{"id":19784,"date":"2026-02-01T23:41:01","date_gmt":"2026-02-01T22:41:01","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/?p=19784"},"modified":"2026-02-01T23:41:01","modified_gmt":"2026-02-01T22:41:01","slug":"clubs-und-ags-studentische-aktivitaeten-an-der-uni-bremen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/2026\/02\/01\/clubs-und-ags-studentische-aktivitaeten-an-der-uni-bremen\/","title":{"rendered":"Clubs und AGs \u2013 studentische Aktivit\u00e4ten an der Uni Bremen"},"content":{"rendered":"<p>Wenn ich an meine voruniversit\u00e4re Zeit zur\u00fcckdenke und mich erinnere, wie ich mir damals das Leben als Studentin ausgemalt habe, dann merke ich, dass meine Erwartungen durchaus in vielerlei Hinsicht erf\u00fcllt wurden. Ich bin selbstst\u00e4ndig, kann meine Kurse zeitlich flexibel belegen, der Umgang mit meinen Dozierenden ist von gegenseitigem Respekt und Freundlichkeit gepr\u00e4gt und vor allem: Ich w\u00e4hle meine Studieninhalte gr\u00f6\u00dftenteils selbst und lerne Dinge, die mich wirklich interessieren. Insgesamt macht mir das Studileben trotz stressiger Pr\u00fcfungsphasen oder gelegentlicher organisatorischer Schwierigkeiten gro\u00dfen Spa\u00df. Doch nat\u00fcrlich muss ich auch zugeben, dass in manchen Aspekten die Realit\u00e4t der Vorstellung doch ein wenig hinterherhinkt. Besonders deutlich wird mir das, wenn ich mal wieder einen amerikanischen Collegefilm anschmei\u00dfe und den Protagonisten dabei zuschaue, wie sie den Eintritt in ihr Studienleben meistern.<\/p>\n<p>Egal ob Beca in <em>Pitch Perfect<\/em>, Rory in <em>Gilmore Girls<\/em> oder gar Mike in <em>Die Monster Uni<\/em>, sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind Mitglieder*innen in studentischen Clubs an ihren Unis \u2013 Beca singt in einer a cappella-Gruppe, Rory schreibt f\u00fcr die Uni-Zeitung und Mike ist Mitglied einer Studentenverbindung. Nat\u00fcrlich gibt es noch unz\u00e4hlige weitere Beispiele.<br \/>\nAll diese Figuren und ihre Erlebnisse auf dem Campus haben mein Bild vom Studienalltag gepr\u00e4gt und Erwartungen geweckt, die mich nun, da ich tats\u00e4chlich studiere, mit Wehmut erf\u00fcllen. Wie gerne w\u00e4re ich auch Mitglied in einer studentischen Gruppe! Einem Buchclub vielleicht, einer AG von Film- und Serienbegeisterten oder einer kleinen Community von Hundefreunden? Nat\u00fcrlich wei\u00df ich, dass Hollywoodproduktionen nicht gerade den realistischen Unialltag abbilden. Doch Clubs und AGs existieren nat\u00fcrlich auch im richtigen Leben an zahlreichen Unis. Einige Universit\u00e4ten weisen gleich eine ganze Sammlung verschiedenster Vereinigungen auf, die f\u00fcr jedes Interesse und jeden Studi etwas zu bieten haben, von Sportskanone \u00fcber Leseratte bis hin zu Debattierchampion.<br \/>\nNat\u00fcrlich hat auch die Uni Bremen ein paar M\u00f6glichkeiten, pers\u00f6nlichen Interessen nachzugehen. Es gibt zum Beispiel ein Universit\u00e4tsorchester, ein Campuskino und nat\u00fcrlich die zahlreichen Hochschulsportangebote. Aber richtige Clubs, in denen sich einfach aus Spa\u00df an der Sache mit Gleichgesinnten ausgetauscht wird, sind im Vergleich zu manch anderen Unis eher sp\u00e4rlich ges\u00e4t. Besonders deutlich wird das mit Blick ins Ausland. So kann unsere Redakteurin Antonia davon berichten, dass sie w\u00e4hrend ihres Aufenthalts an der Uni in Oslo den sogenannten Association Day miterlebt hat, an dem sich auf dem Campus die zahllosen Clubs und AGs mit jeweils eigenem Stand vorstellen, \u00e4hnlich einer Messe.<\/p>\n<div id=\"attachment_19787\" style=\"width: 179px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-19787\" class=\"wp-image-19787 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/IMG_5543-169x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/IMG_5543-169x300.jpeg 169w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/IMG_5543-582x1030.jpeg 582w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/IMG_5543-768x1360.jpeg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/IMG_5543-867x1536.jpeg 867w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/IMG_5543-1157x2048.jpeg 1157w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/IMG_5543-847x1500.jpeg 847w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/IMG_5543-398x705.jpeg 398w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/IMG_5543.jpeg 1169w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><p id=\"caption-attachment-19787\" class=\"wp-caption-text\">Viele von euch w\u00fcrden sich \u00fcber mehr Clubs und AGs freuen<\/p><\/div>\n<p>Warum gibt es so etwas also nicht auch in Bremen? Nun, zum Beispiel ist unsere Uni seit jeher mit ihrem \u201eBremer Modell\u201c f\u00fcr flache Hierarchien und eine progressive Ausrichtung bekannt und steht damit den alteingessessenen Universit\u00e4ten mit elit\u00e4ren Studentenverbindungen gegen\u00fcber. Doch Clubs m\u00fcssen ja nicht unbedingt versnobt und spie\u00dfig sein \u2013 sie k\u00f6nnen auch entspannte und aufgeschlossene M\u00f6glichkeiten zum Kn\u00fcpfen neuer Kontakte und mehr Spa\u00df an der Uni sein! Denn mehr Spa\u00df an der Uni bedeutet auch mehr Spa\u00df am Studium und damit eine insgesamt gl\u00fccklichere Studienerfahrung. Ich w\u00fcnsche mir regelm\u00e4\u00dfige Treffen mit netten Studis, die meine Interessen teilen, ohne Verpflichtungen oder Leistungsdruck. Ein richtiges, klischeehaftes Studileben, eben. Und wie es aussieht, bin ich da nicht alleine; wir haben euch auf Instagram gefragt, wie ihr zu der relativ sp\u00e4rlichen Auswahl studentischer Clubs und AGs an der Uni Bremen steht und es hat sich herausgestellt, dass viele von euch eine breitere Auswahl abseits von Hochschulpolitik oder Hochschulsportkursen ebenfalls begr\u00fc\u00dfen w\u00fcrden. Es w\u00fcrde sich also lohnen, das Angebot von Clubs etwas auszubauen. Doch wie?<\/p>\n<p>Damit sich unser aller Studienerfahrung verbessert, m\u00fcssen wir auch selbst aktiv werden. Du m\u00f6chtest Teil eines Buchclubs sein? Einer DnD-Gruppe? Einer Feminismus-AG? Egal, welches Interesse du hast, es gibt mit Sicherheit andere Studis, die dein Hobby teilen und sich dir anschlie\u00dfen w\u00fcrden. Also warum gr\u00fcndest du die entsprechende Gruppe nicht selbst? Eine einfache M\u00f6glichkeit hierzu findest du in stud.ip unter \u201eCommunity\u201c &gt; \u201eStudiengruppen\u201c. Hier kannst du ganz leicht eine eigene Gruppe gr\u00fcnden, alle wichtigen Informationen angeben und festlegen, ob sie offen oder geschlossen sein soll. Um deine Idee an der Uni bekannt zu machen, kannst du dich der M\u00f6glichkeit traditioneller Flyer und Poster bedienen, aber nat\u00fcrlich sind vor allem die sozialen Medien ein wichtiges Mittel zur Verbreitung deiner Neugr\u00fcndung. Du kannst dich auch bei uns melden, wenn du einen Club hast, der f\u00fcr neue Mitglieder offen ist. Gerne posten wir deine Idee auf Instagram!<\/p>\n<p>Wie ist deine Sicht auf das Thema? Wie empfindest du das Clubangebot der Bremer Uni und gibt es Angebote, die du dir w\u00fcnschen w\u00fcrdest? Schreib uns gerne einen Kommentar hier oder auf Instagram!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich an meine voruniversit\u00e4re Zeit zur\u00fcckdenke und mich erinnere, wie ich mir damals das Leben als Studentin ausgemalt habe, dann merke ich, dass meine Erwartungen durchaus in vielerlei Hinsicht erf\u00fcllt wurden. 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