SR-Wahlen: Wenn Sabotagekatzen die Krallen ausfahren

Heute und morgen kannst du noch deine Stimme für SR- und Gremienwahlen abgeben. Kennst du schon die kritisch-radikale, antirasisstische, links-libertäre, emanzipatorische Neuerscheinung auf dem Campus? Spoiler alert: Es ist kein verschmuster Stubentiger.


 

EULe: Ihr geht auf eine Revolution, welche drei Dinge nehmt ihr mit?

KRALLE: Bezugsgruppe (jede/r braucht Menschen, denen er/sie vertraut), Brecheisen (manche  Türen/Optionen muss mensch sich selbst öffnen) und Sanitätszeug (wir sollten allerdings heile bleiben)

 

EULe: Wenn ihr nur eine einzige Sache an der Uni ändern könntet, was wäre dies?

KRALLE: Wir würden in den Köpfen der Studis und sonstigen Universitätsmitgliedern den Gewohnheits- und Stressbelag wegkratzen, der ihr Problembewusstsein hemmt. Eine Uni mit 20.000 Leuten, die sich einer Welt ohne Unterdrückung verschrieben hat, das wäre schon was.

 

EULe: Welches Maskottchen würde eure Liste am besten beschreiben?

KRALLE: Die Sabotagekatze.

 

EULe: Die Wahlbeteiligung des letzten Jahres lag bei 9,4%. Was braucht es um die legendäre 10%-Hürde zu überwinden?

KRALLE: Mindestens 0,6%. Nee, Scherz. Es wäre ja kein so großes Drama, wenn die Leute – statt zu wählen – selbst aktiv werden würden. Aber dazu fehlt vielen die Zeit, weil Uni zu stressig und das Geld zu knapp ist. Wir stehen eher auf Aktionen, Diskussionen, Interventionen als auf langweilige Wahlen. Demokratie macht mensch auf der Straße, nicht in Wahlkabinen oder Parlamenten. In Aktion wird den Leuten dann auch meistens klar, welche Listen was taugen und welche nicht. Besteht diese Verbindung erst einmal, steigt sicher auch die Wahlbeteiligung.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.