{"id":19184,"date":"2024-11-25T17:01:47","date_gmt":"2024-11-25T16:01:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/?p=19184"},"modified":"2024-11-25T17:01:47","modified_gmt":"2024-11-25T16:01:47","slug":"slow-consumption-wenn-weniger-mehr-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/2024\/11\/25\/slow-consumption-wenn-weniger-mehr-ist\/","title":{"rendered":"slow consumption-wenn weniger mehr ist"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Die Weihnachtszeit steht vor der T\u00fcr, und mit ihr eine der umstrittensten Traditionen des modernen Konsums: der Black Friday. Jedes Jahr lockt dieser Tag mit vermeintlich unschlagbaren Angeboten, die dazu verleiten, gedankenlos zuzuschlagen \u2013 oft f\u00fcr Dinge, die wir weder wirklich brauchen noch lange nutzen. Doch wie w\u00e4re es, dieses Jahr einen Gang zur\u00fcckzuschalten und den Gedanken der <\/span><span class=\"s2\">slow consumption<\/span><span class=\"s1\"> zu leben?<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Slow Consumption ist die bewusste Gegenbewegung zur Wegwerfgesellschaft und dem blinden Konsum. Es geht darum, achtsam zu konsumieren: Qualit\u00e4t vor Quantit\u00e4t zu stellen, Ressourcen zu schonen und sich der sozialen und \u00f6kologischen Auswirkungen unseres Konsumverhaltens bewusst zu werden. Statt Schn\u00e4ppchenjagd und Massenkauf steht der bewusste, nachhaltige Umgang mit Produkten und Dienstleistungen im Mittelpunkt.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Black Friday steht quasi als Synonym f\u00fcr Konsum und Kaufrausch. Wenn wir unser Leben nachhaltig gestalten wollen, passt dies aber nicht dazu. Statt bei gro\u00dfen, internationalen Firmen zu konsumieren sollten wir uns vielleicht darauf besinnen lokal bzw. regional zu kaufen und kleine L\u00e4den zu unterst\u00fctzen. Das muss aber nicht immer teuer bedeuten. Oftmals haben auch diese L\u00e4den Rabatte und Angebote. Deshalb lohnt es sich definitiv, dort mal vorbeizuschauen. Au\u00dferdem spart man so an Versand und schont die Umwelt auch in diesem Faktor. Gerade zur Weihnachtszeit lohnt es sich vielleicht auch recycelte oder selbstgemachte Dinge zu verschenken. Auch Zeit zu verschenken, k\u00f6nnte eine gute Alternative zum altbekannten Konsum sein. Meistens haben diese Dinge auch einen gr\u00f6\u00dferen Mehrwert, weil sie Zeit und Liebe brauchen. Ich habe zum Beispiel k\u00fcrzlich mit dem Stricken angefangen und freue mich jetzt schon darauf, meine Liebsten mit selbstgestrickten Schals und Socken zu beschenken. Ihr k\u00f6nntet ja auch mal beim Kleidertausch<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>vorbeischauen, den wir \u00f6fter mal in unserer Story ank\u00fcndigen. Schlie\u00dflich soll Weihnachten eine besinnliche und entspannende Zeit sein und nicht v\u00f6llig im Einkaufsstress untergehen. Wir verbrauchen jetzt schon mehr Ressourcen als auf unserem Planeten verf\u00fcgbar sind und der Black Friday wirkt dem nun nicht wirklich entgegen. Slow Consumption ist ein Schritt, um diesem Trend entgegenzuwirken.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Black Friday und Weihnachten m\u00fcssen also nicht im Widerspruch zu Nachhaltigkeit stehen \u2013 sie k\u00f6nnen vielmehr eine Gelegenheit sein, Slow Consumption zu praktizieren.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Also: Lasst uns diesen Winter mit Bedacht konsumieren. Und in dem Sinne: weniger ist mehr.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Weihnachtszeit steht vor der T\u00fcr, und mit ihr eine der umstrittensten Traditionen des modernen Konsums: der Black Friday. Jedes Jahr lockt dieser Tag mit vermeintlich unschlagbaren Angeboten, die dazu verleiten, gedankenlos zuzuschlagen \u2013 oft f\u00fcr Dinge, die wir weder wirklich brauchen noch lange nutzen. 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