{"id":14180,"date":"2026-03-17T17:38:11","date_gmt":"2026-03-17T16:38:11","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/?p=14180"},"modified":"2026-03-17T17:38:11","modified_gmt":"2026-03-17T16:38:11","slug":"ratten-der-luefte-die-vergessenen-haustiere-unserer-staedte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2026\/03\/17\/ratten-der-luefte-die-vergessenen-haustiere-unserer-staedte\/","title":{"rendered":"\u201eRatten der L\u00fcfte\u201c: Die vergessenen Haustiere unserer St\u00e4dte"},"content":{"rendered":"\r\n\r\n<div class=\"et_pb_section_0 et_pb_section et_section_regular et_block_section\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_row_0 et_pb_row et_block_row\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_column_0 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Weltweit gibt es sch\u00e4tzungsweise 500 Millionen Stadttauben. Anders als von vielen Menschen gedacht, sind Tauben keine Wildtiere. Sie sind auf uns angewiesene domestizierte Tiere, vergleichbar mit Stra\u00dfenhunden. Der wilde Vorfahre ist die Felsentaube, heimisch an zerkl\u00fcfteten K\u00fcsten Europas, Nordafrikas und S\u00fcdwestasiens.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Die Geschichte der Tauben<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Bereits 8000 v. Chr. gab es die erste Ann\u00e4herung der Tauben an Ackerbauern. 5000 v. Chr. folgte dann die gezielte Haltung in \u00c4gypten und Mesopotamien. Dabei hatten sie vielf\u00e4ltige Nutzungsformen. So dienten sie als Fleisch- und Eierlieferant oder aber auch f\u00fcr gesch\u00e4tzte Spender f\u00fcr hochwertigen D\u00fcnger. Um 1890 wurden alleine in Wien j\u00e4hrlich 750.000 Tauben verspeist. Unersetzlich waren sie auch als Nachrichten\u00fcbermittler vor der modernen Kommunikationstechnik. Erst in der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts wurde die Haltung von Tauben gr\u00f6\u00dftenteils aufgegeben und die Tiere waren auf sich allein gestellt. Die Ruinenlandschaften nach 1945 boten dabei ideale Brutpl\u00e4tze und die \u00dcberflussgesellschaft mit ihren Abf\u00e4llen sicherte das \u00dcberleben. Das f\u00fchrte zu einem modernen Taubenboom.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Ursachen des \u201cStadttaubenproblems\u201d<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Die Stadttauben sind also Nachkommen entflogener Haustauben. Ihr Leben ist seit Jahrhunderten eng mit den Menschen verkn\u00fcpft, wodurch sie sich gut an den urbanen Lebensraum angepasst haben. Durch die gezielte Z\u00fcchtung von Tauben ist ein ganzj\u00e4hriger Brutzwang entstanden. So gibt es eine genetisch fixierte Eierproduktion, unabh\u00e4ngig vom Futterangebot. Das f\u00fchrt dazu, dass Tauben unter Stadtbedingungen zwei bis acht Mal pro Jahr jeweils zwei Junge bekommen. Die Stadt fungiert f\u00fcr die ehemaligen Felsentauben als ein k\u00fcnstliches Gebirge. Bevorzugte Nistpl\u00e4tze sind dabei Haus\u00fcberst\u00e4nde, Br\u00fccken, Mauervorspr\u00fcnge und Fenstersimse.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-weight: 400\">In Deutschland gibt es ca. 64.000 Z\u00fcchter*innen, 8.000 Vereine und sch\u00e4tzungsweise 10 Millionen Tauben. Es kommt weiterer Zuwachs durch verirrte, dehydrierte oder ersch\u00f6pfte Brieftauben von Wettfl\u00fcgen. Tauben werden f\u00fcr Wettfl\u00fcge durch ganz Europa transportiert. Das Problem dabei: Die Halter*innen verweigern oft die R\u00fccknahme verletzter oder schwacher Tiere. So f\u00fchren auch \u201cHochzeitsaufl\u00e4sse\u201d dazu, dass orientierungslose Tiere in St\u00e4dten stranden. Aus Tierschutzsicht wird ein Verbot des Aussetzens gefordert, da die Verursacher*innen bisher weder politisch noch finanziell f\u00fcr die Folgen verantwortlich gemacht werden.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Keine \"Ratten der L\u00fcfte\"<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Gegen Tauben herrschen viele Vorurteile, gepr\u00e4gt von Ekel. Eine gro\u00dfe Sorge: die Ansteckung mit Krankheiten. Dabei ist das Gesundheitsrisiko nicht h\u00f6her als bei anderen V\u00f6geln oder Haustieren. Oft werden sie als Sch\u00e4dlinge dargestellt. Die rechtliche Einordnung\u00a0 des Bundesinstituts f\u00fcr gesundheitlichen Verbraucherschutz ordnet die Tauben nach dem Bundesseuchengesetz jedoch nicht als Sch\u00e4dlinge ein (1998). Weiterhin ist laut der TU Darmstadt (2004) Taubenkot nicht materialsch\u00e4digend - ein Image, das leider oft von Firmen zur Sch\u00fcrung von Ekel genutzt wird. Kranke oder unterern\u00e4hrte Tiere in der Stadt sind oft eine Folge von Fehlern\u00e4hrung, Schlafmangel und Dichtestress.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Leben und Sterben in der Stadt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Tauben sind intelligente Tiere. Sie erkennen menschliche Gesichter wieder und zeigen lebenslange Partnertreue. So gelten sie auch als Symbole f\u00fcr Liebe und Frieden. Leider m\u00fcssen sie in der Stadt ein sehr prek\u00e4res Leben f\u00fchr<span style=\"font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif;font-size: 16px\">t<\/span>en.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/www.peta.de\/themen\/stadttauben\/\"><em>\u201cAuch F\u00e4den, Schn\u00fcre, Haare und Gummib\u00e4nder auf den Stra\u00dfen stellen eine Gefahr f\u00fcr die Tauben dar. Da die Tiere auf der st\u00e4ndigen Suche nach Nahrung viel auf dem Boden umherlaufen, wickeln diese sich um die F\u00fc\u00dfe der V\u00f6gel, was zu Verletzungen und \u00e4u\u00dferst schmerzhaften Abschn\u00fcrungen f\u00fchren kann \u2013 nicht selten stirbt dadurch der ganze Fu\u00df oder Teile davon ab. Doppelte Verschn\u00fcrungen, also an beiden F\u00fc\u00dfen, k\u00f6nnen eine Taube laufunf\u00e4hig machen. Da sie nur durch Laufen an Nahrung gelangen kann, bedeutet dies f\u00fcr sie einen qualvollen Hungertod.\u201d<\/em><\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_row_1 et_pb_row et_flex_row\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_column_1 et_pb_column et_flex_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et_flex_column_12_24 et_flex_column_12_24_tablet et_flex_column_24_24_phone\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_1 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p style=\"text-align: justify\">Der d\u00fcnnfl\u00fcssige Kot der Tauben ist zudem keine Krankheit, sondern ein Symptom falscher Nahrung. So stellt auch Brot eine lebensbedrohliche Gefahr f\u00fcr die Tiere dar und kann zu Immunschw\u00e4chen f\u00fchren. Konzentrierte Futterstellen f\u00fchren au\u00dferdem dazu, dass starke M\u00e4nnchen die schw\u00e4cheren Weibchen und Jungtiere verdr\u00e4ngen. Unregelm\u00e4\u00dfige F\u00fctterungszeiten f\u00fchren dazu, dass Eltern zu lange am Futterplatz warten und ihre Jungen im Nest vernachl\u00e4ssigen. In Idealbedingungen k\u00f6nnen Tauben bis zu zehn Jahre alt werden. In der Stadt liegt der Durchschnitt hingegen bei zwei bis drei Jahren. Die Sterblichkeit der Jungtiere liegt bei bis zu 90% im ersten Jahr.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_column_2 et_pb_column et-last-child et_flex_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et_flex_column_12_24 et_flex_column_12_24_tablet et_flex_column_24_24_phone\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_image_0 et_pb_image et_pb_module et_flex_module\"><span class=\"et_pb_image_wrap\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/gaimard-pigeons-4997466_1280.jpg\" title=\"gaimard-pigeons-4997466_1280\" width=\"1280\" height=\"960\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/gaimard-pigeons-4997466_1280.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/gaimard-pigeons-4997466_1280-980x735.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/gaimard-pigeons-4997466_1280-480x360.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1280px, 100vw\" class=\"wp-image-14192\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_row_2 et_pb_row et_flex_row\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_column_3 et_pb_column et-last-child et_flex_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et_flex_column_24_24 et_flex_column_24_24_tablet et_flex_column_24_24_phone\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_2 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p style=\"text-align: justify\">Durch Gift, Spikes und Netze wollen Menschen die Tiere verscheuchen. Der gew\u00fcnschte Effekt bleibt jedoch aus, da dies nur zu einer extremen Dichte der Tiere an den verbleibenden Orten f\u00fchrt. Spikes verlagern die Kotprobleme nur an die Nachbarn und unerfahrene Jungv\u00f6gel verletzen sich schwer. Auch F\u00fctterungsverbote zeigen sich als erfolglos. Die Tauben h\u00f6ren nicht auf zu br\u00fcten. Die K\u00fcken verhungern im Nest und die Eltern beginnen sofort eine neue Brut. Das ist tierschutzwidrig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Betreute Schl\u00e4ge<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Eine vielversprechende L\u00f6sung sind betreute Schl\u00e4ge. Taubenh\u00e4user sind idealerweise 10 bis 20 Meter hoch und nicht in unmittelbarer N\u00e4he von hohen B\u00e4umen oder Senken platziert. Sie ben\u00f6tigen eine fachgerechte Reinigung, F\u00fctterung und regelm\u00e4\u00dfige tier\u00e4rztliche Kontrollen. Den Tieren wird ein sicherer Platz zum Br\u00fcten gegeben. Dann werden die Eier gegen Gips-Attrappen ausgetauscht. So wird die Population tiergerecht reduziert. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Gro\u00dfteil des Kotes im Schlag verbleibt. Artgerechtes Futter h\u00e4lt die Tiere von Brennpunkten fern und kranke Tiere k\u00f6nnen direkt vor Ort behandelt werden. So zeigen Augsburg, Erlangen und Berlin Bestandsreduktionen um ein Drittel in wenigen Jahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ziel sollte eine Einrichtung betreuter Schl\u00e4ge in jeder Gemeinde sein und ein Verbot von Aufl\u00e4ssen, wie zum Beispiel bei Wettfl\u00fcgen oder Hochzeiten. Tauben sind f\u00fchlende Lebewesen und d\u00fcrfen nicht gequ\u00e4lt, getreten oder verscheucht werden. Als domestizierte Tiere sind sie auf menschliche Hilfe angewiesen. Wenn ein verletztes Tier entdeckt wird, sollte man es erst in Ruhe beobachten und dann mit einem Tuch einfangen und in einem bel\u00fcfteten Karton zu einem Tierarzt oder zum Tierschutz bringen. Dabei ist es sehr wichtig, den genauen Standort f\u00fcr die sp\u00e4tere Auswilderung zu notieren. Es ist wichtig, dass wir unser Umfeld \u00fcber die falschen Vorurteile aufkl\u00e4ren und den Tauben den n\u00f6tigen Respekt erweisen.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_row_3 et_pb_row et_flex_row\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_column_4 et_pb_column et-last-child et_flex_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et_flex_column_24_24 et_flex_column_24_24_tablet et_flex_column_24_24_phone\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_3 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tierschutzbund.de\/kampagnen\/taubenschutzkampagne\/\">#RespektTaube (DeutscherTierschutzbund)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tierschutzbund.de\/tiere-themen\/wildtiere\/stadttauben\/\">Alles rund um Stadttauben (Deutscher Tierschutzbund)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.erna-graff-stiftung.de\/tauben\/\">Stadttauben sind keine Wildv\u00f6gel (EGS)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ariwa.org\/stadttauben\/\">Stadttauben \u2013 Heimatlos, gehasst und krank (Ariwa)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/tiere-und-pflanzen\/voegel\/helfen\/05991.html\">Verwilderter Kulturfolger (NABU)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.peta.de\/themen\/stadttauben\/\">Warum sind so viele Tauben in der Stadt? (peta)<\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":14422,"featured_media":14191,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207,1013614,1013617],"tags":[1013841,1013840,1013762],"class_list":["post-14180","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-rike-pegel","category-tierschutz","tag-stadttauben","tag-tauben","tag-tierschutz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14180","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14422"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14180"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14180\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14247,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14180\/revisions\/14247"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14191"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14180"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14180"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}