Die Liste AfA, die bei der diesjährigen SR-Wahl wieder vertreten ist, sieht Großes für die Zukunft deiner Uni, geradezu Revolutionäres. Dazu braucht es eigentlich nur einen Anruf bei Hello Pizza und ’ne Schrotflinte, oder?


EULe: Ihr geht auf eine Revolution, welche drei Dinge nehmt ihr mit?

AfA: Wie wir alle wissen, braucht jede/r Revolutionär/in nur Pizza und Gewehr. Etwas drittes braucht es deshalb nicht.

 

EULe: Wenn ihr nur eine einzige Sache an der Uni ändern könntet, was wäre dies?

AfA: Wir haben ein langes Programm, das ihr zum Beispiel in der Mensa finden könnt. Aber als linke und progressive Liste können wir all das auch auf eine Sache runterbrechen, wir würden für ein wirklich gutes Leben für alle an der Uni sorgen.

 

EULe: Welches Maskottchen würde eure Liste am besten beschreiben?

AfA: In der knapp 30 Jahre alten Geschichte von AfA hatten wir natürlich viele Maskottchen… Eins der gänigsten war Lisa Simpson, wegen des Wortspiels mit der Liste LiSA und natürlich wegen ihres tapferen Einsatzes für Bildung, Wissenschaft und das Gute im Menschen. Zur Zeit bevorzugen wir aber den Action-Dengler, also Jean-Jaques Dengler. Er war mal AStA-Vorsitzender, kandidiert immer noch auf unserer Liste und ist einfach eine Ikone der Bremer Hochschulpolitik.

 

EULe: Die Wahlbeteiligung des letzten Jahres lag bei 9,4%. Was braucht es um die legendäre 10%-Hürde zu überwinden?

AfA: Als demokratisch geprägte Liste liegt uns eine möglichst hohe Wahlbeteiligung natürlich am Herzen. Wir haben bereits in unserer letzten Amtszeit im AStA die Wahlausweise abgeschafft, um eine höhere Beteiligung zu erreichen. Wir sind aber auch überzeugt davon, dass mangelhafte Information der Studis ein Grund für die geringe Beteiligung ist. Wir wollen uns deshalb für ein deutliches Mehr an Transparenz und Offenheit gegenüber allen Studis einsetzen. So wollen wir zum Beispiel wieder mehr in die Presseförderung investieren und eine listenunabhänige AStA-Zeitung reanimieren. Außerdem sorgt in unseren Augen das komplizierte Wahlsystem dafür, dass kaum jemand wirklich versteht, wie sich die abgegebene Stimme auswirkt. Hier muss etwas passieren und das hat der jetztige AStA versäumt. Deshalb haben wir für diese Wahl einen möglichst neutralen Leitfaden in sieben Bildern erstellt, um zu erklären, was welches Gremium macht und was die Studis eigentlich wählen. Diesen kleinen Cartoon findet ihr bei Facebook in unserer Veranstaltung Uniwahlen 2017.

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