00f6glich geworden, unterschiedliche Transponder f\u00fcr die Aufbereitung von Lern- Lehrarrangements zu nutzen. Nicht nur das Internet an sich, sondern auch das iPhone haben die Welt v\u00f6llig ver\u00e4ndert. Nicht immer im positiven. Ich habe die Bef\u00fcrchtung, dass nun auch noch mehr von den SuS abverlangt werden k\u00f6nnte. Burn-out im Jugendalter wird sich h\u00e4ufen\u2026 Dies beantwortet die Frage aber nicht\u2026 Durch didaktische Zeitschriften als ePaper bzw. als Printmedium sehe ich die beste M\u00f6glichkeit sich hier auf dem Laufenden zu halten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reflexionxionsaufgabe 1 a) In der Schule habe ich in Bezug auf Medien kaum einen Zugewinn an Kenntnissen und F\u00e4higkeiten erhalten. Die meisten Lehrkr\u00e4fte bevorzugen das Tafelbild. 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