Liebe Leser*innen,

als ehemaliger EULe-Redakteur wende ich mich mit einem besonderen Veranstaltungshinweis in der redaktionellen Sommerpause an euch.

Eure Eltern wohnen in der Nähe von Bremen, ihr kehrt oft über die Wochenenden zurück nach Hause und eine Wohnung in Bremen, die ihr nur werktags bewohnt, empfindet ihr als Geldverschwendung? Warum nicht einfach am Campus zelten? Diese Idee hatte ein Student der Uni Bremen. Geschützt durch blickdichtes Gebüsch in einem Waldstück direkt am Campus lebte der Student der English Speaking Cultures gänzlich unbemerkt in fußläufiger Distanz zum Hörsaal. Weder seine Kommilitonen noch die Verwaltung der Uni Bremen wussten von seinem Unterschlupf im Dickicht. Jahre später vertraut der nunmehr ehemalige Student seine Geschichte dem damaligen Kommilitonen Robin Gatz an. Robin ist noch immer Student an der Uni Bremen, er arbeitet die Geschichte auf und unternimmt einen Selbstversuch. Mit den Aufnahmen von diesem Experiment, für die ich als Kameramann zur Verfügung stand, wird sein Interview mit dem einstigen Aussteiger szenisch untermalt. Der daraus resultierende dokumentarische Kurzfilm „Campen am Campus – Lebensraum zwischen Zivilisation und Isolation“ feiert am 21. September im Bremer Atlantis Kino seine Premiere. Der Film wird im Rahmen des Filmfest Bremen präsentiert und reiht sich ein in das Programm „KURZ & GUT I: BREMER KURZFILME“. Unter diesem Motto werden diverse Kurzfilme aus dem kleinsten Bundesland erstmalig auf der Leinwand gezeigt. Von 15.30 Uhr bis circa 18.00 Uhr gibt es in der Böttcherstraße 4 also ein von den Festivalveranstaltern handverlesenes Lokalprogramm zu bestaunen. Ein Tagesticket kostet 10 € – damit könnt ihr euch am Freitag auch in der Schauburg und im City46 alle weiteren Programmpunkte anschauen.

Die Produktion VON Studenten der Uni Bremen ÜBER einen ehemaligen Studenten der Uni Bremen wird um etwa 17.00 Uhr zu sehen sein. Für eine Filmpremiere mit so viel Campusbezug kehre ich hiermit aus meinem post-eulischen Ruhestand zurück und verbleibe

mit den besten Grüßen aus Mexiko,

Jan-Niklas

 

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.