{"id":9181,"date":"2024-09-21T21:26:20","date_gmt":"2024-09-21T19:26:20","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/?p=9181"},"modified":"2024-09-30T16:16:56","modified_gmt":"2024-09-30T14:16:56","slug":"die-ermittlung-oratorium-in-elf-gesaengen-peter-weiss-in-regie-von-r-p-kahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2024\/09\/21\/die-ermittlung-oratorium-in-elf-gesaengen-peter-weiss-in-regie-von-r-p-kahl\/","title":{"rendered":"Die Ermittlung Oratorium in elf Ges\u00e4ngen \u2013 Peter Weiss \u2013 In Regie von R.P. Kahl"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Der Kinovorhang geht auf und es pr\u00e4sentiert sich Peter Weiss' Oratorium in Elf Ges\u00e4ngen \u2013 Die Ermittlung, diesmal in Regie von Rolf P. Kahl. Wir befinden uns in einem Teilbereich des <em>L'univers concentrationnaire<\/em>. Aus Perspektive des Richters: Die T\u00e4ter sitzen auf einer Trib\u00fcne links, gegen\u00fcber dem Richter und den Geschworenen, auf der rechten Seite befindet sich der Ankl\u00e4ger. Die Zeug*innen treten auf und gehen ab, ein Kommen und Gehen von Zeugnissen \u00fcber die grauenvollen Geschehnisse in Auschwitz.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Das B\u00fchnen-\/Filmbild verschreibt sich einem eleganten Minimalismus und ganz vom Rande ragen grau-schwarze S\u00e4ulen mittlerer Gr\u00f6\u00dfe empor, deren Pr\u00e4senz an das Holocaust Mahnmal in Berlin erinnert. Die Zeug*innen sind den h\u00f6hnischen Bemerkungen der T\u00e4ter ausgesetzt, die permanent auf ihre Unschuldigkeit pl\u00e4dierten. \"Ich habe anderes gemacht,\" \"Ich war hierf\u00fcr nicht zust\u00e4ndig,\" \"das unterlag nicht meinem Aufgabenbereich,\" \"daran erinnere ich mich nicht,\" sind nur einige der leeren Ausrufe der NS-T\u00e4ter, die man immer wieder h\u00f6rt.<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Weiss erstellte ein mnemotechnisch adaptiertes Zeugnis der Vergangenheit, genauer: Ein Bericht \u00fcber den Ablauf des systematischen Mordes am europ\u00e4ischen Judentum in den Konzentrationslagern der Nazis. Mnemotechnik l\u00e4sst sich in Erinnerungstechnik \u00fcbersetzen, was sich bis ins alte Griechenland zur\u00fcckverfolgen l\u00e4sst. Dort sprachen schon Platon und Cicero \u00fcber die Lehren der Rhetorik, zu denen auch verschiedene Visualisierungs- und Memoriertechniken geh\u00f6rten, wie bspw. das sich Vorstellen eines bekannten Raumes und das Verorten von bestimmten Informationen an unterschiedlichen Bereichen jenes imaginierten Ortes. Diese k\u00f6nne man, einmal richtig einsortiert und gespeichert, jederzeit wieder aufrufen. So war es vielen bekannten Rednern jener Zeit m\u00f6glich, sehr lange Reden zu halten, ohne auch nur einen Notizzettel bei sich zu f\u00fchren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Weiss' Wahl des Oratoriums als dramenreduzierte Darstellung und eine Art Totengesang, bzw. etymologisch bedeutende Erschaffung eines Gebetsraumes au\u00dferhalb der Kirche erscheint vorerst ungew\u00f6hnlich, da man die Worte und thematischen Komplexe 'Gesang' und 'Auschwitz' nun wirklich nicht oft nebeneinanderstehen sieht. Man k\u00f6nnte auch argumentieren, dass Weiss sich hierbei auf die Rolle der Musik in der NS-Zeit bezog, wenn man bedenkt, wie die Nazis klassische Musik vereinnahmten und dass es in den Konzentrationslagern absurderweise Orchester gab, die aus den dortigen H\u00e4ftlingen bestanden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Jedoch reichte diese freiversige Struktur ohne Punkt und Komma in Form eines Gebets oder Gesangs dem Autor nicht aus, um eine verst\u00e4ndliche Struktur f\u00fcr Auschwitz zu schaffen. Peter Weiss suchte nach einem Ger\u00fcst, das das Grauen von Auschwitz sortieren k\u00f6nne oder zumindest eine \u00dcbersicht \u00fcber das Geschehene schaffen k\u00f6nne. F\u00fcndig wurde er in seinen <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2023\/12\/09\/se-questo-e-linferno-in-terra-di-dante-teil-1\/\">Studien zur G\u00f6ttlichen Kom\u00f6die von Dante Alighieri<\/a>. Er suchte und fand f\u00fcr sich wohlbemerkt den \"Realisten Dante\", das bedeutet, eine Art s\u00e4kulare G\u00f6ttliche Kom\u00f6die. Strukturelle Parallelen bestehen in den Ges\u00e4ngen und in der dreiteiligen Struktur, die sich \u00fcberall im St\u00fcck wiederfinden l\u00e4sst. So kondensiert Weiss auch die Teilnehmer*innen des Prozesses auf durch drei teilbare Personenzahlen. Die Ges\u00e4nge leiten systematisch durch die Vernichtungsmaschinerie der Konzentrationslager von der Rampe bis zu den Feuer\u00f6fen.\u00a0 Dabei behandelt das St\u00fcck in seiner Gesamtheit neun Orte der Folter und des Mords in Auschwitz.<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_video et_pb_video_0\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_video_box\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Die Ermittlung - Trailer (deutsch\/german)\" width=\"1080\" height=\"608\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/PzLtaF6dYMI?feature=oembed\"  allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Thematische und inhaltlich faktische Grundlage des St\u00fcckes ist, wie am Anfang erw\u00e4hnt, der Frankfurter Auschwitz Prozess (Original: Strafsache gegen Mulka und andere), zu dessen Beobachtern neben Jaspers, Arendt, oder Miller eben auch Weiss geh\u00f6rte. Seinem St\u00fccktext voraus geht auch die eigene Besichtigung des ehemaligen Konzentrationslagers in Auschwitz, w\u00e4hrend der Besichtigungen der Richter und Ankl\u00e4ger 1964, deren Wahrnehmung er in seinem Essay namens \"Meine Ortschaft\" auf sehr mnemotechnisch strukturierte Weise festh\u00e4lt. Neben den Zeitungsberichten Bernd Naumanns in der Frankfurter Allgemeine und eigenen Notizen des Autors, diente soeben genannter Essay als sp\u00e4tere topografische Vorlage f\u00fcr Weiss' dokumentarisches Theaterst\u00fcck.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Jenes Genre, das dem Brechtschen Theater und dem politischen Theater Piscators entstammt und in den 1960ern erst richtig aufbl\u00fchte, definierte er selbst in einem eigens hierf\u00fcr verfassten Essay: \u201eDas dokumentarische Theater ist ein Theater der Berichterstattung. Protokolle, Akten, Briefe, statistische Tabellen, B\u00f6rsenmeldungen, Abschlussberichte von Bankunternehmen und Industriegesellschaften, Regierungserkl\u00e4rungen, Ansprachen, Interviews, \u00c4u\u00dferungen bekannter Pers\u00f6nlichkeiten, Zeitungs- und Rundfunkreportagen, Fotos, Journalfilme und andere Zeugnisse der Gegenwart, bilden die Grundlage der Auff\u00fchrung. Das dokumentarische Theater enth\u00e4lt sich jeder Erfindung, es \u00fcbernimmt authentisches Material und gibt dies, im Inhalt unver\u00e4ndert, in der Form bearbeitet, von der B\u00fchne aus wieder.\"<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Diese von Weiss formulierten Kriterien des Dokumentartheaters betonen auch seinen sp\u00e4teren Fokus im St\u00fcck, der nicht auf dem individuellen Leiden und pers\u00f6nlichen Geschichten (auch wenn diese im St\u00fcck an zwei Stellen sehr pr\u00e4gnant auftreten), sondern auf den systematischen Rahmenbedingungen, dem gesellschaftlichen Raum, der es erm\u00f6glichte, dass Auschwitz stattfinden konnte. Er betont hier stark den Kapitalismus und die Beteiligung Deutscher Industriekonzerne am Holocaust.<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\"><\/span><span style=\"color: #000000\">R.P. Kahl \u00fcberzeugt als Regisseur in seiner Neuverfilmung durch seinen eigenen Fokus, der, anders als bei Weiss, auf den Zeug*innen liegt. Weiss' dokumentarischen Anspr\u00fcchen nach, bedarf es der Erzeugung des Konzentrats der Aussage, in jenem Fall des Frankfurter Auschwitz Prozesses. Hierf\u00fcr ist es laut Weiss n\u00f6tig, Emotionen und theatralische Gesten so weit wie m\u00f6glich zur\u00fcckzuschrauben, um die systematischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Wirkungsweisen der Lager und deutschen Industrien aufzudecken. Es stehen sich gegen\u00fcber: T\u00e4ter und Opfer. Anders als in Frankfurt werden beide Seiten parallel bzw. abwechselnd angeh\u00f6rt. Wichtig zu betonen ist jedoch, dass es keinen direkten Dialog zwischen den beiden Gruppen gibt. Es wird eher ein Dialog fabriziert, durch die Vermittlung des Richters und des Ankl\u00e4gers, die sich im Wechselspiel ben\u00f6tigte Aussagen von den jeweiligen Seiten einholen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">In der Neuverfilmung sehen wir die Emotionen pr\u00e4zise, gar filigran eingearbeitet in den kleinsten Gesichtszuckungen oder Handbewegungen; vor allem jedoch in den Augen, deren Fokus einen beachtlichen Teil einnimmt und sich somit der bei Weiss vorliegenden Distanzierung vom Individuum entzieht. Kahl geht einen Schritt weiter, um vielleicht einer weiteren damaligen Kritik an Weiss' St\u00fcck entgegenzuwirken. Wie bei Weiss findet sich auch in Kahls Neuadaption keine w\u00f6rtliche Bezeichnung<span> der Herkunft der Opfer<\/span>. Dennoch, anders als bei Weiss, deutet eines die Herkunft der Zeug*innen an \u2013 ihr Akzent. Somit l\u00f6st Kahl elegant die gewagte Kritik an der \"Ermittlung\", jenes St\u00fcck pr\u00e4sentiere eine einfache Austauschbarkeit von Opfer und T\u00e4terrollen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Auch sehr bemerkenswert ist die Neuadaption im Hinblick auf ihre L\u00e4nge, in gek\u00fcrzter Version um die drei Stunden, in der Originalfassung ganze vier Stunden, die keinen der 11 Ges\u00e4nge streicht und Ihnen ihre individuelle Relevanz nicht abspricht. Denn wenn man sich einmal mit dem St\u00fcck auseinandersetzt, erkennt man die Wichtigkeit aller Ges\u00e4ngen und Themen, die dort angesprochen werden. Eine K\u00fcrzung kann dann nur als entt\u00e4uschend wahrgenommen werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Die Neuverfilmung setzt die Bedeutung und Besonderheit des St\u00fcckes in eine neue Perspektive. Damals als das St\u00fcck Mitte der Sechziger uraufgef\u00fchrt wurde, sorgte es f\u00fcr gesellschaftliche Furore und entfachte Debatten \u00fcber die Darstellbarkeit des Holocausts auf der B\u00fchne (was fragw\u00fcrdig ist, da das St\u00fcck, den eigenen Worten des Autors entnommen, nie danach suchte, Auschwitz auf die B\u00fchne zu holen). Heute erinnert es uns an die Notwendigkeit, nicht nur die Erinnerung an den Holocaust, sondern an die gesellschaftlichen Umst\u00e4nde und Einstellungen, die dieses Grauen erm\u00f6glichten, ganz im Sinne Adornos Forderung in seinem Essay \u00fcber die Erziehung nach Auschwitz, immer wieder ins Ged\u00e4chtnis zu rufen. Dies in der Hoffnung ein kontinuierliches Bewusstsein daf\u00fcr zu schaffen, wie Menschen sich dazu entscheiden konnten, Tag f\u00fcr Tag solche Schreckenstaten unreflektiert auszuf\u00fchren, um solch eine soziale Rahmenbedingung nie wieder entstehen zu lassen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n<p style=\"text-align: justify\">\n<p style=\"text-align: justify\"><em><span style=\"color: #0a0000\">\"Das St\u00fcck ist noch in einigen Kinos zu sehen und es ist nur zu empfehlen, sich diesen vier Stunden auszusetzen, auch wenn es sehr anstrengend werden kann. Im Nachhinein erkennen man den Mehrwert dieses Meisterwerks des dokumentarischen Theaters, dessen theoretische Grundstruktur in diesem Blog, wenn \u00fcberhaupt, nur gestreift wurde.\"<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: x-small\">Quellen:<br \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small\">Weiss, P. (1968). Rapporte. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small\">Weiss, P. (1971). Rapporte 2. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small\">Wei\u00df, C. (2000). Auschwitz in der geteilten Welt \u2013 Peter Weiss und die \u00bbErmittlung\u00ab im Kalten Krieg Teil 1. St.Ingbert: R\u00f6hrig Universit\u00e4tsverlag.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small\">Yates, F.A. [1966] (1999). Frances Yates Selected Works. Volume III. The Art of Memory. London: Routledge.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: small\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n<p style=\"text-align: justify\"><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":13658,"featured_media":9185,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,849570,1013674,15771],"tags":[1013754,1013758,1013757,1013755,1013756],"class_list":["post-9181","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-jean-kruschinsky","category-kultur","category-kunst","tag-die-ermittlung","tag-dokumentartheater","tag-frankfurter-auschwitz-prozess","tag-r-p-kahl","tag-weiss"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9181","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13658"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9181"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9181\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9559,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9181\/revisions\/9559"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9185"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9181"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9181"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9181"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}