{"id":12045,"date":"2018-12-20T11:30:11","date_gmt":"2018-12-20T10:30:11","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/?p=12045"},"modified":"2018-12-20T17:42:37","modified_gmt":"2018-12-20T16:42:37","slug":"buehne-frei-fuer-die-kuenstliche-intelligenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/2018\/12\/20\/buehne-frei-fuer-die-kuenstliche-intelligenz\/","title":{"rendered":"\u201eB\u00fchne frei\u201c f\u00fcr die K\u00fcnstliche Intelligenz"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n<p><strong>Fragt man Kommilitonen, Freunde und Familienmitglieder nach ihren diesj\u00e4hrigen Weihnachtsw\u00fcnschen, sind technische Ger\u00e4te wie Smartwatches, Tablets,Notebooks, etc. sicher keine Seltenheit. Prognosen sagen, dass die Einbindungk\u00fcnstlicher Intelligenz zuk\u00fcnftig unabdingbar sein wird. <\/strong><\/p>\n<p>Anwendungsbeispiele wie die Text- und Spracherkennung (bspw. mittels pers\u00f6nlichen Assistenten wie Siri und Alexa) oder die Gesichtserkennung zeigen, dass KI bereits in unserem Alltag integriert ist. \u2013 Ein somit gut gew\u00e4hltes Thema f\u00fcr die diesj\u00e4hrige Informatik-Weihnachtsvorlesung, die ich am Donnerstag besuchte, wie ich finde.<\/p>\n<p>Gehalten wurde diese von Hans-J\u00f6rg Kreowski, Professor f\u00fcr Theoretische Informatik an der Universit\u00e4t Bremen, der unter anderem Fragen beantwortete wie: welcher aktuelle Stand in der Entwicklung von KI bereits erreicht wurde und wo diese zuk\u00fcnftig hinf\u00fchren k\u00f6nnte, sowie auch m\u00f6gliche Chancen und Risiken.<\/p>\n<p>Besonders interessant fand ich dabei den Vorlesungsaufbau, der aufgezogen wurde wie ein Theaterst\u00fcck. \u2013 Aufgrund der Aktualit\u00e4t von KI ist es laut Hans-J\u00f6rg Kreowski durchaus ein \u201eaktuelles\u201c Theater, welches gleichzeitig an vielen Orten spielt und bislang kein definiertes Ende hat.<\/p>\n<p>In diversen Medien nahezu t\u00e4glich rezipiert mit pr\u00e4gnanten Titeln wie \u201eich berechne, also bin ich\u201c oder \u201eEin autonom fahrendes Auto erkennt bei Nacht kein Wildschwein\u201c (Die Zeit), gilt das Thema bzw. der Begriff KI momentan als \u201eHype\u201c.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Er\u00f6rterung m\u00f6glicher Vor- und Nachteile, sowie Zukunftsausblicken wie einer Komplett-\u00dcberwachung mittels Punktesystem in China \u00fcberl\u00e4sst Hans-J\u00f6rg Kreowski die H\u00f6rer vor allem mit der Frage: <strong>Was ist denn nun dran an dem Hype? KI \u2013 Fluch oder Segen?<\/strong><\/p>\n<p>Eine Antwort wurde vom Vortragenden unter dem Leitpunkt <em>\u201eDenkfaulheit und Ignoranz\u201c<\/em> skizziert. Es gebe auf der Welt (nach wie vor) haufenweise Probleme wie: Klimawandel, Verm\u00fcllung, Kriege, Hunger, Flucht, und viele mehr. KI trage zu diesen Gesichtspunkten wenig bei, es sei sogar eher problemverst\u00e4rkend.<\/p>\n<p>Sprich: Hype hin oder her \u2013 die genannten Probleme bleiben trotzdem. Und ich stimme Herrn Kreowski zu. Ist es wirklich notwendig, Milliarden in KI zu investieren, w\u00e4hrend es auf der Welt viele Probleme gibt, die eigentlich vorrangig sein sollten?<\/p>\n<p>Zudem sei der Begriff K\u00fcnstliche Intelligenz \u00fcberhaupt problematisch. Man versuche mit KI etwas nachzubauen, das man gar nicht kennt \u2013 aufgrund des bisher fehlenden Detail-Wissens \u00fcber kognitive Prozesse im menschlichen Gehirn.<\/p>\n<p>F\u00fcrs Erste halte ich f\u00fcr mich das Fazit fest, dass KI mit Sicherheit eine tolle Sache ist und die Entwicklungen innerhalb der n\u00e4chsten Jahre in sehr gro\u00dfen Schritten voranschreiten werden. Allerdings sollten (zuk\u00fcnftige) Anwendungen \u201emit Vorsicht genossen\u201c werden. Gerade unsere, junge Generation sollte diesen technologischen Entwicklungen gegen\u00fcber kritisch denken und nicht alles wahllos hinnehmen, vor allem da KI scheinbar einen gro\u00dfen Einfluss in unserer Zukunft haben wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":10433,"featured_media":12046,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[10841],"tags":[],"class_list":["post-12045","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-campus-aktuell"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12045","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10433"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12045"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12045\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16814,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12045\/revisions\/16814"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12046"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12045"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12045"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12045"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}