{"id":2191,"date":"2021-11-30T18:17:43","date_gmt":"2021-11-30T17:17:43","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/?p=2191"},"modified":"2021-12-03T11:40:48","modified_gmt":"2021-12-03T10:40:48","slug":"teil-24-norditaliens-gebirgsfestungen-des-grande-guerra-mehr-als-ein-nationaler-gedaechtnisort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2021\/11\/30\/teil-24-norditaliens-gebirgsfestungen-des-grande-guerra-mehr-als-ein-nationaler-gedaechtnisort\/","title":{"rendered":"Teil 2\/4 &#8211; Norditaliens Gebirgsfestungen des &#8222;Grande Guerra&#8220;: Mehr als ein nationaler Ged\u00e4chtnisort?"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><em>Das \u201elange 19. Jahrhundert\u201c hatte mit seinen Nationalstaatsbildungen im s\u00fcdlichen Alpenraum eine neue politisch-kulturelle Konfliktdimension zwischen dem K\u00f6nigreich Italien und dem habsburgischen \u00d6sterreich-Ungarn entstehen lassen. Mit dem 21. Jahrhundert ist diese Spannung jedoch keineswegs verschwunden \u2013 im Gegenteil: Anstelle gegenseitiger Anerkennung mit einem Plebiszit f\u00fcr ein geeintes Europa sind seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges unterschiedlichste Partikularged\u00e4chtnisse auf norditalienischem Boden entstanden. Eine Erkundung der im Trentino bis heute noch aufzufindenden Frontverl\u00e4ufe des Ersten Weltkrieges bietet einen Einblick in diese spannungsreichen Erinnerungskulturen. <\/em><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Der mit der Gr\u00fcndung des ersten italienischen Nationalstaates entstandene <em>Irredentismo <\/em>stellte sich fortan zwischen Italien und seine benachbarten Nationen, erschwerte die internationale Diplomatie. Das Habsburgerreich entschloss sich gegen\u00fcber dem K\u00f6nigreich Italien zu einer milit\u00e4rischen Defensive mit der Ambition, die s\u00fcdlich der Alpenkette beibehaltenen Gebiete langfristig zu sichern. Damit bahnte sich inmitten des heutigen Norditaliens ein politischer Konflikt an, der in der kargen Gebirgslandschaft des Trentino und S\u00fcdtirols mehr und mehr zum Vorschein trat. Ab den 1880er Jahren begann man beiderseits mit dem Ausbau milit\u00e4rischer Gebirgsfestungen. Italiener wie \u00d6sterreicher gruben sich in die Gebirgsk\u00e4mme, legten mancherorts kilometerlange Stollensysteme an; errichteten mit wei\u00df-gr\u00e4ulichem Stahlbeton in die H\u00f6he ragende Befestigungsanlagen und Gesch\u00fctzstellungen \u2013 einer sah dem anderen bei dieser Arbeit zu. \u00dcber drei\u00dfig Jahre, bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\">Inzwischen habe ich den letzten Gebirgsort Lavarone hinter mir gelassen und befinde mich unmittelbar vor dem Passo del Sommo, auf einer H\u00f6he von fast 1400 Metern. In fr\u00fcheren Zeiten stellte dieser Gebirgspass eine der wenigen M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die hiesige Bev\u00f6lkerung dar, die Gebirgsmassive der Dolomiten nach S\u00fcden Richtung Venetien zu \u00fcberwinden. W\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges schlie\u00dflich wurde der Passo del Sommo zum Niemandsland: An ihm entlang verlief einer der am meisten umk\u00e4mpften Frontabschnitte zwischen Italien und \u00d6sterreich-Ungarn. Vor dem Beginn des Gebirgspasses biege ich jedoch ab in eine Nebenstra\u00dfe, auf der ich ein abgeschiedenes Tal durchquere. Das Val d\u2019Astico unterscheidet sich von den Gebirgsk\u00e4mmen und Talschneisen, die ich bisher auf meiner Fahrt erblicken konnte: Noch steiler erhebt sich die Gebirgskette hier in den Himmel; noch tiefer f\u00e4llt mein Blick in eine dicht bewaldete Schlucht, an deren Ende sich das Dunkelgr\u00fcn der Tannen nur noch verfinstert.<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_0\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1920\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0074-2-scaled.jpg\" alt=\"\" title=\"IMG_0074 (2)\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0074-2-scaled.jpg 2560w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0074-2-1280x960.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0074-2-980x735.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0074-2-480x360.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" class=\"wp-image-2194\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><em><span style=\"font-size: 10pt\">Tief f\u00e4llt in diesen H\u00f6henmetern der Blick in das Val d'Astico, unter \u00f6sterreichischer Herrschaft noch \"Asticotal\" genannt: Mit dem Kriegseintritt Italiens 1915 wurde es schlie\u00dflich zum Synonym f\u00fcr den italienisch-\u00f6sterreichischen Stellungskrieg. Tiefste Minusgrade, Schneeverwehungen und Lawinen f\u00fchrten nicht nur zu Unterk\u00fchlung und Erfrierungen - die extremen Witterungen machten nicht selten den Transport von Proviant unm\u00f6glich. In diesem \"wei\u00dfen Krieg\" fielen letztendlich mehr Soldaten der Natur zum Opfer als dem hoffnungslosen Feuerwechsel des Grabenkrieges. <\/span><\/em><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_1_2 et_pb_column et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\">In diesem Tal, auf einer H\u00f6he von 1177 Metern, befinden sich die \u00dcberreste einer der zahlreichen \u00f6sterreich-ungarischen Gebirgsfestungen \u2013 das \u201eWerk Gschwent\u201c. Entstanden zwischen den Jahren 1908 und 1914, stammt sie aus der letzten Bauphase, die dem Ersten Weltkrieg unmittelbar voranging. Zusammen mit \u00f6rtlichen Arbeitskr\u00e4ften legte das \u00f6sterreichische Heer auch im Val d\u2019Astico \u2013 zu habsburgischer Zeit ausschlie\u00dflich Asticotal genannt \u2013 ein weitreichendes \u201eVerteidigungssystem\u201c an. Neben der dreigeschossigen Kasematte des Werk Gschwent errichtete man vier \u00fcber unterirdische Stollensysteme miteinander verbundene Au\u00dfenposten, wodurch sich das gesamte Asticotal kontrollieren lie\u00df.<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_1_2 et_pb_column et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_1\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0089-2-scaled.jpg\" alt=\"\" title=\"IMG_0089 (2)\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0089-2-scaled.jpg 1920w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0089-2-1280x1707.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0089-2-980x1307.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0089-2-480x640.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw\" class=\"wp-image-2201\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><span style=\"font-size: 10pt\"><em>Hinzugekommen ist nur die elektrische Beleuchtung: Die unterirdischen Stolleng\u00e4nge haben die Kriegsjahre unbeschadet \u00fcberdauert - und lassen den heutigen Besucher die Absurdit\u00e4t des \"Grande Guerra\" wahrnehmen.<\/em><\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_2  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\">Erst ein Jahr nach Beginn des Ersten Weltkrieges brach schlie\u00dflich auch in der \u00f6sterreichisch-italienischen Grenzregion der milit\u00e4rische Konflikt aus. Im Mai 1915 hatte das K\u00f6nigreich Italien seine vorherige Neutralit\u00e4t gegen\u00fcber \u00d6sterreich-Ungarn aufgegeben und schloss sich den Alliierten an \u2013 mit dem Ziel, die \u00fcber Jahrzehnte erfolgslos beanspruchten <em>terre irredente<\/em> mit dem Sieg \u00fcber Habsburg in den italienischen Nationalstaat einzugliedern. Unter diesen Voraussetzungen ging die italienische Armee zu einer Gro\u00dfoffensive gegen den ehemals Verb\u00fcndeten \u00fcber, die aber bei den <em>altipiani<\/em>, den Hochebenen des Trentino, nach nur kurzer Zeit zum Erliegen kam. Ein Stellungskrieg, der von den jeweiligen Gebirgsfestungen aus gef\u00fchrt wurde, bestimmte f\u00fcr die weiteren Wochen und Monate den Kriegsalltag.<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_2\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"2267\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0131-3-scaled.jpg\" alt=\"\" title=\"IMG_0131 (3)\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0131-3-scaled.jpg 2560w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0131-3-1280x1134.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0131-3-980x868.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0131-3-480x425.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" class=\"wp-image-2229\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><em><span style=\"font-size: 10pt\">Heute l\u00e4sst sich das Ausma\u00df der Kriegshandlungen an diesem Ort nur noch erahnen: Die durch Gesch\u00fctzeinschl\u00e4ge besch\u00e4digte Kasematte des Werk Gschwent wurde in den 1960er Jahren einer umfassenden Restaurierung unterzogen. <\/span><\/em><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_3  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Nicht jeder der im Werk Gschwent stationierten Tiroler Kaiserj\u00e4ger glaubte zu diesem Zeitpunkt noch an die Uneinnehmbarkeit der Festungskomplexe, schwelgte weiter in radikal-patriotischen Tagtr\u00e4umereien wie zu Beginn des Krieges. Auch Robert Musil, der sich zum Ausbruch der Kampfhandlungen im Werk Gschwent befand, geh\u00f6rte zu denjenigen, die den stagnierenden, nicht minder brutalen Grabenkrieg zunehmend kritisch wahrnahmen. In seinem Tagebuch hielt er Momente emotionaler Fassungslosigkeit und tiefster Resignation fest.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_testimonial et_pb_testimonial_0  et_pb_css_mix_blend_mode clearfix  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light et_block_module et_pb_testimonial_no_image\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div style=\"background-image:url(https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Musil-1930-scaled.jpg)\" class=\"et_pb_testimonial_portrait\"><\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_testimonial_description\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"et_pb_testimonial_description_inner\"><div class=\"et_pb_testimonial_content\"><em>\u201eKrieg. Auf einer Bergspitze. Tal friedlich wie auf einer Sommertour. Hinter der Sperrkette der Wachen geht man wie Tourist. Fernes Duell schwerer Artillerie (\u2026); erinnert an Knaben, die auf gro\u00dfe Entfernung einander mit Steinen bewerfen. Ohne Bestimmtheit des Erfolgs lassen sie sich immer zu noch einem Wurf verleiten. (\u2026) Gef\u00fchl einer b\u00f6sartigen Sinnlosigkeit.\u201c<\/em><\/div><\/div>\n\t\t\t\t\t<span class=\"et_pb_testimonial_author\">Robert Musil (1880-1942), \u00f6sterreichischer Schriftsteller<\/span>\n\t\t\t\t\t<p class=\"et_pb_testimonial_meta\"><\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":13237,"featured_media":2282,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,849407,52074,547623],"tags":[],"class_list":["post-2191","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-florian-wichert","category-italien","category-unterwegs"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2191","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13237"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2191"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2191\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2714,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2191\/revisions\/2714"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2282"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2191"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2191"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2191"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}