{"id":5519,"date":"2022-12-21T15:00:04","date_gmt":"2022-12-21T14:00:04","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/?p=5519"},"modified":"2022-12-21T15:00:04","modified_gmt":"2022-12-21T14:00:04","slug":"vier-pfoten-ohne-ein-zuhause-strassenhunde-in-europa-2-situation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2022\/12\/21\/vier-pfoten-ohne-ein-zuhause-strassenhunde-in-europa-2-situation\/","title":{"rendered":"Vier Pfoten ohne ein Zuhause- Stra\u00dfenhunde in Europa (2) Situation"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Nach meiner Reise durch Europa und den unz\u00e4hligen Begegnungen mit Stra\u00dfenhunden besch\u00e4ftigten mich viele Fragen. Warum gibt es so viele Stra\u00dfenhunde? Wie sieht die Situation in anderen L\u00e4ndern aus? Was versuchen die L\u00e4nder dagegen zu unternehmen? Und wie kann man diesen Tieren helfen? So viele Fragen in meinem Kopf und noch immer sind nicht alle gekl\u00e4rt. Hier m\u00f6chte ich nun versuchen meine neuen Erkenntnisse zusammenzufassen. Eins muss ganz klar festgehalten werden: Die Not dieser Tiere in Europa wurde durch den Menschen verursacht.<\/p>\n<p>Stra\u00dfenhunde sind oft ehemalige Haustiere und deren Nachfahren. Sie wurden aus den unterschiedlichsten Gr\u00fcnden ausgesetzt. Manche haben den Arbeits- und Zeitaufwand, den so ein Tier mit sich bringt, untersch\u00e4tzt. Andere haben pl\u00f6tzlich ein Muttertier mit Nachwuchs und wissen nicht wohin damit. So landen Tiere auf der Stra\u00dfe. Da sie oft nicht kastriert sind, beginnt nun die Kette des Leids. Aber nicht immer paaren sich nur Stra\u00dfenhunde untereinander. In anderen L\u00e4ndern ist es oft normal, dass sich die eigenen Hunde frei bewegen, ohne Aufsicht der Besitzer*Innen. So paaren sich auch Stra\u00dfenhunde mit Besitzertieren. Oft haben die Menschen nicht das Geld, ihre unbeaufsichtigten Hunde zu kastrieren. Andere halten es f\u00fcr unnat\u00fcrlich oder sind nicht ausreichend informiert. Das f\u00fchrt zu einer stetigen Vermehrung der Hunde.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_1_2 et_pb_column et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_0\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0106-7.jpg\" alt=\"\" title=\"IMG_0106\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_1_2 et_pb_column et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Die Hunde leben oft unter schlechten Bedingungen. Sie haben Krankheiten, Parasiten oder Verletzungen. Nur ein Bruchteil dieser Hunde f\u00fchrt ein unbeschwertes Leben, da sie sich tagt\u00e4glich auf der Suche nach Nahrung befinden.\u00a0 Die Situation ist vor allem in den L\u00e4ndern in S\u00fcdeuropa verheerend. Besonders entsetzlich sieht die Lage in der T\u00fcrkei und Rum\u00e4nien aus, denn hier leben die meisten Stra\u00dfenhunde in Europa.\u00a0 Aber auch Griechenland und Italien zeigen eine hohe Population auf. Dabei sieht die Bew\u00e4ltigungsstrategie der einzelnen L\u00e4nder sehr unterschiedlich aus.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die T\u00fcrkei laut Tierschutzgesetz das vom Staat finanzierte Einfangen, Kastrieren und wieder Aussetzen der Tiere vorschreibt, werden in Spanien die Hunde von staatlichen Hundef\u00e4nger*Innen in T\u00f6tungsstationen gebracht. Auch Ungarn t\u00f6tet seine Stra\u00dfenhunde. In Rum\u00e4nien sind es oft auch die Einwohner, die die Hunde vergiften oder misshandeln. So auch in Griechenland. In Italien hingegen erhalten Hundef\u00e4nger vom Staat Geld, um die Tiere in Heime zu bringen. Da diese Heime aber Geld pro Hund bekommen, sind nicht alle an der Vermittlung der Hunde interessiert.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_2  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Meiner Meinung nach sind Kastrationsprojekte eine gute Strategie. Die kastrierten Tiere werden mit einer Marke versehen, um sie zu kennzeichnen. Oft werden die Tiere dann auch noch gleich entwurmt, entfloht und geimpft. Dann werden sie wieder ausgesetzt. So kann man die Vermehrung der Hunde schrittweise reduzieren, ohne dabei zu t\u00f6ten oder zu misshandeln. Nat\u00fcrlich ist dieser Weg schwierig und aufwendig, aber dennoch besser als Hunde in T\u00f6tungsstationen ermorden zu lassen.<\/p>\n<p>Da die Europ\u00e4ische Kommission nicht f\u00fcr den Schutz von Stra\u00dfenhunden zust\u00e4ndig ist, bleibt es eine Angelegenheit der Staaten.\u00a0 Um die derzeitige Situation jedoch nachhaltig verbessern zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen einheitliche und europaweite Regelungen und staatlich finanzierte Kastrationskampagnen implementiert werden, anstatt weitere Fang- und T\u00f6tungsstationen mit finanziellen Mitteln auszustatten. Nicht nur das T\u00f6ten der Tiere ist komplett furchtbar, sondern auch der Umgang und die Situation in den T\u00f6tungsstationen. Die Hunde bekommen oft weder Futter noch Wasser und die Zwinger sind meistens total \u00fcberf\u00fcllt. Von der fehlenden medizinischen Versorgung der Hunde ganz zu schweigen. Die Tierschutzorganisation \"Hunderettung Europa e.V\" befreit regelm\u00e4\u00dfig Hunde aus diesen T\u00f6tungsstationen und vermittelt diese dann. Daher will ich sie euch im n\u00e4chsten Artikel genauer vorstellen.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":14422,"featured_media":5654,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,547280,1013614,1013609,1013617],"tags":[],"class_list":["post-5519","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-debatte-europa","category-rike-pegel","category-strassenhunde","category-tierschutz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5519","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14422"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5519"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5519\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5661,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5519\/revisions\/5661"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5654"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5519"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5519"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5519"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}