{"id":9393,"date":"2024-09-24T18:57:15","date_gmt":"2024-09-24T16:57:15","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/?p=9393"},"modified":"2024-09-24T18:57:21","modified_gmt":"2024-09-24T16:57:21","slug":"die-altbaltische-glaubensgemeinschaft-romuva-vs-litauen-oder-wie-definiert-man-eigentlich-eine-religion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2024\/09\/24\/die-altbaltische-glaubensgemeinschaft-romuva-vs-litauen-oder-wie-definiert-man-eigentlich-eine-religion\/","title":{"rendered":"Die altbaltische Glaubensgemeinschaft Romuva vs. Litauen oder: Wie definiert man eigentlich eine Religion?"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Vor drei Jahren urteilte der Europ\u00e4ische Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte in Stra\u00dfburg gegen den litauischen Staat. Laut dem Urteil hatte das Parlament in Vilnius mehrere Artikel der Europ\u00e4ischen Menschenrechtskonvention verletzt: die Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit sowie das Verbot der Diskriminierung. Kl\u00e4ger war die altbaltische Religionsgemeinschaft Romuva. Wie war es hierzu gekommen?<\/p>\n<p>Romuva ist eine neuheidnische Bewegung in Litauen. Sie verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, eine vorchristliche altbaltische Religion wiederherstellen zu wollen. Es geht um Glauben, Mythen und Traditionen, welche gelebt wurden, bevor das Land im 14. Jahrhundert christianisiert wurde. Das Gro\u00dff\u00fcrstentum Litauen war der letzte heidnische Staat Europas. Unter der Bev\u00f6lkerung regte sich Widerstand gegen die Christianisierung. Dies wird \u2013 nicht nur durch Anh\u00e4nger*innen von Romuva \u2013 immer wieder mit Stolz in Litauen hervorgehoben. F\u00fcr die Bewegung selbst l\u00e4sst es sich als eine Art Gr\u00fcndungsmythos definieren. Die altbaltische Religion sei daher die urspr\u00fcngliche litauische Religion, im Gegensatz zum Christentum, das dem Land mit Gewalt aufgezwungen wurde. \u201eKrik\u0161\u010dionyb\u0117 Lietuvoje okupacin\u0117\u201c (dt: Das Christentum ist ein Besatzer in Litauen) ist ein Slogan, der w\u00e4hrend Protestaktionen auf Plakaten zu lesen ist. Eine steile These in einem Land, dessen Bev\u00f6lkerung mehrheitlich katholischen Glaubens ist. Dass dies auf einen Konflikt mit der katholischen Kirche und deren Geschichtsdeutung hinausl\u00e4uft, l\u00e4sst sich leicht erahnen. Doch dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p>In seiner heutigen Form entstand Romuva 1988 aus der vorherigen Ramuva Organisation. Diese hatte sich in den 60ern in der Litauischen Sowjetrepublik mit dem vorgeblichen Ziel gegr\u00fcndet, litauische Kultur in Form von Folklore zu bewahren. Trotz dieser offiziell nicht-religi\u00f6sen Agenda wurde die Bewegung bereits in den 70er Jahren durch die sowjetischen Beh\u00f6rden wieder verboten. Erst das Ende der Sowjetunion 1991 erm\u00f6glichte das Entstehen (oder Sichtbarwerden) alternativer religi\u00f6ser Bewegungen im postsowjetischen Raum. Zeitgleich mit Romuva gr\u00fcndete sich beispielsweise die Bewegung Dievtur\u012bba im Nachbarland Lettland erneut, deren Anh\u00e4nger*innen sich ebenfalls auf einen altbaltischen Glauben berufen.<\/p>\n<p>Die aktuelle Kontroverse um die altbaltische Glaubensgemeinschaft war mir bereits w\u00e4hrend meines Auslandssemesters in Vilnius begegnet. In einem Seminar zu kulturellen Aspekten im heutigen Litauen sprachen wir \u00fcber den Rechtsstreit, in welchem sich Romuva und der litauische Staat seit mehreren Jahren befinden. Gegenstand der Auseinandersetzung: 2017 hatte die Organisation einen Antrag auf staatliche Anerkennung gestellt. So erkl\u00e4rt sich auch der Titel des religionswissenschaftlichen Seminars, welches ich in diesem Semester an der Uni Bremen belegte: \u201eIn W\u00e4ldern und vor Gericht: Staatliche Anerkennung von Romuva im heutigen Litauen\u201c. In W\u00e4ldern? Die Natur ist ein wichtiger Bezugspunkt der religi\u00f6sen Bewegung, was sich auch an den verschiedenen Gottheiten schnell erkennen l\u00e4sst. So gibt es zum Beispiel Saul\u0117, die Sonneng\u00f6ttin, oder Perk\u016bnas, den Gott des Donners. Rituale und Feierlichkeiten sind an die Jahreszeiten gebunden und finden in der Regel in und mit der Natur statt. Meine litauische Freundin Solveiga war als Jugendliche Teil der Bewegung. Sie berichtete mir von Summercamps, an denen sie fr\u00fcher teilnahm. Hier lernten die Kinder und Jugendlichen in der Natur ohne Strom, flie\u00dfendes Wasser oder einen K\u00fchlschrank \u201ezu \u00fcberleben\u201c. F\u00fcr sie steht die Organisation auch deshalb vor allem f\u00fcr den tiefen Respekt gegen\u00fcber der Umwelt. Die Thematik erscheint brandaktuell.<\/p>\n<p>Die Natur ist heilig und muss bewahrt werden. Diese Vorstellung ist eng verbunden mit dem Bild der litauischen Heimat. Romuva wird auch deshalb als (neo-)ethnische Religionsgemeinschaft bezeichnet. Inhalte beziehen sich auf die litauische vorchristliche Geschichte und deren heutige kulturelle \u00dcberbleibsel. Mitglieder sind daher oftmals Litauer*innen mit dem Wunsch, sich der litauischen Kultur spirituell zu n\u00e4hern. Auch wenn andere Menschen nicht explizit ausgeschlossen sind, w\u00e4re es allein aufgrund der Sprachbarriere schwierig, vollwertiges Mitglied zu werden. Aufgrund ihrer ethnisch-nationalen Inhalte versuchten verschiedene rechtspopulistische Gruppierungen in Litauen, auf die Bewegung Bezug zu nehmen. Romuva selbst beschreibt sich als eine Organisation, die allen Menschen gleichen Wert beimisst.<\/p>\n<p>Umstritten ist ferner die Frage, wie authentisch die Praktiken der heutigen religi\u00f6sen Gruppierung sind. \u00dcberlieferungen aus der vorchristlichen Zeit selbst stammen allein aus der Feder christlicher Missionare, die aus einer sicherlich nicht neutralen Au\u00dfenperspektive berichteten. Die Quellen, auf die sich die Gemeinschaft Romuva heute bezieht, stammen gr\u00f6\u00dftenteils aus dem 19. Jahrhundert. In dieser Zeit finden sich auch die ersten Vorl\u00e4ufer der heutigen Bewegung. W\u00e4hrend dieser Zeit des \u201eNationalen Erwachens\u201c begannen Folkloristen die gr\u00f6\u00dftenteils m\u00fcndlich weitergegeben Mythen und Traditionen zu verschriftlichten. Hierbei spielten besonders Volkslieder, sogenannte dainos, eine herausragende Rolle. Sie waren vor allem unter der l\u00e4ndlichen Bev\u00f6lkerung verbreitet. Dazu geh\u00f6ren etwa die mehrstimmigen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zeEnhlRteiA\">Sutartin\u0117s<\/a> aus dem Nordosten Litauens. Mythen und Sagen dienten als Inspiration f\u00fcr neu entworfene Geschichten. So muss man kritisch betrachtet von einem Flickenteppich an Quellen sprechen, aus dem die heutigen Praktiken abgeleitet werden. Der Raum f\u00fcr Interpretationen bleibt gro\u00df.<\/p>\n<p>Brisant ist die Frage nach Inhalten auch unter einem weiteren Gesichtspunkt. Heute sind viele heidnische Br\u00e4uche ein Teil dessen, was allgemein als <em>litauische<\/em> Kultur wahrgenommen wird. Dies liegt daran, dass die lokale Bev\u00f6lkerung an vorchristlichen Traditionen auch nach der einsetzenden Christianisierung festhielt. Sie vermischten sich im Verlauf mit christlichen Br\u00e4uchen und wurden teils selbst von der katholischen Kirche \u00fcbernommen. So finden sich auf vielen christlichen Kreuzen an Gr\u00e4bern heidnische Natursymbole. Die k\u00fcrzeste Nacht des Jahres vom 23. auf den 24. Juni, die sogenannte Sommersonnenwende (lit. Rasos), wird mit Johannisfeuern gefeiert, da der folgende Tag gleichzeitig in christlicher Vorstellung die Geburt Johannes des T\u00e4ufers markiert. Alternativ hei\u00dfen die Feierlichkeiten daher auch Johannisfest (lit. Jonin\u0117s). Die mit Tanz und Musik begangenen Feuer sollen Gl\u00fcck und Gesundheit f\u00fcr das kommende Jahr bringen. W\u00e4hrend der Nacht sollen im Wald gesammelte Farnbl\u00fcten, die sich nur um Mitternacht \u00f6ffnen, besondere Kr\u00e4fte entfalten. (Allerdings haben tats\u00e4chliche Farne gar keine Bl\u00fcten; Es wird vermutet, dass dieser Mythos auf einer Verwechslung mit \u00e4hnlichen Pflanzen, deren Bl\u00fcten sich nachts \u00f6ffnen, beruht.) Die Liste solcher heidnischen Br\u00e4uche und Mythen an heutigen christlichen Feiertagen ist lang. Auch Romuva scheint einen Platz in der Kulturlandschaft Litauens gefunden zu haben. So tritt beispielsweise die zur Bewegung geh\u00f6rende Folklore-Gruppe K\u016blgrinda beim j\u00e4hrlichen \u201edain\u0173 \u0161vent\u0117\u201c (dt. Liederfest), einem tradtionellen Musik- und Tanzfestival, auf (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=JnFLiAiOHbg\">hier<\/a> 2018 in Vilnius). Diese kulturellen Aktivit\u00e4ten werden in Litauen durchaus positiv gesehen. F\u00fcr eine Hausarbeit befragte ich Freund*innen in Litauen zu Romuva, um Perspektiven auf die Bewegung qualitativ zu untersuchen. Fast alle Befragten zeigten sich offen, an deren Veranstaltungen teilzunehmen (oder hatten dies bereits getant). Gleichzeitig distanzierte sich ein Gro\u00dfteil vom religi\u00f6sen Gedankengut der Bewegung.<\/p>\n<p>Aus Sicht einiger Gegner*innen macht genau diese Differenzierung die aktuelle Debatte um die staatliche Anerkennung Romuvas so kompliziert. Die Sorge: K\u00f6nnte eine Anerkennung dazu f\u00fchren, dass viele weitverbreitende Traditionen in Zukunft nur noch als Teil der Romuva-Religion gelten? Und w\u00e4ren sie dann noch beispielsweise mit dem katholischen Glauben vereinbar? Aus dieser Perspektive ging es bei der Anerkennung um wesentlich mehr als um reine Formalia. Dies zeigte sich auch in der heftigen Debatte, mit welcher der Vorschlag im Seimas, dem litauischen Parlament, diskutiert wurde. Gem\u00e4\u00df der Verfassung k\u00f6nnen religi\u00f6se Gruppierungen fr\u00fchestens 25 Jahre nach einer offiziellen Registrierung staatliche Anerkennung beantragen. Hierf\u00fcr m\u00fcssen sie unterschiedliche Voraussetzungen erf\u00fcllen. So soll die Gruppierung Teil des historischen, geistigen und gesellschaftlichen Erbes sein, ihre Br\u00e4uche d\u00fcrfen Recht und Moral nicht widersprechen. Ferner sollen sie gesellschaftliche Unterst\u00fctzung erfahren. Diese recht vage formulierten Faktoren zu evaluieren, ist Aufgabe des Justizministeriums. Es sendet seine Einsch\u00e4tzung an das Parlament, wo die letztendliche Entscheidung getroffen wird.<\/p>\n<p>In seiner Stellungnahme kam das Justizministerium zu dem Schluss, dass Romuva die vorgeschriebenen Kriterien erf\u00fcllt. Dennoch lehnte eine Mehrheit im Parlament in der folgenden Abstimmung 2019 einen entsprechenden Vorschlag zur Anerkennung ab. Allerdings konnten sich die Parlamentarier*innen auch nicht auf einen gemeinsamen Ablehnungsbeschluss einigen. Die Bewegung schwebt deshalb bis heute rechtlich gesehen im luftleeren Raum. Der Europ\u00e4ische Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte (EGMR) gab der Klage der Glaubensgemeinschaft gegen die Nicht-Anerkennung 2021 auch deshalb statt. So best\u00fcnden f\u00fcr Romuva aktuell keine M\u00f6glichkeiten, gegen die Entscheidung rechtlich vorgehen zu k\u00f6nnen. Im Januar dieses Jahres wendete sich Romuva erneut an den EGMR, um gegen die Nichtumsetzung des vorherigen Urteils zu klagen. Der Ausgang dieses Konflikts bleibt somit offen.<\/p>\n<p>Doch wieso hat das litauische Parlament einer Anerkennung bisher nicht zugestimmt? Auf der Suche nach m\u00f6glichen Ursachen kommt man nicht umhin, sich mit der Rolle der katholischen Kirche in Litauen auseinanderzusetzen. Gem\u00e4\u00df Verfassung gibt es keine Staatsreligion, sondern eine Trennung von Staat und Religion in Litauen. Gleichzeitig zeichnet sich das Land \u2013 zumindest laut Umfragen \u2013 durch eine gro\u00dfe religi\u00f6se Homogenit\u00e4t aus: 75 % der Befragten gaben im Zensus von 2021 ihre Zugeh\u00f6rigkeit zur r\u00f6misch-katholischen Kirche an. Im Zusammenhang mit der parlamentarischen Debatte \u00fcber Romuva steht der Vorwurf im Raum, die katholische Kirche habe Einfluss auf die Abgeordneten ausge\u00fcbt. Einige von ihnen argumentierten offen auf Basis ihres christlichen Glaubens. Wie sich eine solche Anerkennung auf die Beziehung Litauens zum Vatikan aus\u00fcben w\u00fcrde, war beispielsweise ein vorgebrachtes Contra-Argument. \u00dcberhaupt sei Romuva keine richtige Religion, sondern eine kulturelle Vereinigung, der es au\u00dferdem an gesellschaftlicher Relevanz mangele. Zumindest letzter Punkt ist mit einem Fragezeichen zu versehen: In der Vergangenheit wurden bereits andere \u2013 <em>christliche<\/em> \u2013 religi\u00f6se Vereinigungen ohne Diskussion anerkannt, die weniger Anh\u00e4nger*innen besitzen als Romuva. 2021 gaben 0.17 % der litauischen Bev\u00f6lkerung an, der altbaltischen Religion anzugeh\u00f6ren, was sie zur gr\u00f6\u00dften nicht-christlichen religi\u00f6sen Minderheit in Litauen macht. Einflussreich war zudem sehr wahrscheinlich ein Brief der katholischen Bischofskonferenz, in welcher sich diese explizit gegen die Anerkennung aussprach und der einen Gro\u00dfteil des Seimas wenige Tage vor der Abstimmung erreichte. Hierin beriefen sich die Bisch\u00f6fe vor allem auf die Konstruiertheit einer altbaltischen Religion, deren Vorhandensein sie bestreiten und als r\u00fcckwirkende Erfindung beschreiben.<\/p>\n<p>Im Seminar der Religionswissenschaften diskutierten wir Teilnehmenden die Kritikpunkte der Abgeordneten und der Bisch\u00f6fe. Dabei kamen spannende Fragen auf wie: Was braucht eine Bewegung eigentlich, damit man sie als Religion bezeichnen kann? Die litauische Verfassung sowie die Europ\u00e4ische Menschenrechtskonvention definieren den Begriff Religion nicht. Und kann eine Religion (wenn von einer altbaltischen Religion ausgegangen wird), die jahrhundertelang verschwunden war, ohne umfassende Quellen wiederbelebt werden? Inija Trink\u016bnien\u0117, das geistige Oberhaupt der Romuva (Kriv\u0117), wehrt sich gegen diesen Anspruch. In einer Antwort auf den Brief der Bischofskonferenz argumentiert sie, dass die Ma\u00dfgabe, eine Religion m\u00fcsse \u00fcber eine solche schriftliche Grundlage verf\u00fcgen, auf eng gesteckten Grundannahmen \u00fcber Religionen beruht. Romuva aber habe ein anderes Selbstverst\u00e4ndnis. So st\u00fcnde statt einer schriftlich ausformulierten koh\u00e4renten Lehre vor allem die Weitergabe ihres Glaubens durch Praktiken im Vordergrund. Letztendlich sei es au\u00dferdem nicht die Aufgabe des Parlaments, ein wertendes Urteil \u00fcber Romuva zu f\u00e4llen, das auf subjektiven religi\u00f6sen Pr\u00e4ferenzen beruht. Stattdessen sollten rechtsstaatliche demokratische Standards eingehalten werden und die Bewegung an diesen gemessen werden. Zu einer \u00e4hnlichen Einsch\u00e4tzung gelangte der Europ\u00e4ische Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte in seinem ersten Urteil. Und so bleibt mit Spannung zu erwarten, wie die Richter*innen in Stra\u00dfburg auf die erneute Klage der altbaltischen Glaubensgemeinschaft Romuva reagieren werden.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":13654,"featured_media":9396,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,849566,1013659,1013751],"tags":[52057,1013753,1013752],"class_list":["post-9393","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-ariane-brachmann","category-litauen","category-religion","tag-litauen","tag-religion","tag-romuva"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9393","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13654"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9393"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9393\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9519,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9393\/revisions\/9519"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9396"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9393"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9393"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9393"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}