{"id":1244,"date":"2021-07-20T10:05:27","date_gmt":"2021-07-20T08:05:27","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/?p=1244"},"modified":"2021-10-22T12:34:20","modified_gmt":"2021-10-22T10:34:20","slug":"bremen-deutschland-new-bremen-ohio-ein-roadtrip-auf-den-spuren-deutscher-auswanderer-teil-4-new-bremen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2021\/07\/20\/bremen-deutschland-new-bremen-ohio-ein-roadtrip-auf-den-spuren-deutscher-auswanderer-teil-4-new-bremen\/","title":{"rendered":"Bremen, Deutschland &#8211; New Bremen, Ohio: Ein Roadtrip auf den Spuren deutscher Auswanderer &#8211; Teil 4: New Bremen"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Mit einem geliehenen Wohnmobil bin ich von der kanadischen Grenze aus zu einer Reise in die Vereinigten Staaten aufgebrochen. Einen Monat werde ich die neuenglischen Staaten sowie Teile <em>American South <\/em>und <em>Midwest <\/em>durchqueren. Meine Reise f\u00fchrt mich zu den Great Smoky Mountains zwischen Tennessee und North Carolina, <em>Native Americans<\/em> in den Blue Ridge Mountains und j\u00fcdischen Gemeinden in Baltimore und New York. Doch in den ersten Tagen meiner Reise bin ich auf der Suche nach einem ganzen anderen Amerika. Demjenigen Teil der USA, wo bis heute Stra\u00dfennamen deutschen Ursprungs sind und Bier nach deutschem Reinheitsgebot gebraut wird. Eine Reise auf den Spuren deutscher Auswanderer in Nordamerika.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_3_5 et_pb_column et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><span style=\"font-size: 12pt\">Vierter Teil: New Bremen<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Cincinnatis Downtown verlasse ich \u00fcber Over-the-Rhine - dem deutschen Einwanderviertel der Stadt, das in den vergangenen zwanzig Jahren von der \"most dangerous neighborhood\" zum kultigen Wohn- und Szeneviertel aufgestiegen ist. Noch einmal passiere ich die Suburbs bevor ich auf der Route 127 den eigentlichen Weg nach New Bremen antrete.<\/p>\n<p>Wenige Stunden Fahrt sind es bis in die 3.000 Einwohner z\u00e4hlende Kleinstadt westlich von Columbus. Die Asphaltstra\u00dfe bahnt sich ihren Weg durch d\u00fcnn besiedeltes Weideland, immer parallel zur Staatengrenze von Indiana. Dorthin sind in den 1830er und 40er Jahren die letzten \u00dcberlebenden der indigenen St\u00e4mme Ohios vertrieben worden. Dichte W\u00e4lder, an deren Lichtungen Wildblumen und Beerenpflanzen gediehen, die den europ\u00e4ischen \"Entdeckern\" und \"Pionieren\" g\u00e4nzlich unbekannt waren. Frauen und Kinder der Miami und Shawnee sammelten diese im Sommer und stellten Nahrung, auch Medizin daraus her. Zwischen dem dichten Laub eine Fauna, die f\u00fcr die Native Americans Jagdgrund und zugleich Zentrum ihres religi\u00f6sen Weltbildes war. All dies ist den Wiesen und Weidefl\u00e4chen f\u00fcr die Milchk\u00fche der europ\u00e4ischen Siedler gewichen, die ich rechts und links der Route 127 erblicke.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_2_5 et_pb_column et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_0\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1920\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0112-scaled.jpg\" alt=\"\" title=\"IMG_0112\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0112-scaled.jpg 2560w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0112-1280x960.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0112-980x735.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0112-480x360.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" class=\"wp-image-1248\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_2  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Inmitten dieser vom europ\u00e4isch-amerikanischen Kolonialismus gezeichneten Landschaft liegt das kleine New Bremen. Eine Abzweigung nach rechts auf die 274, und ich fahre in die Ortschaft ein. Wie in Cincinnati ist auch in New Bremen das erste, auf dass ich an deutschen Relikten sto\u00dfe \u2013 ein Stra\u00dfenschild. \"Herman St.\". Viktorianische Bauten roten Ziegelsteins, \u00a0reich versehen mit dekorativen Elementen, lassen eine einstmalige Bl\u00fctezeit erahnen. Im gesamten Ort trifft man auf Stra\u00dfennamen, die deutschen Ursprungs sind: Kuening St. und Schwieterman St., Klee Ave. und Boesel St.<\/p>\n<p>Aber nicht nur die Herkunft der Stra\u00dfennamen verbindet die Gro\u00dfstadt am Ohio River mit der Kleinstadt am Miami und Erie-Kanal. Im hundert Meilen entfernten Cincinnati wurde New Bremen vor fast zwei Jahrhunderten von deutschen Auswanderern gegr\u00fcndet. 1832 schlossen sich Bremer Auswanderer zur \"Bremen Company\" zusammen. Erkl\u00e4rtes Ziel der 33 Mitglieder z\u00e4hlenden Gemeinschaft: Die Gr\u00fcndung einer eigenen Stadt. Durch die Zusammenlegung des Kapitals der Gesellschaftsmitglieder \u2013 Familienv\u00e4ter, die ihren noch kleinen Kindern eine eigenst\u00e4ndige Existenz erm\u00f6glichen wollten \u2013 war die Bremen Company erst zum Landerwerb in der Lage. Die heutige Lage New Bremens w\u00e4re ohne die gewaltsame Landnahme der europ\u00e4ischen Siedler nicht denkbar. Im selben Jahr der Gr\u00fcndung der Bremen Company, 1832, waren die \u00abwilden m\u00e4nner\u00bb aus dem Wapakoneta Reservat abgeschoben worden. Das Gebiet war nun \"frei\", die Landpreise mehr als billig. An seine Eltern schrieb ein Bremer Auswanderer \u00fcber diese f\u00fcr Europ\u00e4er g\u00fcnstigen Siedlungsverh\u00e4ltnisse im n\u00f6rdlichen Midwest: \"Da\u00df Land welches noch unbebauet und wie wild alhier umher liegt ist gr\u00f6\u00dftenteils Eigenthum der Regierung, aber auch manches da\u00df der mehreren Spekulanten, und tausende Acker werden t\u00e4glich verkauft zu den H\u00f6egst billigen Preise von 1 \u00bd - bis 2 Dollars \u2026\"<\/p>\n<p>Die Mitglieder der Bremen Company nutzten diese Gelegenheit f\u00fcr sich und erwarben 1832 eine Fl\u00e4che von 80 solcher \"Acker\", ein wenig mehr als drei\u00dfig Hektar. Per Losverfahren wurden 102 Grundst\u00fccke an die Gesellschaftsmitglieder und weitere deutsche Siedler vergeben, das \u00fcbrige Land im Laufe der Zeit an hinzugekommene Kolonisatoren verkauft. Im Juni des darauffolgenden Jahres wurde die Siedlung als \"Bremen\", sp\u00e4ter als \"New Bremen\" eingetragen. Anders als Cincinnati kam es hier nicht zu einem rasanten Wachstum von Wirtschaft und Bev\u00f6lkerung. Das unerschlossene Land stellte die deutschen Siedler - die anders als die indigene Bev\u00f6lkerung weder mit der dortigen Natur vertraut waren \u2013 vor eine Herausforderung. \"[F]reilich ist es in Anfang sehr viel M\u00fche dies Land f\u00fcr Saat in Ordnung zu bringen und kostes es manch harte Stunde arbeit ehe man sagen kann, einen Acker Land von Holz befreit zu haben\u2026\" Hinzu kam die Abgeschiedenheit der Siedlung. Denn bis zum n\u00e4chsten \"supply store\" waren es von New Bremen aus ganze 23 Meilen. In Zeiten von Pferd und Wagen sowie schlecht ausgebauter Wegnetze eine Reise von mindestens zwei Tagen. So kamen bis in die 1840er Jahre nur wenige Siedler hinzu, meist aus Bayern und dem Norden Deutschlands.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_3  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_2_5 et_pb_column et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_1\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0342-scaled.jpg\" alt=\"\" title=\"IMG_0342\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0342-scaled.jpg 1920w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0342-1280x1707.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0342-980x1307.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0342-480x640.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw\" class=\"wp-image-1457\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><em><span style=\"font-size: 10pt\">Der Miami und Erie Kanal war einst Sinnbild f\u00fcr den Reichtum des n\u00f6rdlichen Ohios. Auch wenn diese Zeiten l\u00e4ngst vergangen sind, ist die Erinnerung weiterhin lebendig.<\/span><\/em><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_3_5 et_pb_column et_pb_column_5  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Die Fertigstellung des Miami und Erie-Kanals 1845 \u00e4nderte die Situation jedoch rasch. \u00dcber Wasser war das kleine New Bremen nun leicht von Cincinnati aus erreichbar geworden. Binnen weniger Jahre stieg die Ortschaft zu einem zentralen Umschlagplatz von Getreide und Vieh auf. Der Ausbau des Eisenbahnnetzes erreichte den Ort in den 1870er Jahren, womit New Bremen zu einem der wichtigsten Zentren f\u00fcr den Schweinetransport Ohios wurde. Die Bev\u00f6lkerung wuchs daraufhin auf mehrere hundert Einwohner an.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_4  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_3_5 et_pb_column et_pb_column_6  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Zu dieser Zeit kam auch Anna Adelheid Evers nach New Bremen. Geboren 1850 im 20 Kilometer von Bremen entfernten Leer\u00dfen, wanderte sie mit 22 Jahren in die Vereinigten Staaten aus. Ihren Ehemann, Hermann Meyer aus dem nahe Leer\u00dfen gelegenen G\u00f6destorf, lernte sie hier kennen. Zusammen gr\u00fcndeten sie im New Bremen der 1880er Jahre eine Familie, partizipierten am in der Entstehung begriffenen Wirtschaftsleben. Zusammen mit anderen deutschen Siedlern gr\u00fcndete Hermann nach seiner Ankunft in New Bremen eine Brewing Company.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_2_5 et_pb_column et_pb_column_7  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_2\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1700\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Meyer-u.-Evers_New-Bremen-scaled.jpg\" alt=\"\" title=\"Meyer u. Evers_New Bremen\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Meyer-u.-Evers_New-Bremen-scaled.jpg 1700w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Meyer-u.-Evers_New-Bremen-1280x1928.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Meyer-u.-Evers_New-Bremen-980x1476.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Meyer-u.-Evers_New-Bremen-480x723.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1700px, 100vw\" class=\"wp-image-1451\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><span style=\"font-size: 10pt\"><em>Diese Fotografie sendete das Ehepaar Evers ihren daheim gebliebenen Familienmitgliedern Ende der 1880er Jahre. \u00dcber die Jahre ist es im Familienbesitz geblieben und stellt bis heute eine Verbindung zum Bremen in \u00dcbersee dar.<\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_5  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_8  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>\u00dcbrig geblieben sind vom deutschen Leben heute nicht nur Stra\u00dfennamen. Die \"New Bremen Historic Association\" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Wurzeln der Stadt zu konservieren und einem breiten Publikum zug\u00e4nglich zu machen. Im \u00e4ltesten Haus der Stadt ist das st\u00e4dtische Museum untergebracht. Auch das Domizil der Boesel-Familie ist ein zentraler Erinnerungsort der Stadt. Das Adolph Boesel House, das von au\u00dfen mit einer pr\u00e4chtigen Holzfassade im Heimatstil beeindruckend wirkt, ist als ein \"Historic Place\" den Besuchern New Bremens vom National Park Service zug\u00e4nglich gemacht worden.<\/p>\n<p>Es sind dies nur die ersten Tage meiner insgesamt vier Wochen andauernden Reise durch den amerikanischen Osten und Mittleren Westen. Doch bereits jetzt habe ich ein vollkommen neues Bild der USA erhalten. Und Europas. All meine Erlebnisse und Eindr\u00fccke der letzten Tage haben mich erneut vor die Frage gestellt, wo Europa endet. Vor dem Atlantischen Ozean sicherlich nicht. Ich habe aber auch erfahren, dass die deutsche, ja europ\u00e4ische Geschichte nicht nur mit der amerikanischen aufs Innigste verwoben ist. Wir teilen uns eine Verantwortung gegen\u00fcber all jenen, deren Identit\u00e4t als <em>Native Americans <\/em>und <em>First Nations<\/em> f\u00fcr lange Zeit aus dem kollektiven Bewusstsein verdr\u00e4ngt worden ist.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":13237,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,547280,849434,849407,547623,52088],"tags":[],"class_list":["post-1244","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-debatte-europa","category-europas-grenzen","category-florian-wichert","category-unterwegs","category-usa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1244","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13237"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1244"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1244\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1900,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1244\/revisions\/1900"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1244"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1244"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1244"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}