{"id":1795,"date":"2014-10-15T12:01:58","date_gmt":"2014-10-15T10:01:58","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/?p=1795"},"modified":"2016-11-02T10:58:51","modified_gmt":"2016-11-02T09:58:51","slug":"vorgestellt-die-kleinen-aber-feinen-unterschiede","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/2014\/10\/15\/vorgestellt-die-kleinen-aber-feinen-unterschiede\/","title":{"rendered":"Vorgestellt: Die kleinen aber feinen Unterschiede"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>Wenn man in Ausland geht differenziert man recht schnell und fragt sich: &#8222;Was ist anders?&#8220; oder auch &#8222;Was ist \u00e4hnlich\/gleich?&#8220; Es hilft beim Orientieren und man bereitet sich auf m\u00f6gliche \u00c4nderungen vor, um jeder Situation gefeit zu sein. Keiner m\u00f6chte in irgendeinem ausl\u00e4ndischen Amt stehen um dann zu merken: Es l\u00e4uft alles furchtbar schief!! Und wenn man sich als Studierender in der neuen Universit\u00e4t zurechtfinden m\u00f6chte, dann muss man sich doch recht z\u00fcgig mit deren System vertraut machen. In diesem Artikel\u00a0gehe ich auf das eine odere andere Detail ein und vergleiche zu unserer heimischen Universit\u00e4t.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich lebe derzeit in Aarhus, der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt D\u00e4nemarks. Es liegt an der Ostk\u00fcste und gilt als Hauptstadt der Region Midtjylland. Die Stadt ist eine Universit\u00e4tsstadt, denn die Stadt entwickelte sich um den Campus herum und beherbergt nun 50.000 Studierende. Und dabei hat die Stadt gerade mal 300.000 Einwohner, Studierende machen hier also einen gro\u00dfen Teil aus! Nun denn, die Universit\u00e4t die ich besuche ist dementsprechend die &#8222;Universitet Aarhus&#8220;. Bewerben musste ich mich schon recht fr\u00fch, denn in D\u00e4nemark werden die Semester in Herbst- und Fr\u00fchlingssemester unterschieden. So bin ich hier also schon seit dem 1. September schon ordentlich am ackern. Auch anzumerken ist, dass die D\u00e4nen unsere l\u00e4ngeren vorlesungsfreien Zeiten gar nicht kennen. Bis auf Weihnachten und vier Wochen im Sommer sind die d\u00e4nischen Studierenden st\u00e4ndig in der Universit\u00e4t. Geregelt wird hier alles nach Kalenderwochen, das mag jetzt nicht den D\u00e4nen eigen sein, aber ich muss schon noch etwas umdenken wenn es hei\u00dft, in Woche 42 sei keine Vorlesung<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ihr kennt alle Stud.Ip und jeder mag wom\u00f6glich seine recht negative Meinung dar\u00fcber haben. Aber hier werden etliche Onlineplattformen genutzt und das ist anstrengend. Der eine Studienbereich nutzt &#8222;First Class&#8220;, die anderen wiederum &#8222;AULA&#8220; und die Masterkurse nutzen &#8222;Blackboard&#8220;. Gerade als Auslandsstudent habe ich Kurse in verschiedenen Studieng\u00e4ngen, dementsprechend strengt es eher an, sich in verschiedene Systeme einzuarbeiten. Und eins kann ich sagen: Selbst Stud.Ip ist in den meisten F\u00e4llen intuitiver. Die akademische Viertelstunde ist auch hier bekannt, jedoch endet die Vorlesung erst zur vollen Stunde, eine Pause ist immer eingeplant. Der Campus ist nicht so sch\u00f6n kompakt wie unserer und ich habe nun nochmal deutlich gelernt dass ich den Bremer Campus wirklich bevorzuge und wertsch\u00e4tze. Er mag zwar an einigen Ecken etwas dreckig und angefault sein, aber unser Zentralbereich ist immernoch einzigartiger als eine lose Landschaft von gleichaussehenden Geb\u00e4uden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man in Ausland geht differenziert man recht schnell und fragt sich: &#8222;Was ist anders?&#8220; oder auch &#8222;Was ist \u00e4hnlich\/gleich?&#8220; Es hilft beim Orientieren und man bereitet sich auf m\u00f6gliche \u00c4nderungen vor, um jeder Situation gefeit zu sein. Keiner m\u00f6chte in irgendeinem ausl\u00e4ndischen Amt stehen um dann zu merken: Es l\u00e4uft alles furchtbar schief!! 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