{"id":1076,"date":"2021-06-07T09:55:31","date_gmt":"2021-06-07T07:55:31","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/?p=1076"},"modified":"2021-06-11T11:04:21","modified_gmt":"2021-06-11T09:04:21","slug":"praktika-in-zeiten-von-corona-ein-erfahrungsbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/2021\/06\/07\/praktika-in-zeiten-von-corona-ein-erfahrungsbericht\/","title":{"rendered":"Praktika in Zeiten von Corona: Ein Erfahrungsbericht"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_2_5 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_0\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Deckblatt-scaled.jpg\" alt=\"\" title=\"Deckblatt\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Deckblatt-scaled.jpg 1920w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Deckblatt-1280x1707.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Deckblatt-980x1307.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Deckblatt-480x640.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw\" class=\"wp-image-1079\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_3_5 et_pb_column et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><em>Ob Integrierte Europastudien oder ein vollkommen anderer Studiengang \u2013 Das Praktikum bildet einen essentiellen Bestandteil des Studiums. Manch einem stellt es eine Pforte in das zuk\u00fcnftige Leben dar. Schlie\u00dflich er\u00f6ffnet die praktische Erfahrung gew\u00f6hnlicherweise ein breites, schier unbegrenztes Experimentierfeld, um eigene Vorstellungen einer beruflichen Zukunft zu erleben. Auch zu verwerfen und neue zu denken. Den M\u00f6glichkeiten sind dabei nahezu keine Grenzen gesetzt. Gew\u00f6hnlicherweise. Doch seit mehr als einem Jahr befindet sich unsere Gesellschaft in einem Zustand, der gro\u00dfe Teile unserer bisherigen Gewohnheiten einschr\u00e4nkt. Ist deswegen die Chance auf ein facettenreiches und aktives Praktikum unerreichbar geworden?<\/em><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><span style=\"font-size: 12pt\"><strong>Mein Weg zu einem Praktikumsplatz<\/strong><\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><a href=\"https:\/\/www.syke.de\/leben\/ueber-syke\/\">Syke<\/a>, eine Kleinstadt mit 25.000 Einwohnern in der Peripherie Bremens. Es ist ein sonniger Montagnachmittag, an dem ich in die Rathausstra\u00dfe mit ihrem alten Klinkerpflaster einbiege. Geradewegs f\u00fchrt sie auf das alte Rathaus des 1974 eingegliederten Ortsteils Barrien zu. Die braunrote Ziegelsteinfassade wirkt rustikal, birgt aber zugleich den Charme einer vergangenen Zeit. Seit einem Jahr befinden sich hier die R\u00e4umlichkeiten des neuen Barrier Jugendhauses. Hier treffe ich den Jugendpfleger der Stadt Syke, Abdelhafid Catruat. Jede zweite Woche. Denn das vorgesehene Praktikum meines Studienganges absolviere ich hier.<\/p>\n<p>Getroffen habe ich Abdelhafid zum ersten Mal im Sommer vergangenen Jahres. Damals nahm ich als Praktikant an einem von der <a href=\"https:\/\/www.gwichert.de\/\">Coaching und ManagementBeratung Gabriele Wichert<\/a> veranstalteten Seminar im Jugendhaus Syke teil. Im Laufe der eint\u00e4gigen Veranstaltung lernten wir einander kennen und sch\u00e4tzen. Ich erfuhr von seinen kulturellen Hintergr\u00fcnden und welche Bedeutung er diesen beimisst. Bei seinen Eltern handelt es sich um marokkanische Berber, Abdelhafid selbst spricht mit ihnen bis heute Berberisch. Aufgewachsen ist er aber in Deutschland, die Geschichte Marokkos und diejenige der nordafrikanischen Berberst\u00e4mme ihm teilweise unbekannt. Auch erfuhr ich, was Abdelhafid mit seiner Position als Jugendpfleger verbindet: Das interaktive Zusammenf\u00fchren von sozial und kulturell heterogenen Gruppen. Gelungen ist ihm dies bereits. So im Januar 2019, als Abdelhafid in Kooperation mit dem Stadtarchivar Hermann Greve in Syke polnische, marokkanische und deutsche Sch\u00fcler zusammenbrachte, um ein gemeinsames Projekt anl\u00e4sslich des Holocaust-Gedenktages auszuarbeiten. Auch ich hatte diese Unternehmungen positiv wahrgenommen, sodass unsere gemeinsamen Gespr\u00e4che an diesem Tag immer wieder auf kulturelle Jugendarbeit zur\u00fcckkamen.<\/p>\n<p>Wenige Monate sp\u00e4ter kam Abdelhafid schlie\u00dflich auf mich zu. Die ersten Sitzungen meines dritten Semesters waren bereits vergangen, wo ich zum ersten Mal die Gelegenheit bekam, im institutionellen Rahmen die Auswirkungen des Kolonialismus in der Gegenwart zu diskutieren. Ihre negativen, aber vielleicht auch prospektiven Aspekte gegeneinander abzuw\u00e4gen. \u201eIdentit\u00e4t\u201c \u2013 ein hierbei stets gegenw\u00e4rtiger Begriff, der mir sogleich vielf\u00e4ltig wie auch verschwommen zu sein schien. In meinen Gedanken zu einer solchen \u201epostkolonialen Identit\u00e4t\u201c zogen an mir vorbei die vielen Erlebnisse, die mich seit meinem Jugendalter begleiten und gepr\u00e4gt haben: US-amerikanische Reservationen mit Spielcasinos f\u00fcr \u201eWei\u00dfe\u201c; Gespr\u00e4che mit der Kuratorin des Museums \u00fcber die Underground Railroad im kanadischen North Buxton und mit First Nations in British Columbia. Aber auch albanische D\u00f6rfer in der kargen Gebirgslandschaft Kalabriens; Begegnungen mit kleinasiatischen und nordafrikanischen Minderheiten in Deutschland und anderen Teilen unseres Kontinents, deren heutige Pr\u00e4senz ohne einen europ\u00e4ischen Kolonialismus mit all seinen Folgen m\u00f6glicherweise undenkbar w\u00e4re.<\/p>\n<p>Mit all diesen f\u00fcr mich sehr emotionalen Eindr\u00fccken und Erlebnissen im Bewusstsein berichtete Abdelhafid mir von seinem Projekt eines trinationalen Jugendaustauschprogramms im Sommer, vielleicht auch Herbst 2021. Im nordmarokkanischen Al Hoceima an der Grenze zum Rif-Gebirge sollten sich Jugendliche und junge Erwachsene aus Syke, deren polnischer Partnergemeinde Wabrzezno und Al Hoceima zusammenfinden, um mittels interaktiver Workshops zu einem gegenseitigen Austausch zu gelangen. Werte der Toleranz, Solidarit\u00e4t neu zu erleben. Auf die Frage, ob ich Interesse an der Mitgestaltung und Planung des Jugendaustausches h\u00e4tte, willigte ich sofort begeistert ein.<\/p>\n<p>Nicht nur, dass ich zu diesem Zeitpunkt ein generelles Interesse an einem vielf\u00e4ltigen Austauschprogramm besa\u00df. Auch hatte ich bereits viele \u00dcberlegungen hinsichtlich meines zu absolvierenden Praktikums angestellt, dem ich sp\u00e4testens im vierten Semester h\u00e4tte nachkommen sollen. All diejenigen mich reizenden Ideen \u2013 ein Praktikum in einem Museum, einer Organisation mit kulturellem Schwerpunkt \u2013 erwiesen sich mit den zunehmenden Beschr\u00e4nkungen als unrealisierbar. Insofern verhalfen mir meine Erfahrungen und im Laufe der Jahre aufgebauten Kontakte, trotz aller vorhandenen Hindernisse ein in aller Hinsicht vielf\u00e4ltiges Praktikum zu finden. Nicht zuletzt aber auch durch ein gewisses Ma\u00df an Eigeninitiative. Schlie\u00dflich liegt es zun\u00e4chst nicht unbedingt nahe, internationale Jugendarbeit mit einem kulturwissenschaftlichen Studiengang wie den Integrierten Europastudien verbinden zu wollen. Hierbei kamen mir meine pers\u00f6nlichen Erfahrungen und nicht zuletzt Abdelhafids eigenes Interesse an der Geschichte Marokkos zu Gute. Und nicht zuletzt die koloniale Vergangenheit des heutigen Marokkos, die in weiten Teilen des Landes bis heute allgegenw\u00e4rtig ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_2  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_3_5 et_pb_column et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Der Veranstaltungsort des geplanten trinationalen Jugendaustauschs \u2013 Al Hoceima \u2013 befindet sich im Herzen der ehemaligen, teilweise aber bis heute existierenden <em>Plaza de soberania<\/em> \u2013 dem spanischen \u201eHoheitsplatz\u201c und damit dem einstmaligen spanischen Kolonialreich auf afrikanischem Boden. Die Spuren des spanischen Kolonialismus in Marokko lassen sich bis in das 15. Jahrhundert zur\u00fcckverfolgen, die marokkanische Gesellschaft ist bis in unsere Tage von den kolonialen Herrschaftsstrukturen gepr\u00e4gt. Sozial-strukturell durch sprachliche Segmentierung und Minderheiten der ehemaligen \u201eKolonialherren\u201c, durch noch heute zu Spanien geh\u00f6rende Enklaven und durch spanische Architektur. Aber auch \u00f6kologisch durch den Einsatz chemischer Kampfstoffe in der Rif-Rebellion der 1920er Jahre. Damals setzte Spanien tausende Tonnen von Senfgas gegen die rebellierenden Berberst\u00e4mme und andere marokkanischen Volksgruppen ein. Zun\u00e4chst auf dem Schlachtfeld in Form von Handgranaten. Wenig sp\u00e4ter mit Bombardements auf Bazare und Gassen. Bis heute belastet das Senfgas die B\u00f6den marokkanischer Bauern, z\u00e4hlt die Region des Rif-Gebirges zur derjenigen mit der h\u00f6chsten Rate an Krebserkrankungen in Marokko. Die Auswirkungen des Kolonialismus in Marokko sind in vieler Hinsicht pr\u00e4sent.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_2_5 et_pb_column et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_1\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1034\" height=\"494\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Melilla_1909-2.jpg\" alt=\"\" title=\"Melilla_1909 (2)\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Melilla_1909-2.jpg 1034w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Melilla_1909-2-980x468.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/files\/Melilla_1909-2-480x229.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1034px, 100vw\" class=\"wp-image-1084\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Die Alhucemas-Inseln um 1909. Bis heute geh\u00f6rt die Inselgruppe zum spanischen Staat und stellt bis heute eine der s\u00fcdlichsten Milit\u00e4rbasen Spaniens.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_3  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_5  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Vor diesem Hintergrund entwickelte sich die Idee, eine interaktive Auseinandersetzung mit dem spanischen Kolonialismus im Rif-Gebirge und dessen Folgen in das Programm des Jugendaustausches zu integrieren. Abdelhafid, selbst interessiert an einer gr\u00f6\u00dferen Kenntnis \u00fcber die Neue Geschichte der Heimat seiner Familie, schuf mir schlie\u00dflich den hierf\u00fcr n\u00f6tigen Raum. Seit einem halben Jahr nimmt diese Idee einer kritischen, kulturorientierten internationalen Jugendarbeit immer konkretere Formen an. Von Beginn an lie\u00df mich Abdelhafid an diesem Entstehungsprozess teilhaben. Der Antragstellung auf F\u00f6rdergelder beim Ausw\u00e4rtigen Amt ist nun die tats\u00e4chliche Ausarbeitung des Programms gefolgt. Was urspr\u00fcnglich an Sven Linqvists <em>Dig Where You Stand <\/em>orientiert war, hat sich zu einem Pilotprojekt in der internationalen Jugendarbeit entwickelt: Voraussichtlich werden Ende Oktober diesen Jahres Jugendliche und junge Erwachsene daran teilhaben, einem europ\u00e4isch-afrikanischen Ged\u00e4chtnis nachzusp\u00fcren. Und damit zum aktuellen Diskurs um die politische und \u00f6kologische Verantwortung in dekolonialisierten Gebieten beitragen. Gemeinsam werden die Jugendlichen Schaupl\u00e4tze der Rif-Rebellion begehen und sich mit der Identit\u00e4t der Bewohner der Rif-Region auseinandersetzen. Im Zentrum dieser Spurensuche: die eigenst\u00e4ndige Befragung von Zeitzeugen und Erstellung von Filmmaterial.<\/p>\n<p>Mein derzeitiges Praktikum in der Jugendarbeit der Stadt Syke ist damit beides, lokal und gleichzeitig international. Europ\u00e4isch, und gleichzeitig \u00fcber die von der Europ\u00e4ischen Union gesetzten Grenzen hinaus. Unmittelbar in der N\u00e4he meines Heimatortes, und doch wieder an mehreren Orten zugleich. Trotz den Problematiken und Hindernissen, denen wir uns in diesen Zeiten stellen m\u00fcssen. Erfahren habe ich, dass es zweier entscheidender Voraussetzungen bedarf, um ein zufriedenstellendes, interessantes Praktikum zu finden. Einerseits ein gewisses Ma\u00df an Initiative und Kreativit\u00e4t. Andererseits ein Heranziehen der eigenen Erfahrungen und der aufgebauten Beziehungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":13237,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,704242,849407,653,469],"tags":[],"class_list":["post-1076","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-corona","category-florian-wichert","category-praktikum","category-studium"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1076","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13237"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1076"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1076\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1279,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1076\/revisions\/1279"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1076"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1076"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/europablog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1076"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}