{"id":13673,"date":"2026-03-17T17:33:44","date_gmt":"2026-03-17T16:33:44","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/?p=13673"},"modified":"2026-03-17T17:33:44","modified_gmt":"2026-03-17T16:33:44","slug":"europas-tanzbaeren-zwischen-blutiger-tradition-und-neuer-wuerde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2026\/03\/17\/europas-tanzbaeren-zwischen-blutiger-tradition-und-neuer-wuerde\/","title":{"rendered":"Europas Tanzb\u00e4ren: Zwischen blutiger Tradition und neuer W\u00fcrde"},"content":{"rendered":"\r\n\r\n<div class=\"et_pb_section_0 et_pb_section et_section_regular et_block_section\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_row_0 et_pb_row et_block_row\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_column_0 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Foto:<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Dancing_bear_in_Bulgaria_about_1970_1.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"> Tanzb\u00e4r in Bulgarien<\/a> (ca. 1970) von Bin im Garten, lizenziert unter CC BY-SA 3.0.<\/p>\n<\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_1 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Ob als Kuscheltier oder majest\u00e4tisches Wappentier - der B\u00e4r nimmt in der europ\u00e4ischen Kultur einen Ehrenplatz ein. Hinter dieser Fassade steckt jedoch eine jahrtausendealte Geschichte der Unterdr\u00fcckung. Was einst im Mittelalter als Statussymbol von wohlhabenden Menschen an H\u00f6fen begann, entwickelte sich \u00fcber die Jahrhunderte zu einem grausamen Gesch\u00e4ftsmodell.<\/p>\n<p><strong>Die dunkle Geschichte der Show-B\u00e4ren<\/strong><\/p>\n<p>Die Tradition der Tanzb\u00e4ren reicht vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert, indem Tanzb\u00e4ren sogar Einzug in die Kunstmusik und Operetten fanden. Der sogenannte Tanz ist aber eine Illusion. Es handelt sich dabei nicht um eine kulturelle Leistung des Tieres. Das Tier reagiert, \u00e4hnlich wie bei Schlangenbeschw\u00f6rern, nicht auf die Musik, sondern auf das Training. Die B\u00e4ren werden auf erhitzte B\u00f6den oder gl\u00fchende Scheite gezwungen, w\u00e4hrend die Musik spielt. Dadurch werden sie gezwungen, ihre Pfoten zu heben. Die Tiere entwickeln dabei so starke Angst, dass schon das Abspielen der Musik reicht, damit sie sich so bewegen.<\/p>\n<p>Um an die Jungtiere f\u00fcr die Dressur zu gelangen, werden die Muttertiere in der Wildnis meist get\u00f6tet. Die B\u00e4ren werden oft markiert. Dabei werden die Nase, Oberlippen oder Gaumenknochen durchbohrt, um Ketten zur Kontrolle zu befestigen. Weiterhin werden die Tiere au\u00dferhalb der Auftritte angekettet, einseitig ern\u00e4hrt und mangelhaft versorgt. Dabei leben sie oft in winzigen Verschl\u00e4gen. Berichte aus zum Beispiel Niederbayern beschreiben zudem B\u00e4ren, die teilweise mit Alkohol gef\u00fcgig gemacht wurden und durch Trommelschl\u00e4ge am Absetzen der Pfoten gehindert wurden.<br \/>W\u00e4hrend echte B\u00e4ren gequ\u00e4lt wurden, hielt der \u201cTanzb\u00e4r\u201d als niedliches Spielzeug, zum Beispiel als Aufziehfiguren oder als Playmobil, Einzug in die Kinderzimmer.<\/p>\n<p>Anfang des 20. Jahrhunderts waren die Tanzb\u00e4ren noch auf Volksfesten weit verbreitet. Um die Jahrtausendwende wurden sie jedoch sukzessive verboten. VIER PFOTEN und die \u201cGewerkschaft f\u00fcr Tiere\u201d k\u00e4mpfen durch Verhandlungen und Freik\u00e4ufe f\u00fcr die Tiere. Seit 1990 ist die private B\u00e4renhaltung in Deutschland verboten und in der EU offiziell untersagt - dennoch existieren sie weiterhin illegal oder in Grauzonen in Osteuropa oder S\u00fcdostasien.<\/p>\n<p>Seit 1998 hat VIER PFOTEN \u00fcber 150 B\u00e4ren in Europa aus schlechten Bedingungen gerettet. Die Arbeit kombiniert Lobbyarbeit f\u00fcr Gesetzes\u00e4nderungen mit dem Bau von Schutzzentren (B\u00e4renw\u00e4ldern), um Beh\u00f6rden die Beschlagnahmung illegal gehaltener Tiere zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><strong>Das Konzept hinter den Schutzzentren<\/strong><\/p>\n<\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_image_0 et_pb_image et_pb_module et_block_module\"><span class=\"et_pb_image_wrap\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Mueritz_Germany_2022_03_Bears_Ben_and_Felix_from_bear_sanctuary_Mueritz_Germany.jpg\" width=\"1280\" height=\"854\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Mueritz_Germany_2022_03_Bears_Ben_and_Felix_from_bear_sanctuary_Mueritz_Germany.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Mueritz_Germany_2022_03_Bears_Ben_and_Felix_from_bear_sanctuary_Mueritz_Germany-980x654.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Mueritz_Germany_2022_03_Bears_Ben_and_Felix_from_bear_sanctuary_Mueritz_Germany-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1280px, 100vw\" class=\"wp-image-13681\" title=\"M\u00fcritz,_Germany_2022_03_Bears_Ben_and_Felix_from_bear_sanctuary_M\u00fcritz,_Germany\" \/><\/span><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_2 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Foto: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:M%C3%BCritz,_Germany_2022_03_Bears_Ben_and_Felix_from_bear_sanctuary_M%C3%BCritz,_Germany.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\">Die B\u00e4ren Ben und Felix im B\u00c4RENWALD M\u00fcritz<\/a> von Georgavauka, lizenziert unter CC BY-SA 4.0.<\/p>\n<\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_3 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p><a href=\"https:\/\/utopia.de\/ratgeber\/baerenwald-das-steckt-hinter-dem-tierschutzprojekt_191227\/\">\u201cEin B\u00e4renwald ist eine Anlage, auf der gerettete B\u00e4ren in m\u00f6glichst nat\u00fcrlicher Umgebung leben k\u00f6nnen. Die B\u00e4ren stammen aus Gefangenschaft. Oftmals mussten sie jahrelang unter schlimmen Haltungsbedingungen leiden. Infolgedessen sind ihre nat\u00fcrlichen Instinkte verk\u00fcmmert. Viele sind verhaltensgest\u00f6rt. Ein Leben in freier Wildbahn ist somit undenkbar. Ein B\u00e4renwald soll den B\u00e4ren die M\u00f6glichkeit geben, langsam ihre nat\u00fcrlichen Instinkte wiederzuentdecken. B\u00e4renzentren sind in der Regel in nat\u00fcrliche W\u00e4lder integriert, so dass die Tiere H\u00f6hlen buddeln, schwimmen und sich ausreichend bewegen k\u00f6nnen.\u201d\u00a0<\/a><\/p>\n<p>Trotz gesetzlicher Verbote existiert die Tradition der Tanzb\u00e4ren in S\u00fcdeuropa weiter. Doch auch Show-B\u00e4ren aus Frankreich, die in winzigen K\u00e4figen durch das Land transportiert werden, um unnat\u00fcrliche Kunstst\u00fccke vorzuf\u00fchren, finden ihren Weg in die Zentren. So auch Gallenb\u00e4ren aus Asien. In China oder Vietnam werden B\u00e4ren in extrem engen K\u00e4figen gehalten, um ihnen unter gro\u00dfen Schmerzen und oft ohne Narkose Gallensaft f\u00fcr die traditionelle Medizin zu entnehmen. Weiterhin leiden auch immer noch viele B\u00e4ren in europ\u00e4ischen Zoos, die die gesetzlichen Mindeststandards nicht erf\u00fcllen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Der 5-Stufen-Plan zur Heilung<\/strong><\/p>\n<p>Die Organisation VIER PFOTEN leitet mehrere Schutzzentren. Es gibt Stationen in \u00d6sterreich, im Kosovo, in der Ukraine, in Bulgarien und auch in Vietnam. Der B\u00e4renwald in M\u00fcritz ist das gr\u00f6\u00dfte Schutzzentrum Westeuropas. Er unterscheidet sich von Zoos dadurch, dass es keine Sichtungsgarantie f\u00fcr die Besucher*innen gibt. Die B\u00e4ren k\u00f6nnen sich jederzeit in den tiefen Wald zur\u00fcckziehen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die geretteten B\u00e4ren gibt es einen strukturierten Plan, um die traumatisierten Tiere zu resozialisieren. Der Fokus liegt darauf, die tief sitzenden psychischen Sch\u00e4den, die durch jahrelange Gefangenschaft entstanden sind, durch gezielte Reize abzumildern. Der B\u00e4renwald will dabei ein Konzept nutzen, das die Bedingungen der freien Wildbahn simuliert.<\/p>\n<p>Der erste Schritt ist dabei die medizinische Erstversorgung. Es findet eine umfassende Untersuchung und Kastration statt. Es soll in den Schutzzentren keine Zucht stattfinden, da der Fokus auf der Rettung und nicht auf der Vermehrung liegt. Besonderes Augenmerk liegt bei dem Rundum-Check auch auf den Z\u00e4hnen, da viele B\u00e4ren an den Gittern gekaut haben.<br \/>In der zweiten Phase kommt der B\u00e4r zun\u00e4chst alleine in ein Freigehege. Er muss lernen, mit der neuen Bewegungsfreiheit umzugehen, ohne \u00fcberfordert zu werden. Dabei ist das individuelle Tempo sehr wichtig. W\u00e4hrend manche B\u00e4ren mutig sind, brauchen andere mehrere Tage, um sich in den Au\u00dfenbereich zu trauen.<br \/>Im dritten Schritt animieren nun die Pfleger*innen die Tiere durch verstecktes Futter oder Spielzeug dazu, aktiv zu werden und ihre Sinne, wie zum Beispiel Klettern, Schwimmen oder Suchen zu trainieren. Das ist der Kern der t\u00e4glichen Arbeit. Die B\u00e4ren sollen nicht einfach nur gef\u00fcttert werden. In der Natur verbringt ein B\u00e4r den Gro\u00dfteil des Tages mit der Nahrungssuche. Dieses Verhalten wird k\u00fcnstlich wiederbelebt.<br \/>Nun kommt die Vergesellschaftung. Obwohl B\u00e4ren Einzelg\u00e4nger sind, werden sie im B\u00e4renwald in Gruppen gehalten. Dies hilft den Artgenossen bei der psychischen Heilung. Artgenossen dienen als Partner f\u00fcr Interaktion und Spiel, was zum Beispiel dabei hilft, zwanghafte Verhaltensweisen wie das Hin-und-Her-Wippen abzulegen.<br \/>Im letzten Schritt entscheiden die B\u00e4ren selbst \u00fcber ihren Tagesablauf, halten Winterschlaf und leben ohne menschlichen Leistungsdruck. Die Winterruhe ist dabei ein entscheidender Qualit\u00e4tsindikator. Wenn ein B\u00e4r instinktiv beginnt, sich selbst eine H\u00f6hle zu graben und den Winter \u00fcber schl\u00e4ft, gilt die Rehabilitation als erfolgreich.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_row_1 et_pb_row et_block_row\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_column_1 et_pb_column et_pb_column_1_2 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_4 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Wichtig zu erw\u00e4hnen dabei ist jedoch, dass die B\u00e4ren niemals \u201cfrei\u201d im Sinne von \u201cwild\u201d sein k\u00f6nnen. Sie bleiben ihr Leben lang abh\u00e4ngig vom Menschen. Der B\u00c4RENWALD ist daher kein Zoo, aber auch keine Wildnis. Es soll eine lebensnotwendige Alternative sein, um den Tieren ihre W\u00fcrde zur\u00fcckzugeben. Der Lebensraum der B\u00e4ren ist dabei so gestaltet, dass die B\u00e4ren nicht nur existieren, sondern auch agieren. Es gibt Wasserelemente zur Abk\u00fchlung und Fellpflege, viele R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeiten und die kognitive Herausforderung durch die Tierpfleger*innen. Dabei hat jeder B\u00e4r ungef\u00e4hr 5000m\u00b2 Platz zur Verf\u00fcgung, weit mehr als die gesetzlichen Mindestanforderungen vorschreiben.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_column_2 et_pb_column et_pb_column_1_2 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_image_1 et_pb_image et_pb_module et_block_module\"><span class=\"et_pb_image_wrap\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Germany_Mueritz_2022_08_22_Bear_Michal_at_BEAR_SANCTUARY_Mueritz-scaled.jpg\" width=\"2560\" height=\"1707\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Germany_Mueritz_2022_08_22_Bear_Michal_at_BEAR_SANCTUARY_Mueritz-scaled.jpg 2560w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Germany_Mueritz_2022_08_22_Bear_Michal_at_BEAR_SANCTUARY_Mueritz-1280x854.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Germany_Mueritz_2022_08_22_Bear_Michal_at_BEAR_SANCTUARY_Mueritz-980x653.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Germany_Mueritz_2022_08_22_Bear_Michal_at_BEAR_SANCTUARY_Mueritz-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" class=\"wp-image-13680\" title=\"Germany, M\u00fcritz | 2022 08 22 | Bear Michal at BEAR SANCTUARY M\u00fcritz.\" \/><\/span><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_5 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Foto: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Germany,_M%C3%BCritz_2022_08_22_Bear_Michal_at_BEAR_SANCTUARY_M%C3%BCritz.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-2\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\">B\u00e4r Michal im B\u00c4RENWALD M\u00fcritz<\/a> von Georgavauka, lizenziert unter CC BY-SA 4.0.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_row_2 et_pb_row et_block_row\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_column_3 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough\">\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_6 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Zu den Standards der Zentren geh\u00f6rt der Grundsatz, dass keine Zurschaustellung der B\u00e4ren stattfindet. Der Kontakt zu den Menschen wird auf das Minimum reduziert. So ist ein weiterer wichtiger Punkt die vertragliche Absicherung. Ehemalige Besitzer*innen m\u00fcssen sich dazu verpflichten, nie wieder B\u00e4ren zu halten. Dadurch will VIER PFOTEN die Ursache bek\u00e4mpfen. Weiterhin ist die Kastration ein wichtiger Grundsatz, damit keine neuen Tiere in eine Gefangenschaft hineingeboren werden.<\/p>\n<p><strong>Wie Schutzzentren langfristig \u00fcberleben<\/strong><\/p>\n<p>Die Zentren sind auf externe Hilfe angewiesen, da die Versorgung (Futter, Medizin, Personal) sehr kostspielig ist. Unterst\u00fctzt werden kann durch das Besuchen der Zentren, da die Eintrittsgelder direkt in den Erhalt flie\u00dfen. Weiterhin helfen Patenschaften und Spenden \u00fcber Organisationen wie den Deutschen Tierschutzbund oder VIER PFOTEN. Aber auch der Kauf von Artikeln in den Online-Shops der Parks.<\/p>\n<\/div><\/div>\r\n\r\n<div class=\"et_pb_text_7 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p><span style=\"font-size: 10pt\">Quellen:\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><span style=\"font-size: 10pt\"><a href=\"https:\/\/www.baerenwald-mueritz.de\/ueber-uns\/betreuung\">Betreuung geretteter B\u00e4ren. Schritt f\u00fcr Schritt zur richtigen Eingew\u00f6hnung (B\u00e4renwald M\u00fcritz)<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\"><a href=\"https:\/\/utopia.de\/ratgeber\/baerenwald-das-steckt-hinter-dem-tierschutzprojekt_191227\/\">B\u00e4renwald: Das steckt hinter dem Tierschutzprojekt (Utopia)<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\"><a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/braunbaeren-tierschutz-im-schutzzentrum-baerenwald-mueritz-a-977726.html\">Europas gr\u00f6\u00dftes Schutzzentrum: B\u00e4ren im M\u00e4rchenwald (Spiegel)<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\"><a href=\"https:\/\/www.vier-pfoten.de\/kampagnen-themen\/themen\/wildtiere\/saddestbears\/erfolge-fuer-in-gefangenschaft-lebende-braunbaeren-in-europa\">Erfolge f\u00fcr in Gefangenschaft lebende Braunb\u00e4ren in Europa (VIER PFOTEN)<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\"><a href=\"https:\/\/www.kulturheimat.de\/baeren-als-sklaven\/\">B\u00e4ren als Sklaven (KULTURHEIMAT)<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\"><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/welt_print\/article3563624\/Altersheim-fuer-Tanzbaeren.html\">Altersheim f\u00fcr Tanzb\u00e4ren (WELT)<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\"><a href=\"https:\/\/zwiefach.de\/erlesenvielfaeltig\/da-steppt-der-baer\/\">\u00bbDa steppt der B\u00e4r!\u00ab Tanzb\u00e4ren zwischen Tierqu\u00e4lerei, Tradition und Folklore (Zwiefach)<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\"><a href=\"https:\/\/www.baer.de\/wissen\/baerenmissbrauch\/1158-tanzbaeren\">Tanzb\u00e4ren (Stiftung f\u00fcr B\u00e4ren)<\/a><\/span><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":14422,"featured_media":13676,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207,1013614,1013617,1013705],"tags":[1013829,1013762],"class_list":["post-13673","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-rike-pegel","category-tierschutz","category-traditionen","tag-tanzbaer","tag-tierschutz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13673","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14422"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13673"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13673\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14245,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13673\/revisions\/14245"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13676"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13673"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13673"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13673"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}