{"id":512,"date":"2020-11-13T21:48:28","date_gmt":"2020-11-13T20:48:28","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/?p=512"},"modified":"2020-11-19T17:29:13","modified_gmt":"2020-11-19T16:29:13","slug":"studienstart-unter-coronabedingungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2020\/11\/13\/studienstart-unter-coronabedingungen\/","title":{"rendered":"Studienstart unter Coronabedingungen"},"content":{"rendered":"<p>Als das Semester losging, wurde schnell klar, dass dies kein normaler Studienanfang ist. Durch Corona wird weitestgehend auf Pr\u00e4senzveranstaltungen verzichtet und vieles findet online statt. Dadurch war es f\u00fcr uns und unsere KommilitonInnen schwierig, einander kennenzulernen. Allerdings wurde durch die gute Organisation aller beteiligten Lehrkr\u00e4fte und TutorInnen sichergestellt, dass das Fachliche trotzdem vermittelt werden kann.<\/p>\n<p>Die Hoffnung ist gro\u00df, dass sich in naher Zukunft Normalit\u00e4t einstellen wird.<\/p>\n<p><em>Raman Zhaludkevich und Kristof St\u00f6hr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>So haben wir uns unser erstes Semester nicht vorgestellt: Unser Einstieg ins Corona-Semester 2020\/21<\/strong><\/p>\n<p>Nach der Orientierungswoche ging es richtig los mit der ersten Woche im Semester und das Gef\u00fchl, das uns durchg\u00e4ngig begleitete, nennt sich Verwirrung. Zuerst ist da StudIP. Da unser Semester quasi nur online stattfindet, mussten wir direkt StudIP-Profis werden und das ist wirklich gar nicht so einfach. Es entwickelt sich sozusagen eine Hassliebe: ohne sind wir aufgeschmissen, aber durch die vielen Veranstaltungen und Dateien durchzublicken, war erst einmal eine gro\u00dfe Herausforderung.<\/p>\n<p>Wenn dann doch einmal gl\u00fccklicherweise eine Pr\u00e4senzveranstaltung stattfindet, darf man leider nicht einfach so zur Uni gehen und daran teilnehmen. Nein, man wird in Kleingruppen eingeteilt und muss QR-Codes generieren, um das jeweilige Geb\u00e4ude betreten zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Richtigen Studentenalltag haben wir jetzt nicht gerade. Wir verpassen ganz normale Vorlesungen, auf dem Campus soziale Kontakte kn\u00fcpfen, Bremen kennenlernen &#8211; und manchmal verpassen wir auch unsere Zoom-Meetings.<\/p>\n<p>Als vorbildliche Erstis sind wir aber nat\u00fcrlich trotz allem super motiviert ins erste Semester gestartet und hoffen, dass auch wir bald einen relativ normalen Studentenalltag erleben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>Milena, Lena und Noura<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Uns jungen Menschen wird oft gesagt, die Jahre, in denen man an der Universit\u00e4t ist, seien die besten im Leben und man solle sie genie\u00dfen. Nach zwei Wochen Studium, sammeln wir unsere ersten Eindr\u00fccke.<\/p>\n<p>In unseren ersten Tagen \u00fcberkommt uns ein Gef\u00fchl des Chaos. Zum einen Aufgrund der schwierigen Corona-Situation, zum anderen aber auch weil wir einem komplett neuen System gegen\u00fcberstehen. In welchen Raum muss ich gehen? Habe ich heute Pr\u00e4senz oder Online? Wo finde ich den Link zur Vorlesung?<\/p>\n<p>W\u00e4hrend man in der Schule von Lehrkr\u00e4ften klare Angaben zu Hausaufgaben, Stundenplan und Vorgaben bekam, f\u00fchlt man sich als Student erstmals \u00fcberfordert. Es werden Selbstst\u00e4ndigkeit und Unabh\u00e4ngigkeit von uns erwartet.<\/p>\n<p>Wir sind uns einig, dass die Universit\u00e4t eine Grundlage f\u00fcr unser berufliches Leben darstellt. Doch die neue Umstellung auf Selbstst\u00e4ndigkeit, verbunden mit der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Lebenslage, in der wir uns alle gerade befinden, sorgt daf\u00fcr, dass wir uns verloren f\u00fchlen. Schlussfolgernd k\u00f6nnen wir sagen, dass wir uns an die neue Situation gew\u00f6hnen und anpassen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><em>Michelle H\u00fcbscher, Paula Lozano, Tamta Nadaraia<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zoom, der neue beste Freund\/Feind von Studierenden<\/strong><\/p>\n<p>Studienanfang, man kennt es: wir, die neuen Erstis sind wieder sehr hibbelig und aufgeregt, bereit ihren neuen Lebensabschnitt zu starten, doch durch Corona wurde vieles anders.<\/p>\n<p>Whatsapp-Gruppen statt Kaffeekr\u00e4nzchen &#8211; durch die neuen Regelungen ist man noch mehr auf sich selbst gestellt als normalerweise. Durch die t\u00e4glichen Zoom-Meetings fehlen einem nicht nur die sozialen Begegnungen, da man nach einer Veranstaltung die App schlie\u00dft und wieder alleine ist, man sieht auch neue Nebeneffekte wie das Notizenmachen am PC anstatt handschriftlich, oder die plagenden R\u00fcckenschmerzen durch stundenlanges Hocken am Laptop. Au\u00dferdem verbringen die Studierenden so viele Stunden vor dem Bildschirm, dass die Augen auch langsam anfangen zu flackern.<\/p>\n<p>Der Studienanfang unter Corona-Bedingungen bringt also eine neue, aufregende Zeit mit vielen Herausforderungen mit sich, von denen wir uns trotzdem nicht unterkriegen lassen.<\/p>\n<p><em>Frederike, Franka und Sheila<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zoom, Masken, Jogginghosen &#8211; vor einem Jahr sah man hier wohl so gut wie keinen offensichtlichen Zusammenhang. Doch seit M\u00e4rz dieses Jahres umschreiben diese drei Begriffe recht treffend ein Semester an Hochschulen weltweit, so auch an der Uni Bremen.<\/p>\n<p>Besonders getroffen sind die Erstis. Online-Lehre und Kontaktbeschr\u00e4nkungen erschweren den Studienstart leider deutlich. Bei schlechten Internetverbindungen und halbleeren Akkus erscheint das System Uni zun\u00e4chst unberechenbar. Hinzu kommt, dass viele Studierende sich zurzeit gar nicht in Bremen aufhalten, da sich ein Umzug bei den Bedingungen in der Corona-Pandemie nicht lohnt. Kaum M\u00f6glichkeiten, KommilitonInnen kennenzulernen, und die eingeschr\u00e4nkten Arbeitsm\u00f6glichkeiten machen es f\u00fcr viele gar unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Dennoch bot uns die Uni Bremen in der Orientierungswoche einige M\u00f6glichkeiten, uns auf dem Campus umzuschauen und den einen oder anderen Kontakt zu kn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Die Vorlesungen beziehungsweise Seminare verlaufen zumeist auch technisch einwandfrei. Dabei zeigt sich, dass \u201eZoom\u201c nicht nur f\u00fcr Studierende Neuland ist. Abseits des Technischen zeigt sich das Angebot der \u201eIntegrierten Europastudien\u201c vielf\u00e4ltig und interessant. F\u00fcr viele ist die Flut an neuen Informationen zun\u00e4chst \u00fcberfordernd, ganz besonders im Vergleich zur Schulzeit. Doch auch an die wichtige Voraussetzung der Selbstst\u00e4ndigkeit im Studium wird man sich gew\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Trotz aller Startschwierigkeiten und der besonderen Bedingungen freuen wir uns auf ein spannendes, facettenreiches und vor allem interessantes Studium an der Uni Bremen.<\/p>\n<p>Danke f\u00fcr eure Zeit und bleibt gesund!<\/p>\n<p><em>Leon Ellerhorst, Ella Baumann, Aurora Leka<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Glosse<\/strong><\/p>\n<p>Im Sinne der Digitalisierung beginnen wir unser Studium im Wintersemester 2020\/21. Doch nicht nur die Medien hindern uns an der Strukturierung unseres Studiums \u2013 auch Corona. Die Spannung, wenn auf der ZOOM Leiste steht \u201eHost l\u00e4sst dich bald eintreten\u201c. Die Aufregung beim Toilettengang mit Laptop\u2026wird die Kamera angehen? Die Verwirrung, wenn man h\u00e4nderingend Raum SpT C4180 finden will.<br \/>\nDigitalisierung, Strukturierung, Spannung, Aufregung und Verwirrung \u2013 Uni, dein Ernst?<\/p>\n<p><em>Niklas Weise<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Whatsapp-Gruppen statt Kaffeekr\u00e4nzchen &#8211; der Studienstart unter Coronabedingungen ist eine Situation, die es so noch nie gab. Studierende, die im Wintersemester 2020\/21 das IES-Studium begonnen haben, beschreiben ihre Eindr\u00fccke, von A wie au\u00dfergew\u00f6hnlich bis Z wie Zoom. <\/p>\n","protected":false},"author":12575,"featured_media":506,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[704242,564450,26090],"tags":[704242,368741,572051,484,5017,197057,469,64612],"class_list":["post-512","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-corona","category-gastautorin","category-studienanfang","tag-corona","tag-ies","tag-integrierte-europastudien","tag-kommunikation","tag-online","tag-studienstart","tag-studium","tag-vergleich"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/512","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12575"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=512"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/512\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":532,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/512\/revisions\/532"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/506"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=512"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=512"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=512"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}