{"id":19072,"date":"2024-08-22T17:19:21","date_gmt":"2024-08-22T15:19:21","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/?p=19072"},"modified":"2024-08-22T17:19:21","modified_gmt":"2024-08-22T15:19:21","slug":"tauche-ab-ins-sommerloch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/2024\/08\/22\/tauche-ab-ins-sommerloch\/","title":{"rendered":"Tauche ab ins SOMMERLOCH"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Die vorlesungsfreie Zeit h\u00e4lt schon eine ganze Weile an und vermutlich sind nun auch die letzten Klausuren und Hausarbeiten geschrieben. <strong>Daher lasst es uns gemeinsam ganz herzlich das gro\u00dfe Sommerloch begr\u00fc\u00dfen. <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Diesem mag nat\u00fcrlich nur ein gewisser Anteil der Studierenden begegnen, welche nicht mit Arbeit oder Kinderbetreuung konfrontiert sind oder aber in der gl\u00fccklichen Position sind, sich in einem der sch\u00f6neren Teile unseres Planeten eine gute Zeit zu machen. Doch was ist mit uns Daheimgebliebenen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Selbstredend ist es nicht allen von uns verg\u00f6nnt, den finanziellen Spielraum f\u00fcr einen spontanen Auslandsaufenthalt zu besitzen<\/strong> \u2013 und nicht jede:r m\u00f6chte dies \u00fcberhaupt. Auch, wenn kein Zeitpunkt besser f\u00fcr einen l\u00e4ngeren Urlaub zwischen den Semestern erscheint, stellt sich doch die Frage, wie Erholung auch (oder gerade) Zuhause effektiv stattfinden kann. Klar, ein paar Tage (oder Wochen) Bingewatching k\u00f6nnen durchaus Balsam f\u00fcr K\u00f6rper und Seele sein, besonders lang wird dieser Effekt aber vermutlich nicht anhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>In letzter Zeit habe ich mich vermehrt mit dem Thema Erholung besch\u00e4ftigt<\/strong>, was wohl daran liegen k\u00f6nnte, dass ich mich gerade am Ende meines Bachelors und kurz vor Beginn meines Masters befinde. Wer wei\u00df. So richtig Urlaub machen finde ich aber anstrengend; da w\u00e4re erst einmal all die Organisation, die es f\u00fcr einen gelungenen Urlaub von der Buchung bis hin zum Tiersitting braucht, das stresst ja schon wieder \u2013 und wer wei\u00df, was einen da vor Ort wirklich erwartet. Ungeahnter L\u00e4rm, unbequeme Betten, verregnete Tage\u2026 Ihr merkt schon, ich bin nicht so der Typ \u201eabenteuerlustig\u201c. Aber etwas Erholung vor dem neuen Semester darf es dann doch sein &#8211; nur, wie k\u00f6nnte die am besten aussehen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Was ich an dieser Stelle begonnen habe, ist zu definieren, <strong>welcher \u201eUrlaubstyp\u201c ich bin.<\/strong> Zumindest ganz grob. Das ist besonders wichtig, da Urlaub und Erholung f\u00fcr jede:n etwas anderes bedeuten k\u00f6nnen. So kann ich es mir kaum vorstellen, aber St\u00e4dtetrips bringen f\u00fcr viele genau die Erholung und Abwechslung vom Alltag, die sie gerade brauchen. <strong>Ihr habt nur wenig davon, euch auf eine Form von Urlaub oder vermeintlicher Erholung einzulassen, die eurem Typ komplet<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-19073 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/Design-ohne-Titel3-1-300x300.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/Design-ohne-Titel3-1-300x300.png 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/Design-ohne-Titel3-1-1030x1030.png 1030w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/Design-ohne-Titel3-1-80x80.png 80w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/Design-ohne-Titel3-1-768x768.png 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/Design-ohne-Titel3-1-36x36.png 36w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/Design-ohne-Titel3-1-180x180.png 180w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/Design-ohne-Titel3-1-705x705.png 705w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/Design-ohne-Titel3-1.png 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><strong>t widerspricht.<\/strong> Und nur, weil man im Sommer wegf\u00e4hrt, \u201eweil man das so macht\u201c, muss das f\u00fcr euch nicht der richtige Weg sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Viel erholsamer kann es sein, sich eine gezielte Auszeit von Dingen zu nehmen, die ansonsten Stress verursachen<\/strong>. In diesem Falle ist das sicherlich das Studium, aber eben auch Nebenjobs oder sonstige Verpflichtungen, Papierkram und so weiter. Wird diese bewusste Auszeit dann noch mit positiven Inhalten gef\u00fcllt, aus denen neue Energie gesch\u00f6pft werden kann, steht der effektiven Erholungspause nichts mehr im Wege.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Diese Pause muss nicht einmal besonders lang sein<\/strong>; bereits wenige Tage reichen f\u00fcr einen positiven Erholungseffekt aus, wie in Studien in Bezug auf die Erholung im Urlaub gezeigt werden konnte. Schon nach etwa drei Tagen kam es dabei zu keinem weiteren Anstieg der wahrgenommenen Erholung, der Peak war also erreicht, oder auch \u201ebesser wird\u2019s nicht\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Weitere Faktoren, die in das Thema effektive Erholung mit reinspielen, w\u00e4ren noch das <strong>Recovery Paradox<\/strong> und der aus der Psychologie bekannte <strong>Fade-Out-Effekt<\/strong>. So besagt das Recovery Paradox, dass insbesondere zu den Zeiten, in denen wir am meisten Stress versp\u00fcren und die Erholung am dringendsten br\u00e4uchten, es uns am schwersten f\u00e4llt, uns auf diese einzulassen. Kennen wir sicher alle, oder? Mit dem Fade-Out-Effekt ist in diesem Kontext gemeint, dass die erlangte Erholung nach Beendigung des Urlaubes kontinuierlich und auch recht schnell wieder abnimmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Jetzt klingt das mit dem effektiven Erholen doch nicht mehr ganz so einfach, muss es aber gar nicht sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">So kann es vor der Auszeit vom Alltag einen positiven Effekt haben, <strong>erst einmal alles um einen herum in Ordnung zu bringen<\/strong>. Das k\u00f6nnen noch dringende To-Dos sein, das chaotische WG-Zimmer oder auch einfach das Verfassen einer Liste, was nach der Erholungsphase gezielt erledigt werden soll. Es reicht aus, wenn die folgende Auszeit nur ein paar Tage anh\u00e4lt, sofern diese wirklich zur Erholung genutzt wird. <strong>Das kann durch alles M\u00f6gliche geschehen, das euch gerade guttut und vielleicht in irgendeiner Weise erf\u00fcllt.<\/strong> Vielleicht plant ihr eine Fahrt entlang des Torfkanals, nehmt eine Leinwand mit in den B\u00fcrgerpark oder backt eine aufwendige Torte. Je weiter weg vom Alltag, desto besser.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Die Erholung wird vermutlich nicht f\u00fcr das gesamte Wintersemester reichen \u2013 was aber auch nicht schlimm ist.<\/strong> Im besten Falle schafft ihr es, euch <strong>positive Erinnerungen und vielleicht die eine oder andere neue Angewohnheit aus eurer Pause<\/strong> mit in den neuen Studienabschnitt zu nehmen, von dem ihr auch zwischendurch profitieren k\u00f6nnt. Und wie wir bereits gelernt haben, reichen ja auch k\u00fcrzere Auszeiten, um zu regenerieren, also auch lange Wochenenden oder die Zeit zwischen den Jahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es m\u00fcssen nicht immer drei Wochen Mallorca sein &#8211; zumindest nicht f\u00fcr alle von uns.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vorlesungsfreie Zeit h\u00e4lt schon eine ganze Weile an und vermutlich sind nun auch die letzten Klausuren und Hausarbeiten geschrieben. Doch wie k\u00f6nnen wir das gro\u00dfe Sommerloch nutzen, um wirklich erholt in das neue Semester zu starten und das ganz ohne teure Auslandsaufenthalte? Dass es dazu gar nicht so viel braucht, lest ihr hier. <\/p>\n","protected":false},"author":12514,"featured_media":19074,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[580333],"tags":[1023243,1023245,26054,1023244,21185,1023242,36935,26177],"class_list":["post-19072","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-studileben","tag-erholung","tag-fade-out-effekt","tag-pause","tag-recovery-paradox","tag-semesterferien","tag-sommerloch","tag-urlaub","tag-vorlesungsfreie-zeit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19072","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12514"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19072"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19072\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19076,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19072\/revisions\/19076"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19074"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19072"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19072"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19072"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}