Podcast-Teaser: Vom Stirnband zum eigenen Modelabel

Es gibt diese Momente im Leben, in denen sich die Dinge auf einmal ganz anders entwickeln, als man es erwartet hätte. So ähnlich erging es Steffi, nachdem sie 2016 aus der Not heraus und mit Hilfe von YouTube Tutorials mit dem Stricken begann. Damals war sie, auf Grund der Bremer Witterungsverhältnisse, auf der Suche nach einem wärmenden, gut passenden und modischen Stirnband für die kälteren Jahreszeiten. Als sie in keinem Laden oder Geschäft fündig wurde, nahm sie die Sache kurzerhand selbst in die Hand – man soll ja aus der Not eine Tugend machen. So entstand das erste von mittlerweile 4 Stirnbandmodellen, welche

Das allererste Stirnband (oben) und das heutige Modell

Steffi heute unter dem Label „stef.“ verkauft.

Im Gespräch mit der Campus Eule verrät sie, dass es nie den Plan gab irgendwann mal eine eigene kleine Modemarke zu besitzen. Mund zu Mund Propaganda unter Freunden und erfolgreiche Flohmarktbesuche haben im Laufe der letzten drei Jahre dazu

Neben den Stirnbändern gibt es mittlerweile auch zwei Mützen.

geführt, dass Steffi mittlerweile ein eingetragenes Kleinunternehmen führt. Dort verkauft sie neben den Stirnbändern mittlerweile auch Mützen. Alles selbst entworfen und gestrickt. Dabei steckt hinter jedem einzelnen Artikel eine Menge Arbeit. Je nach Modell fallen 2 bis 3 Stunden Stricken an.

Besonders wichtig sind ihr die Qualität, die Nachhaltigkeit sowie die Fairness ihrer Produkte. Diese Produktionsweise nennt sich „Slow Fashion“ und bildet einen Gegenpol zur „Fast Fashion“ Produktion großer Modemarken wo zu immer schlechteren Bedingungen immer mehr Klamotten hergestellt werden um diese immer noch billiger verkaufen zu können.

Das kommt so gut an, dass sie am kommenden Wochenende auf dem jährlichen Weihnachtsmarkt des YouTubers und Heimwerkerkönigs Fynn Kliemann auf dem „Kliemannsland“ ihre Produkte verkaufen darf. Die gesamte Geschichte hinter ihrem kleinen Unternehmen und alles über die anstrengenden Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt erfahrt ihr ab morgen in der dritten Folge der „Podcast Eule“!

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