{"id":17405,"date":"2022-05-17T00:49:48","date_gmt":"2022-05-16T22:49:48","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/?p=17405"},"modified":"2022-05-17T00:49:48","modified_gmt":"2022-05-16T22:49:48","slug":"26-internationales-symposium-zum-film","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/2022\/05\/17\/26-internationales-symposium-zum-film\/","title":{"rendered":"26. Internationales Symposium zum Film"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Es ist wieder so weit! Das 26. Internationale Symposium zum Film findet vom 18. -21.05.2022 wieder statt. Dank der aktuellen Lage und Lockerungen werden die Filme und Vortr\u00e4ge dieses Jahr au\u00dferdem wieder in Pr\u00e4senz im Bremer Kommunalkino \u201eKino 46\u201c zu h\u00f6ren und sehen sein. Im Fokus des diesj\u00e4hrigen Symposiums steht die Beziehung zwischen Natur und Film. In vielen Bereichen des Lebens und vor allem im Alltag achten wir immer mehr auf die Umwelt. Statt das Auto lieber die Bahn nehmen, statt Plastikt\u00fcten nehmen wir den Jutebeutel mit zum Einkauf, statt to-go Kaffee im Wegwerfbecher lieber den eigenen Kaffeebecher auff\u00fcllen lassen. Doch wie sieht das in der Filmindustrie aus? Die Welt wird gef\u00fchlt immer medialer und diverse Plattformdienste versorgen uns auch au\u00dferhalb des Kino Besuches dauerhaft mit Entertainment. Wie machen sich Themen wie der Klimawandel, Nachhaltigkeit und Umwelt in Film und Wirtschaft bemerkbar?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Diesen und weiteren Aspekten gehen die Universit\u00e4t Bremen mit dem CITY 46 (Kommunalkino Bremen e.V.) und der AG Filmwissenschaft (FB 9 Kulturwissenschaften, ZeMKI) dieses Jahr auf den Grund. Ausgew\u00e4hlt wurden dabei Filme, die verdeutlichen, dass die Naturdarstellungen etwas dar\u00fcber aussagen, wie die Menschen als Gesellschaft leben wollen, so Professor Winfried Pauleit.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify\">\u201eBereits im Stummfilm waren Landschaftsdarstellungen zentraler Teil dramatischer Filmerz\u00e4hlungen. Naturdokumentarfilme aber auch Katastrophenfilme modellieren Natursch\u00f6nheit, aber auch ihre Zerst\u00f6rung gleicherma\u00dfen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify\">Ausgew\u00e4hlt wurden somit nicht nur aktuelle Filme aus diesem Jahrzehnt, sondern auch ein restaurierter Stummfilm und das Hollywood-Musical \u201eSinging in the rain\u201c (1954). Was gerade Letzteres mit dem Thema Nachhaltigkeit zu tun hat, werden Judith Keilbach und Skadi Loist in ihrem Vortrag tiefer beleuchten. Die Auswahl der Filme zeigt damit au\u00dferdem, dass die fokussierten Themen stets pr\u00e4sent waren in der Filmindustrie. Wer sich trotzdem mehr f\u00fcr aktuelle Filme interessiert, sollte sich den Eco-Thriller \u201eNight Moves\u201c aus dem Jahr 2013 nicht entgehen lassen. Denn obgleich ein paar Jahre seit Ver\u00f6ffentlichung vergangen sind, werden einige die immer noch aktuellen Probleme wiedererkennen. Es handelt von einer Gruppe von Umweltaktivist:innen, die auf dem Schmalen Grat zwischen Aktivismus und Terrorismus wandern. Gerade in heutigen Umweltschutzbewegungen ist dies weiterhin pr\u00e4sent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Neben der interessanten Kollektion an Filmen warten auf das Kinopublikum und die Fachbesucher:innen ebenso erw\u00e4hnenswerte Vortr\u00e4ge. Betrachtet werden beispielsweise die Aspekte der gr\u00fcnen \u00c4sthetik, sowie die Produktionsbedingungen in unterschiedlichen Epochen. Diese werden zudem nicht nur hinterfragt, sondern auch mit historischen Naturentw\u00fcrfen bezugnehmend diskutiert. Unter dem \u00dcberbegriff \u201eGr\u00fcnes Kino\u201c wird sich also mit einer nachhaltigen Kinokultur und Filmwirtschaft auseinandergesetzt. Es wird ein tieferer Blick auf den \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck geworfen, wie Kinos als Kulturort geformt und betrieben werden, wie dies zuk\u00fcnftig funktionieren kann und wird, sowie der Zusammenhang von \u00c4sthetik, materieller Welt und \u00f6kologischen Kreisl\u00e4ufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das komplette Programm zu den Vortr\u00e4gen und auch Workshops findest du <a href=\"https:\/\/www.uni-bremen.de\/film\/filmkultur\/filmsymposium\/aktuelles-filmsymposium\/vortraege\">hier<\/a>. Die Zug\u00e4nge zu den Vortr\u00e4gen und Foren sind kostenlos. Wer nicht in Pr\u00e4senz teilnehmen kann, kann dies auch online machen. Hierzu bitte vorab anmelden. Das komplette Filmprogramm findest du <a href=\"https:\/\/www.uni-bremen.de\/film\/filmkultur\/filmsymposium\/aktuelles-filmsymposium\/filmprogramm\">hier<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Symposium l\u00e4dt nicht nur internationale Forschende und Kinoschaffende ein, sondern richtet sich auch an das Publikum und an Filminteressierte f\u00fcr ein gemeinsames Erlebnis des Gr\u00fcnen Kinos.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weitere Links:<\/p>\n<p>https:\/\/www.uni-bremen.de\/film\/filmkultur\/filmsymposium\/aktuelles-filmsymposium\/foren<\/p>\n<p>https:\/\/www.uni-bremen.de\/film\/filmkultur\/filmsymposium\/aktuelles-filmsymposium<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Thema Nachhaltigkeit und Umwelt umgibt uns allt\u00e4glich. Doch wie genau sieht es damit in der Filmindustrie aus? Was genau ist Gr\u00fcnes Kino? Und wie lassen sich Stummfilme und Hollywood-Musicals damit verbinden? Diese und weitere Fragen erkl\u00e4ren wir dir im folgenden Artikel. <\/p>\n","protected":false},"author":10956,"featured_media":17409,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[10841,580333],"tags":[82,898108,898109,305,13811,176657,525289,898107,287,15772],"class_list":["post-17405","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-campus-aktuell","category-studileben","tag-film","tag-filmsymposium","tag-filmwissenschaft","tag-kino","tag-kulturwissenschaft","tag-natur","tag-oekologie","tag-symposium","tag-uni-bremen","tag-vortrag"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17405","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10956"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17405"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17405\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17412,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17405\/revisions\/17412"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17405"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17405"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17405"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}