{"id":8369,"date":"2024-06-03T18:45:56","date_gmt":"2024-06-03T16:45:56","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/?p=8369"},"modified":"2024-06-25T15:20:56","modified_gmt":"2024-06-25T13:20:56","slug":"eine-literarische-odyssee-durch-europa-teil-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2024\/06\/03\/eine-literarische-odyssee-durch-europa-teil-i\/","title":{"rendered":"Eine literarische Odyssee durch Europa (Teil I)"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Diese alten bunten Hefte mit dem Buchstabenstreifen, der dich aus dem Regal anschaut. Das billige Design schmerzt bei Anbetracht und beim Herausnehmen des Reisef\u00fchrers fliegt einem derma\u00dfen viel Staub entgegen, dass man eher eine Reise zum Arzt unternimmt, als um den Globus. Kaum schl\u00e4gt man das Reiseheftchen auf, so werden einem gleich die \u201eTop-Ten\u201c vorgeschlagen. All der Touri-kram den jede*r sehen \u201emuss\u201c. Nat\u00fcrlich gibt es auch sehenswerte Orte, die leider Opfer dieser billigen Reisef\u00fchrerverlagstexte und Touristenstr\u00f6me wurden, doch kann ich nicht bestreiten, dass diese Weise zu Reisen, f\u00fcr mich zumindest, einen Gro\u00dfteil des Reizes umherzukommen, pulverisiert.<\/p>\n<p>Nun frage ich mich: G\u00e4be es nicht auch eine immersivere Art zu reisen, eine zielgerichtete Reise, eine Art Schnitzeljagd nach dem Gedankengut Europas. Somit startet hier also mein Versuch eines ersten Teils einer Reiseskizze mit drei Zielen. Um diese literarische Reise durch Europa zu unternehmen, m\u00fcssen wir zuerst einmal eine Liste von St\u00e4dten zusammenstellen, die nicht nur Zeugen des Verlaufs der Zeit waren, sondern auch die Kreativit\u00e4t einiger der ber\u00fchmtesten Autoren der Welt beherbergt haben. Also lasst uns gemeinsam auf eine ausgedehnte literarische Odyssee aufbrechen, die hoffentlich auch die ein oder andere Leseinspiration oder die n\u00e4chste Urlaubsidee mit sich bringt. Ach, wieso eigentlich nicht beides?<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_2_5 et_pb_column et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_0\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1707\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/gregory-dalleau-KT4dOfvtZSg-unsplash-scaled.jpg\" alt=\"\" title=\"gregory-dalleau-KT4dOfvtZSg-unsplash\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/gregory-dalleau-KT4dOfvtZSg-unsplash-scaled.jpg 2560w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/gregory-dalleau-KT4dOfvtZSg-unsplash-1280x854.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/gregory-dalleau-KT4dOfvtZSg-unsplash-980x653.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/gregory-dalleau-KT4dOfvtZSg-unsplash-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" class=\"wp-image-8375\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_3_5 et_pb_column et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><strong>Dublin, Irland - James Joyce's Ulysses und dar\u00fcber hinaus<\/strong><\/p>\n<p>Dublin, die lebhafte Hauptstadt Irlands, ist eine Stadt mit einer reichen Literaturgeschichte. James Joyces \"Ulysses\" spielt in denselben Stra\u00dfen und Kneipen, die auch heute noch voller Leben sind.<\/p>\n<p>Ulysses ist ein modernistischer Roman, der erstmals 1922 ver\u00f6ffentlicht wurde. Er gilt als eines der wichtigsten Werke der Literatur des 20. Jahrhunderts. Dargestellt werden die Ereignisse eines einzigen Tages, des 16. Juni 1904, in Dublin und die drei Hauptfiguren:<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_2  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Stephen Dedalus - ein junger Schriftsteller und Intellektueller; Leopold Bloom - Ein Werbefachmann, der eine moderne Parallele zu Odysseus aus Homers Odyssee sein soll und Molly Bloom - Leopolds Frau, die eine Parallele zu Penelope, ebenfalls aus der Odyssee, darstellt. Die Erz\u00e4hlung ist um die Ereignisse von Blooms Tagen herum aufgebaut, die lose die Reise des Odysseus widerspiegeln.<\/p>\n<p>Der Roman ist bekannt f\u00fcr seinen experimentellen Stil, der unter anderem die Gedanken und Gef\u00fchle der Figuren in Form einer Erz\u00e4hlung im \u201eStream of Consciousness\u201c wiedergibt. Bei seiner Erstver\u00f6ffentlichung war Ulysses wegen seiner freim\u00fctigen Darstellungen von Sexualit\u00e4t und K\u00f6rperfunktionen h\u00f6chst umstritten. In den Vereinigten Staaten und im Vereinigten K\u00f6nigreich war das Werk \u00fcber ein Jahrzehnt lang sogar verboten. Heute gilt es jedoch weithin als literarisches Meisterwerk und als Meilenstein der modernen Belletristik.<\/p>\n<p>Neben \"Ulysses\" k\u00f6nnen wir auch Joyces \"Dubliners\" vor der Kulisse der verschiedenen Stadtviertel entdecken. Ein weiteres Highlight w\u00e4re das James Joyce Centre, quasi als Fundgrube f\u00fcr Artefakte und Veranstaltungen, sowie Rundg\u00e4nge, die die Schritte von Joyce und seinen fiktiven Figuren anschaulich nachzeichnen.<\/p>\n<p>Falls ihr euch an dieser Stelle fragt: \u201eUnd wieso sollte ich das jetzt lesen? Ich habe doch noch so viele andere B\u00fccher auf meiner Liste.\u201c Dann kann ich euch nur empfehlen, diesem Link zu folgen: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=X7FobPxu27M\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=X7FobPxu27M<\/a>\u00a0<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_3  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_1_4 et_pb_column et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_1\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1708\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/jure-tufekcic-_hCJwdcfQEY-unsplash-scaled.jpg\" alt=\"\" title=\"jure-tufekcic-_hCJwdcfQEY-unsplash\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/jure-tufekcic-_hCJwdcfQEY-unsplash-scaled.jpg 1708w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/jure-tufekcic-_hCJwdcfQEY-unsplash-1280x1919.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/jure-tufekcic-_hCJwdcfQEY-unsplash-980x1469.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/jure-tufekcic-_hCJwdcfQEY-unsplash-480x719.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1708px, 100vw\" class=\"wp-image-8376\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_3_4 et_pb_column et_pb_column_5  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><strong>Edinburgh, Schottland - Sir Walter Scotts romantisches Reich<\/strong><\/p>\n<p>Und wenn wir jetzt schon im Norden sind, dann schlage ich noch Schottland vor. Genauer: Edinburgh, diese majest\u00e4tische Hauptstadt tr\u00e4gt ihr literarisches Erbe mit Stolz. Sir Walter Scott, ein literarischer Gigant, verfasste Romane wie \"Waverley\", die eng mit der Geschichte der Stadt verbunden sind.<\/p>\n<p>Waverley ist der erste Roman der Waverley-Reihe des schottischen Schriftstellers, der 1814 ver\u00f6ffentlicht wurde. Er gilt als einer der ersten historischen Romane in der westlichen Tradition. Der Roman erz\u00e4hlt die Geschichte von Edward Waverley, einem jungen englischen Gentleman, der kurz vor dem Jakobitenaufstand von 1745 in ein schottisches Regiment eingezogen wird.<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_4  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_6  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Waverley ist hin- und hergerissen zwischen seiner Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber der Krone und seiner Bewunderung f\u00fcr die romantische Sache der Jakobiten. Durch seine Interaktionen mit verschiedenen Personen auf beiden Seiten des Konflikts navigiert Waverley durch die prek\u00e4re politische Situation. Der Roman gilt als wegweisendes Werk, das den historischen Roman als neue Literaturgattung etablierte.<\/p>\n<p>Obendrauf bieten das Scott-Denkmal und Scott's View atemberaubende Panoramen und geben uns die M\u00f6glichkeit, gedankenverloren in die Zeit der Romantik einzutauchen. Hinzu kommt das im Lady Stair's House untergebrachte Writers' Museum, welches die Essenz des literarischen Erbes Schottlands zusammenfasst und Pers\u00f6nlichkeiten wie Robert Burns und Robert Louis Stevenson ehrt.<\/p>\n<p>PS: Wusstet ihr, dass ihr von Bremen f\u00fcr durchschnittliche 20\u20ac, oft sogar weniger, nach London Stansted fliegen k\u00f6nnt? Anschlussfl\u00fcge d\u00fcrften von dort auch nicht viel mehr kosten!<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_5  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_2_5 et_pb_column et_pb_column_7  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_2\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1707\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/leonhard-niederwimmer-MNf-UtEtQU-unsplash-scaled.jpg\" alt=\"\" title=\"leonhard-niederwimmer--MNf-UtEtQU-unsplash\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/leonhard-niederwimmer-MNf-UtEtQU-unsplash-scaled.jpg 2560w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/leonhard-niederwimmer-MNf-UtEtQU-unsplash-1280x854.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/leonhard-niederwimmer-MNf-UtEtQU-unsplash-980x653.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/leonhard-niederwimmer-MNf-UtEtQU-unsplash-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" class=\"wp-image-8374\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_3_5 et_pb_column et_pb_column_8  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Prag, Tschechische Republik - Franz Kafkas surrealer Einfluss<\/strong><\/p>\n<p>Auf meiner Liste darf Prag nat\u00fcrlich nicht fehlen. Wie ihr bestimmt mitbekommen habt, j\u00e4hrt sich am 3. Juni 2024 zum 100. Mal der Todestag von Franz Kafka (hier empfiehlt sich auch die derzeitige Jubil\u00e4umsausgabe der Zeitschrift: Philosophie). Gelesen haben wir ihn beinahe alle, meist in entfernter Erinnerung aus der Schulzeit, oft aber auch als treuen Begleiter dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_6  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_9  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Die gotische Architektur und die verwinkelten Gassen Prags bieten eine unwirkliche Kulisse f\u00fcr Franz Kafkas surreale Erz\u00e4hlungen. Nach einem Besuch des Franz-Kafka-Museums, das unter anderem mit originalen Dokumenten, einen faszinierenden Einblick in das Leben und Werk des Autors bietet, solltet ihr auch das historische j\u00fcdische Viertel besichtigen. Hier erwacht die Mystik von Werken wie \"Der Prozess\" und \"Das Schloss\" f\u00f6rmlich zum Leben.<\/p>\n<p>Meinen Artikel zum j\u00fcdischen Viertel findet ihr <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2023\/12\/09\/das-juedische-viertel-in-prag\/\">HIER<\/a>.<\/p>\n<p>Ebenfalls besonders sehenswert ist das goldene G\u00e4sschen, eine malerische kleine Stra\u00dfe innerhalb der Prager Burg, in der Kafka selbst einst wohnte und schrieb. Die Burg selbst, mit ihren imposanten T\u00fcrmen und einer riesigen gotischen Kirche, war eine der literarischen Musen des Autors und findet sich in vielen seiner Werke wieder.<\/p>\n<p>Neben den Orten, die direkt mit Kafka verbunden sind, bietet Prag auch eine Vielzahl an weiteren Sehensw\u00fcrdigkeiten, die den Geist der Stadt einfangen. Dazu geh\u00f6ren der altert\u00fcmliche Astronomische Uhrturm am Altst\u00e4dter Ring, die Karlsbr\u00fccke \u00fcber die Moldau sowie die Kirchen und Pal\u00e4ste der Kleinseite.<\/p>\n<p>Prag ist aber nicht nur eine Stadt voller Literaturgeschichte \u00fcber Kafka, sondern auch ein Zentrum der tschechischen Kultur mit lebendigen Caf\u00e9s, Museen und Galerien. Auch die Spuren anderer Autoren wie Jaroslav Ha\u0161ek oder Milan Kundera sind in den verwinkelten Stra\u00dfen zu entdecken.<\/p>\n<p>By the way: Dieses Jahr findet das <a href=\"https:\/\/kafka2024.de\u00a0\">Festival KAFKA 2024<\/a> statt. Ein Ganzj\u00e4hriges Festival mit Ausstellungen, Konzerten, Diskussionen, Theater, Filmen, Lesungen und Vortr\u00e4gen rund um Kafka, und dies in vielen St\u00e4dten weltweit (darunter: Paris, Prag, M\u00fcnchen, Berlin und vielen mehr).\u00a0<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\">Das war mein Vorschlag f\u00fcr die ersten drei Reiseziele. Hinterlasst gerne einen Kommentar, ob euch diese Orte interessieren w\u00fcrden, oder ihr sie schon besucht habt und welche Orte mit welchen Autor*innen ihr hier vermisst habt. Gerne nehme ich diese dann im zweiten Artikel mit auf.<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":13658,"featured_media":8373,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,547936,849570,1013674],"tags":[1013728,1013727,58,1013729],"class_list":["post-8369","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-generation-europa","category-jean-kruschinsky","category-kultur","tag-franz-kafka","tag-james-joyce","tag-literatur","tag-walter-scott"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8369","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13658"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8369"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8369\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8894,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8369\/revisions\/8894"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8373"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8369"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8369"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8369"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}