{"id":386,"date":"2018-01-25T12:46:26","date_gmt":"2018-01-25T11:46:26","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/?p=386"},"modified":"2020-11-08T00:08:10","modified_gmt":"2020-11-07T23:08:10","slug":"erasmus-in-der-slowakei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2018\/01\/25\/erasmus-in-der-slowakei\/","title":{"rendered":"Erasmus in der Slowakei"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 14pt\"><em><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">Von September 2017 bis Januar 2018 habe ich ein Auslandssemester an der UCM Trnava verbracht. Hier berichte ich vom Leben in der Slowakei und den Erfahrungen, die ich gemacht habe.<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-394 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/2018\/01\/IMAG1100-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/2018\/01\/IMAG1100-169x300.jpg 169w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/2018\/01\/IMAG1100-768x1362.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/2018\/01\/IMAG1100-577x1024.jpg 577w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/2018\/01\/IMAG1100-1080x1916.jpg 1080w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/2018\/01\/IMAG1100.jpg 1840w\" sizes=\"(max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/span><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">Trnava also. Eine kleine Stadt in der N\u00e4he von Bratislava, die trotz ihrer Gr\u00f6\u00dfe gleich zwei Universit\u00e4ten beherbergt. Als ich angefangen habe, diesen Text zu schreiben, war ich gerade seit vier Wochen hier, hatte mich ein bisschen eingelebt und die Stadt erkundet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">Aber ich will mit meinem Bericht von vorne anfangen, in Deutschland. Die letzten Wochen vor meiner Abreise waren nicht sehr ereignisreich, aber ich war trotzdem gut besch\u00e4ftigt: Ich musste einen Untermieter f\u00fcr mein WG-Zimmer finden, meine Sachen sortieren und bei meinen Eltern einlagern, meine Freunde ein letztes Mal treffen und nat\u00fcrlich meine Koffer packen. Das war vermutlich der schwerste Teil, denn woher sollte ich wissen, was ich im n\u00e4chsten halben Jahr brauchen w\u00fcrde? Und vor allem &#8211; was brauche ich f\u00fcr die Uni? Unterlagen oder B\u00fccher, vielleicht Stifte und einen Block zum Schreiben. Mit Sicherheit meinen Laptop. Und Kleidung, logisch, aber das ist noch das einfachste. Vielleicht auch B\u00fccher f\u00fcr die Zugfahrt, damit mir nicht langweilig wird? Auf jeden Fall meine Dokumente f\u00fcr die Uni und um mich bei der Polizei zu registrieren! <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">Letzten Endes habe ich es geschafft, alles in zwei gro\u00dfen Taschen zu verstauen und beide ohne Verluste durch mehrere Bahnh\u00f6fe und Z\u00fcge zu man\u00f6vrieren. Eine ziemliche Leistung bei dem Gewicht! Ich musste im Nachhinein allerdings feststellen, dass ich viele Dinge gar nicht brauche. Anderes &#8211; etwa K\u00fcchenutensilien, Hausschuhe, Flipflops f\u00fcr die Dusche und eine Nachttischlampe &#8211; musste ich hier einkaufen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-392 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/2018\/01\/UCM-Trnavax-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"211\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/2018\/01\/UCM-Trnavax-200x300.jpg 200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/2018\/01\/UCM-Trnavax.jpg 540w\" sizes=\"(max-width: 211px) 100vw, 211px\" \/><\/span><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">Das Wohnheim hier in Trnava ist Teil des Hauptgeb\u00e4udes der Uni. In den unteren vier Stockwerken liegen B\u00fcros und Seminarr\u00e4ume, in der vierten und f\u00fcnften Etage gibt es Zimmer f\u00fcr Studenten, eine Waschmaschine und eine K\u00fcche pro Stockwerk. Wir wohnen in Dreibettzimmern und teilen uns jeweils mit zwei Zimmern ein Bad. Am Anfang war ich sehr skeptisch, weil wir wenig Platz haben und kaum alleine sind, allerdings verstehe ich mich mit allen f\u00fcnf M\u00e4dchen und bis jetzt hat mir die Wohnsituation keine Probleme bereitet &#8211; eher im Gegenteil. Die Anderen kommen aus Lettland, Rum\u00e4nien, der T\u00fcrkei und aus der Slowakei und neben uns wohnen noch mehr t\u00fcrkische und kasachische Studenten. Ich bin als einzige Deutsche von einem ziemlichen Sprachenmix umgeben, den ich sehr genie\u00dfe.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">Nach meiner Ankunft hatte ich noch eine Woche Zeit bis zum Studienbeginn, in der mein Buddy und ich den Papierkram geregelt haben. Zum Gl\u00fcck hatte ich als EU-B\u00fcrgerin noch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig wenig zu tun, die t\u00fcrkischen Studenten haben teils gro\u00dfe Probleme damit. Nachdem alle Papiere von Uni und Wohnheim abgefertigt waren, mussten wir zur Polizei und uns melden. Alleine die daf\u00fcr n\u00f6tigen Papiere zu bekommen ist schwierig, da alle B\u00fcros entweder Montag, Mittwoch und Freitag oder aber nur Dienstag und Donnerstag ge\u00f6ffnet haben. Und nat\u00fcrlich mussten wir im n\u00e4chsten Schritt immer zu der Beh\u00f6rde, die gerade an diesem Tag geschlossen hatte &#8211; dann hie\u00df es warten. Die Polizei hier ist der Schrecken aller Ausl\u00e4nder, was nicht etwa an unfreundlichen Beamten oder sonstigen Problemen liegt, sondern allein an den viel zu kurzen \u00d6ffnungszeiten und dem winzigen Warteraum. Da drei Angestellte f\u00fcr alle Ausl\u00e4nder aus der ganzen Region verantwortlich sind, herrscht entsprechend gro\u00dfer Andrang. Die Polizei \u00f6ffnet morgens um 7:30 Uhr, allerdings muss man sich sp\u00e4testens um sechs in der Schlange vor dem Tor einreihen, um \u00fcberhaupt dran zu kommen. Kein Wunder also, dass ich sehr erleichtert war, dort nur einmal hingehen zu m\u00fcssen!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">Im Laufe der folgenden Woche kamen auch die anderen Erasmus-Studenten an und wir verbrachten fast jeden Tag damit, uns und &#8218;unsere&#8216; Stadt kennen zu lernen. Wie genau wir die <i>Erasmus Welcome Week<\/i> verbracht haben und was f\u00fcr b\u00fcrokratische Hindernisse noch auf mich warteten, berichte ich euch im n\u00e4chsten Teil.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von September 2017 bis Januar 2018 habe ich ein Auslandssemester an der UCM Trnava verbracht. In dieser Reihe berichte ich vom Leben in der Slowakei und den Erfahrungen, die ich gemacht habe.<\/p>\n","protected":false},"author":9153,"featured_media":394,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[562637,548094,547623],"tags":[13823,570315,548094,569738,569989],"class_list":["post-386","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-charleen-boldt","category-slowakei","category-unterwegs","tag-erasmus","tag-esn-trnava","tag-slowakei","tag-trnava","tag-ucm"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/386","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9153"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=386"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/386\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":498,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/386\/revisions\/498"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/394"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=386"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=386"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=386"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}