Fuß in den Boden verankern, Baunabel zur Wirbelsäule und Schultern nach unten ziehen. Simple Anweisungen, die mir meine Yogalehrerin aufträgt. Dennoch brauche ich meine volle Konzentration, um die diese zu befolgen. Ab und an fehlt mir die Kraft, manchmal auch die Gelenkigkeit. Und ja, es ist anstrengend, sehr sogar!

Ich muss schon manchmal darüber schmunzeln, wie ungelenk ich doch leider bin. Genau das ist der Augenblick, an dem ich sehr froh bin, diesen Yogakurs belegt zu haben. Geahnt habe ich das ja schon länger, dass ich nicht grade aus Gummi bin. Aber hier wird mir noch mal schonungslos vor Augen geführt, dass ich arg eingerostet bin.

Ich habe seit dem laufenden Semester einen Yoga Kurs beim Hochschulsport belegt. Aus taktischen Gründen habe ich den Kurs am Montag Vormittag gebucht. Das ist somit meine erste Veranstaltung in der Woche. Die von mir am regelmäßigsten besuchte übrigens auch. Das hat viele Gründe: Zum Start der Woche mal den Körper richtig zu dehnen, ist für mich der perfekte Auftakt für die Dinge, die in den kommenden Tagen passieren sollen. Vor allem, weil man bei den meisten universitären Verrichtungen auf irgendeinem Stuhl hockt und dabei oft auch noch auf einen Bildschirm glotzt. Es ist auch schon bis zu mir vorgedrungen, dass diese Köperhaltung alles andere als natürlich und obendrein auch noch ungesund ist. Daher bin ich ganz froh einige Übung an die Hand zu bekommen, um Fehlhaltungen entgegenzuwirken.

Ob Krieger, Hund oder Kobra  – bis ich die ganzen Figuren im Yoga einigermaßen behersche, wird wohl noch Zeit ins Land ziehen. Damit steht auch eins fest: Im nächsten Semester bin ich wieder dabei!

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