{"id":20091,"date":"2026-10-05T21:21:54","date_gmt":"2026-10-05T19:21:54","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/?p=20091"},"modified":"2026-10-05T21:21:54","modified_gmt":"2026-10-05T19:21:54","slug":"9-to-5-statt-semesterferien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/2026\/10\/05\/9-to-5-statt-semesterferien\/","title":{"rendered":"9-to-5 statt Semesterferien"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Semesterferien. Das klingt erstmal ziemlich gut\u2026keine 8-Uhr-Vorlesungen, keine Lernpl\u00e4ne, keine Klausuren und endlich ganz viel Zeit f\u00fcr die Dinge, die w\u00e4hrend des Semesters liegen geblieben sind.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zumindest in der Theorie. Denn schnell bemerkt man das die ein oder andere Klausur auf einmal nach hinten geschoben ist und man doch noch b\u00fcffeln muss! Und was passiert eigentlich, wenn die Semesterferien pl\u00f6tzlich aus einer Vollzeitstelle bestehen? Wenn man f\u00fcnf Tage die Woche im Praktikum sitzt, vielleicht daf\u00fcr sogar in eine andere Stadt zieht und nebenbei trotzdem noch lernen, Hausarbeiten schreiben, oder einen Nebenjob organisieren und irgendwie auch ein bisschen Freizeit haben m\u00f6chte? An genau dieser Steller wird einem dann mehr als deutlich bewusst, dass Semesterferien nicht automatisch Ferien sind!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Gerade wenn man ein Pflichtpraktikum, f\u00fcr sein Studium absolvieren muss, l\u00e4sst sich die vorlesungsfreie Zeit oft nicht einfach frei gestalten. Und auch wenn ein Vollzeitpraktikum eine tolle M\u00f6glichkeit ist, praktische Erfahrungen zu sammeln, kann die Kombination mit dem restlichen Studium manchmal ganz sch\u00f6n herausfordernd sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Auch ich musste diesen Punkt im Studium bereits bestreiten, deshalb k\u00f6nnt ihr im folgenden hier ein paar Dinge lesen, die ich gerne vorher gewusst h\u00e4tte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><b>1. Das Praktikum nicht einfach irgendwo in die Semesterferien quetschen<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wenn man die M\u00f6glichkeit hat, sich den Zeitraum f\u00fcr das Praktikum ein bisschen auszusuchen, lohnt es sich, vorher einen Blick auf den gesamten Semesterplan zu werfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Denn ein Vollzeitpraktikum und Klausuren gleichzeitig ist eine Kombination, die man sich auf dem Papier vielleicht noch sch\u00f6nreden kann, nur in der Realit\u00e4t m\u00f6chte man sie eher vermeiden. Wenn m\u00f6glich, w\u00fcrde ich deshalb versuchen, das Praktikum in eine Phase zu legen, in der keine oder eher wenige Klausuren mehr anstehen. Gerade bei einem Pflichtpraktikum lohnt sich die fr\u00fchzeitige Planung, denn wenn der Praktikumszeitraum einmal feststeht, l\u00e4sst sich daran sp\u00e4ter oft nicht mehr so viel \u00e4ndern. Bei Hausarbeiten kann die Situation etwas entspannter sein, wenn es nicht zu viele sind und man gut vorgesorgt hat. Das Wort \u201etheoretisch\u201c ist hier allerdings ziemlich wichtig, denn welches Pensum man schafft ist ein ganz eigener Ma\u00dfstab und l\u00e4sst sich nicht an Anderen messen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><b>2. Hausarbeiten nicht f\u00fcr die Ferien aufheben<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\u201eDas mache ich einfach in den Semesterferien.\u201c Ein Satz, den wahrscheinlich viele Studierende schon mehr als einmal gesagt haben. Und manchmal funktioniert es auch. Wenn man allerdings gleichzeitig ein Vollzeitpraktikum macht, sieht die Sache etwas anders aus. Denn acht Stunden Praktikum am Tag klingen erstmal gar nicht nach so viel. Dazu kommen aber noch der Arbeitsweg, Einkaufen, Kochen, Haushalt und alles andere, was im normalen Leben eben so anf\u00e4llt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wenn man dann also um 18 Uhr nach Hause kommt, ist die Motivation, noch drei Stunden wissenschaftliche Literatur zu lesen, vielleicht nicht mehr ganz so gro\u00df\u2026 Deshalb w\u00fcrde ich Hausarbeiten, die in diesen Zeitraum fallen, m\u00f6glichst schon w\u00e4hrend des Semesters gut vorbereiten. Das bedeutet nicht unbedingt, dass die komplette Hausarbeit schon vor Beginn des Praktikums fertig sein muss. Aber Thema festlegen, erste Literatur suchen, eine grobe Gliederung erstellen oder vielleicht schon ein paar Seiten schreiben, kann sp\u00e4ter unglaublich viel Stress ersparen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><b>3. Deadlines lieber einmal zu viel als einmal zu wenig aufschreiben<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Gerade wenn man mehrere Dinge gleichzeitig macht, verliert man schnell den \u00dcberblick.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Deshalb, alle wichtigen Termine vorher in den Kalender eintragen! Nicht nur die Abgabe der Hausarbeit, sondern am besten auch kleinere Zwischenziele. Wann m\u00f6chte ich das Thema festgelegt haben? Wann soll die Literatur stehen? Bis wann m\u00f6chte ich die Gliederung fertig haben? Wann muss ich mit dem Schreiben beginnen? So hat man einen konkreten Plan vor sich und verliert sich nicht im Alltagswahnsinn.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><b>4. Eine andere Stadt bedeutet noch ein bisschen mehr Organisation<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wenn das Praktikum nicht am eigenen Wohnort oder in Bremen stattfindet, kommt noch eine weitere kleine Herausforderung dazu: Man muss pl\u00f6tzlich einen komplett neuen Alltag organisieren.Wo wohne ich? Wie komme ich zum Praktikumsplatz? Wo kann ich einkaufen? Wo kann ich lernen? Gerade wenn neben dem Praktikum noch Hausarbeiten anstehen, w\u00fcrde ich mir vorher schonmal ein paar Gedanken zu der neuen Stadt machen. Wichtig ist vor allem, sich nicht immer darauf zu verlassen, dass sich das alles irgendwie von selbst ergibt. Ein bisschen Planung kann auch hier wunder bewirken.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><b>5. Nicht jede freie Minute muss produktiv sein<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wenn man schon den ganzen Tag im Praktikum war, entsteht schnell das Gef\u00fchl, dass man abends doch noch \u201eetwas schaffen\u201c m\u00fcsste. Noch an der Hausarbeit arbeiten; Noch Sport machen; Noch die Wohnung aufr\u00e4umen; Noch die Mails beantworten. Und pl\u00f6tzlich ist es 22:30 Uhr und man fragt sich, wann eigentlich der Tag vorbei war. Deshalb ist es wichtig auch bewusst Freizeit einzuplanen.Wenn du f\u00fcr dein Praktikum in eine andere Stadt ziehst, solltest du nicht nur den Weg zwischen Unterkunft und Arbeitsplatz kennenlernen. Geh auch mal spazieren, probier ein Caf\u00e9 aus, triff Menschen oder erkunde die Stadt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ein Vollzeitpraktikum w\u00e4hrend der Semesterferien kann anstrengend sein. Gleichzeitig ist es eine richtig gute M\u00f6glichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln, Kontakte zu kn\u00fcpfen und vielleicht herauszufinden, ob ein bestimmter Bereich \u00fcberhaupt zu einem passt. Also lasst euch nicht davon abschrecken, durch gute Planung und Struktur l\u00e4sst sich auch diese Zeit sehr sch\u00f6n gestalten!<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Semesterferien. Das klingt erstmal ziemlich gut\u2026keine 8-Uhr-Vorlesungen, keine Lernpl\u00e4ne, keine Klausuren und endlich ganz viel Zeit f\u00fcr die Dinge, die w\u00e4hrend des Semesters liegen geblieben sind.\u00a0 Zumindest in der Theorie. Denn schnell bemerkt man das die ein oder andere Klausur auf einmal nach hinten geschoben ist und man doch noch b\u00fcffeln muss! 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