Wenn sich gähnende Leere im Kopf ausbreitet

Es ist kein Geheimnis, dass dieses Phänomen früher oder später mal jeden Studierenden in seinen Bann zieht und ihn/sie so schnell erstmal nicht wieder loszulassen scheint. Doch was soll man tun, wenn einen die Schreibblockade erwischt hat und man einfach nicht weiß, wie man jetzt seine Hausarbeit fertig schreiben oder überhaupt mal anfangen soll zu schreiben? 

Was ist das eigentlich genau?

Die Definition einer Schreibblockade ist kein Mysterium: Ihr erkennt sie daran, dass euch das zielstrebige Denken für den zu schreiben Inhalt schwerfällt und ihr stundenlang ins Nichts schauen könnt, ohne dass sich auch nur ein einziger sinnvoller Gedanke zusammenreimt. In eurem Kopf befindet sich gähnende Leere und das Word Dokument vor euren Augen möchte sich partout nicht von alleine verfassen. Schreibblockaden können sich sehr schnell im Kopf eines Studierenden festsetzen und diese Person über Monate hin blockieren. Die Vorgänger einer Schreibblocakde sind leichte Hemmungen, die einen zwar über ein Paar Stunden lähmen können, wenn aber am nächsten Tag der Schreibfluss wieder läuft.

Wie kann es dazu kommen?

Die Zeit der Hausarbeiten hat bereits begonnen und ihr seit bereits zu Anfang in einer Blockade. Doch wie kann es dazu kommen? Ihr habt schlicht und ergreifend das falsche Thema gewählt. Wenn euch das Thema nämlich nicht anspricht oder ihr das Thema von vornherein gar nicht versteht, da es entweder zu komplex oder einfach nicht euer Themengebiet ist, bringt es euch nichts, damit zu arbeiten. Versucht vielleicht die Fragestellung so umzuformulieren, dass es euch ansprechen könnt und ihr so weiterarbeiten könnt. Persönlicher Stress, Ängste oder Zweifel an euch oder an eurem Studium können euch allerdings genauso schnell auf Eis legen, wie das falsche Thema.

Wie löst man das Problem?

Zuallererst sollte man sich eingestehen, dass man jetzt in dieser Schreibblockade festsitzt und dass man an der Situation von jetzt auf gleich nichts ändern kann. Klappt den Laptop zu und nehmt Abstand. Wenn ihr euch genug Auszeit gegönnt habt, informiert euch über das Thema. Schafft ein solides Grundwissen und schreibt euch interessante Fakten raus, die ihr später weiterverarbeiten könnt. Blindes Drauflosschreiben ist auch immer einen Versuch wert, ein Fünkchen Brauchbares wird ganz sicher dabei raus kommen und ihr habt schneller wieder das Gefühl, dass ihr heute doch noch was Produktives aufs Blatt bekommt. 

Lasst den Gedanken freien Lauf und redet mit jemanden über euer Thema. Erzählt eurem Mitbewohner / eurer Mitbewohnerin eure Problematik und klärt eine andere Person über die Komplexität und die Konsequenzen eurer Fragestellung auf. Ganz wichtig ist auch, dass ihr die Sprechstunden bei eurem Prof nutzt und euch mit ihm oder ihr auseinandersetzt. Frischer Wind tut der Sache immer gut. 

1 Kommentar
  1. Beerpong.de
    Beerpong.de sagte:

    Als Student, der Abgabefristen hat, kann es schnell zu einer Blockade kommen. Wir machen und zu viel Stress und sollten uns lieber darauf besinnen, dass unsere Körper keine Maschinen sind und es ok ist manchmal nicht zu funktionieren. In 5 Jahren wird man sich gar nicht mehr daran erinnern, dass man mal eine Woche wenig geschrieben hat.
    Es gibt viele andere Dinge, die man in der Zwischenzeit erledigen kann und die einen dennoch im Leben weiterbringen.

    Liebe Grüße, guter Artikel von dir :)

    Antworten

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.