{"id":6347,"date":"2023-05-16T15:59:39","date_gmt":"2023-05-16T13:59:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/?p=6347"},"modified":"2024-06-09T17:24:04","modified_gmt":"2024-06-09T15:24:04","slug":"24-april-1915-voelkermord-an-den-armenierinnen-in-der-tuerkei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2023\/05\/16\/24-april-1915-voelkermord-an-den-armenierinnen-in-der-tuerkei\/","title":{"rendered":"24. April 1915 &#8211; V\u00f6lkermord an den Armenier*innen in der T\u00fcrkei"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_0\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1536\" height=\"1197\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Dead_Armenian_girl_in_Aleppo_desert.jpg\" alt=\"\" title=\"Dead_Armenian_girl_in_Aleppo_desert\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Dead_Armenian_girl_in_Aleppo_desert.jpg 1536w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Dead_Armenian_girl_in_Aleppo_desert-1280x998.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Dead_Armenian_girl_in_Aleppo_desert-980x764.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Dead_Armenian_girl_in_Aleppo_desert-480x374.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1536px, 100vw\" class=\"wp-image-6363\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p style=\"text-align: center\">Photo by Near East Relief.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><span style=\"font-size: 12pt\">Am 24. April 1915 begann auf Befehl der t\u00fcrkischen Diktatoren die Deportation der Armenier*innen aus Istanbul, Alexandretta und Adana.\u00a0In den folgenden drei Jahren starben mehr als eineinhalb Millionen Armenier*innen, w\u00e4hrend andere in die W\u00fcsten Mesopotamiens, des Libanon und Syriens flohen oder vertrieben wurden, wo die meisten von ihnen an Hunger und Krankheiten starben. Mehr als eine Million armenische Fl\u00fcchtlinge verstreuten sich\u00a0\u00fcber die ganze Welt.\u00a0Als Hauptverantwortliche f\u00fcr den V\u00f6lkermord gelten die Jungt\u00fcrkenf\u00fchrer Talaat Pascha, Cemal Pascha und Enver Pascha sowie der Leiter der Sonderorganisation, Behaeddin Shakir. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Die armenische Volksgruppe entstand zwischen dem 4. und 2. Jahrhundert v. Chr. auf dem Gebiet der heutigen Ostt\u00fcrkei und Armeniens, in der Region um den Berg Ararat und den Van-See. Das gr\u00f6\u00dfte Gebiet Armeniens stand unter der Herrschaft von K\u00f6nig Tigranes II. dem Gro\u00dfen, dessen Reich sich vom Euphrat und dem Mittelmeer bis zum Kaspischen Meer erstreckte. Im fr\u00fchen 4. Jahrhundert n. Chr. war Armenien das erste Land, das offiziell das Christentum als Staatsreligion annahm. Dies wurde zu einem entscheidenden Faktor, der die armenische Volksgruppe nach dem Verlust der Staatlichkeit im 6. Jahrhundert einte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war der gr\u00f6\u00dfte Teil des historischen Armeniens Teil des Osmanischen Reiches. Neben Armenier*innen und T\u00fcrk*innen gab es auch viele Kurd*innen, Araber*innen, Griech*innen, Bulgar*innen und Jud*innen. Araber*innen spielten eine wichtige Rolle in den Reihen des osmanischen Offizierskorps und Armenier*innen hatten f\u00fchrende Positionen in den gebildetsten Schichten der Gesellschaft und im Handels- und Industrieb\u00fcrgertum. Als Nicht-Muslime waren die Armenier*innen jedoch B\u00fcrger*innen zweiter Klasse: Sie durften keine Waffen tragen, nicht vor Gericht aussagen und mussten h\u00f6here Steuern zahlen. Die Feindseligkeit gegen\u00fcber Armenier*innen wurde durch den gro\u00dfen Zustrom muslimischer Fl\u00fcchtlinge aus dem Kaukasus nach den russisch-t\u00fcrkischen Kriegen und aus den neu gegr\u00fcndeten Balkanstaaten noch verst\u00e4rkt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">All dies f\u00fchrte zu zahlreichen Konflikten, die in den Jahren 1894-1896 in Samsun, Trabzon und Istanbul zu ethnischen Massent\u00f6tungen f\u00fchrten, denen etwa 100 000 Armenier*innen zum Opfer fielen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Im Jahr 1908 \u00fcbernahm die Partei der Jungt\u00fcrken die Macht im Osmanischen Reich, deren offizielle Ideologie der Pant\u00fcrkismus war und deren Ziel die Schaffung eines t\u00fcrkischen Reiches vom Balkan bis zum Altai-Gebirge war. Westarmenien, das die T\u00fcrkei vom t\u00fcrkischsprachigen Aserbaidschan trennte, war in ihren Augen ein Hindernis auf diesem Weg.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Mit dem Eintritt der T\u00fcrkei in den Ersten Weltkrieg im August 1914 sahen die Jungt\u00fcrken eine \"einmalige Gelegenheit\", die \"armenische Frage\", das hei\u00dft die vollst\u00e4ndige Ausrottung des armenischen Volkes, endg\u00fcltig zu l\u00f6sen. Unter Kriegsrecht wurden die Armenier*innen aus den \u00f6stlichen Provinzen der T\u00fcrkei ins Landesinnere vertrieben und jegliche Proteste brutal unterdr\u00fcckt. Mit der Expansion der T\u00fcrkei nach Russland und Persien wurden die Repressionen gegen die Armenier*innen ausgeweitet. Zwischen November 1914 und April 1915 wurden 27.000 Menschen get\u00f6tet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Die t\u00fcrkische F\u00fchrung machte die Armenier, die in der osmanischen Armee gedient hatten, f\u00fcr die Niederlage der t\u00fcrkischen Armee im Winterkrieg 1915 (ein Nebenkriegsschauplatz im Ersten Weltkrieg zwischen den Osmanischen und Russischen Reichen) verantwortlich; im Februar wurden etwa 100 000 Menschen entwaffnet und die meisten von ihnen brutal ermordet, indem man ihnen die K\u00f6pfe abschnitt oder sie lebendig begrub. Die Entwaffnung der Zivilbev\u00f6lkerung ging auch mit Folterungen und T\u00f6tungen einher. Die Armenier wurden massenhaft nicht nur aus den Grenzgebieten, sondern auch aus den osmanischen Gro\u00dfst\u00e4dten in die W\u00fcstengebiete vertrieben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Als die Franzosen am 24. April 1915 eine Offensive in den Dardanellen starteten, wurden 235 Mitglieder der armenischen Elite in Istanbul verhaftet. \u00c4hnliche Ma\u00dfnahmen wurden in Edirne, Alexandretta und Adana ergriffen. Am n\u00e4chsten Tag wurden 600 Armenier*innen in Istanbul verhaftet, dann weitere f\u00fcnftausend. Die meisten von ihnen wurden in den Au\u00dfenbezirken der Stadt get\u00f6tet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Im Mai 1915 verabschiedete die t\u00fcrkische Majlis ein Gesetz \u00fcber Zwangsumsiedlungen, das die Vertreibung aller Armenier*innen ohne Ausnahme aus den Siedlungen in allen t\u00fcrkischen Provinzen legalisierte. In den neuen Siedlungen durften die Armenier*innen nicht mehr als 10 % der muslimischen Bev\u00f6lkerung ausmachen. Es war ihnen untersagt, in andere Siedlungen umzuziehen oder eigene Schulen zu er\u00f6ffnen. In der Provinz Van, der einzigen Provinz, in der die Armenier*innen die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung stellten, ging die Zwangsr\u00e4umung mit einem Massaker an Zehntausenden von Armenier*innen einher, die nach Ansicht der Regierung eine potenzielle Bedrohung f\u00fcr die T\u00fcrkei darstellten. Die Hauptakteure bei der Ermordung der Armenier*innen war eine starke \u201eSonderorganisation\u201c aus 34.000 M\u00e4nnern, die haupts\u00e4chlich aus ehemaligen H\u00e4ftlingen bestand.<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_1\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2193\" height=\"1439\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Marcharmenians.jpg\" alt=\"\" title=\"Marcharmenians\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Marcharmenians.jpg 2193w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Marcharmenians-1280x840.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Marcharmenians-980x643.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Marcharmenians-480x315.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2193px, 100vw\" class=\"wp-image-6648\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p style=\"text-align: center\">Ein von Gendarmen bewachter Konvoi von deportierten Armenier*innen im Dorf Harput<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><span style=\"font-size: 12pt\">Bis zum Ende des Sommers 1915 war ein gro\u00dfer Teil der armenischen Bev\u00f6lkerung des Osmanischen Reiches ausgel\u00f6scht worden: In drei Jahren starben \u00fcber 1,5 Millionen Menschen; die Hungersnot von 1918\/19 forderte das Leben weiterer 200.000 Armenier*Innen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Nach der Niederlage des Osmanischen Reiches im Jahr 1918 verlangten die Siegerm\u00e4chte, dass die T\u00fcrkei die Verantwortlichen f\u00fcr die Verbrechen an Kriegsgefangenen und Armenier*Innen bestrafen sollte; im Dezember 1918 wurde ein spezielles Milit\u00e4rtribunal eingerichtet, das bis 1920 t\u00e4tig war. Dieses Tribunal entschied, dass die Deportation der Armenier*Innen als Beweis daf\u00fcr gelten sollte, dass die Deportationen nicht aus milit\u00e4rischer Notwendigkeit oder aus disziplinarischen Gr\u00fcnden erfolgten, weil dir Armenier*Innen keine Bedrohung f\u00fcr das Osmanische Reich darstellten, sondern vom Zentralkomitee der Jungt\u00fcrkenpartei entwickelt worden waren. Sie machte diese f\u00fcr die organisierte Ermordung der Armenier*Innen verantwortlich. Noch bevor das Tribunal seine Arbeit aufnahm, flohen die wichtigsten F\u00fchrer der Jungt\u00fcrken aus der T\u00fcrkei. Fast alle von ihnen und die direkten Anf\u00fchrer der Strafaktion (41 Personen) wurden bis 1922 in verschiedenen europ\u00e4ischen St\u00e4dten von Aktivisten der armenischen Partei Daschnaktsutyun ermordet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">In einer Gemeinsamen Erkl\u00e4rung vom 24. Mai 1915 erkannten die Alliierten (Gro\u00dfbritannien, Frankreich und das Russische Reich) die Ermordung der Armenier*Innen erstmals als Verbrechen gegen die Menschlichkeit an. Der V\u00f6lkermord an den Armenier*Innen wurde auch vom Europarat (1998, 2001), vom Europ\u00e4ischen Parlament (1987, 2000, 2002, 2005) und von der UN-Unterkommission zur Verhinderung von Diskriminierung und zum Schutz von Minderheiten anerkannt. Das Parlament von Uruguay war das Erste, das den V\u00f6lkermord an den Armenier*Innen offiziell verurteilte. Inzwischen haben 21 L\u00e4nder, 43 US-Bundesstaaten, Katalonien, das Baskenland, Schottland, Wales und Nordirland den V\u00f6lkermord an den Armenier*Innen offiziell anerkannt. Am 23. April 2015 bezeichnete Bundespr\u00e4sident Joachim Gauck, als erster Bundespr\u00e4sident \u00fcberhaupt, die Massaker an den Armenier*Innen als V\u00f6lkermord. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Die heutige Haltung der t\u00fcrkischen Regierung hat sich nicht ge\u00e4ndert, sie erkennt den V\u00f6lkermord an den Armenier*Innen nach wie vor nicht an und verurteilt dar\u00fcber hinaus die Anerkennung der Massaker an den Armenier*Innen im Osmanischen Reich von 1915 durch US-Pr\u00e4sident Joe Biden als V\u00f6lkermord. \u201eWir weisen die Erkl\u00e4rung des US-Pr\u00e4sidenten zu den Ereignissen von 1915, die auf Druck radikaler armenischer Kreise und antit\u00fcrkischer Gruppen abgegeben wurde, entschieden zur\u00fcck und verurteilen sie. Diese Erkl\u00e4rung entbehrt jeder wissenschaftlichen oder rechtlichen Grundlage und wird durch keinerlei Beweise gest\u00fctzt. Der Charakter der Ereignisse von 1915 \u00e4ndert sich nicht aufgrund aktueller politischer Motive oder innenpolitischer Erw\u00e4gungen. Eine solche Haltung dient nur dazu, die Geschichte grob zu verzerren\u201c, so schrieb das t\u00fcrkische Au\u00dfenministerium in einer Erkl\u00e4rung.\u00a0<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":13690,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,849604,1013642,1013655,1013654],"tags":[1013658,1013656,1013657],"class_list":["post-6347","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-alona-manhasarian","category-armenien","category-genozid","category-tuerkei","tag-armenien","tag-genozid","tag-voelkermord"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6347","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13690"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6347"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6347\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8818,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6347\/revisions\/8818"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6347"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6347"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6347"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}