{"id":1377,"date":"2021-07-02T13:33:03","date_gmt":"2021-07-02T11:33:03","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/?p=1377"},"modified":"2021-12-03T14:03:10","modified_gmt":"2021-12-03T13:03:10","slug":"der-eurovision-song-contest-eine-einfuehrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2021\/07\/02\/der-eurovision-song-contest-eine-einfuehrung\/","title":{"rendered":"Der Eurovision Song Contest &#8211; Eine Einf\u00fchrung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Eurovision Song Contest \u2013 Eine Einf\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Seit Mitte der 50er Jahre gibt es ihn, viele Europ\u00e4er*innen feiern ihn: Den Eurovision Song Contest. Jedes Jahr im Mai treten S\u00e4nger*innen und Bands aus \u00fcber 40 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern gegeneinander an, um den wahrscheinlich gr\u00f6\u00dften Musikwettbewerb der Welt zu gewinnen. Gegr\u00fcndet wurde der ESC im Jahr 1956 von der European Broadcasting Union (dt: Europ\u00e4ische Rundfunkunion, kurz: EBU). Er sollte das Verh\u00e4ltnis zwischen den europ\u00e4ischen Rundfunkanstalten, die bis dahin zu wenig kooperierten, verbessern. 1956 warzu dem das einzige Mal in der Geschichte des ESC, das die Teilnehmerl\u00e4nder mit zwei Liedern antreten durften. Eine \u00f6ffentliche Bekanntgabe der Punkte, wie wir sie heute kennen, gab es bei der ersten Ausgabe des ESC noch nicht. Dies \u00e4nderte sich bereits mit der zweiten Auflage beim ESC 1957. In diesem Jahr wurden generell die Regeln f\u00fcr den Wettbewerb aufgestellt, die bis heute ihre G\u00fcltigkeit besitzen. Seit dem darf jede Nation nur noch mit einem Lied auftreten und um den Sieg k\u00e4mpfen. Die Tradition, dass der Sieger des ESC der Gastgeber der n\u00e4chsten Ausstrahlung ist gibt es seit 1958. Ebenfalls zu erw\u00e4hnen ist, dass die S\u00e4nger*innen die Lieder in der entsprechenden Landessprache performen sollen. Im Laufe der Zeit \u00e4nderte sich dies, sodass heutzutage die meisten Lieder auf englisch gesungen werden.<\/p>\n<p>Bei der ersten Auflage 1956 nahmen gerade einmal sieben L\u00e4nder (Deutschland, Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Italien, Belgien und die Niederlande) teil. In den weiteren Jahren sind viele weitere L\u00e4nder aus ganz Europa hinzugekommen. Seit 1999 sind die \u201eBig Five\u201c (Deutschland, Gro\u00dfbritannien, Spanien, Italien und Frankreich), sowie der jeweilige Gastgeber direkt f\u00fcr den Wettbewerb, bzw. ab 2004 f\u00fcr das Finale qualifiziert. Seit 2015 findet sich in der Teilnehmerliste des ESC auch Australien. Die Partizipation Australiens am ESC fu\u00dft auf der riesigen Fan Base dort. Seit Mitte der 80er wird der Eurovision Song Contest in Australien ausgestrahlt und jedes Jahr aufs neue zelebriert. So wurde anl\u00e4sslich des 60. Jubil\u00e4ums der Show eine Delegation aus Down Under von der EBU eingeladen und war direkt f\u00fcr das Finale qualifiziert. Da Australien sehr gut beim ESC-Publikum ankam, wurde dieses Projekt weitergef\u00fchrt, allerdings musste Australien fortan, wie die meisten der Teilnehmer auch, am Halbfinale teilnehmen. 2016 gelang Australien sogar ein starker zweiter Platz.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist der Eurovision Song Contest eines der Events, auf das ich mich jedes Jahr am meisten freue. Obwohl ich erst seit 2010 den ESC jedes Jahr live verfolge und jedes Jahr gespannt mitfiebere, wer die Troph\u00e4e am Ende gewinnen wird, fasziniert mich der ESC schon mindestens seit Mitte der 2000er. Die Aufmachung des ESC, die Stimmung in den jewiligen Hallen, die Spannung in der finalen Punktevergabe und nat\u00fcrlich die die zahlreichen guten Lieder jedes Jahr sind definitiv Gr\u00fcnde f\u00fcr mein Dasein als ESC-Fan.<\/p>\n<p>Das Thema &#8222;Eurovision Song Contest&#8220; ist im Hinblick auf den Studiengang dahingehend interessant, da es viele Aspekte daraus aufgreift. Zum Einen ist der ESC ein Kulturgut Europas, weswegen er sehr gut in den kulturwissenschaftlichen Schwerpunkt passt. Neben der Kultur l\u00e4sst sich der ESC auch in den politikwissenschaftlichen Bereich der IES einsortieren.<\/p>\n<p>In den kommenden Blogs werde ich auf verschiedene Themen rund um den ESC eingehen. So werden einige Texte zu skurrilen Ereignissen, politischen Auswirkungen und pers\u00f6nlichen Rankings erscheinen.<\/p>\n<p>Hier geht es zu den Beitr\u00e4gen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/tag\/esc\/\">https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/tag\/esc\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Eurovision Song Contest \u2013 Eine Einf\u00fchrung Seit Mitte der 50er Jahre gibt es ihn, viele Europ\u00e4er*innen feiern ihn: Den Eurovision Song Contest. Jedes Jahr im Mai treten S\u00e4nger*innen und Bands aus \u00fcber 40 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern gegeneinander an, um den wahrscheinlich gr\u00f6\u00dften Musikwettbewerb der Welt zu gewinnen. 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