Weihnachtlicher Rundumschlag

Die Zeit rennt, das Jahr neigt sich schon wieder dem Ende zu und in genau zwei Wochen feiern wir schon das Fest der Liebe. Aus diesem Grund habe ich mich mal genauer mit dem Thema Weihnachten beschäftigt, um für euch ein paar wissenswerte Fakten zusammenzusammeln.

Der Weihnachtsbaum

Wenn ich an einen Weihnachtsbaum denke, kommt mir direkt ein Bild von einem festlich, leuchtenden Tannenbaum in den Sinn. Doch die begehrte Nordmanntanne war nicht immer DER Baum, wenn es um das Fest der Liebe geht. Tatsächlich findet sich der Ursprung des ersten Weihnachtsbaums in heidnischen Bräuchen wieder. Damals griff man auf Tannenbäume zurück, weil der immergrüne Baum ein Zeichen von Fruchtbarkeit und Lebenskraft symbolisierte. Der erste Weihnachtsbaum soll erst im 16. Jahrhundert aufgestellt worden sein. 

Die weihnachtliche Gewürzgurke

Eine 18 Meter lange Lichterkette, bunte Glaskugeln, Engel-, Schlitten- oder auch Rentier-Miniaturen gehören wohl zur Standardausrüstung jedes Weihnachtsbaumes. Vielleicht findet man bei dem ein oder anderen sogar noch das gute alte Lametta. Aber sagt euch auch die weihnachtliche Gewürzgurke etwas? In Teilen Amerikas ist es wohl eine Tradition eine Gewürzgurke (ob echt oder aus Glas) im Weihnachtsbaum zu verstecken. Derjenige, der die Gurke zuerst entdeckt, bekommt im darauffolgenden Jahr ein Extrageschenk. Klingt doch verlockend oder?

Geschenke

Wo wir gerade beim Thema Geschenke sind. Warum beschenken wir uns eigentlich an Weihnachten? Aus meiner Familie wurde an dem Tag niemand geboren und auch wegen Jesus’ Geburtstag beschenken wir uns doch nicht gegenseitig. Oder?

Es gibt tatsächlich mehrere Meinungen, warum wir uns an diesem Tag in Form von Geschenken eine Freude bereiten wollen. Eine Begründung geht auf die Gabenverteilung am Nikolaustag zurück, welche später auf den Heiligen Abend übertragen wurde. Es könnte aber auch auf die alten Römer zurückzuführen sein. Diese haben sich nämlich zum Jahresende gegenseitig Gaben überreicht, um einander viel Glück für das neue Jahr zu wünschen. Ein schöner Gedanke, wie ich finde, den wir heute vielleicht wieder mehr aufgreifen sollten.

Der Beerenzweig

Ein Küsschen aufs Nüsschen. Ein Ritual zur Weihnachtszeit ist es, einen Mistelzweig an den Türrahmen zu hängen, um böse Geister und Hexen abzuwehren. Anscheinend waren diese Wesen gerade um Weihnachten herum mehr unterwegs. Allerdings hat der immergrüne Beerenzweig auch eine romantische Seite, denn die darunter stehenden Personen müssen sich küssen. Dieser Brauch soll ewiges Glück und Liebe für das sich küssende Paar bringen. 

Ho ho ho!

Rauschebart, pausbäckig, rotes Gewand und etwas rundlich – ihr wisst, von wem ich spreche. Das Erste, was ich von der Erfindung des Weihnachtsmannes gehört habe, war, dass eine weltbekannte Getränkemarke diese Figur ins Leben gerufen hat. Diese Aussage ist nur zur Hälfte korrekt, denn Coca-Cola hat lediglich die Figur des Weihnachtsmannes neu designt. Ursprünglich ist diese weihnachtliche Person auf Grundlage des heiligen Nikolaus von Myra entstanden und hat die Eigenschaften des Gabenbringers übernommen. 

Weiße Weihnachten

„Früher war alles besser, denn da gab es noch Schnee an Weihnachten.“ Diese Aussage ist leider falsch, denn weiße Weihnachten wären zwar ein langersehnter Traum, allerdings kommt es heute genauso selten vor wie früher. Statistisch betrachtet ist Schnee an Weihnachten eher die Ausnahme, als die (erhoffte) Regel. Wenn man den Wetterprognosen Glauben schenken möchte, brauchen wir in diesem Jahr mal wieder einen Regenschirm, statt Schneestiefel.

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