{"id":14660,"date":"2026-06-26T19:30:04","date_gmt":"2026-06-26T17:30:04","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/?p=14660"},"modified":"2026-06-26T19:30:04","modified_gmt":"2026-06-26T17:30:04","slug":"10-jahre-nach-dem-referendum-wie-steht-grossbritannien-heute-zum-brexit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2026\/06\/26\/10-jahre-nach-dem-referendum-wie-steht-grossbritannien-heute-zum-brexit\/","title":{"rendered":"10 Jahre nach dem Referendum: Wie steht Gro\u00dfbritannien heute zum Brexit?"},"content":{"rendered":"\r\n\r\n<div class=\"et_pb_section_0 et_pb_section et_section_regular et_block_section\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_row_0 et_pb_row et_block_row\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_column_0 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Der 23. Juni 2016 geh\u00f6rt zu den bedeutendsten Tagen in der Geschichte der Europ\u00e4ischen Union. An jenem Donnerstag stimmten 51,9 % der Britinnen und Briten f\u00fcr den EU-Austritt Gro\u00dfbritanniens, den sogenannten Brexit. Schlie\u00dflich folgten z\u00e4he Verhandlungen zwischen London und Br\u00fcssel, bevor das Land am 31. Januar 2020 nun endg\u00fcltig aus der EU ausschied. Dieser Vorgang ist bis heute einmalig. Nie zuvor und nie danach verlie\u00df ein EU-Mitgliedsstaat den europ\u00e4ischen Staatenbund.<br \/>Anl\u00e4sslich des 10-j\u00e4hrigen \u201eJubil\u00e4ums\u201c des Referendums lohnt es sich besonders, die heutige Meinung in Gro\u00dfbritannien \u00fcber den Brexit zu untersuchen. Doch zun\u00e4chst einmal ein kurzer R\u00fcckblick, wie es \u00fcberhaupt zu diesem geschichtstr\u00e4chtigen Referendum kam:<\/p>\n<p>Die Abhaltung eines Referendums \u00fcber die EU-Mitgliedschaft wurde erstmals 2013 im Rahmen <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/international\/europe\/the-full-text-of-the-david-cameron-speech-on-the-future-of-europe-a-879165.html\">einer Rede<\/a> des damaligen Premierministers David Cameron in die \u00f6ffentliche Debatte gebracht. Hintergrund der Ank\u00fcndigung ist einerseits ein parteipolitischer Streit in Camerons Partei, den konservativen Tories. Innerhalb der Tories gewann ein der EU gegen\u00fcber skeptisch eingestellter Fl\u00fcgel immer mehr Macht in der Partei, wenngleich der Premierminister selbst zum pro-europ\u00e4ischen Lager z\u00e4hlte. Andererseits steckte politisches Kalk\u00fcl hinter Camerons Aussagen. So verkn\u00fcpfte er ein m\u00f6gliches Referendum mit seiner Wiederwahl bei den Parlamentswahlen 2015 und k\u00fcndigte das Referendum f\u00fcr die Zeit nach den Parlamentswahlen an. Letztendlich ging Camerons Kalk\u00fcl auf und die Tories wurden mit 36,9 % der Stimmen st\u00e4rkste Kraft, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/grossbritannien-wahl-david-camerons-zweite-chance-a-1032741.html\">was Cameron f\u00fcr eine weitere Amtszeit qualifizierte<\/a>.<br \/>Das Referendum fand schlie\u00dflich am 23. Juni 2016 statt. Im Vorfeld des Referendums war die politische Stimmung in Gro\u00dfbritannien extrem aufgeheizt und beide Lager tief gespalten. Der traurige H\u00f6hepunkt ereignete sich am 16. Juni 2016, eine Woche vor dem Referendum, als Jo Cox, eine Abgeordnete der Labour Partei, die sich f\u00fcr den Verbleib Gro\u00dfbritanniens in der EU einsetzte, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-06\/jo-cox-grossbritannien-abgeordnete-parlament-angegriffen\">bei einem Attentat ums Leben kam<\/a>. Die letzten Umfragen vor dem Referendum sahen ein Kopf-an-Kopf-Rennen voraus, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-06\/brexit-umfragen-eu-anhaenger-vorn\">mit leichtem Vorteil f\u00fcr die EU-Bef\u00fcrworter<\/a>. Am Ende triumphierten bekannterma\u00dfen die EU-Gegner, woraufhin <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/david-cameron-kuendigt-wegen-brexit-ruecktritt-an-a-1099511.html\">Cameron seinen R\u00fccktritt bekannt gab<\/a>.<\/p>\n<p>Etwas mehr als 3,5 Jahre nach dem Referendum und damit ein Jahr sp\u00e4ter als urspr\u00fcnglich geplant trat Gro\u00dfbritannien <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/kurz-knapp\/hintergrund-aktuell\/558735\/31-januar-2020-brexit-grossbritannien-verlaesst-die-eu\/\">am 31. Januar 2020<\/a> offiziell aus der EU aus. Ein seit Mai 2021 g\u00fcltiges <a href=\"https:\/\/commission.europa.eu\/strategy-and-policy\/relations-united-kingdom\/eu-uk-trade-and-cooperation-agreement_de\">Handels- und Kooperationsabkommen<\/a> regelt die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Gro\u00dfbritannien und der EU. W\u00e4hrend der Amtszeit von Premierminister Keir Starmer n\u00e4herten sich beide Akteure wieder etwas an und schlossen gerade vor dem Hintergrund der sich ver\u00e4ndernden weltpolitischen Lage einen f\u00fcr beide Seiten wichtigen <a href=\"https:\/\/euractiv.com\/de\/news\/eu-und-london-unterzeichnen-verteidigungspakt-und-naehern-sich-bei-lebensmitteln-und-energie-an\/\">Sicherheits- und Verteidigungspakt<\/a>. Auch die f\u00fcr 2027 angek\u00fcndigte <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/erasmus-grossbritannien-100.html\">R\u00fcckkehr Gro\u00dfbritanniens in das Erasmus+ Programm<\/a> verdeutlicht, dass sich das Verh\u00e4ltnis zwischen London und Br\u00fcssel merklich entspannt hat.<\/p>\n<\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_heading_0 et_pb_heading et_pb_module et_flex_module\"><div class=\"et_pb_heading_container\"><h1 class=\"et_pb_module_header\">Junge Erwachsene offen f\u00fcr EU-R\u00fcckkehr<\/h1><\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_1 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p><a href=\"https:\/\/yougov.com\/en-gb\/articles\/54925-what-do-britons-think-of-brexit-10-years-since-the-referendum\">Eine Anfang Juni ver\u00f6ffentlichte Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut <em>YouGov <\/em><\/a>zeigt, dass eine Mehrheit von 57% der Britinnen und Briten den Brexit 10 Jahre nach dem Referendum als Fehler sieht. Interessant dabei ist, dass 23% davon angaben, beim Referendum 2016 noch f\u00fcr den Brexit gestimmt zu haben. Nur noch f\u00fcr 30% der Befragten war der Brexit die richtige Entscheidung, was den historischen Tiefstwert aller vom <em>YouGov<\/em> Institut durchgef\u00fchrten Umfragen seit 2016 darstellt. Auf Parteienebene st\u00f6\u00dft der Brexit wenig \u00fcberraschend bei den W\u00e4hler*innen der rechtspopulistischen <em>Reform UK<\/em> weiterhin auf gro\u00dfen Zuspruch (80%). Allerdings h\u00e4lt auch eine Mehrheit von 56% unter den W\u00e4hler*innen der konservativen <em>Tories<\/em> den Brexit nach wie vor f\u00fcr richtig. Dahingegen bedauern die W\u00e4hler*innen von Parteien im linken politischen Spektrum den Brexit. 79% der Unterst\u00fctzer*innen der aktuell regierenden Partei <em>Labour<\/em> und 85% der <em>Greens<\/em> sehen den Brexit als Fehler.<\/p>\n<p>Zu interessanten Ergebnissen kommt zudem <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/politics\/2026\/jun\/23\/majority-gen-z-britons-new-vote-rejoin-eu-poll-finds\">eine Mitte Juni durchgef\u00fchrte Umfrage<\/a> in der Gruppe der 18 bis 28-J\u00e4hrigen. Eine breite Mehrheit von 61,9 % fordert demnach ein neues Referendum \u00fcber einen m\u00f6glichen Wiedereintritt Gro\u00dfbritanniens in die EU. In einem solchen Referendum w\u00fcrden knapp 60% f\u00fcr den Wiedereintritt in die EU stimmen. Jeweils knapp 15 % zeigen sich entweder noch unentschlossen oder w\u00fcrden auf eine Beteiligung verzichten und lediglich 9,4% geben an, dass sie wieder gegen die EU stimmen w\u00fcrden.<\/p>\n<\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_heading_1 et_pb_heading et_pb_module et_flex_module\"><div class=\"et_pb_heading_container\"><h1 class=\"et_pb_module_header\">Keine \u00f6ffentliche Debatte \u00fcber ein neues Referendum<\/h1><\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_2 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Auch wenn eine Mehrheit den Brexit heute als Fehler sieht, ist ein neues Referendum \u00fcber eine m\u00f6gliche R\u00fcckkehr Gro\u00dfbritanniens in die EU derzeit sehr unwahrscheinlich. Zwar regiert seit 2024 mit <em>Labour<\/em> ein Widersacher des Brexits auf nationaler Ebene, jedoch k\u00fcndigte Keir Starmer, bereits der sechste Regierungschef Gro\u00dfbritanniens seit dem Referendum, kurz nach seinem Amtsantritt an, dass er das Ergebnis des Referendums aus 2016 weiterhin respektiere. Eine neue Dynamik l\u00f6ste zun\u00e4chst Starmers f\u00fcr September angek\u00fcndigter R\u00fccktritt als Premierminister aus. Denn mit dem ehemaligen Gesundheitsminister Wes Streeting k\u00fcndigte ein als Nachfolger gehandelter Kandidat an, <a href=\"https:\/\/www.hindustantimes.com\/world-news\/frontrunner-for-new-uk-pm-wes-streeting-wants-brexit-reversed-leaving-eu-was-catastrophic-101778946017177.htm\">dass er eine R\u00fcckkehr Gro\u00dfbritanniens in die EU initiieren will<\/a>. Jedoch vermehren sich die Anzeichen, dass der langj\u00e4hrige B\u00fcrgermeister von Greater Manchester, Andy Burnham, auf Starmer folgen wird. Burnham spricht zwar von wirtschaftlichen Sch\u00e4den infolge des Brexits, versprach aber <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/cx21en4807wo\">auf eine erneute Debatte verzichten zu wollen<\/a>. Gerade angesichts der innenpolitischen Herausforderungen in Gro\u00dfbritannien und den steigenden Beliebtheitswerten f\u00fcr die rechtspopulistische Partei <em>ReformUK<\/em>, k\u00e4me eine neue Debatte \u00fcber eine R\u00fcckkehr in die EU zur Unzeit, <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/cx21en4807wo\">so Burnham<\/a>.<\/p>\n<p>Als einzige gr\u00f6\u00dfere Partei werben die <em>Greens<\/em> offensiv f\u00fcr einen britischen Wiedereintritt. Ihr Vorsitzender Zack Polanski bezeichnet den Brexit <a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/end-eu-free-movement-disaster-uk-green-party-zack-polanski\/\">als historisches Desaster<\/a>, das Gro\u00dfbritannien wirtschaftlich, kulturell und sozial geschadet habe. Damit trifft er besonders bei den jungen Erwachsenen einen Nerv, die den Brexit f\u00fcr aktuelle Krisen wie die Wirtschaftskrise und die gestiegenen Lebenshaltungskosten mitverantwortlich machen und in ihm ein Verlust von Chancen auf den Arbeitsmarkt sehen. <a href=\"https:\/\/www.statista.com\/statistics\/1379439\/uk-election-polls-by-age\/?srsltid=AfmBOoqKMlYxKBH0HGImOHe2--epOPRivcYEAmVUQsMA-Qy6CGIsWYNU\">Einer im Mai ver\u00f6ffentlichten Umfrage zufolge<\/a>, sind die <em>Greens<\/em> zurzeit die mit Abstand beliebteste Partei unter den 18-24-J\u00e4hrigen. So erreicht die Partei in dieser Altersgruppe eine Zustimmung von 46%.<\/p>\n<p>Um jedoch eine neue gesellschaftliche Debatte zu entfachen, ist der politische Einfluss der <em>Greens<\/em> als Oppositionspartei in einen Einparteienregierungssystem wie in Gro\u00dfbritannien zu klein. Deshalb wird das Ergebnis vom 23. Juni 2016 noch weiterhin als pr\u00e4gendes und einschneidendes Ereignis f\u00fcr Gro\u00dfbritannien und die EU bestehen bleiben.<\/p>\n<\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_heading_2 et_pb_heading et_pb_module et_flex_module\"><div class=\"et_pb_heading_container\"><h1 class=\"et_pb_module_header\">Quellen:<\/h1><\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_3 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/junge-briten-10-jahre-brexit-100.html\">Die Erben des Brexit - zehn Jahre nach dem Referendum (Tagesschau)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/brexit-folgen-grossbritannien-europa-100.html\">10 Jahre Brexit: Folgen f\u00fcr Gro\u00dfbritannien und die EU (Deutschlandfunk)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/238133\/die-verlorene-wette\/\">Die verlorene Wette (bpb)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/yougov.com\/en-gb\/articles\/54925-what-do-britons-think-of-brexit-10-years-since-the-referendum\">What do Britons think of Brexit, 10 years since the referndum? (YouGov)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/politics\/2026\/jun\/23\/majority-gen-z-britons-new-vote-rejoin-eu-poll-finds\">Three in five gen Z Britons would like new vote to rejoin EU, poll finds (The Guardian)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/euractiv.com\/de\/news\/eu-und-london-unterzeichnen-verteidigungspakt-und-naehern-sich-bei-lebensmitteln-und-energie-an\/\">EU und London unterzeichnen Verteidigungspakt und n\u00e4hern sich bei Lebensmitteln und Energie an (Euractiv)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/cx21en4807wo\">Burnham pledges not to 're-run' Brexit arguments (BBC)<\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":15578,"featured_media":14661,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207,1013737,1013849],"tags":[849377,21206,357628],"class_list":["post-14660","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-elias-mahlstaedt","category-grossbritannien","tag-brexit","tag-eu","tag-grossbritannien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14660","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15578"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14660"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14660\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14679,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14660\/revisions\/14679"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14661"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14660"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14660"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14660"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}