{"id":13949,"date":"2019-11-29T16:29:01","date_gmt":"2019-11-29T15:29:01","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/?p=13949"},"modified":"2021-10-08T12:40:03","modified_gmt":"2021-10-08T10:40:03","slug":"ein-prosit-auf-altes-fett","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/2019\/11\/29\/ein-prosit-auf-altes-fett\/","title":{"rendered":"Ein Prosit auf altes Fett"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Ein Prosit auf altes Fett? Mit diesem Titel konnte ich erstmal \u00fcberhaupt gar nichts anfangen, als ich mich dazu entschlossen habe an einem\u00a0<em>Science goes Public<\/em> Abend teilzunehmen. Um 20 Uhr traf ich also im Ku\u00df Rosa in der Neustadt ein und ging direkt nach hinten in den Billard-Raum, wo der Vortrag stattfinden sollte. Alle Tische waren bereits belegt und ich setzte mich auf einen (noch) freien Stuhl.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">P\u00fcnktlich um 20:30 Uhr trat die Patin des Wissenschaftlers Dr. Nettersheim vor, sagte kurz etwas zu <em>Science goes Public<\/em> und schon waren wir in Mitten eines im Zeitraffer erz\u00e4hlten biologischen Prozesses, der seit jeher das Leben auf der Erde formt. Angefangen vor mehreren Milliarden Jahren mit dem ersten Leben \u00fcberhaupt: den Bakterien.\u00a0Der Vortrag wurde gehalten von Dr. Benjamin Nettersheim vom MARUM &#8211; Zentrum f\u00fcr Marine Umweltwissenschaften der Universit\u00e4t Bremen und dem Max-Planck-Institut f\u00fcr Biogeochemie Jena. Mit einer K\u00fcchenrolle ausgestattet und einem kleinen Zettel, auf dem der Wissenschaftler seine Anhaltspunkte notiert hatte, fesselte Nettersheim mit der Entstehung des komplexen Lebens von Beginn an. \u00a0Dabei befasste er sich mit zentralen Fragen aus der heutigen Forschung: Wie ist eigentlich das komplexe Leben auf unserer Welt entstanden? Wie konnte es sich \u00fcberhaupt entwickelt? Und wie kam es zu unseren \u00d6kosystemen? Im Laufe des Abends rollte er die K\u00fcchenrolle im Publikum aus und veranschaulichte somit die Entstehung der Erde bis hin zu dem menschlichen Leben, was im Vergleich sehr sehr sehr sehr jung ist &#8211; und das ist vermutlich immer noch eine Untertreibung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Was mich erstaunte, war, dass wir an dieser Stelle auf den Titel des Vortrags zu sprechen kamen, denn die Antwort lag bereits die ganze Zeit vor unseren Augen: Alte Fette. Dr. Nettersheim erkl\u00e4rte uns\u00a0was fossile Fette \u00fcber unsere fr\u00fchen Vorfahren verraten, dass sie an Fossilien gefunden wurden und somit untersucht werden konnten. Und warum und inwiefern uns Tankstellen altes Fett verkaufen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify\">\u00dcber Science goes Public:<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Prinzip von Science goes Public wurde urspr\u00fcnglich in Bremerhaven entwickelt im Jahr 2005. Im Zuge des \u00a0zehnj\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums wurde Bremerhaven zu der Zeit erneut als &#8222;Stadt der Wissenschaft&#8220; ausgezeichnet. So entstand ein neues Wissenschaftsformat, das seither zweimal im Jahr stattfindet. 2017 schwappte diese Idee auch nach Bremen \u00fcber und begeisterte hier weiter. In knappen 30 Minuten taucht das Publikum in eine wissenschaftliche Welt ein und das auf eine unterhaltende Art und Weise. In Kneipen und Bars mit einem alkoholischen oder auch alkoholfreien Getr\u00e4nk vor sich, erf\u00e4hrt man in k\u00fcrzester Zeit Vieles aus der Welt der Wissenschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">F\u00fcr dieses Jahr gibt es leider keine Vortr\u00e4ge mehr, aber nat\u00fcrlich geht es im n\u00e4chsten Jahr wie gewohnt weiter: Ein buntes Programm aus Vortr\u00e4gen, Experimenten und anschaulichen Erkl\u00e4rungen erwartet euch und das aus den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen. Vom 5. M\u00e4rz bis zum 9. April 2020 wird <em>Science goes Public<\/em> wieder in den Bremer und Bremerhavener Kneipen anzutreffen sein, immer donnerstagabends um 20:30 Uhr. Das Programm wird einige Wochen vorher auf der Website bekannt gegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich pers\u00f6nlich kann diese Abende nur weiterempfehlen. Es hat mir richtig Spa\u00df gemacht, ich habe etwas \u00fcber die Weltgeschichte lernen k\u00f6nnen und werde n\u00e4chstes Jahr ganz bestimmt \u00f6fter an diesen Veranstaltungen teilnehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Prosit auf altes Fett? Mit diesem Titel konnte ich erstmal \u00fcberhaupt gar nichts anfangen, als ich mich dazu entschlossen habe an einem\u00a0Science goes Public Abend teilzunehmen. Doch innerhalb k\u00fcrzester Zeit fesselte mich dieses Thema und ich tauchte in eine andere Welt von vor Milliarden Jahren ein. <\/p>\n","protected":false},"author":7717,"featured_media":16350,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[10841,580333],"tags":[125593,580302,125597,512687,580431],"class_list":["post-13949","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-campus-aktuell","category-studileben","tag-bars","tag-campus-eule","tag-kneipen","tag-science-goes-public","tag-studi"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13949","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7717"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13949"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13949\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16928,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13949\/revisions\/16928"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16350"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13949"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13949"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13949"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}