{"id":11734,"date":"2018-11-06T10:04:57","date_gmt":"2018-11-06T09:04:57","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/?p=11734"},"modified":"2018-11-06T15:29:29","modified_gmt":"2018-11-06T14:29:29","slug":"11734","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/2018\/11\/06\/11734\/","title":{"rendered":"Gestresst durchs Studium!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>Ich kann nicht mehr. Es ist zu viel. Wie soll ich das nur schaffen? <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wer sich diese Dinge noch nicht w\u00e4hrend der Studienzeit gedacht hat, hat h\u00f6chstwahrscheinlich keinen \u00fcbervollen Stundenplan oder einen zeitintensiven Nebenjob. Oder vielleicht auch einfach ein stressresistentes Gen im K\u00f6rper, von dem sich andere nur zu gerne eine Scheibe abschneiden w\u00fcrden. Abzuschalten ist eine Kunst. Das habe ich w\u00e4hrend meines Studiums gelernt. Denn ist gar nicht so einfach sich bewusst Zeit f\u00fcr sich selbst freizuschaufeln, abseits von Verpflichtungen f\u00fcr das Studium, den Nebenjob und Freunden oder der Familie. Viel zu schwer wiegt das Gewissen, das einen plagt, wenn doch mal etwas liegen bleibt, das eigentlich unbedingt fertig werden m\u00fcsste &#8211; noch heute, am besten gleich!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Immerhin, sagt man sich, schaffen die anderen es doch auch. Oder etwa nicht?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir befinden uns momentan noch nicht einmal einen Monat im neuen Semester und ich ertappe mich dabei, wie ich ersch\u00f6pft zu meinem Freund sage: \u201eIch brauche Urlaub!\u201c<br \/>\nDabei kann es doch eigentlich nicht sein, dass ich jetzt schon in Arbeit untergehe, oder? Niemand ist perfekt und es ist auch nur menschlich auch mal einen Abend lieber mit einer neuen Serie auf dem Sofa zu verbringen, anstatt sich durch 30 Seiten Lekt\u00fcre zu k\u00e4mpfen. Oft werden wissenschaftliche Theorien oder komplizierte Ans\u00e4tze\u00a0zug\u00e4nglicher, wenn man eine kleine Pause einlegt, um den Kopf freizubekommen. Trotzdem hat man, wenn S\u00e4tze wie: \u201eDamit setze ich mich sp\u00e4ter auseinander\u201c oder \u201eDaf\u00fcr habe ich noch gen\u00fcgend Zeit\u201c zur Gewohnheit werden, fr\u00fcher oder sp\u00e4ter ein eindeutiges Prokrastinations- oder Zeitmanagementproblem. Es gibt viele Studis die damit k\u00e4mpfen, alles unter einen Hut zu bekommen. Der Leistungsdruck und die Angst zu versagen steigen. Wir m\u00f6chten alles auf einmal. Gute Noten, ein sozial Leben und gen\u00fcgend Geld, um in den Semesterferien mal zu verreisen. Aber ist das m\u00f6glich? K\u00f6nnen wir alles haben? Stressfrei sicher nicht! Ich frage mich, wie es m\u00f6glich ist, den Stresslevel zu senken und gleichzeitig produktiv zu sein?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach f\u00fcnf Semestern Studium kann ich mir diese Frage immer noch nicht beantworten. Manche behaupten, es w\u00e4ren st\u00e4rkere Strukturen im Studium n\u00f6tig, andere meinen, dass wir Studis selbst unser gr\u00f6\u00dfter Feind sind und uns selbst im Weg stehen. Immerhin, zum Studieren wird niemand gezwungen. Im Gegenteil, es ist ein Privileg, dessen sich so manche(r) Prokrastinations- oder Zeitmanagementproblematiker*in nicht immer bewusst ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Trotzdem steigt das Frustrationslevel \u00fcber sich selbst zunehmend, wenn es nicht nur im Studium mehr holprig als stetig vorangeht und auch der Nebenjob zu einer zus\u00e4tzlichen Belastung wird. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderem, zu wissen, dass ihr damit nicht allein seid. Meist sind es doch wir selbst, die uns den gr\u00f6\u00dften Druck machen und vielleicht ein bisschen weniger Verbissen, unsere Erwartungen runterschrauben sollten. Oft kann es schon hilfreich sein einen Schritt von den Stressfaktoren zur\u00fcckzutreten, sich mit einem m\u00f6glichst objektiven Blick einen \u00dcberblick zu verschaffen, tief durchzuatmen und alles nacheinander anzugehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Was hat Euch in stressigen Situationen geholfen und wie geht Ihr damit um? Schreibt uns gerne Eure Erfahrungen zu Stress im Studium in die Kommentare!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Studium birgt so einige gro\u00dfe Stressfaktoren, die sich vielen Studis in den Weg stellen. Wie schafft man es trotz vollem Stundenplan, zeitintensiven Nebenjob und dem sozial Leben die Balance zu finden, ohne unterzugehen? Wie lassen sich die eigenen Erwartungen mit den Leistungsanforderungen des Studiums und Zukunfts\u00e4ngsten vereinbaren? Wichtige Fragen, die uns alle besch\u00e4ftigen!<\/p>\n","protected":false},"author":7263,"featured_media":11735,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[10841],"tags":[580302,472,197095,580300,580297,580298,287,36919],"class_list":["post-11734","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-campus-aktuell","tag-campus-eule","tag-erwartungen","tag-leistungsdruck","tag-prokastination","tag-stress-im-studium","tag-stresslevel","tag-uni-bremen","tag-zeitmanagement"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11734","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7263"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11734"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11734\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16801,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11734\/revisions\/16801"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11735"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11734"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11734"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11734"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}