{"id":14296,"date":"2026-03-26T11:18:50","date_gmt":"2026-03-26T10:18:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/?p=14296"},"modified":"2026-03-26T11:18:50","modified_gmt":"2026-03-26T10:18:50","slug":"europas-tiger-skandal-wie-rechtliche-luecken-tierquaelerei-erst-moeglich-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2026\/03\/26\/europas-tiger-skandal-wie-rechtliche-luecken-tierquaelerei-erst-moeglich-machen\/","title":{"rendered":"Europas Tiger-Skandal: Wie rechtliche L\u00fccken Tierqu\u00e4lerei erst m\u00f6glich machen"},"content":{"rendered":"\r\n\r\n<div class=\"et_pb_section_0 et_pb_section et_section_regular et_block_section\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_row_0 et_pb_row et_block_row\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_column_0 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-weight: 400\">W\u00e4hrend die Welt sich um die letzten freilebenden Tiger in Asien sorgt, werden mitten in Europa Tiger als Handelsware ausgebeutet. Tigerbabys m\u00fcssen f\u00fcr Touristen als s\u00fc\u00dfe Fotomotive herhalten und werden ihrer Mutter viel zu fr\u00fch weggenommen. Sie enden in K\u00e4figen in Privatwohnungen oder m\u00fcssen\u00a0 ihr ganzes Leben im Zirkuswagen reisen. Doch oft verschwinden sie, wenn sie zu gro\u00df oder zu teuer werden. Europa ist ein Marktplatz f\u00fcr ein blutiges Gesch\u00e4ft.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Im Jahr 2016 lebten weltweit nur noch 3.900 Tiger in Freiheit. Zum Vergleich: 1947 waren es allein in Indien noch 40.000. Der Gro\u00dfteil der Tiger lebt heute in Gefangenschaft. Etwa 12.000 Tiger weltweit, davon etwa 7.000 in den USA.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Die Art Panthera tigris ist auf der Roten Liste der IUCN als stark gef\u00e4hrdet eingestuft. Die Hauptbedrohungen sind der Lebensraumverlust, die Zerst\u00fcckelung der Habitate oder prim\u00e4r der illegale Handel mit K\u00f6rperteilen und Produkten. Ein lebender Tiger wird f\u00fcr etwa 3.000 \u20ac bis 5.000 \u20ac verkauft. Ein toter Tiger hingegen kann durch die Verwertung zwischen 15.000 \u20ac und 20.000 \u20ac einbringen. Die Tigerprodukte dienen als Statussymbole, Dekoration, Talismane oder als Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Dort werden den Knochen, Organen oder Augen Heilwirkungen zugeschrieben.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Europa als Handelsdrehkreuz<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><i><span style=\"font-weight: 400\">\u201cGefangenschaft zu kommerziellen Zwecken verst\u00f6\u00dft gegen die Empfehlungen des \u00dcbereinkommens \u00fcber den internationalen Handel mit gef\u00e4hrdeten Arten freilebender Tiere und <\/span><\/i><i><span style=\"font-weight: 400\">Pflanzen (CITES), das die Europ\u00e4ische Union (EU) konsequent unterst\u00fctzt. Dennoch ist die Zucht und der kommerzielle Handel mit Tigern in Gefangenschaft in der gesamten EU legal, und die <\/span><\/i><i><span style=\"font-weight: 400\">Mitgliedstaaten importieren und exportieren auch weiterhin lebende Tiger und deren K\u00f6rperteile, die unter dem CITES-Code f\u00fcr den kommerziellen Handel registriert sind.\u201d<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400\"> (VIER PFOTEN (2020))<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Tiger sind in CITES-Anhang I und Anhang A der EU-Verordnung gelistet, in welcher jene Arten gef\u00fchrt werden, die als streng gesch\u00fctzt und akut bedroht gelten, was ein grunds\u00e4tzliches kommerzielles Handelsverbot impliziert. Das Problem dabei ist jedoch, dass in Gefangenschaft geborene Tiger oft rechtlich wie Anhang-II-Arten behandelt werden, was ihren kommerziellen Handel unter bestimmten Auflagen erm\u00f6glicht. Anhang-II-Arten entsprechen dabei Arten, die aktuell nur potenziell vom Aussterben bedroht sind, aber dennoch durch unkontrollierten Handel gef\u00e4hrdet werden k\u00f6nnten. Weiterhin existieren keine einheitlichen EU-Gesetze. Die Bestimmungen zur privaten Haltung oder Nutzung in Zirkussen variieren stark zwischen den Mitgliedstaaten. Zudem mangelt es an ordentlicher Registrierung. Von den damals 28 angefragten EU-Staaten konnten nur 13 konkrete Zahlen zu ihren Best\u00e4nden nennen. Es fehlt an einem EU-weiten Zentralregister und an Mikrochips.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Europa fungiert als ein bedeutender Exporteur und Importeur. Zwischen 2014 und 2018 wurden trotz des Schutzstatus massive Genehmigungen erteilt. So wurden 181 lebende Tiger ausgef\u00fchrt, 48 davon kommerziell. Eingef\u00fchrt wurden 43. Bei den Tigerprodukten handelte es sich um 58 Ausfuhren, davon 46 kommerziell, und 81 Einfuhren. Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien und das Vereinigte K\u00f6nigreich geh\u00f6ren weltweit zu den Top-Akteuren. Ziell\u00e4nder sind unter anderem Thailand, Vietnam, China, Singapur, Russland und die T\u00fcrkei. Es gab im Zeitraum von 2013 bis 2017 insgesamt 95 Beschlagnahmungen, davon waren 94 % Arzneimittel mit Tigerderivaten.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Italien gilt als ein Zentrum f\u00fcr Zucht und Handel. Offiziell sind nur 24 Tiger gemeldet. Expert*innen sch\u00e4tzen die Zahl jedoch auf mindestens 400. Zirkusse fungieren dabei als Produktionsst\u00e4tten, die legal z\u00fcchten und vermieten d\u00fcrfen. Doch auch Deutschland z\u00e4hlt zu den Spitzenreitern beim Im- und Export lebender Tiger in der EU. Dabei herrscht jedoch eine hohe Intransparenz. 78 angefragte Beh\u00f6rden konnten keine genaue Auskunft \u00fcber die Best\u00e4nde geben.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Die Tschechische Republik deckte 2018 Netzwerke organisierter Kriminalit\u00e4t auf, die Tiger gezielt f\u00fcr den illegalen Export nach Asien z\u00fcchteten. Auch aus Litauen kommen Vorf\u00e4lle ans Licht. So bot ein H\u00e4ndler einen Tigerjungen f\u00fcr 6.000 \u20ac an und gab dabei auch Anleitungen zur Dokumentenf\u00e4lschung. Auch in Malta gibt es explodierende Bestandszahlen. Dabei werden illegale Bauten f\u00fcr die Tiger oft nachtr\u00e4glich legalisiert. In \u00d6sterreich wurde ein Tigerjunge in einer Badewanne in einer Privatwohnung gefunden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/www.wwf.de\/themen-projekte\/bedrohte-tier-und-pflanzenarten\/tiger\/tigerhandel-vor-unserer-haustuer\"><span style=\"font-weight: 400\">\u00a0\u201eUnsere Untersuchungen zeigen, dass auch Europa ein Drehkreuz des internationalen Tigerhandels ist. Jenseits der Zoologischen G\u00e4rten gibt es hierzulande viele Tiger in menschlicher Haltung. Allerdings wissen wir nicht einmal die genaue Anzahl und wo sie sich befinden, da jedes Land unterschiedliche nationale Bestimmungen hat.\u201d\u00a0<\/span><\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_row_1 et_pb_row et_flex_row\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_column_1 et_pb_column et_flex_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et_flex_column_3_5 et_flex_column_3_5_tablet et_flex_column_24_24_phone\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_image_0 et_pb_image et_pb_module et_flex_module\"><span class=\"et_pb_image_wrap\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/marijakes-a-tiger-4802521-scaled.jpg\" title=\"marijakes-a-tiger-4802521\" width=\"2560\" height=\"1653\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/marijakes-a-tiger-4802521-scaled.jpg 2560w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/marijakes-a-tiger-4802521-1280x827.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/marijakes-a-tiger-4802521-980x633.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/marijakes-a-tiger-4802521-480x310.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" class=\"wp-image-14300\" \/><\/span><\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_column_2 et_pb_column et-last-child et_flex_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et_flex_column_2_5 et_flex_column_2_5_tablet et_flex_column_24_24_phone\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_1 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Kommerzielle Ausbeutung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-weight: 400\">In Spanien, Frankreich und Malta werden die Tiger als Requisiten genutzt. So kostet in Frankreich der Kontakt mit Tigerbabys f\u00fcr 10 Minuten 50 \u20ac. Dabei werden die Jungtiere extrem fr\u00fch ihren M\u00fcttern entzogen, um sie gef\u00fcgig zu machen. Dadurch entsteht eine unnat\u00fcrlich schnelle Empf\u00e4ngnisbereitschaft der Weibchen.<\/span><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_row_2 et_pb_row et_flex_row\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_column_3 et_pb_column et-last-child et_flex_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et_flex_column_24_24 et_flex_column_24_24_tablet et_flex_column_24_24_phone\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_2 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Neben der Ausbeutung in Zoos ist auch die private Haltung in einigen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern noch erlaubt. Es fehlen Protokolle f\u00fcr die Todesf\u00e4lle. Dadurch k\u00f6nnen die Knochen unkontrolliert in den Schwarzmarkt abflie\u00dfen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Tierschutzorganisationen fordern ein sofortiges Verbot des kommerziellen Exports von Tigern und deren Teilen aus der EU. Der kommerzielle Handel innerhalb und au\u00dferhalb der EU muss komplett eingestellt werden. Zudem muss die Tigerhaltung in Zirkussen und durch Privatpersonen beendet werden. Der Handel sollte nur noch f\u00fcr anerkannte Erhaltungsprogramme oder zertifizierte Auffangstationen mit Zuchtverbot gestattet sein. Eine Einf\u00fchrung einer EU-weiten, obligatorischen Registrierung und Kennzeichnung muss durchgesetzt werden.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Die \u00f6ffentliche Meinung steht auf der Seite der Tiger: 91 % der befragten EU-B\u00fcrger*innen bef\u00fcrworten ein Verbot des Tigerhandels. Die Politik muss endlich handeln und darf nicht l\u00e4nger die Augen davor verschlie\u00dfen, was mitten in Europa passiert. Wir m\u00fcssen den kommerziellen Tigerhandel jetzt stoppen - nicht nur in Asien, sondern hier bei uns. Ein Tiger ist ein f\u00fchlendes Lebewesen und kein Produkt f\u00fcr den Profit des Menschen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n<\/div><\/div><\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_row_3 et_pb_row et_flex_row\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_column_4 et_pb_column et-last-child et_flex_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et_flex_column_24_24 et_flex_column_24_24_tablet et_flex_column_24_24_phone\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_3 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Quellen:<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Musing, L. (2020) Falling through the system: The role of the European Union captive tiger population in the trade in tigers. A TRAFFIC and WWF report. Cambridge, UK.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">VIER PFOTEN (2020): <\/span><span style=\"font-weight: 400\">Europas Tiger Zweiter Klasse. Bericht \u00fcber die au\u00dfer Kontrolle geratene Zahl von Tigern in Gefangenschaft und den kommerziellen Handel mit den Tieren.<\/span><span style=\"font-weight: 400\"> Wien: VIER PFOTEN International<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freundederkuenste.de\/aktuelles\/kultur-und-medien\/weltweiter-tigerhandel-auch-in-deutschland\/\"><span style=\"font-weight: 400\">Weltweiter Tigerhandel auch in Deutschland (GFDK)<\/span><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wildbeimwild.com\/italien-der-versteckte-tigerhandel\/\"><span style=\"font-weight: 400\">Italien: Der versteckte Tigerhandel (WildbeimWild)<\/span><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.wwf.de\/themen-projekte\/bedrohte-tier-und-pflanzenarten\/tiger\/tigerhandel-vor-unserer-haustuer\"><span style=\"font-weight: 400\">Tigerhandel vor unserer Haust\u00fcr (wwf)<\/span><\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":14422,"featured_media":14297,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[1013614,1013617],"tags":[1013762,1013844,1013845],"class_list":["post-14296","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-rike-pegel","category-tierschutz","tag-tierschutz","tag-tiger","tag-tigerhandel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14296","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14422"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14296"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14296\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14370,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14296\/revisions\/14370"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14297"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14296"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14296"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14296"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}