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Anlaufstellen für psychologische Beratung

Als Folge der Corona Pandemie ist die Nachfrage nach Therapieplätzen um 40 Prozent angestiegen, schreibt die Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung zu Beginn des Jahres 2021. Nun, da die Uni wieder online stattfindet, die Corona Fälle steigen und die Wintertage immer kürzer werden, steigt die psychische Belastung für Studierende erneut. Deshalb wollen wir euch heute ein paar Anlaufstellen vorstellen, an die ihr euch wenden könnt, wenn ihr psychologische Hilfe benötigt.

Kassenärztliche Vereinigung Hansestadt Bremen (KVHB):

Eine gute Anlaufstelle zur Suche von Therapeut*innen und anderen Ärzt*innen ist die KVHB. Dort könnt ihr unter der Rubrik „Arztsuche“ (https://www.kvhb.de/praxen/arztsuche) selbst nach aufgelisteten Praxen in Bremen suchen, welche ihr als gesetzlich Versicherte in Anspruch nehmen könnt.

Wenn ihr keine Lust auf vergebliches Telefonieren habt, gibt es außerdem die Chance, euch durch die Terminservicestelle der KVHB an eine Praxis mit dem nächsten freien Termin vermitteln zu lassen. Diese könnt ihr online unter https://www.kvhb.de/praxen/praxisthemen/terminservicestelle finden. Zur direkten Vermittlung gelangt ihr über die Webseite https://www.kvhb.de/praxen/praxisthemen/terminservicestelle oder über die Rufnummer des Patientenservice unter 116117.

Sozialpsychiatrischer Dienst:

Eine Auflistung der fünf Beratungsstellen des Sozialpsychiatrischen Dienstes Bremen findet ihr unter https://www.gesundheitsamt.bremen.de/sozialpsychiatrische-beratungsstellen-1733. Je nachdem in welchem Stadtteil von Bremen ihr lebt, könnt ihr dort die passenden Telefonnummern finden. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen dauerhaften Therapieplatz oder eine Vermittlung. Stattdessen bietet der Sozialpsychiatrische Dienst „die Beratung psychisch kranker oder suchtkranker Menschen und ihrer Angehörigen, die Einleitung von Hilfen und Schutzmaßnahmen nach dem PsychKG und die Fallführung und Hilfeplanung/Begutachtung bei Eingliederungshilfemaßnahmen wie Betreutes Wohnen und Heimwohnen“ an, schreibt das Gesundheitsamt Bremen. Das Behandlungszentrum Mitte könnt ihr zum Beispiel unter der Rufnummer (0421) 800582-10 (Montag bis Freitag zwischen 8.30 und 17.00) erreichen. Den Kriseninterventionsdienst erreicht ihr unter 0421 – 800 582 33 (17.00 bis 21.00 Uhr sowie am Wochenende von 8.30 bis 17.00 Uhr).

Psychologische Beratung an des Studierendenwerk Bremen

Eine gute erste Anlaufstelle für alle Studierende ist die kostenlose psychologische Beratung des Studierendenwerks Bremen. Einen Termin könnt ihr bei Frau Intemann unter (0421) 22 01 – 1 13 10 (Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 9 bis 13 Uhr, Mittwoch: 14 bis 16 Uhr) vereinbaren.

https://www.stw-bremen.de/de/beratung/psychologische-beratung/kontakt-standorte

Telefonseelsorge

Für telefonische Beratung könnt ihr euch kostenlos unter 0800.1110111 und 0800.1110222 an die Telefonseelsorge wenden. Falls ihr nicht aktiv mit jemandem sprechen möchtet, könnt ihr außerdem online per Chat eure Probleme loswerden. Diese Option findet ihr unter https://online.telefonseelsorge.de. Auch Nachts könnt ihr die Seelsorge erreichen.

Nummer gegen Kummer

Auch wenn die Nummer gegen Kummer eigentlich für Jugendliche, Kinder und Eltern gedacht ist, haben die Ansprechspartner*innen für alle Anrufer*innen und ihre Sorgen ein offenes Ohr. Ihr erreicht sie unter der Nummer 116111. Die offizielle Website lautet https://www.nummergegenkummer.de.

Hilfreiche Links und weitere Anlaufstellen:

Weitere Tipps zur Therapieplatzsuche und Kostenerstattung findet ihr unter https://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=12155&token=2a529207009531421977db8f3f5cc22c94d132dc.

Außerdem könnt ihr unter https://www.dajeb.de/beratungsfuehrer-online/beratung-in-ihrer-naehe/ eine Übersicht für Beratungsstellen jeglicher Art in eurem Umfeld finden und mit Hilfe von individuellen Suchoptionen das passende Angebot finden.

Notfälle:

Bei akuten Krisen und Notfällen ruft bitte umgehend den Rettungsdienst unter 112 oder die Polizei unter 110 an.

Weitere Quellen:

https://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/gesundheitspolitik/aktuelle-meldungen/news-bund/news/40-prozent-mehr-patientenanfragen-corona-kommt-in-praxen-an/

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