Episode 3

Aufgabe:

Ihre Aufgabe lautet nun in ihrem jeweiligen fachdidaktischen Kontext entweder

(a) Ideen zu entwickeln, wie sie mit EINEM digitalen Werkzeug verschiedene (3) Methoden-Werkzeuge unterstützen also z.B. der Einsatz von Twitter für Blitzlicht, Brainstorming und Denkhüte. Ein anderes Beispiel wäre Google Docs für Gruppenarbeit, Schülerpräsentationen und Unterrichtsevaluation.

ODER

(b) Ideen zu entwickeln, wie sie ein spezielles Methoden-Werkzeug mit verschiedenen (3) digitalen Werkzeugen unterstützten können, also z.B. das Werkzeug Wandzeitung mit Google Docs, Pinterest und Prezi umsetzen.

 

Ich habe mich für Variante b) entschieden, da ich gerade im Biologieunterricht mit der Methode des fiktiven Interviews gearbeitet habe, und ich es interessant finde, digitale Werkzeuge zu finden, die diese Methode sinnvoll in der Zukunft unterstützen können.

Die Methode des fiktiven Interviews fördert eine intensive Auseinandersetzung mit einer oder mehreren Rollen, inklusive der Rolle des Journalisten.

Als Grundlage in der von mir erteilten Einheit im Naturwissenschften-Unterricht in einer sechsten Klasse hat der Film Gravity gedient, anhand dessen mit der Klasse das Thema Weltraum und Gefahren durchgearbeitet wurde.

Der Film wäre somit mein erstes digitales Werkzeug, um die Grundlage und den Redeanlass für ein Interview zu geben. Gegenüber eines Textes bietet er den Vorteil, dass die SuS sich in bestimmte Charaktere aus dem Film viel besser hineinversetzen können, da sie sie im Film mit Bewegung, Ton, Mimik usw. „erlebt“ haben.  Ein Film bietet viele Anreize und spricht die SuS für gewöhnlich eher an.

Die Anschließende Übernahme einer Rolle aus dem Film für ein fiktives Interview kann somit spielerisch (und schauspielerisch) erfolgen.

Als zweites Werkzeug habe ich Youtube ausgewählt. Damit können zahlreiche, unterschiedlichste Videos zu Interviews eingesehen werden. In der von mir entwickeltenEinheit, sollten die SuS ein Interview mit der Hauptperson im Film, der Astronautin Emma Stone, führen. Darin hat diese über ihre Erfahrungen im Weltraum und dem Leben auf der Erde reflektiert.

Als Orientierungshilfe eignen sich in diesem Fall Videos von Interviews mit echten Astronauten, nach dem sie wieder auf der Erde gelandet sind (beispielsweise des deutschen Astronauten Alexander Gerst). Das Werkzeug Youtube funktioniert aber nach meiner Einschätzung für viele andere Themen auch und kann einerseits einen authentischen Bezug zum realen Geschehen geben (in diesem Fall reale Astronauten und Interviews) und/oder bestimmte Vorgehensweisen veranschaulichen und eine hilfreiche, informative Orientierung für die SuS bieten.

Das eigene Interview kann von den SuS anschließend aufgenommen werden und mit einem dritten Werkzeug, einer Videoschnittsoftware (z.B.  Windows Movie Maker), geschnitten werden.

Bei der anschließenden Präsentation der Videos im Plenum könnte das Feedback des Rest der Klasse in Form von Kommentaren (wie bei Youtube üblich) oder „Tweets“ erfolgen. Sowohl die Videos als auch die Kommentare würde ich im Normalfall allerdings nicht wirklich twittern oder posten, sondern nur in der Klasse erstellen und zeigen.

 

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