Geflickt ist das GW2, aber das GW2 bleibt das GW2.

Das GW2 ist schwerlich unbekannt, selbst jeder Erstie muss mindestens einmal während der O-Woche durchgestapft sein. Nein, nicht nur die Cafeteria, sondern eben auch der mit dem Ur-Teppich ausgestattete Komplex, der allerhand Fachbereiche und Büros beheimatet. Jedoch tut sich einiges im Gebäude und doch ändert sich kaum etwas.

In den vergangenen sechs Jahre traf ich auf einige Meinungen zum GW2, für die meisten gehört es zur Uni dazu. Schmuddelig und verwirrend, aber doch hat es seinen Charme. Es ist ein gängiger Running Gag, sich auf die engen kargen Gänge zu beziehen und wie in einem Bermuda-Dreieck zu verschwinden, wenn man auch nur einen Raum finden möchte. Die Fahrstühle sind gruselig, die Wände bewegen sich und Studierende besetzen Vorlesungsräume im Aufschrei gegen die Kürzungen. Das GW2 ändert sich nicht groß.

Jedoch werden Mühen angestrengt, um Verbesserungen im Gebäude vorzunehmen. So wurden so einige Vorlesungsräume komplett abgerissen und neu weißstrahlend zusammengebastelt. Dieses Mal sind auch ein paar Fenster dabei. Die Renovierung dieser Räume geht schon seit einiger Zeit Stück für Stück voran, während das Studileben ganz normal weitergeht. Und obwohl diese neuen Räume sich glänzend präsentieren, hebt es jedoch nicht ganz so richtig den Eindruck auf, den man gezwungenermaßen im GW2 aufnimmt.

Seit diesem Semester wurde das GW2 auch noch mal mit neuen Wegweisern und Schilden ausgestattet. Diese glänzen nun ebenfalls in einer Umgebung die noch die Geschichte vieler vergangen Jahre trägt. Ob man nun zu den Räumen findet, wer weiß das schon. Aber eins steht fest, so sehr sie auch am GW2 arbeiten und was auch immer sie etwas hinzufügen oder verändern, es steht immer im Kontrast zu dem GW2 wie wir es kennen und lieben. Nahezu wie Fremdkörper verweilen die Erneuerungen und erinnern eher an Flicken als eine saubere Überholung des Gebäudes. Aber genau das wiederum ist es doch eigentlich, was das GW2 ausmacht.

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