{"id":2550,"date":"2022-01-15T22:39:36","date_gmt":"2022-01-15T21:39:36","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/?p=2550"},"modified":"2022-02-06T14:38:37","modified_gmt":"2022-02-06T13:38:37","slug":"umweltaktivismus-teil-ii-ii-eine-bewegung-im-fokus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2022\/01\/15\/umweltaktivismus-teil-ii-ii-eine-bewegung-im-fokus\/","title":{"rendered":"Umweltaktivismus Teil II.II &#8211; Eine Bewegung im Fokus"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Somit komme ich zu einem zweiten Problem, welches der britische Journalist Nafeez Ahmed in einen seiner Artikel f\u00fcr Insurge Intelligence konkretisiert (https:\/\/medium.com\/insurge-intelligence\/the-flawed-science-behind-extinction-rebellions-change-strategy). Es besteht das Problem, dass XR seine Vorbilder in Bewegungen findet, welche darauf abzielten, ein bestehendes, un\u00fcbersehbares Regime repressiver Gewalt zu st\u00f6ren, das aktiv Gewalt gegen die Unterdr\u00fcckten aus\u00fcbte, die im Zentrum der Bewegung standen. In beiden F\u00e4llen (Gandhi\/King) handelte es sich um den Widerstand von People of Color gegen Systeme wei\u00dfer Vorherrschaft. In beiden F\u00e4llen suchten die disruptiven Aktionen, die Kosten der repressiven Gewalt, gegen die sich diese Gemeinschaften wehrten, direkt zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Sie waren deshalb erfolgreich, weil die Institutionen, die sie unterdr\u00fcckten, genau die Gewaltinstitutionen waren, die durch massenhafte St\u00f6rung \u00fcberw\u00e4ltigt werden mussten, damit Ver\u00e4nderungen eintreten konnten. Bis zu dem Punkt, an dem die Kosten f\u00fcr die Fortsetzung der repressiven Gewalt immer schwieriger aufrechtzuerhalten oder zu rechtfertigen waren.<\/p>\n<p>Dieses Modell kann nicht einfach auf den modernen westlichen Kontext \u00fcbertragen werden, wo die Machtstrukturen weitaus komplexer sind, die Unterdr\u00fcckung unsichtbarer ist und die angegriffenen Institutionen keinen intuitiven, offensichtlichen Zusammenhang mit den gestellten Forderungen haben.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Um hier aber nicht in v\u00f6lliger Kritik zu versinken, kann ich mit Gewissheit sagen, dass XR sich als eine der erfolgreicheren, effektiven und gut organisierten sozialen Protestbewegungen der letzten Jahre erwiesen hat und sich sicherlich als eine der effektivsten in Sachen Klima Aktivismus herausstellt. Dies sieht man unter anderem an der weiter wachsenden Zahl an Mitgliedern, laut offiziellen Aussagen der Homepage gab es im Mai 2020 ca. 1140 Ortsgruppen in 67 L\u00e4ndern. Zahlen innerhalb der Ortsgruppen wurden nicht festgehalten. Im selben Zeitraum gab es 130 aktive Ortsgruppen in Deutschland, deren Gr\u00f6\u00dfe ich aus eigener Erfahrung zwischen 150 - 300 sch\u00e4tzen w\u00fcrde. Es wird definitiv etwas richtig gemacht. Ich f\u00fcr meinen Teil glaube, es ist eine der wichtigsten Bewegungen, die in den letzten Jahren entstanden sind. Vor allem da sie es geschafft hat einen Fokus auf die Klimakrise in der Mainstream \u00d6ffentlichkeit zu legen. Ebenso gewann die Debatte um Aktivismus, angeheizt durch Diskussionen verschiedenster Interessenvertreter, an Bedeutung nach bspw. der Rebellion Wave im Oktober 2019.<\/p>\n<p>Ein weiterer positiver Effekt ist meiner Meinung nach die Altersstruktur der Bewegung. \u00c4ltere k\u00f6nnen j\u00fcngere Aktivist\/innen f\u00f6rdern und umgekehrt. Hierdurch hat man viele Perspektiven und Handlungsm\u00f6glichkeiten in Bezug auf Protestformen und einen breit gef\u00e4cherten Austausch, definitiv vielf\u00e4ltiger als bei Bewegungen aus einer demografischen Spalte (zum Beispiel Fridays For Future, welche sich untereinander aufgliedern in Students-, Parents-, Moms- for Future).<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Um in Zukunft an Effektivit\u00e4t zu gewinnen, sollte Extinction Rebellion eine Diversifizierung durchmachen. Erste Schritte in diese Richtung sind in Deutschland zu finden. Jedoch m\u00fcssen sich die Mitglieder Fragestellungen entgegenstellen, wie man durch XR vor allem \u00f6ffentlich soziale Schichten besser repr\u00e4sentieren kann, und sie in den Entscheidungsprozess integrieren kann. Stichworte sind hier: \"critical whiteness\", \"no white saviours\" (https:\/\/nowhitesaviors.org), soziale Gerechtigkeit f\u00fcr die Arbeiterklasse in Bezug auf umweltpolitische Entscheidungen und deren Auswirkung auf den Arbeitsmarkt, nur um einige Anreize zu nennen, die zu einer vertiefenden Recherche einladen.<\/p>\n<p>Noch eine M\u00f6glichkeit f\u00fcr Extinction Rebellion besteht in der Hinterfragung der nicht-hierarchischen Strukturen. Man sollte sich damit befassen, ob es langfristig nicht sinnvoller ist, solche Strukturen einzuf\u00fchren, damit man eine bessere, \u201cvolldemokratische\u201d Organisation gew\u00e4hren kann, um so Ausbrecher wie jenen in der Londoner U-Bahn zu vermeiden.<\/p>\n<p>Bei genauerer Betrachtung f\u00e4llt einem auf, dass XRs Adressierungen (mittlerweile konkreter geworden) oft gegen zu viele undefinierte Akteure gehen, oder zum Beispiel gegen den Staat gerichtet ist, wobei ich denke, dass man die Problematiken nicht nur in diesem suchen kann. Schafft Extinction Rebellion die Expansion von einer Umweltaktivismusgruppe zu einer kommunikationsbereiten sozialen Bewegung, wof\u00fcr durchaus Potenzial besteht, so denke ich, dass in Zukunft einiges erreicht werden kann, was nicht nur der Klimakrise entgegenwirkt. Es muss somit ein st\u00e4rkerer Austausch stattfinden sowie die Akzeptanz der Zusammenarbeit mit verschiedensten sozialen Gerechtigkeitsbewegungen statt der Abwerbung von Mitstreitern etabliert werden.<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich bereue es in keiner Weise, bei Extinction Rebellion mitgewirkt zu haben. In Zukunft kann ich es mir auch vorstellen an weiteren Projekten mitzuarbeiten. XR, wie ich es erlebt habe, legte sehr viel Wert auf das Wohlsein der Aktivisten und klare, ehrliche Kommunikation. Viele interessante Menschen haben in dieser Zeit durch gute Gespr\u00e4che, ausgiebige Diskussionen und lockere freundschaftliche Runden beisammen mein Denken gepr\u00e4gt. Daf\u00fcr bin ich sehr dankbar. Was Extinction Rebellion in einem gr\u00f6\u00dferen Kontext betrifft, ist es von unglaublicher Wichtigkeit, dass die Bewegung \u00fcber sich hinausw\u00e4chst, um vernetzender und diverser zu werden, um somit eine Vielzahl an Problematiken anzugehen, welche auch Teill\u00f6sungen der Klimakrise sind.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":13658,"featured_media":2680,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p>Somit komme ich zu einem zweiten Problem, welches der britische Journalist Nafeez Ahmed in einen seiner Artikel f\u00fcr Insurge Intelligence konkretisiert (https:\/\/medium.com\/insurge-intelligence\/the-flawed-science-behind-extinction-rebellions-change-strategy). Es besteht das Problem, dass XR seine Vorbilder in Bewegungen findet, welche darauf abzielten, ein bestehendes, un\u00fcbersehbares Regime repressiver Gewalt zu st\u00f6ren, das aktiv Gewalt gegen die Unterdr\u00fcckten aus\u00fcbte, die im Zentrum der Bewegung standen. In beiden F\u00e4llen (Gandhi\/King) handelte es sich um den Widerstand von People of Color gegen Systeme wei\u00dfer Vorherrschaft. In beiden F\u00e4llen suchten die disruptiven Aktionen, die Kosten der repressiven Gewalt, gegen die sich diese Gemeinschaften wehrten, direkt zu erh\u00f6hen.<\/p><p>Sie waren deshalb erfolgreich, weil die Institutionen, die sie unterdr\u00fcckten, genau die Gewaltinstitutionen waren, die durch massenhafte St\u00f6rung \u00fcberw\u00e4ltigt werden mussten, damit Ver\u00e4nderungen eintreten konnten. Bis zu dem Punkt, an dem die Kosten f\u00fcr die Fortsetzung der repressiven Gewalt immer schwieriger aufrechtzuerhalten oder zu rechtfertigen waren.<\/p><p>Dieses Modell kann nicht einfach auf den modernen westlichen Kontext \u00fcbertragen werden, wo die Machtstrukturen weitaus komplexer sind, die Unterdr\u00fcckung unsichtbarer ist und die angegriffenen Institutionen keinen intuitiven, offensichtlichen Zusammenhang mit den gestellten Forderungen haben.<\/p><p>Um hier aber nicht in v\u00f6lliger Kritik zu versinken, kann ich mit Gewissheit sagen, dass XR sich als eine der erfolgreicheren, effektiven und gut organisierten sozialen Protestbewegungen der letzten Jahre erwiesen hat und sich sicherlich als eine der effektivsten in Sachen Klima Aktivismus herausstellt. Dies sieht man unter anderem an der weiter wachsenden Zahl an Mitgliedern, laut offiziellen Aussagen der Homepage gab es im Mai 2020 ca. 1140 Ortsgruppen in 67 L\u00e4ndern. Zahlen innerhalb der Ortsgruppen wurden nicht festgehalten. Im selben Zeitraum gab es 130 aktive Ortsgruppen in Deutschland, deren Gr\u00f6\u00dfe ich aus eigener Erfahrung zwischen 150 - 300 sch\u00e4tzen w\u00fcrde. Es wird definitiv etwas richtig gemacht. Ich f\u00fcr meinen Teil glaube, es ist eine der wichtigsten Bewegungen, die in den letzten Jahren entstanden sind. Vor allem da sie es geschafft hat einen Fokus auf die Klimakrise in der Mainstream \u00d6ffentlichkeit zu legen. Ebenso gewann die Debatte um Aktivismus, angeheizt durch Diskussionen verschiedenster Interessenvertreter, an Bedeutung nach bspw. der Rebellion Wave im Oktober 2019.<\/p><p>Ein weiterer positiver Effekt ist meiner Meinung nach die Altersstruktur der Bewegung. \u00c4ltere k\u00f6nnen j\u00fcngere Aktivist\/innen f\u00f6rdern und umgekehrt. Hierdurch hat man viele Perspektiven und Handlungsm\u00f6glichkeiten in Bezug auf Protestformen und einen breit gef\u00e4cherten Austausch, definitiv vielf\u00e4ltiger als bei Bewegungen aus einer demografischen Spalte (zum Beispiel Fridays For Future, welche sich untereinander aufgliedern in Students-, Parents-, Moms- for Future).<\/p><p>Um in Zukunft an Effektivit\u00e4t zu gewinnen, sollte Extinction Rebellion eine Diversifizierung durchmachen. Erste Schritte in diese Richtung sind in Deutschland zu finden. Jedoch m\u00fcssen sich die Mitglieder Fragestellungen entgegenstellen, wie man durch XR vor allem \u00f6ffentlich soziale Schichten besser repr\u00e4sentieren kann, und sie in den Entscheidungsprozess integrieren kann. Stichworte sind hier: \"critical whiteness\", \"no white saviours\" (https:\/\/nowhitesaviors.org), soziale Gerechtigkeit f\u00fcr die Arbeiterklasse in Bezug auf umweltpolitische Entscheidungen und deren Auswirkung auf den Arbeitsmarkt, nur um einige Anreize zu nennen, die zu einer vertiefenden Recherche einladen.<\/p><p>Eine weitere M\u00f6glichkeit f\u00fcr Extinction Rebellion besteht in der Hinterfragung der nicht-hierarchischen Strukturen. Man sollte sich damit befassen, ob es langfristig nicht sinnvoller ist, solche Strukturen einzuf\u00fchren, damit man eine bessere, \u201cvolldemokratische\u201d Organisation gew\u00e4hren kann, um so Ausbrecher wie jenen in der Londoner U-Bahn zu vermeiden.<\/p><p>Bei genauerer Betrachtung f\u00e4llt einem auf, dass XRs Adressierungen (mittlerweile konkreter geworden) oft gegen zu viele undefinierte Akteure gehen, oder zum Beispiel gegen den Staat gerichtet ist, wobei ich denke, dass man die Problematiken nicht nur in diesem suchen kann. Schafft Extinction Rebellion die Expansion von einer Umweltaktivismusgruppe zu einer kommunikationsbereiten sozialen Bewegung, wof\u00fcr durchaus Potenzial besteht, so denke ich, dass in Zukunft einiges erreicht werden kann, was nicht nur der Klimakrise entgegenwirkt. Es muss somit ein st\u00e4rkerer Austausch stattfinden sowie die Akzeptanz der Zusammenarbeit mit verschiedensten sozialen Gerechtigkeitsbewegungen statt der Abwerbung von Mitstreitern etabliert werden.<\/p><p>Ich pers\u00f6nlich bereue es in keiner Weise, bei Extinction Rebellion mitgewirkt zu haben. In Zukunft kann ich es mir auch vorstellen an weiteren Projekten mitzuarbeiten. XR, wie ich es erlebt habe, legte sehr viel Wert auf das Wohlsein der Aktivisten und klare, ehrliche Kommunikation. Viele interessante Menschen haben in dieser Zeit durch gute Gespr\u00e4che, ausgiebige Diskussionen und lockere freundschaftliche Runden beisammen mein Denken gepr\u00e4gt. Daf\u00fcr bin ich sehr dankbar. Was Extinction Rebellion in einem gr\u00f6\u00dferen Kontext betrifft, ist es von unglaublicher Wichtigkeit, dass die Bewegung \u00fcber sich hinausw\u00e4chst, um vernetzender und diverser zu werden, um somit eine Vielzahl an Problematiken anzugehen, welche auch Teill\u00f6sungen der Klimakrise sind.<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[108523,207,547280,547936,849570,704075,849378,166563],"tags":[108523,21206,849607,849510,849378,849608],"class_list":["post-2550","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktivismus","category-allgemein","category-debatte-europa","category-generation-europa","category-jean-kruschinsky","category-klimapolitik","category-uk","category-umwelt","tag-aktivismus","tag-eu","tag-extinction-rebellion","tag-pariser-abkommen","tag-uk","tag-umweltaktivismus"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2550","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13658"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2550"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2550\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3265,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2550\/revisions\/3265"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2680"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2550"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2550"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2550"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}