Episode 2: Teilaufgabe 3

Ich habe die Studie: „Medienkompetenz in der Schule- Integration von Medien in den weiterführenden Schulen in Nordrhein-Westfalen“, von Andreas Breiter, Stefan Welling, Björn Eric Stolpmann, gewählt. Sie ist im Jahr 2010 erschienen (VISTAS Verlag, Berlin).

Zu finden ist sie unter dem Link:

https://www.lfm-nrw.de/fileadmin/lfm-nrw/Forschung/LfM-Band-64.pdf

 

Zusammenfassung:

Diese Studie betont die zentralle Rolle von Schule in der Aneignung von Medienkompetenz. Unter dem Begriff von „Medienintegration“ stellt sie ein Konzept vor, um Medien nachhaltig in den UNterricht einzubauen. Es werden fünf Schwerpunkt-Bereiche identifiziert, anhand derer sich die Medienintegration beschreiben lässt, wobeib die Medien- und Unterrichtspraxis (aus Sicht der Lehrkräfte) den Kernbereich der Medienintegration bildet.

Im zweiten Teil werden die Medien selber thematisiert, wobei herauskommt, dass die Zeitung und der Fernseher immer noch die Leitmedien sind. Vergleichsweise neu dazu kommen auch Wikipedia, Youtube und andere Internetportale.
Alles in allem wird in der Studie deutlich, dass Medienintegration ein aktuelles, relevantes Thema ist und einen langfristigen Prozess darstellt, der gemeinsam auf allen Ebenen von Schule und Gesellschaft vorangetrieben werden sollte.

Episode 2; Teilaufgabe 2

Wie erwartet, wird ein Unterricht mit einem „selbstorganisationsoffenen Lehr-Lern-Arrangement“ (Seifried 2006, S. 237) als erfolgreicher eingestuft, als der Lehrerzentrierte Unterricht, sowohl kognitiv als auch was die Motivation betrifft.

Interessant für mich war die Befragung der LehrerInnen hinsichtlich der Gründe, die einen offeneren, methodenreichen Unterricht verhindern. Demnach empfinden die Befragten handlungsorientierte Methoden als zeitaufwendig in der Planung und in der Umsetzung. Auch die „vorherrschende Prüfungspraxis“ steht dem im Wege (Seifert 2006, S. 239).

Weiterhin zeigt die Studie auf, dass Unterschiede in der Offenheit und Methodenvielfalt weniger im Alter der Lehrpersonen liegen (wie von mir erwartet), als im Unterrichtsfach. Demnach eignen sich manche Fächer dem Lehrerempfinden nach eher für Frontalunterricht (hier: Rechnungswesen) und andere für handlungsorientierte Unterrichtsformen (hier: Wirtschaftslehre).

Überraschend war auch, dass sich die Nutzung handlungsorientierter Methoden auch nach Geschlecht unterscheidet: Frauen scheinen handlungsorientierter zu unterrichten als Männer.

Mit meinen Erwartungen übereinstimmend waren die Ergbnisse darüber, dass Frontalunterricht nicht durchweg negativ einzustufen- und für bestimmte Zwecke nützlich ist: „[…] zur Bewältigung von Stofffülle, zur Erarbeitung von Begriffswissen sowie – mit Abstrichen – zur Erarbeitung von Zusammenhangswissen“ (Seifert 2006, S. 238).

Episode 2; Teilaufgabe 01

Was die Vielfalt, oder Mangel an Vielfalt, in den Unterrichtsmethoden betrifft, passt die aus dem Seifried-Text zitierte Aussage „Es dominiert – so die Annahme – das Unterrichtsskript des lehrerdominierten, fragend-entwickelnden Unterrichts.“ zu meinen Erfahrungen.
Der Kontext in der kaufmännischen Unterrichtspraxis, in dem dieser Text erscheint, stimmt natürlich nicht mit meinem Studium und Praxisort überein, dennoch lassen sich sicherlich einige Parallelen entdecken.
Wie oben schon erwähnt, denke ich, dass die These des dominierenden, lehrerzentrierten Unterrichts bestätigt werden wird.
Aus eigener Erfahrung weiß ich allerdings auch, dass dieses Thema und das der Methodenvielfalt eine wichtige Rolle in der Lehrerausbildung spielt. Deshalb vermute ich, dass, je jünger die Lehrer und Lehrerinnen sind, der Unterricht zunehmend auch an Phasen gewinnt, die eher Schülerzentriert und von Schülern (mit)gestaltet werden.
Ich erwarte zudem, dass in dem Text von Seifried hervorgehoben wird, dass Methodenvielfalt und vor allem eine Mitgestaltung des Unterrichts durch die SuS zu besseren Ergebnissen führt, als nur der herkömmliche Frontalunterricht. Dennoch denke ich, dass der lehrerzentrierte Unterricht nicht grundsätzlich als schecht bezeichnet werden kann, da er in bestimmten Phasen sicherlich sehr erfolgsbringend und effizient sein kann.

Erfahrungen mit Medien in meiner Schulzeit

Ich studiere Biologie und Spanisch im zweiten Mastersemester und mache mein Praxissemester in der Oberschule Kurt Schuhmacher Allee.  In Bio  werde ich, wie schon jetzt im Praxissemester, auch Naturwissenschaften unterrichten (Physik, Chemie und Bio).

Ich selber habe 2010 Abi in Niedersachsten gemacht. Wenn ich an meine Schulzeit denke, kann ich leider nicht über besonders innovativen oder aufregenden Medieneinsatz berichten. Regelmäßig genutzt wurden im Grunde nur Schulbuch, die Tafel und der OHP, und ab und zu ein CD- oder DVD Player.

Besonders guter Unterricht hatte also nicht wirklich was mit innovativen Medien zu tun. Meine Lieblingslehrer haben sich dadurch ausgezeichnet, dass sie ihr Fach geliebt haben und es gut vermitteln konnten. Da das eher eine Art „roter Faden“ durch ihren Unterricht war, fällt es mir schwer, eine konkrete Unterrichtseinheit aus der Schulzeit zu nennen (noch mehr wenn dies medienbezogen sein soll). Generell habe ich in den sprachlichen Fächern sehr gut mit Lektüren gelernt (z.B. „The Catcher in the Rye“ in Englisch) oder mit Filmen („Quiero ser“ in Spanisch).

Zu 4: Meine private Mediennutzung

Ich nutze gerne Facebook und Wahts App und finde beide, in Maßen, sehr sinnvoll und Kontakte aus aller Welt zu pflege und mit Freunden aus der Nähe zu kommuniziren. So auch Skype.

Ich nutze wenn es hoch kommt 5 Apps regelmäßig, finde die Möglichkeit aber sehr hilfreich.

Einen Fernsehen habe ich nicht, dafür schaue ich aber gerne mal Serien oder Dokus am Computer. Auch Radio höre ich gerne.

Im Vergleich zu meiner Schulzeit schaue ich wesentlich weniger Fernsehen, dafür nutze ich das Internet noch mehr als Unterhaltungs- und Informationsmedium. Im Studium ist der Laptop auch zu meinem haupt- Arbeitsmedium geworden.

 

Zu 5: Ergänzen sie bitte die folgenden Sätze:

  1. Das Internet macht das Leben als Lehrerin/Lehrer leichter und unübersichtlicher, weil es somit viel mehr- und leichter zugänglichere Information, Unterrichtsmaterialien usw. gibt. Diese ist aber auch nicht immer zuverlässig und  sowohl Lehrer als auch SuS können in der Fülle den Überblick leicht verlieren .
  2. Digitale Medien wie z.B. Interactive Whiteboards, Tablets oder das Internet werden für die Schule der Zukunft unverzichtbar sein.
  3. Smartphones in der Schule bieten großes Potenzial, wenn es klare Regeln für die Nutzung durch die SuS in der Schule gibt.

 

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