Eigentlich wollten wir euch anlässlich des 40. Sommerfests der Studentenwohnheime in Vorstraße und Spittaler Straße einen Rückblick auf die Anfänge des studentischen Musikfestivals geben. Doch die Suche im Archiv des Weserkuriers blieb leider ergebnislos. Wir werden bis zu der Rückschau auf die diesjährige Jubiläumsausgabe des Bremer Kultfestivals aber noch einer Spur nachgehen, die uns möglicherweise zu den alten Ausgaben eines längst eingestellten Campusmagazins führt!

Vor dem heutigen Fesitvalauftakt wollen wir euch dennoch nicht gänzlich uninformiert lassen. Also haben wir uns soeben auf dem Gelände des Wohnparks am Fleet umgeschaut und einen der Organisatoren des Festivals kurz von den letzten Vorbereitungen abgehalten.

EULe: Moin! Ich habe gestern schon den Lastwagen des Getränkelieferanten anrollen sehen. Wie viele Liter Bier fließen denn in etwa jedes Jahr beim Sommerfest?

Stefan: Wir verbrauchen etwa 4000 Liter Bier während des Festes und dazu kommen dann noch die anderen Getränke wie Cocktails oder Longdrinks.

EULe: Der Innenhof des Wohnheims und die Grünfläche am Fleet verwandelt sich nur durch den Fleiß der vielen freiwilligen Helfer*innen jedes Jahr wieder innerhalb von kürzester Zeit zum Festivalgelände mit Buden, Wagen, Zelten, Bühnen und sanitären Anlagen. Habt ihr euch die letzten Tage alle von der Uni frei genommen?

Stefan: Manche von uns nehmen sich die ganze Woche frei, auch bei möglichen Nebenjobs, und der Großteil versucht die Veranstaltungen an der Universität und sonstiges so weit zu verringern, dass wir beim Aufbau immer genug fleißige Hände haben. Da wir das alle ehrenamtlich machen, wird hier natürlich sehr viel Freizeit investiert. Vor allem beim Aufbau.

EULe: Die 40-jährige Geschichte des Sommerfestes macht dieses Festival ja sicherlich zum ältesten im Land Bremen. Weißt du, ob auch mit älterem, nostalgischen Publikum zu rechnen ist, welches das Sommerfest schon aus seinen Anfangsjahren kennt?

Stefan: Ich hoffe, dass das Jubiläum auch viele Leute anzieht, die früher schon dabei waren und das Fest seit vielen Jahren kennen. Leider kenne ich persönlich keinen aus der Anfangszeit. Aber vielleicht trifft man sich ja heute abend und lernt sich kennen!

Stefan und der Rest vom Team schlagen die Zelte auf.

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