{"id":13447,"date":"2019-10-30T18:30:49","date_gmt":"2019-10-30T17:30:49","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/?p=13447"},"modified":"2019-11-04T14:12:47","modified_gmt":"2019-11-04T13:12:47","slug":"warum-prokrastinieren-wir-und-was-kann-man-dagegen-tun-tipps-vom-aufschiebekoenig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/2019\/10\/30\/warum-prokrastinieren-wir-und-was-kann-man-dagegen-tun-tipps-vom-aufschiebekoenig\/","title":{"rendered":"Warum prokrastinieren wir und was kann man dagegen tun? Tipps vom Aufschiebek\u00f6nig"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Die meisten werden es kennen: Das Semester beginnt und nach und nach sammeln sich die verschiedenen Abgaben in den Vorlesungen und Seminaren. Hier eine Hausarbeit, dort ein Vortrag, da eine Literaturbesprechung. H\u00e4ufig ist man zu Beginn des Semesters noch motiviert &#8211; wie oft habe ich mir selbst schon vorgenommen ab jetzt alle Aufgaben m\u00f6glichst schnell zu erledigen, um zum Ende des Semesters weniger zu tun zu haben. Mindestens genauso oft, wie ich die Dinge dann doch wieder bis zuletzt aufgeschoben habe. Und dann beginnt meist der gro\u00dfe Stress, mit langen Tagen in der Bib, viel Cola, Kaffee, Koffeintabletten und wenig Schlaf. Das Ergebnis: Mittelm\u00e4\u00dfige Hausarbeiten und sonstige Abgaben. Und das alles nur dank meinem gro\u00dfen Hang zur Prokrastination. Prokrastination &#8211; ein Wort, welches Faulheit einen ganz neuen, akademischen Klang gibt. Tats\u00e4chlich beschreibt das aus dem Lateinischen stammende Wort das Nicht-Erledien von Dingen. W\u00f6rtlich \u00fcbersetzt bedeutet es soviel wie <i>auf Morgen verschieben<\/i> oder <i>vertagen.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>Aber warum prokrastinieren wir \u00fcberhaupt? Oft trotz der guten Vors\u00e4tze, die wir unsgenommen haben?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Grunds\u00e4tzlich schieben wir meistens Dinge auf, die das Gef\u00fchl von Unlust in einem ausl\u00f6sen. Dieses Gef\u00fchl mindert die Motivation, sich trotz innerer Blockaden an eine vermeidlich unangenehme Aufgabe zu setzen. Neben der Motivation sind es oft auch die (ausbleibenden) Konsequenzen, die uns dazu verleiten Dinge immer weiter vor uns her zu schieben, bis es fast zu sp\u00e4t ist. Schiebt man zum Beispiel das schreiben einer Hausarbeit bis zur letzten Woche vor der Abgabefrist auf, hat das bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Konsequenzen. Man handelt in diesem Falle nach dem Motto des kurzfristigen Nutzens, die daraus resultierenden Konsequenzen bekommt man dann in den anstrengenden Tagen vor der Abgabe daf\u00fcr doppelt zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Weil ich selbst oft zu Hause vor einer Aufgabe sitze und mir dann auf einmal eine Vielzahl an spannenderen Dingen einfallen, welche mich mein eigentliches Ziel ganz schnell vergessen lassen, habe ich hier ein paar hilfreiche Tipps gegen das Aufschieben zusammengetragen. Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen von euch! Euer K\u00f6nig der Prokrastination<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><b>1. Mach dir die tats\u00e4chlichen Konsequenzen bewusst<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Um nicht erst kurz vor knapp mit einer Aufgabe zu beginnen, ruf dir ins Ged\u00e4chtnis wie stressig vergleichbare Situationen beim letzten Mal waren. Mach dir bewusst, inwiefern du zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt von deiner sofortigen Arbeit profitierst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><b>2. Sorge f\u00fcr eine gute Organisation<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Verschaffe dir einen \u00dcberblick \u00fcber die zu erledigenden Aufgaben. Am besten legst du dir einen Kalender oder eine kalendarisch geordnete To-Do-Liste an, damit du wei\u00dft welche Aufgaben du zeitnah erledigen solltest und welche du mit gutem Gewissen noch etwas ruhen lassen kannst. Gerade zu Semesterbeginn hilft es mir pers\u00f6nlich immer sehr, eine \u00dcbersicht \u00fcber alle wichtigen Termine zu haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><b>3. Probiere die omin\u00f6se \u201e72 Stunden Regel\u201c ausbleibe<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">W\u00e4hrend der Recherche zu diesem Artikel bin ich auf die sogenannte 72-Stunden-Regel gesto\u00dfen. Diese besagt, dass 99 Prozent aller Vorhaben und Absichten, mit denen man nicht in den ersten 72 Stunden beginnt, zu einem gro\u00dfen Teil nicht umgesetzt werden. Ob das wirklich stimmt? Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>4. Konzentriere dich auf die eine Sache, die du tun willst<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass wir Aufgaben schlechter oder gar nicht zu Ende bringen, wenn wir dabei unterbrochen oder abgelenkt werden. Hier ist Selbstdisziplin gefordert. Am besten macht man das Handy beim Arbeiten aus oder nimmt es gar nicht erst mit an den Arbeitsplatz. Auch am Laptop oder am Rechner sollten die Facebook und Instagram Tabs geschlossen bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><b>5. Pausen sind wichtig!<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wer zu lange arbeitet, verliert die Konzentration und damit auch oft die Motivation und die Lust sich weiter mit dem Thema zu besch\u00e4ftigen. Darum sind regelm\u00e4\u00dfige Pausen wichtig. Die Konzentrationsgrenze ist sehr individuell, liegt im Durchschnitt aber bei etwa 30-40 Minuten. Dann ist es Zeit sich kurz die Beine zu vertreten, frische Luft zu schnappen, Wasser zu trinken und den Gedanken freien Lauf zu lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die meisten werden es kennen: Man nimmt sich wieder einmal vor von nun an alle Aufgaben direkt zu erledigen, doch dann sitzt man es wieder bis zum Schluss aus und kommt kurz vor Semesterende nochmal in den Stress. In diesem Artikel beantworten wir die Frage warum wir \u00fcberhaupt prokrastinieren und geben einige hilfreiche Tipps gegen das Aufschieben.<\/p>\n","protected":false},"author":7443,"featured_media":13449,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[10841],"tags":[13868,580302,15667,580323,139,25926,18586,580487],"class_list":["post-13447","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-campus-aktuell","tag-bremen","tag-campus-eule","tag-eule","tag-eule-blog","tag-uni","tag-unialltag","tag-unileben","tag-unitipps"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13447","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7443"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13447"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13447\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16904,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13447\/revisions\/16904"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13449"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13447"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13447"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13447"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}