{"id":8887,"date":"2024-09-12T11:05:48","date_gmt":"2024-09-12T09:05:48","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/?p=8887"},"modified":"2024-09-12T11:06:09","modified_gmt":"2024-09-12T09:06:09","slug":"ueber-die-wichtigkeit-des-ehrenamts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2024\/09\/12\/ueber-die-wichtigkeit-des-ehrenamts\/","title":{"rendered":"\u00dcber die Wichtigkeit des Ehrenamts"},"content":{"rendered":"<p>45.000 Menschen waren als Ehrenamtliche bei den Olympischen Spielen in Paris dabei. Sie begleiteten Athlet*innen zu Wettk\u00e4mpfen, unterst\u00fctzten das medizinische Personal und begr\u00fc\u00dften Fans. Und das alles f\u00fcr 0 \u20ac. Beworben hatten sich weitaus mehr: 300.000 Personen. Auch bei der EM dieses Jahr in Deutschland waren 16.000 Freiwillige am Start, haben Tickets kontrolliert und Doping-Tests durchgef\u00fchrt. Gerade junge Leute engagieren sich. Ich habe nach dem Abitur ein ehrenamtlichen Praktikum bei der BUNDjugend (Jugendorganisation des Bund f\u00fcr Umwelt und Naturschutz) gemacht und bei der Tafel mitgearbeitet. Seit letztem Jahr bin ich als Freiwillige in einer Online-Redaktion t\u00e4tig. Warum entscheiden sich eigentlich so viele Menschen f\u00fcr ein Ehrenamt? Wie sind Ehren\u00e4mter entstanden? Und wieso sind sie so wichtig?<\/p>\n<h2>Ehren\u00e4mter, Engagements und Freiwilligendienste<\/h2>\n<p>Circa 31 Millionen Menschen sind in Deutschland ehrenamtlich aktiv. Es gibt kaum einen Bereich, in dem keine Ehrenamtlichen arbeiten: Krankenh\u00e4user, Tierheime, Sportvereine, Kinderbetreuung, Rettungsdienst. Die Liste k\u00f6nnte unendlich weitergef\u00fchrt werden. Das E-Magazin <a href=\"https:\/\/deutsches-ehrenamt.de\/ehrenamt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutsches Ehrenamt<\/a> definiert Ehren\u00e4mter als freiwilliges und unverg\u00fctetes Leisten von Arbeit. Das Ehrenamt hat verschiedene Formen und Gesichter. Nach dem Schulabschluss absolvieren viele junge Leute ein Freiwilliges Soziales Jahr, ein Freiwilliges \u00d6kologisches Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst. Viele Organisationen bieten ein Engagement auch im Ausland an.<\/p>\n<h2>Ein Blick in die Geschichte<\/h2>\n<p>Schon in der Antike und zu Zeiten des R\u00f6mischen Reichs gab es Konzepte der N\u00e4chstenliebe und des sozialen Engagements, oft beeinflusst durch religi\u00f6se und philosophische Lehren. In der griechischen und r\u00f6mischen Kultur war Philanthropie (Menschenliebe) eine Tugend und wohlhabende B\u00fcrger*innen stifteten \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude oder organisierten Festivit\u00e4ten. Religionen wie das Christentum, Judentum und der Islam haben eine lange Tradition der Wohlt\u00e4tigkeit und F\u00fcrsorge. Die christliche N\u00e4chstenliebe f\u00fchrte im Mittelalter zur Gr\u00fcndung zahlreicher Hospit\u00e4ler, Armenh\u00e4user und Kl\u00f6ster, die sich um Bed\u00fcrftige k\u00fcmmerten. Neben kirchlichen Einrichtungen entstanden Gilden (Zusammenschl\u00fcsse von Kaufl\u00e4uten) und Bruderschaften, die Lehrlinge ausbildeten, sich um Witwen und Waisen k\u00fcmmerten und bed\u00fcrftige Mitglieder finanziell unterst\u00fctzten. In den darauffolgenden Epochen der Neuzeit und Renaissance entwickelten sich neue Arten des sozialen Engagements. Die Vermittlung und F\u00f6rderung von Kultur und Wissen geriet in den Fokus. Verm\u00f6gende B\u00fcrger*innen und Adelige engagierten sich philanthropisch und unterst\u00fctzten Bildungs- und Gesundheitsprojekte. Im 18. Jahrhundert, zur Zeit der Aufkl\u00e4rung, wuchs das Bewusstsein f\u00fcr soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte. 1788 gr\u00fcndete der Hamburger Kaufmann Caspar Voght das erste Armenhaus mit \u00fcber 200 ehrenamtlich Engagierten, darunter \u00c4rzt*innen, Pfleger*innen und Lehrkr\u00e4fte. Das Haus bot Beherbergung, Verpflegung, medizinische Versorgung und Arbeitsm\u00f6glichkeiten. Voghts Ziel war es, die Lebenssituationen der Bed\u00fcrftigen nachhaltig zu verbessern und nicht nur kurzfristig zu helfen. Anfang des 19. Jahrhunderts kam das politische Ehrenamt auf. Unter K\u00f6nig Friedrich Wilhelm III. wurde es f\u00fcr wohlhabende B\u00fcrger*innen in Preu\u00dfen zur Pflicht, \u00f6ffentliche Verwaltungs\u00e4mter zu bekleiden, jedoch ohne daf\u00fcr entlohnt zu werden. Dadurch sollte Geld gespart werden. Zum ersten Mal wird das Wort &#8222;Ehrenamt&#8220; in der <a href=\"https:\/\/www.lwl.org\/steinmobil\/pdf\/baustein2\/m205_staedteordnung_1808.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Preu\u00dfischen St\u00e4dterordnung<\/a> von 1808 genutzt. Darin war die Mitbestimmung der B\u00fcrger*innen festgelegt und die lokale Selbstverwaltung geregelt.<\/p>\n<p>Ein paar Jahrzehnte sp\u00e4ter erlebte das private Vereinswesen einen Aufschwung und bot M\u00f6glichkeiten f\u00fcr wirkliches ehrenamtliches Engagement. Der Wunsch, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten, wuchs, und die dazu erforderlichen Ressourcen wurden zunehmend zug\u00e4nglich. Menschen begannen, sich in Sportvereinen, gemeinn\u00fctzigen Verb\u00e4nden und Arbeitervereinen zu engagieren. Gleichzeitig entstanden mit der Industrialisierung und den daraus resultierenden sozialen Problemen wie Armut und schlechten Arbeitsverh\u00e4ltnissen Wohlfahrtsorganisationen. Die Arbeiterbewegung und andere soziale Reformbewegungen setzten sich f\u00fcr bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen ein. 1863 wurde das Internationale Rote Kreuz gegr\u00fcndet, eine der bekanntesten humanit\u00e4ren Organisationen. Es war ein wichtiger Schritt in der Geschichte des organisierten Ehrenamts, da es humanit\u00e4re Hilfe auf internationaler Ebene standardisierte. Die NS-Zeit machte viele zuvor errungene Freiwilligenengagements zunichte. Vereine und Organisationen wurden verboten oder waren gezwungen, sich der NS-Ideologie anzupassen und diese zu verbreiten. Trotzdem gab es F\u00e4lle, in denen Menschen ehrenamtlich aktiv blieben und Verfolgten halfen oder Widerstand leisteten. Nach den beiden Weltkriegen kam das Ehrenamt als Reaktion auf die widrigen Nachkriegsumst\u00e4nde zur\u00fcck und freiwillige Organisationen wurden f\u00fcr den Wiederaufbau von Infrastruktur oder der Unterst\u00fctzung von Kriegsopfern gegr\u00fcndet. Im Zuge dessen wurde Freiwilligenarbeit mehr und mehr institutionalisiert und sp\u00e4ter auch professionalisiert. Die Zahl von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wuchs, besonders in Bereichen wie Umweltschutz, Entwicklungshilfe, Friedensstiftung und frauenpolitischer Anliegen. In gleicher Weise erh\u00f6hte sich die Qualit\u00e4t des Engagements durch Weiterbildungsangebote wie Schulungen und Workshops. In einer neueren Interpretation des Begriffs Ehrenamts geht es nicht mehr nur um christliche oder politische Werte, sondern vielmehr um pers\u00f6nliche Weiterentwicklung und Selbstentfaltung.<\/p>\n<h2>Der soziale Kleber unserer Gesellschaft<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-9029 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Pixabay_Haende-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"214\" height=\"214\" \/><\/h2>\n<p>&#8222;[Ehrenamt] ist ein unverzichtbarer Rohstoff f\u00fcr eine lebendige B\u00fcrgergesellschaft. Ein enorm wichtiger Beitrag in Zeiten, da sich die gro\u00dfe Mehrheit der Bev\u00f6lkerung um den Zusammenhalt sorgt.&#8220; Das sagte die Leiterin der Landesfreiwilligenagentur Berlin Carola Schaaf-Derichs dem <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/buergerschaftliches-engagement-wie-wichtig-ist-ehrenamt-100.html\">Deutschlandfunk Kultur<\/a> 2019. Ehrenamtliches Arbeiten f\u00f6rdert den gesellschaftlichen Zusammenhalt und kreiert ein Gef\u00fchl von Gemeinschaft. Es bringt Menschen aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Hintergr\u00fcnden zusammen. Chantal Munsch, Professorin f\u00fcr Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Sozialp\u00e4dagogik an der Universit\u00e4t Siegen, kritisiert gegen\u00fcber dem <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/buergerschaftliches-engagement-wie-wichtig-ist-ehrenamt-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschlandfunk Kultur<\/a> die gesellschaftlichen und klassenbezogenen H\u00fcrden, die ein ehrenamtliches Engagement hat. So seien vor allem Personen mit h\u00f6heren Schulabschl\u00fcssen und Einkommen aktiv. Erwerbslose und Migrant*innen suche man vergeblich. Dabei sollen Ehrenamtliche dazu beitragen, soziale Br\u00fccken zu bauen und Isolation zu verringern. Ziel sollte also sein, alle Teile der Gesellschaft zu integrieren und f\u00fcr ein Ehrenamt zu begeistern. Ohne die Unterst\u00fctzung von Ehrenamtlichen k\u00f6nnten n\u00e4mlich viele soziale Dienste und Hilfsorganisationen nicht existieren oder w\u00e4ren stark eingeschr\u00e4nkt. Ehrenamtliche helfen, L\u00fccken in der \u00f6ffentlichen Versorgung zu schlie\u00dfen, sei es in der Pflege, Bildung oder im Katastrophenschutz. Sie entlasten staatliche Systeme. Ehrenamtliches Engagement erm\u00f6glicht es B\u00fcrger*innen, aktiv an der Gestaltung ihrer Gesellschaft mitzuwirken. Es st\u00e4rkt das Bewusstsein f\u00fcr soziale Themen und f\u00f6rdert die Verantwortungs\u00fcbernahme. Dies ist eine wichtige Grundlage f\u00fcr eine lebendige Demokratie, in der B\u00fcrger*innen nicht nur Konsument*innen staatlicher Leistungen sind, sondern diese mitgestalten. F\u00fcr die Freiwilligen bietet sich im Ehrenamt die M\u00f6glichkeit, neue F\u00e4higkeiten zu erlernen, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und sich pers\u00f6nlich weiterzuentwickeln. Es st\u00e4rkt das Selbstbewusstsein, erweitert soziale Netzwerke und tr\u00e4gt zu einem erf\u00fcllteren Leben bei. Viele Ehrenamtliche empfinden Zufriedenheit und Freude, wenn sie sehen, dass sie einen positiven Unterschied bewirken. Eine aktive Zivilgesellschaft ist Voraussetzung einer gesunden und funktionierenden Gesellschaft. Ehrenamtliche Organisationen und Initiativen sto\u00dfen wichtige soziale Bewegungen an, machen auf Missst\u00e4nde aufmerksam und k\u00e4mpfen f\u00fcr positive Ver\u00e4nderungen. In Krisenzeiten, wie dem Hochwasser im Ahrtal oder der Corona-Pandemie waren Ehrenamtliche oft die ersten, die Hilfe leisteten. So halfen sie bei der Organisation von Hilfsg\u00fctern und dem Wiederaufbau, boten psychologische Unterst\u00fctzung an und unterst\u00fctzten bei allt\u00e4glichen Aufgaben.<\/p>\n<h2>Das Ehrenamt im Sport &#8211; Beispiel Amateurfu\u00dfball<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-9043 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Pixabay_Ball-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"120\" \/><\/h2>\n<div class=\"flex-shrink-0 flex flex-col relative items-end\">\n<div class=\"pt-0\">\n<div class=\"gizmo-bot-avatar flex h-8 w-8 items-center justify-center overflow-hidden rounded-full\">\n<div class=\"relative p-1 rounded-sm flex items-center justify-center bg-token-main-surface-primary text-token-text-primary h-8 w-8\">Das Flutlicht ist eingeschaltet und der Platz f\u00fcllt sich mit Leben: Kinder jagen dem Ball hinterher, Trainer*innen geben motivierende Anweisungen und am Spielfeldrand jubeln Eltern. Diese Atmosph\u00e4re w\u00e4re ohne die rund 1,7 Millionen Ehrenamtlichen, die sich im Amateurfu\u00dfball engagieren nicht m\u00f6glich. Sie organisieren Spiele, pflegen den Rasen, verwalten die Finanzen und schaffen eine Gemeinschaft, die weit \u00fcber den Sport hinausgeht. Durchschnittlich 6 Stunden pro Woche arbeiten sie unentgeltlich f\u00fcr ihren Verein. Seit 22 Jahren veranstaltet der DFB (Deutscher Fu\u00dfball-Bund) den Aktionstag &#8222;<a href=\"https:\/\/www.dfb.de\/ehrenamt\/danke-ans-ehrenamt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Danke ans Ehrenamt<\/a>&#8222;, um die Wichtigkeit ehrenamtlichen Engagements herauszustellen und zu w\u00fcrdigen. Die Sozialrendite des deutschen Amateurfu\u00dfballs betrug in der Saison 2018\/19 rund <a href=\"https:\/\/www.ehrenamtistunbezahlbar.dfb.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">13,9 Milliarden Euro<\/a>. Die Sozialrendite ist ein Konzept, das die sozialen, \u00f6kologischen und \u00f6konomischen Auswirkungen einer Investition oder eines Projekts misst. Sie bewertet dabei nicht nur die finanziellen Ertr\u00e4ge, sondern auch den Mehrwert, den eine Ma\u00dfnahme f\u00fcr die Gesellschaft bringt. Von den13,9 Milliarden Euro sind 2,61 Milliarden Euro Leistungen im sozialen Bereich, 5,73 Milliarden Euro direkte Beitr\u00e4ge an die Wirtschaft und 5,6 Milliarden Euro an Einsparungen im Gesundheitswesen. Nicht nur die Zahlen belegen den hohen gesellschaftlichen Stellenwert, den Amateurfu\u00dfball hat. Fu\u00dfball hat einen positiven Einfluss auf den Bildungserfolg und dadurch auch auf den Arbeitsmarkt. Faktoren wie Teamarbeit, Ausdauer, strukturierte und systematische Strategien sind sowohl im Fu\u00dfball als auch in der Schule oder am Arbeitsplatz von Bedeutung. Trotz der Lobrede des DFB im Zuge der Ehrenamts-Aktion \u00fcber die Bedeutung im Amateurfu\u00dfball steht dieser vor Problemen. Es fehlt an Ausstattung, an Personal und an Instandhaltungsma\u00dfnahmen, also an Geld. Das geht zulasten der Kinder, der Spieler*innen und der Ehrenamtlichen.<\/div>\n<div class=\"relative p-1 rounded-sm flex items-center justify-center bg-token-main-surface-primary text-token-text-primary h-8 w-8\">Im sogenannten Grundlagenvertrag zwischen DFL (Deutscher Fu\u00dfball-Liga, zust\u00e4ndig f\u00fcr den Profifu\u00dfball) und DFB (zust\u00e4ndig f\u00fcr den Amateurfu\u00dfball) sind die Finanzen geregelt. Der Profifu\u00dfball soll den Amateurfu\u00dfball unterst\u00fctzen. Durch Nebenabsprachen zwischen beiden Vertragsparteien ist dieser jedoch seit L\u00e4ngerem in der Kritik. Vorst\u00e4nde von Amateurvereinen fordern mehr Geld. DFB-Pr\u00e4sident Fritz Keller lehnt diese mit der Begr\u00fcndung ab, dass der DFB als eingetragener Verein seine Gemeinn\u00fctzigkeit durch direkte \u00dcberweisungen an die Vereine nicht gef\u00e4hrden m\u00f6chte.<\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"pt-0\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ehrenamtliche Engagements sind eine unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft. Sie f\u00f6rdern den sozialen Zusammenhalt und bieten wertvolle Bildungs- und Entwicklungsm\u00f6glichkeiten. Im Sport schaffen sie R\u00e4ume, in denen Menschen unabh\u00e4ngig von Alter, Herkunft oder sozialem Status zusammenkommen und gemeinsam f\u00fcr ihr Ziel k\u00e4mpfen. Doch trotz ihrer Bedeutung stehen sie oft vor Herausforderungen, die ihre Arbeit erschweren: zeitliche Belastung, mangelnde Anerkennung und finanzielle Einschr\u00e4nkungen. Umso wichtiger, dass sich etwas \u00e4ndert. Es bedarf besserer Unterst\u00fctzungsstrukturen und gezielten finanzielle F\u00f6rderungen, um den freiwilligen Helfer*innen den R\u00fccken zu st\u00e4rken. Nur so kann die eigentliche Intention von Ehren\u00e4mtern wieder in den Mittelpunkt r\u00fccken.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"flex-shrink-0 flex flex-col relative items-end\">\n<div class=\"pt-0\">\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>Solltet ihr nun Lust haben, euch zu engagieren, k\u00f6nnt ihr beispielsweise bei der <a href=\"https:\/\/www.freiwilligen-agentur-bremen.de\/engagementboerse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Freiwilligenagentur Bremen<\/a> nach offenen Stellen schauen.<\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.letsact.de\/post\/geschichte-des-ehrenamts\">Engagierte Zeiten: Seit wann gibt es das Ehrenamt? (letsact.de)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.wissen.de\/freiwillig-gutes-tun-so-entstand-das-ehrenamt\">Freiwillig Gutes tun: So entstand das Ehrenamt | wissen.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/buergerschaftliches-engagement-wie-wichtig-ist-ehrenamt-100.html\">B\u00fcrgerschaftliches Engagement &#8211; Wie wichtig ist Ehrenamt f\u00fcr unser Zusammenleben? (deutschlandfunkkultur.de)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ehrenamt-sport-konkurrenz-100.html\">Warum sich im Sport immer weniger Ehrenamtliche engagieren (deutschlandfunk.de)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ehrenamt-im-sport-100.html\">Ehrenamt im Sport &#8211; Erf\u00fcllende Ausbeutung? (deutschlandfunk.de)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vereinsticket.de\/neuigkeiten\/so-wichtig-ist-das-ehrenamt-wirklich\">Warum das Ehrenamt nicht nur f\u00fcr den Amateursport wichtig ist (vereinsticket.de)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/amateurfussball-die-basis-fuehlt-sich-allein-gelassen-100.html\">Amateurfu\u00dfball &#8211; Die Basis f\u00fchlt sich allein gelassen (deutschlandfunk.de)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>45.000 Menschen waren als Ehrenamtliche bei den Olympischen Spielen in Paris dabei. Sie begleiteten Athlet*innen zu Wettk\u00e4mpfen, unterst\u00fctzten das medizinische Personal und begr\u00fc\u00dften Fans. Und das alles f\u00fcr 0 \u20ac. Beworben hatten sich weitaus mehr: 300.000 Personen. Auch bei der EM dieses Jahr in Deutschland waren 16.000 Freiwillige am Start, haben Tickets kontrolliert und Doping-Tests [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15744,"featured_media":9028,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207,1013733],"tags":[108523,13870],"class_list":["post-8887","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-jana-keller","tag-aktivismus","tag-sport"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8887","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15744"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8887"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8887\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9367,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8887\/revisions\/9367"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9028"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8887"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8887"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8887"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}