{"id":15918,"date":"2021-02-10T11:11:04","date_gmt":"2021-02-10T10:11:04","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/?p=15918"},"modified":"2023-01-22T12:13:07","modified_gmt":"2023-01-22T11:13:07","slug":"wie-werde-ich-zur-leseratte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/2021\/02\/10\/wie-werde-ich-zur-leseratte\/","title":{"rendered":"Wie werde ich zur Leseratte?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">Wer kennt es nicht? Im Buchhandel, in Bibliotheken und im Internet sto\u00dft ihr auf unz\u00e4hlige Werke, die ihr einfach unbedingt lesen oder sogar besitzen m\u00fcsst &#8211; doch kaum sind diese in euren vier W\u00e4nden angelangt, verstauben sie nach wenigen Kapiteln neben weiteren literarischen Leichen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">Lesen ist f\u00fcr Viele eine Leidenschaft, die leider h\u00e4ufig vernachl\u00e4ssigt wird. Manchmal kann man sich kaum von einem Buch losrei\u00dfen, verschlingt hunderte von Seiten innerhalb weniger Tage, und andere Male liest man wochen- oder gar monatelang neben WhatsApp-Nachrichten kaum mehr als das N\u00f6tigste f\u00fcr die Uni. Wie ihr versuchen k\u00f6nnt, dauerhaft am Ball zu bleiben und zu einer waschechten Leseratte zu werden, verrate ich euch in kommenden Zeilen. <\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\"><b>Lesen zur Routine werden lassen<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">Der Alltag fordert uns mit all seinen Facetten tagt\u00e4glich heraus. Was nicht absolut notwendig oder als feste Routine etabliert ist, geht dabei oft schnell verloren. Daher ist es ratsam, dem Lesen im Alltag einen festen Platz einzur\u00e4umen. Morgens eine halbe Stunde im Bett oder abends vor dem Einschlafen k\u00f6nnen dabei gute Zeitr\u00e4ume sein. Aber auch in der Mittagspause zwischen zwei Vorlesungen etwas zu schm\u00f6kern oder einen halben Vormittag am Wochenende lesend zu verbringen, kann <\/span><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">eine gute M\u00f6glichkeit sein, Regelm\u00e4\u00dfigkeit zu schaffen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\"><b>Lieber kurz als gar nicht<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">Du findest partout nicht die Zeit, dich mal eine Stunde hinter einem Buch zu verkriechen? Dann k\u00f6nnte es helfen, in kleinen Etappen zu lesen. Zwei, drei mal am Tag f\u00fcr zehn Minuten zu lesen ist noch immer produktiver, als tagelang auf diese eine Stunde Ruhe zu warten. Bus, Bahn oder auch Wartezimmer sind f\u00fcr solche kleinen Lesepausen ebenfalls perfekt geeignet. Taschenb\u00fccher oder E-Books bieten sich hierbei als angenehme Abwechslung zu den immer gleichen drei Smartphone-Apps an.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\"><b>B\u00fccher weglegen<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">Manche B\u00fccher verschlingt man an einem St\u00fcck, andere ziehen sich wiederum wie Kaugummi. Ger\u00e4t man an ein Werk, dass sich nur sehr schleppend lesen l\u00e4sst, k\u00f6nnte es besser sein, es vorerst beiseite zu legen. Vielleicht trifft die Thematik oder der Stil einfach nicht deinen Geschmack, vielleicht ist auch gerade nicht die Zeit f\u00fcr dieses Buch. Doch bevor es dich von anderen spannenden Geschichten fern h\u00e4lt, kann es getrost beiseite gelegt werden. Ein Limit von zum Beispiel f\u00fcnfzig Seiten kann dabei hilfreich sein. Wurdest du in dieser Spanne noch nicht erreicht, ist es eher unwahrscheinlich, dass sich das nach weiteren f\u00fcnfzig Seiten noch \u00e4ndern wird. Eine zweite Chance kann man nach ein paar Monaten ja noch immer vergeben, m\u00f6glicherweise ist dann die rechte Zeit gekommen. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\"><b>Mit den Ohren lesen<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">H\u00f6rb\u00fccher sind eine tolle Sache: Beim Spazierengehen, Putzen oder Einkaufen lassen sich <\/span><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">so<\/span><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\"> nebenbei ganze W\u00e4lzer durchh\u00f6ren. <\/span><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">Wenn die Augen am Abend m\u00fcde von der vielen Bildschirmzeit sind, k\u00f6nnen H\u00f6rb\u00fccher auch bei geschlossenen Augen \u201egelesen\u201c werden. Findet man dazu noch eine Person, die besonders ansprechend vorlie\u00dft, kann das Zuh\u00f6ren zum wahren Spektakel werden. Im Internet l\u00e4sst sich viel Literatur kostenlos anh\u00f6ren; zum Teil k\u00f6nnen h\u00f6herpreisige B\u00fccher auch deutlich g\u00fcnstiger als Audiodatei erworben werden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\"><b>Feste Ziele setzen<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">\u00dcberlege dir, wie viel du t\u00e4glich oder w\u00f6chentlich lesen m\u00f6chtest und definiere diese Ziele verbindlich f\u00fcr dich. Du kannst dir beispielsweise jeden Tag ein H\u00e4kchen in deinen Kalender machen, wenn du ein Kapitel gelesen hast. Festzuhalten, welche B\u00fccher man wann gelesen hat und ihnen eine kurze Bewertung anzuh\u00e4ngen, kann auch eine sch\u00f6ne Erg\u00e4nzung sein. So listest du all deine kleinen Erfolge auf und hast zudem immer eine Empfehlung parat, falls jemand nach einem passenden Buch sucht. Belohnungen k\u00f6nnen bei der Einhaltung deiner Leseetappen ebenfalls hilfreich sein: Eventuell w\u00fcnschst du dir bereits ein neues Buch, das du schon l\u00e4nger im Blick hast und kannst es dir nach Beendigung deines jetzigen Buches g\u00f6nnen. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\"><b>Gleichgesinnte suchen<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">Sich \u00fcber das, was man momentan liest, auszutauschen, kann ebenfalls anspornend wirken. Du k\u00f6nntest in deinem Freundeskreis nach Gleichgesinnten suchen und gemeinsam ein Buch lesen. Oder ihr k\u00f6nnt \u00fcber die B\u00fccher sprechen, die ihr in letzter Zeit gelesen habt und die ihr euch gegenseitig empfehlen k\u00f6nnt. Gleiches ist nat\u00fcrlich auch in zahlreichen Internetforen m\u00f6glich, wo zum Teil richtige Diskussionen zu Werken oder deren Autoren gef\u00fchrt werden k\u00f6nnen.\u00a0 <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><b><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">M<\/span><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">it B\u00fcchern arbeiten<\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\">Zugegeben, nicht jedes Buch ist ein literarisches Meisterwerk. H\u00e4ufig gibt es jedoch diese Momente, in denen man auf Passagen st\u00f6\u00dft und einfach fasziniert oder tief ber\u00fchrt ist. Legt man das Buch beiseite, sind diese Sch\u00e4tze leider schnell wieder vergessen. Daher kann es eine sch\u00f6ne Besch\u00e4ftigung sein, solche Stellen auch f\u00fcr die Zukunft noch festzuhalten. Durch Markieren, Klebezettel oder Herausschreiben kann man diese auch sp\u00e4ter noch immer wieder finden und neu entdecken.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lesen ist f\u00fcr Viele eine Leidenschaft, die leider h\u00e4ufig vernachl\u00e4ssigt wird. Manchmal kann man sich kaum von einem Buch losrei\u00dfen und andere Male liest man wochen- oder gar monatelang neben WhatsApp-Nachrichten kaum mehr als das N\u00f6tigste f\u00fcr die Uni. 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