{"id":1190,"date":"2021-07-06T10:03:19","date_gmt":"2021-07-06T08:03:19","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/?p=1190"},"modified":"2021-07-07T16:19:39","modified_gmt":"2021-07-07T14:19:39","slug":"bremen-deutschland-new-bremen-ohio-ein-roadtrip-auf-den-spuren-deutscher-auswanderer-teil-2-new-york-cincinnati","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2021\/07\/06\/bremen-deutschland-new-bremen-ohio-ein-roadtrip-auf-den-spuren-deutscher-auswanderer-teil-2-new-york-cincinnati\/","title":{"rendered":"Bremen, Deutschland &#8211; New Bremen, Ohio: Ein Roadtrip auf den Spuren deutscher Auswanderer &#8211; Teil 2: New York-Cincinnati"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Mit einem geliehenen Wohnmobil bin ich von der kanadischen Grenze aus zu einer Reise in die Vereinigten Staaten aufgebrochen. Einen Monat werde ich die neuenglischen Staaten sowie Teile <em>American South <\/em>und <em>Midwest <\/em>durchqueren. Meine Reise f\u00fchrt mich zu den Great Smoky Mountains zwischen Tennessee und North Carolina, <em>Native Americans<\/em> in den Blue Ridge Mountains und j\u00fcdischen Gemeinden in Baltimore und New York. Doch in den ersten Tagen meiner Reise bin ich auf der Suche nach einem ganzen anderen Amerika. Demjenigen Teil der USA, wo bis heute Stra\u00dfennamen deutschen Ursprungs sind und Bier nach deutschem Reinheitsgebot gebraut wird. Eine Reise auf den Spuren deutscher Auswanderer in Nordamerika.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_3_5 et_pb_column et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong><span style=\"font-size: 12pt\">Zweiter Teil: New York-Cincinnati<\/span><\/strong><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Nur ein Teil der deutschen Auswanderer blieb in New York. Viele zogen weiter. Einige entschlossen sich wie Johann Diedrich Sander, ihre mitgebrachten Erfahrungen in der Landwirtschaft fruchtbar zu machen. Sander war in Wachendorf aufgewachsen, einem kleinen Dorf 30 Kilometer s\u00fcdlich von Bremen. Mit Weidewirtschaft war er vertraut. Mehr als zehn Jahre nach seiner Ankunft in \u00dcbersee siedelte Sander 1864 in Buenos Aires und wurde ein wohlhabender Viehz\u00fcchter. Ein Cousin aus einem Nachbarort, Gerd Preckel, folgte seinem Beispiel ein Jahrzehnt sp\u00e4ter. Aus dem Umland von Buenos Aires schrieb er seiner Familie 1879: \"Ich habe jetzt 5500 Schafe in 2 Herden, \u2026 70 K\u00fche, \u2026 8 Pferde zum Reiten und 30 Stuten.\"<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_2_5 et_pb_column et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_0\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1162\" height=\"1762\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/GerdPreckel.jpg\" alt=\"\" title=\"GerdPreckel\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/GerdPreckel.jpg 1162w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/GerdPreckel-980x1486.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/GerdPreckel-480x728.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1162px, 100vw\" class=\"wp-image-1452\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><em><span style=\"font-size: 10pt\">Eine der wenigen Fotografien, die von amerikanischen Auswanderern aus dem Bremer Umland des 19. Jahrhunderts erhalten geglieben sind: Gerd Preckel (rechts), zusammen mit seinem Bruder Albert Preckel (links). Albert war nicht mit nach Argentinien gekommen und lebte als \u00e4rmlicher Brinksitzer in Bremen. Der Kontakt zu seinem ausgewanderten Bruder brach bis zu ihrem Tod nicht ab. <\/span><\/em><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_2  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Andere zog es von New York aus Richtung Westen. In weiten Teilen der Vereinigten Staaten waren die <em>Native Americans<\/em> bereits in den 1860er Jahren zwar in gewaltt\u00e4tigen Umsiedlungsaktionen in Reservationen mit unfruchtbarem Ackerboden vertrieben worden. Das zur Besiedlung von der amerikanischen Regierung freigegebene Weideland, die an jahrhundertalten Baumriesen reichen W\u00e4lder boten den europ\u00e4ischen Auswanderern die M\u00f6glichkeit, sich ihren Traum von eigenem Besitz und Reichtum zu erf\u00fcllen. Ganz gleich auf wessen Kosten. Jener 20j\u00e4hrige Bremer, der 1841 seine Eltern und Br\u00fcder verlie\u00df, um zun\u00e4chst in New York als Angestellter eines \"Grocery Store\" sein Gl\u00fcck zu suchen, hatte die Metropole drei Jahre sp\u00e4ter verlassen. 1844 wurde er Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer einer Tabakfabrik in einer Kleinstadt am Lake Michigan. \"[V]or ungef\u00e4hr 14 bis 15 Jahre waren die nicht gebornen Americaner d.h. die Indianer, oder \u2026 wilde M\u00e4nner wie man sie nennt noch im besitz dieses theils von America, sehr viel unbebautes Land giebt es noch \u2026 welches alles mit sehr schweren Holze bewachsen ist, auch ist es gar nichts neues und seltenes wenn man hier im westlichen America noch \u00f6fters 50 bis 70 Meilen durch dicke Holzungen reist ohne ein einziges Haus anzutreffen\", beschrieb er die Weite des <em>American West<\/em>. Zwei Jahre sp\u00e4ter, 1846, siedelt er sich schlie\u00dflich in der Gro\u00dfstadt Cincinnati im Bundesstaat Ohio an.<\/p>\n<p>Auch ich habe meinen Weg fortgesetzt, bin von New York nach Buffalo an der kanadischen Grenze weitergereist. Was einst pulsierendes Industriezentrum der USA war, ist heute der amerikanische \u00abRust Belt\u00bb: Man f\u00e4hrt auf Highways, deren Asphalt unter Schlagl\u00f6chern und notd\u00fcrftigen Teern\u00e4hten zu verschwinden scheint. Blickt auf gigantische, leerstehende Fabriken, vor denen die einst f\u00fcr kilometerlange G\u00fcterz\u00fcge gelegten Eisenbahnschienen von Weidegras und jungen Ahornb\u00e4umen \u00fcberwachsen sind. F\u00e4hrt man vorbei an leerstehenden Einfamilienh\u00e4usern und solchen, von denen man nicht glauben k\u00f6nnte, dass sie tats\u00e4chlich bewohnt sind. \u00abMothers and children trapped in poverty in our inner cities, rusted out factories, scattered like tombstones across the landscape of our nation\u00bb, kommt es mir unweigerlich in den Sinn. Viel unpathetischer klingen Donald Trumps Worte anl\u00e4sslich seines Amtsantritts 2017 hier, wird seine Anziehungskraft f\u00fcr Millionen von Amerikanern mir verst\u00e4ndlicher.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_3  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_2_5 et_pb_column et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_1\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1514\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0019-2-scaled.jpg\" alt=\"\" title=\"IMG_0019 (2)\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0019-2-scaled.jpg 2560w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0019-2-1280x757.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0019-2-980x580.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0019-2-480x284.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" class=\"wp-image-1194\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><span style=\"font-size: 10pt\"><em>Heute suggeriert das Ufer des Erie-Sees eine malerische Idylle. Das himmelblaue Wasser schweigt \u00fcber die unz\u00e4hligen Toten der Native Americans, die hier im Zuge der Landnahme durch die US-amerikanische Regierung und europ\u00e4ische Siedler ihr Leben lie\u00dfen. <\/em><\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_3_5 et_pb_column et_pb_column_5  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Ich lasse Buffalo schnell hinter mir, fahre auf der Route 20 bis Cleveland am Ufer des Erie-Sees entlang. Zwar ist das Seeufer hier l\u00e4ngst nicht mehr nur \"unbebaut\", doch die Sch\u00f6nheit des Zusammenspiels von Mensch und Natur ist vielerorts geblieben. Strahlend sind hier die Farbt\u00f6ne der Prachtvillen und Sommerh\u00e4user, einst erbaut von reichen Industriellen der um den Erie-See verteilten Metropolen: Detroit, Cleveland, Pittsburgh. Und Buffalo. Nach zweihundert Kilometern Panoramaroute die Staatengrenze: Kurz hinter Erie beginnt der 17. Bundesstaat Ohio. Inzwischen sind etliche Jahrzehnte vergangen, seitdem \"vor 14 oder 15 Jahren\" endg\u00fcltig die Native Americans aus dem Staatengebiet von Ohio vertrieben wurden. Hier, zwischen Cleveland und Cincinnati, spielen sich ganze Mythen der nach Indiana und Oklahoma vertriebenen St\u00e4mme der Miami und Shawnee ab. Deren H\u00e4uptlinge Kleine Schildkr\u00f6te, Blaue Jacke und Tecumseh sind selbst den St\u00e4mmen Montanas und Kaliforniens die Namen von Helden.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_4  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_6  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Helden des verzweifelten Widerstandes gegen ein Gewaltregime, welches in der Pr\u00e4ambel seiner Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung stolz verk\u00fcndete, dass \"alle Menschen gleich erschaffen worden, da\u00df sie von ihrem Sch\u00f6pfer mit gewissen unver\u00e4u\u00dferlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freyheit und das Bestreben nach Gl\u00fcckseligkeit.\" Die europ\u00e4ische Besiedlung Amerikas ist zugleich eine Geschichte der Ermordung und Vertreibung etlicher indigener Volksst\u00e4mme. Ohio ist hier keine Ausnahme: Auf Befehl George Washingtons f\u00fchrten die Armee und kleine S\u00f6ldnerverb\u00e4nde wei\u00dfer Farmer zwanzig Jahre einen Guerilla-Krieg gegen die Shawnee und Miami. Blaue Jacke und Kleine Schildkr\u00f6te gaben den bewaffneten Widerstand trotz der Verw\u00fcstung ihrer St\u00e4dte, der Sch\u00e4ndung von Frauen und Kindern nicht auf. Erst 1795 w\u00e4hnte sich die US-Regierung mit dem Treaty of Greenville im Besitz des Bundesstaates. Gleich einem Ph\u00f6nix aus der Asche machte sich der Shawnee Tecumseh auf in den amerikanischen S\u00fcdosten, um zum ersten Mal seit der Ankunft wei\u00dfer Siedler in Nordamerika St\u00e4mme im Widerstandskampf zu vereinen. Mit mehreren hundert Mann zog er von den Blue Ridge Mountains bis nach Indiana. Sein Tod 1813 bedeutete den Zerfall der Allianz ostamerikanischer St\u00e4mme.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_2\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1920\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0053-2-scaled.jpg\" alt=\"\" title=\"IMG_0053 (2)\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0053-2-scaled.jpg 2560w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0053-2-1280x960.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0053-2-980x735.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/IMG_0053-2-480x360.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" class=\"wp-image-1197\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><em><span style=\"font-size: 10pt\">Umland von Millersburg, Zentrum der Amish-Community Ohios. Hier f\u00e4hrt man durch fruchtbares Weideland, vorbei an traditionellen Farmen mit Holzfassade und zylindrischem Getreidesilo. Vor zweihundert Jahren war der Gro\u00dfteil des h\u00fcgeligen Landes vom Laub dichter W\u00e4lder bedeckt, siedelten hier die seminomadischen Ureinwohner Nordamerikas.<\/span><\/em><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>F\u00e4hrt man heute durch das tiefgr\u00fcne Weideland Ohios, ist die einstige Pr\u00e4senz der Native Americans kaum noch vorstellbar. Die Route 62 f\u00fchrt hinter Cleveland \u00fcber Millersburg, Zentrum der Amish, bis zum gigantischen Ohio River. An seinem Ufer entlang bin ich nun in Cincinnati angelangt.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":13237,"featured_media":1203,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,547280,849434,849407,547623,52088],"tags":[],"class_list":["post-1190","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-debatte-europa","category-europas-grenzen","category-florian-wichert","category-unterwegs","category-usa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1190","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13237"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1190"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1190\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1674,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1190\/revisions\/1674"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1203"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1190"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1190"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1190"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}