{"id":12158,"date":"2019-01-16T16:20:02","date_gmt":"2019-01-16T15:20:02","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/?p=12158"},"modified":"2019-01-16T16:20:04","modified_gmt":"2019-01-16T15:20:04","slug":"nachhaltig-leben-aber-wie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/2019\/01\/16\/nachhaltig-leben-aber-wie\/","title":{"rendered":"Nachhaltig leben &#8211; aber wie?"},"content":{"rendered":"<section  class='av_textblock_section av-jqzb69mg-4c3bd26450ebf64d5a4f4eb97a81a222 '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/BlogPosting\" itemprop=\"blogPost\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p style=\"text-align: justify\">Vor einigen Wochen sa\u00dfen wir Abends in der WG zusammen, um eine alte Tradition fortzuf\u00fchren: Gemeinsam eine Doku schauen. Unsere Wahl fiel auf einen Film mit dem Titel \u201eDer Plastik-Fluch\u201c welcher sich, wie der Name unschwer erahnen l\u00e4sst, mit der Verschmutzung der Weltmeere durch Plastik besch\u00e4ftigt. Obwohl einem das Ausma\u00df der Verschmutzung zu jeder Zeit bewusst sein sollte, wir alle kennen die Bilder von in Plastik verfangenen V\u00f6geln und Fischen, war diese Doku f\u00fcr mich eines der Schl\u00fcsselerlebnisse der letzten Zeit. Ich beschloss mich intensiver mit meinem eigenen Plastikverbrauch zu besch\u00e4ftigen. Um selbst weniger M\u00fcll zu produzieren, fing ich an eine Liste mit den Dingen zu f\u00fchren, bei denen ich am meisten (Plastik-)M\u00fcll produziere. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12164 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/2019\/01\/20190116_151644-11-e1547651363747-201x300.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/2019\/01\/20190116_151644-11-e1547651363747-201x300.jpg 201w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/2019\/01\/20190116_151644-11-e1547651363747-768x1144.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/2019\/01\/20190116_151644-11-e1547651363747-692x1030.jpg 692w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/2019\/01\/20190116_151644-11-e1547651363747-1007x1500.jpg 1007w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/2019\/01\/20190116_151644-11-e1547651363747-473x705.jpg 473w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/2019\/01\/20190116_151644-11-e1547651363747-450x670.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px\" \/>Da w\u00e4ren zuerst die kleinen Plastikt\u00fcten im Supermarkt. Ich habe zwar wiederverwendbare Tragetaschen zu Hause, doch beim spontanen Einkauf ging der Griff doch regelm\u00e4\u00dfig unter das Laufband zu den Plastikt\u00fcten. Zum Gl\u00fcck machen mir das mittlerweile viele Superm\u00e4rkte schwer und stellen auf Papiert\u00fcten um. Au\u00dferdem versuche ich nun immer einen kleinen Stoffbeutel in der Jackentasche zu haben, um auch f\u00fcrs kurzfristige Foodshopping ger\u00fcstet zu sein. Als n\u00e4chstes ging mein Blick einen Schritt weiter, in die Tasche. Auch hier habe ich bis vor kurzem noch allzu oft Gebrauch von den Plastikt\u00fcten in der Obst- und Gem\u00fcseabteilung gemacht. Mittlerweile bin ich dazu \u00fcbergegangen die Ware einfach lose zu meinem Einkauf zu legen. Au\u00dferdem bieten viele L\u00e4den f\u00fcr einen kleinen Preis wiederverertbare Obst- und Gem\u00fcsenetze an, die ohne Probleme in jede Jackentasche passen. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-12161 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/2019\/01\/20190116_154258-e1547650930885-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"153\" height=\"272\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/2019\/01\/20190116_154258-e1547650930885-169x300.jpg 169w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/2019\/01\/20190116_154258-e1547650930885-768x1365.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/2019\/01\/20190116_154258-e1547650930885-579x1030.jpg 579w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/2019\/01\/20190116_154258-e1547650930885-844x1500.jpg 844w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/2019\/01\/20190116_154258-e1547650930885-397x705.jpg 397w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/files\/2019\/01\/20190116_154258-e1547650930885-450x800.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 153px) 100vw, 153px\" \/>Die n\u00e4chste M\u00fcllquelle, die ich bei mir selbst f\u00fcr eine lange Zeit feststellen konnte, waren Coffee-to-go Becher. Ein schneller Kaffee zwischendurch geh\u00f6rt f\u00fcr mich quasi zum Alltag dazu. Vor allem in der Klausurenzeit darf die richtige Menge an Koffein bei mir nicht fehlen. W\u00e4re ich nicht auf einen eigenen Thermobecher umgestiegen, k\u00f6nnte man mich wahrscheinlich f\u00fcr einen Gro\u00dfteil der weltweiten Verschmutzung durch Pappbecher verantwortlich machen. Viele Caf\u00e9s und B\u00e4ckereien verkaufen den Coffee-to-go au\u00dferdem g\u00fcnstiger, wenn man seinen eigenen Becher mitnimmt. Da ich wirklich sehr viel Kaffee trinke, muss ich nat\u00fcrlich besonders gr\u00fcndlich meine Z\u00e4hne putzen. Hier hat mir meine Mitbewohnerin von nachhaltigen Zahnb\u00fcrsten aus biologisch abbaubarem und schnell nachwachsendem Bambusholz erz\u00e4hlt, welche g\u00e4ngigen Plastikzahnb\u00fcrsten in nichts nachstehen. Und sind wir mal ehrlich, eine Zahnb\u00fcrste soll im Endeffekt auch einfach nur die Z\u00e4hne s\u00e4ubern. Trotz all dieser Ma\u00dfnahmen und Vorkehrungen ertappe ich mich doch immer wieder, wie ich mir einen Coffee-to-go im Pappbecher kaufe oder im Urlaub eine Plastikzahnb\u00fcrste kaufen muss, weil ich meine andere vergessen hab. Au\u00dferdem k\u00f6nnte man nat\u00fcrlich noch viel mehr machen um den eigenen Verbrauch zu reduzieren. Oft hat man in solchen Momenten eine Bequemlichkeits- oder \u201eein Mal ist kein Mal\u201c Mentalit\u00e4t im Kopf. Damit das weniger wird, versuche ich mich so oft wie m\u00f6glich an die 5 Millionen Tonnen Plastik zu erinnern, die jedes Jahr im Meer landen und \u00fcber 30 Kilo, die davon statistisch gesehen auf meine Kappe gehen. Dann gelingt es mir vielleicht Schritt f\u00fcr Schritt immer weniger Plastik zu verbrauchen. Wenn ihr eigene Ideen und Tipps habt, w\u00fcrde ich mich \u00fcber eure Kommentare freuen.<\/p>\n<\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir alle kennen die Bilder von verschmutzten Weltmeeren, von in Plastik verfangenen Fischen und V\u00f6geln. Wie viele andere auch versuche ich daher meinen Plastikverbrauch zu reduzieren. Was man tun kann und warum mir schon Kleinigkeiten nicht immer leicht fallen, lest ihr in diesem Artikel.<\/p>\n","protected":false},"author":7443,"featured_media":12166,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[10841],"tags":[580324,26154,15667,26044,21521,139,18586],"class_list":["post-12158","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-campus-aktuell","tag-campuseule","tag-campusleben","tag-eule","tag-nachhaltigkeit","tag-studentenleben","tag-uni","tag-unileben"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12158","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7443"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12158"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12158\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16825,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12158\/revisions\/16825"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12166"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12158"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12158"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12158"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}