{"id":10865,"date":"2018-04-26T10:04:14","date_gmt":"2018-04-26T08:04:14","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/?p=10865"},"modified":"2021-10-08T11:22:15","modified_gmt":"2021-10-08T09:22:15","slug":"science-slam-bremen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eule\/2018\/04\/26\/science-slam-bremen\/","title":{"rendered":"Science Slam Bremen"},"content":{"rendered":"<p align=\"JUSTIFY\">Die Gewinnerin des Abends steht fest. Unter gro\u00dfem Applaus wird ein goldenes Gehirn, eine Flasche Sekt und das Mikrophon \u00fcberreicht. Unter dem Motto \u201eForschung on Stage\u201c pr\u00e4sentieren Wissenschaftler aller Art ihre Forschungen und Lieblingsthemen mit Passion, Witz und Charme. Der 10. Bremer Science Slam hatte auch diesmal wieder viel neues Wissen und innovative Ideen im Gep\u00e4ck, um den Zuschauer zum staunen und lachen zu bringen. Es geht um Gew\u00e4chsh\u00e4user auf D\u00e4chern mit ausgekl\u00fcgelten Bew\u00e4sserungssystemen und dem Vorteil das ganze Jahr \u00fcber Erdbeeren essen zu k\u00f6nnen. Unter dem Titel \u201eSpeeddating am Meeresboden\u201c erkl\u00e4rt der Marine Mikrobiologe David warum er Bakterien besonders cool findet und worin ihre unterschiedlichen Superkr\u00e4fte liegen. \u201eWieviele Bakterien leben auf einem Sandkorn? Genau! 100.000!\u201c David h\u00e4lt ein modellhaftes \u00fcberdimensionales Sandkorn ins Schwarzlicht und wir sehen \u201eBakterien\u201c leuchten. Jeremias, aus dem Forschungsbereich der Medi\u00e4vistik, schl\u00e4gt von einem BRAVO-Beitrag \u00fcber die Unsicherheit vor dem ersten Mal einen Haken und bringt uns n\u00e4her wie \u201eLiebe, Sex und Z\u00e4rtlichkeit\u201c in der mittelalterlichen Literatur gehandhabt wurden. Auch das Projekt \u201eTinder die Stadt\u201c, welches vom ZeMKI der Uni Bremen und dem Hans-Bredow-Institut geleitet wird, pr\u00e4sentiert sich auf der B\u00fchne durch Adrian. Das Publikum lacht oder runzelt nachdenklich die Stirn und am Ende jedes Vortrags stimmt eine Publikumsjury durch Zeigen einer Zahl von 1 bis 10 \u00fcber den Vortrag ab. Da es hierbei auch um Wissensvermittlung geht, spielt der vermittelte Inhalt eine eigene Rolle bei der Bewertung. Der Science Slam bietet Wissenschaftlern, jung und alt, Projekte und Gedanken darzustellen, auf welche Art, ist ihnen \u00fcberlassen. Die lockere Atmosph\u00e4re l\u00e4dt dazu ein, Wissen und Ideen auf besondere Weise zu vermitteln. Und ganz ehrlich, so kann man sich Sachen auch einfach besser merken. Nun wei\u00df ich jetzt und so manch anderer der G\u00e4ste auch, dass das Bakterium <em>Allivibrio fischeri<\/em>\u00a0aktiv leuchten kann und in Symbiose mit einigen Tintenfischarten diese auch \u201ezum leuchten\u201c bringt. Dank Jeremias wei\u00df ich nun \u00fcberhaupt, was Medi\u00e4visten tun und wie sich flirten im Mittelalter wohl angeh\u00f6rt hat. Die Geologin Thora, Gewinnerin des Abends, bringt uns auf witzige Art n\u00e4her, warum es wichtig ist, sich vor einem Bauvorhaben mit dem Baugrund und den Besonderheiten des Gesteins zu besch\u00e4ftigen. Stichwort Venedig. Abschlie\u00dfend erinnert sie mit einem Augenzwinkern daran, Geologen und Geographen zu unterscheiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"JUSTIFY\">Der 10. Bremer Science Slam geht zu ende, doch der n\u00e4chste Termin im September steht schon fest. Mein Fazit: Lohnt sich! Als Zuh\u00f6rer wird man auf am\u00fcsante Weise um Wissen bereichert- und man lernt ja bekannterweise nie aus. Die Atmosph\u00e4re ist nett, die Bar in Reichweite und der Eintritt mit 5 \u20ac erschwinglich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gewinnerin des Abends steht fest. 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