{"id":19515,"date":"2025-08-11T23:50:59","date_gmt":"2025-08-11T21:50:59","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/?p=19515"},"modified":"2025-08-11T23:50:59","modified_gmt":"2025-08-11T21:50:59","slug":"sparen-sparen-sparen-studentenbudget-meistern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/2025\/08\/11\/sparen-sparen-sparen-studentenbudget-meistern\/","title":{"rendered":"Sparen, sparen, sparen! \u2013 Studentenbudget meistern"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Welcher Studi kennt es nicht: Am Ende des Monats ist das Konto wieder g\u00e4hnend leer. Das Geld ist in Konzerttickets, spontane Kurztrips und den dritten Matcha-Latte der Woche im Lieblingscaf\u00e9 geflossen \u2013 und die Spardose wurde wieder mal links liegen gelassen. F\u00fcr gesunde Eink\u00e4ufe oder den n\u00e4chsten Semesterbeitrag bleibt dann oft nur noch das Kleingeld. Aber ganz ehrlich: Warum auf die sch\u00f6nen Dinge verzichten, wenn man mit den richtigen Tipps auch Geld sparen kann?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><b>1. \u201eToo Good To Go\u201c<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie man gleichzeitig Geld sparen, leckeres Essen genie\u00dfen und auch noch etwas Gutes tun kann? Ganz einfach: Indem man Lebensmittel vor der Tonne rettet. Einen Spartipp, den ich vor allem in meinem Studentenalltag in Norwegen zu sch\u00e4tzen gelernt habe \u2013 und den ich definitiv auch hier in Bremen beibehalten werde \u2013, bietet die App \u201eToo Good To Go\u201c. Gerade als StudentIn k\u00f6nnen die Ausgaben f\u00fcr Lebensmittel schnell h\u00f6her ausfallen, als einem lieb ist. Mit Too Good To Go l\u00e4sst sich das deutlich abfedern: \u00dcber die sehr unkomplizierte App kann man f\u00fcr kleines Geld \u2013 oft schon ab 4 bis 5 Euro \u2013 sogenannte \u201e\u00dcberraschungst\u00fcten\u201c kaufen. Darin steckt Essen, das am Ende des Tages sonst weggeschmissen werden w\u00fcrde. Besonders gerne habe ich das bei B\u00e4ckereien gemacht: F\u00fcr 5 Euro habe ich dort prall gef\u00fcllte T\u00fcten bekommen \u2013 manchmal mit einem ganzen St\u00fcck Brot und einer guten Auswahl an s\u00fc\u00dfen Backwaren. Wenn man das Brot gleich in Scheiben schneidet und einfriert, hat man oft noch wochenlang etwas davon. Aber nicht nur B\u00e4ckereien machen mit: Auch Restaurants, Caf\u00e9s und Superm\u00e4rkte bieten regelm\u00e4\u00dfig solche T\u00fcten oder \u00c4hnliches an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nat\u00fcrlich sollte man bedenken, dass es sich um \u00dcberraschungst\u00fcten handelt \u2013 der Inhalt variiert, und man hat meist keinen Einfluss darauf, was genau man bekommt. F\u00fcr besonders w\u00e4hlerische Esser ist das vielleicht nicht immer ideal. Unterm Strich spart man aber mit diesem Tipp nicht nur bares Geld, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung. Eine Win-win-Situation, von der man im Studium gar nicht genug haben kann!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><b>2. Secondhand shoppen \u2013 nachhaltig und g\u00fcnstig<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mode muss nicht teuer sein \u2013 und schon gar nicht neu. Secondhand-L\u00e4den sind nicht nur eine tolle M\u00f6glichkeit, den Geldbeutel zu schonen, sondern auch eine nachhaltige Alternative zu Fast Fashion. Der Begriff \u201eThrifting\u201c kommt urspr\u00fcnglich aus dem Englischen und leitet sich vom Wort thrift ab, was so viel wie \u201eSparsamkeit\u201c oder \u201eHaushalten\u201c bedeutet. In den letzten Jahren ist diese Art des Shoppen-Gehens regelrecht zum Trend geworden und hat auch in Deutschland einen richtigen Aufschwung erlebt, befeuert durch Social Media, Nachhaltigkeitsbewegungen und den Wunsch nach individuellerem Stil.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bremen hat in dieser Hinsicht einiges zu bieten: Defibrillator, Hello Good Buy oder der Antiquariatsbuchladen \u201eDas Haus der B\u00fccher\u201c sind nur ein paar Beispiele f\u00fcr ein gutes und g\u00fcnstiges Shoppingerlebnis. Das Sch\u00f6ne am \u201eThrifting\u201c ist, dass jedes St\u00fcck eine kleine Geschichte hat \u2013 und man oft echte Einzelst\u00fccke findet, die es so in keinem Kaufhaus gibt. Au\u00dferdem macht es Spa\u00df, sich einfach mal durch Kleiderstangen zu st\u00f6bern, ohne dass einem bei jedem Griff der Preis den Atem raubt. Wer ein Auge f\u00fcr Schn\u00e4ppchen hat, kann hier mit etwas Geduld richtig gute Funde machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Und mal ehrlich: Es f\u00fchlt sich doch gleich doppelt gut an, wenn man etwas Sch\u00f6nes tr\u00e4gt und dabei wei\u00df, dass man nicht nur gespart, sondern auch Ressourcen geschont hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><b>3. Das Semesterticket voll ausnutzen<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Semesterticket ist im Uni-Alltag oft selbstverst\u00e4ndlich \u2013 dabei steckt darin so viel mehr als nur der Weg zur Vorlesung. Mit dem Deutschlandticket kommst du von Bremen aus g\u00fcnstig quer durchs Land \u2013 perfekt f\u00fcr kleine Auszeiten, ohne das gro\u00dfe Geld auszugeben. Von hier aus sind zum Beispiel Berlin (mit Abstecher nach Potsdam), Cuxhaven (Strandtag!), Schwerin (ein Schlossbesuch!) oder Flensburg gut machbar. Einfach fr\u00fch morgens starten, mit Snacks eindecken und zwei bis drei Tage lang eine andere Stadt erkunden. Gerade wenn man mal eine kleine Auszeit vom Unistress braucht, sind solche Ausfl\u00fcge Gold wert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mein Tipp: Plant nicht nur gro\u00dfe Ausfl\u00fcge, sondern nutzt das Ticket auch f\u00fcr spontane Mini-Abenteuer. Eine kleine Tour ins Umland kann oft genauso erholsam sein wie ein paar mehr Urlaubstage. Daf\u00fcr eignen sich sehr gut: Hamburg (in knapp einer Stunde in der wundersch\u00f6nen Hafenstadt), Oldenburg (gem\u00fctliche und fu\u00dfl\u00e4ufige Innenstadt), Worpswede (auch als K\u00fcnstlerdorf bekannt, mit schnuckeligen L\u00e4dchen zum Bummeln).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Welche Orte habt ihr schon mit eurem Ticket entdeckt? Schreibt\u2019s gerne in die Kommentare!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Sparen muss also nicht hei\u00dfen, auf Lebensqualit\u00e4t zu verzichten \u2013 im Gegenteil. Wer ein bisschen kreativ ist, kann im Studium nicht nur clever mit dem Budget umgehen, sondern gleichzeitig neue Erfahrungen sammeln, leckeres Essen genie\u00dfen und die Umgebung entdecken. Am Ende sind es genau diese Erlebnisse, die das Studentenleben besonders machen \u2013 und die bleiben auch lange, nachdem das Konto sich erholt hat!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welcher Studi kennt es nicht: Am Ende des Monats ist das Konto wieder g\u00e4hnend leer. Das Geld ist in Konzerttickets, spontane Kurztrips und den dritten Matcha-Latte der Woche im Lieblingscaf\u00e9 geflossen \u2013 und die Spardose wurde wieder mal links liegen gelassen. F\u00fcr gesunde Eink\u00e4ufe oder den n\u00e4chsten Semesterbeitrag bleibt dann oft nur noch das Kleingeld. 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